Projekte in der Altstadt

  • Nachrichtenüberblick

    Die Süddeutsche Zeitung berichtet über aktuelle Entwicklungen in der Stadt. In der Münchner Fußgängerzone wird zurzeit so viel gebaut wie nie. Neben dem Modehaus C&A in der Kaufingerstraße klafft eine große Lücke, das Hugendubel-Haus am Marienplatz soll umgebaut werden und bereits am Donnerstag wird zusammen mit dem Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße auch der neue Sport Scheck seine Pforten öffnen.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…stadt-im-wandel-1.1788204


    Ganz anders sieht es dagegen auf der Theresienhöhe aus. Wegen zu kleiner Lagerflächen gibt das österreichische Möbelhaus XXXLutz seine Filiale in München auf. 160 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Die Immobilie soll an eine Projektentwicklungsgesellschaft verkauft werden, welche dort ein Einkaufszentrum plant.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…enchner-filiale-1.1788250


    Über die Zukunft des Münchner Volkstheaters wird demnächst der Stadtrat entscheiden. Während der Intendant gerne in den alten Schlachthof umziehen würde, möchte die SPD dort lieber Wohnungen bauen und schlägt dagegen die ehemalige Großmarkthalle als künftige Spielstätte vor.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…grossmarkthalle-1.1787052

  • Auch wenn der jetztige Reuschelbau als Nachkriegsarchitektur wirklich nicht gerade von Schönheit gebissen ist (siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/F…s_reuschel_maxplatz13.jpg), so ist der Neubau doch mal wieder, wie eigentlich immer, eine Verschlechterung aus verschiedenen Gründen:
    Das jetzige Gebäude hat feine Details wie die Gitter im EG oder die Kunst am Bau (Relief am Eingang). Es verfügt über ein geziegeltes Dach mit, nennen wir sie mal, "altstadtgerechten" Gauben.
    Der Neubau kommt als Monolith daher, Wände und Dachhaut scheinen aus demselben Materiel zu bestehen. Die neuen...tja, Gauben? eher Einschnitte... sind überdimensioniert. Als mies und für die Ecklage völlig störend empflinde ich die fehlenden Fensterachsen an der Ecke, wohl eine Remineszens an 60er-Jahre-Kästen, wo man Reklame anzubringen pflegte. Der großzüge jetzige Eingangsbereich verschwindet zugunsten von Flächenmaximierung. Einzig an den Einscheibenfenstern hält man fest.


    Man tausche also einen vornehmen Spätfünfziger (als Bank gebaut, daher mit Sicherheit viele wertige Details im Inneren) gegen zeitgeistigen plumpen Kasten. Wie nachhaltig und weitblickend...:)

  • Was ist an 6 Obergeschossen so besonders? Wird doch heute fast überall so gemacht...


    Mir gefallen alle 3 Entwürfe gut, wobei Platz 3 am besten auf den Raum eingeht. Platz 1 und 2 sind architektonisch schön, aber wirken sehr wuchtig. Trotzdem würde auch ich Leon Wohlhage Wernik auswählen.

  • Was ist an 6 Obergeschossen so besonders? Wird doch heute fast überall so gemacht...


    Mir gefallen alle 3 Entwürfe gut, wobei Platz 3 am besten auf den Raum eingeht. Platz 1 und 2 sind architektonisch schön, aber wirken sehr wuchtig. Trotzdem würde auch ich Leon Wohlhage Wernik auswählen.


    Überall ja, nur nicht in München. Hier herrscht doch das Dogma
    der"4-Geschosser"

  • ^^


    Das war vielleicht mal so. Aber seit 2-3 Jahren wird da wo es möglich ist, d.h. in der Innenstadt, höher gebaut. Selbst in Gartenstädten wird mittlerweile 3-Geschossig gebaut.


  • Anscheinend tut sich allmählich was an dem Objekt Maximilianstrasse 6 - 8.
    Der Goldschmied am Eck ist schon ausgezogen und ich habe erfahren , dass das Koffergeschäft Rimowa und René Lezard bis zum 31. März ausziehen werden.
    Das Stück Stadtmauer wurde inzwischen freigelegt und wird teilweise in eine neue Tiefgarage eingebunden.



    http://www.abendzeitung-muench…15-ba15-265440f8da17.html

  • Anscheinend tut sich allmählich was an dem Objekt Maximilianstrasse 6 - 8.
    Der Goldschmied am Eck ist schon ausgezogen und ich habe erfahren , dass das Koffergeschäft Rimowa und René Lezard bis zum 31. März ausziehen werden.
    Das Stück Stadtmauer wurde inzwischen freigelegt und wird teilweise in eine neue Tiefgarage eingebunden.



    http://www.abendzeitung-muench…15-ba15-265440f8da17.html


    Die Bauarbeiten beginnen wohl bald. Gerade wird die Baustelle eingerichtet. Die Arkaden sind bis zu den beiden noch vorhandenen Geschäften bereits eingerüstet und es wird begonnen eine Schutzwand aufzustellen.

  • Kleinere Bauprojekte in der Innenstadt

    An der Frauenkirche wurde der Neubau der Münchner Bank mit dem Augustiner Klosterwirt fertiggestellt:







    Vom ehemaligen Bankhaus Reuschel am Maximiliansplatz ist nichts mehr übrig. An seiner Stelle errichtet Hochtief bis 2015 ein neues Bürogebäude:





    Auch am Oberanger waren die Abrissbagger am Werk. Dort entsteht ebenfalls ein modernes Geschäftshaus:



    Alle Bilder © Architektator

  • Die neue Münchner Bank ist gut geworden, finde ich. EIgentlich sieht sie ja fast aus, wie die alte (was ja Absicht sein dürfte), aber schön. dass mal wieder was klassisches mit Giebeldach gebaut wird.

  • Restaurierung des Hofgartentors

    Das Hofgartentor von Klenze und die Arkadengänge mit ihren Fresken gehören zu den schönsten Baudenkmälern der Stadt. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Ensemble jedoch stark gelitten und bedarf einer Sanierung, deren erste Phase nun abgeschlossen ist. Hierbei wurden Außenfassaden und Dächer des Hofgartentors sowie des Arkadengangs an der Residenz restauriert.


    Ansicht von der Platzseite (ohne Werbe- und Fahrradchaos geht es heute wohl nicht mehr):



    Ansicht von der Gartenseite:




    Im zweiten Schritt sollen die Arbeiten im Inneren der Bogengänge folgen. Sie umfassen die Restaurierung des kostbaren Freskenschmucks, eine Optimierung der Beleuchtung sowie eine Verbesserung des Bodenbelags.


    Für eine größere Ansicht bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken:


    Alle Bilder © Architektator

  • Architektator:
    Sehr schöne Bilder, danke dafür!


    Dass man das Radlchaos selbst an zentralen Plätzen nicht in den Griff bekommt ist schon ein Armutszeugnis sondergleichen. Aber auch kein Wunder, bei dem lächerlichen Budget dass für Investitionen im Bereich dieses emissionsfreien und immer wichtiger werdenden Verkehrsmittel zur Verfügung gestellt wird.

  • Aber auch kein Wunder, bei dem lächerlichen Budget dass für Investitionen im Bereich dieses wichtigen, völlig emissionsfreien und immer wichtiger werdenden Verkehrsmittel zur Verfügung gestellt wird.


    Das Geld musste man ja ins Marketing für die Radl-Hauptstadt stecken, wo München als etwas verkauft wurde, das es gar nicht ist. Das Geld fehlt jetzt halt an anderen Stellen.