Projekte Au / Haidhausen /Ramersdorf /Berg a.L. /Perlach /Riem...

  • Update 06.01.18

    Bei der Gelegenheit noch ein paar Fotos des fertiggestellten Erweiterungsbaus beim Klinikum Rechts der Isar an der Einsteinstr. / Ecke Trogerstr.:



    Zwei bis drei zusätzliche Geschosse oder Abstufungen in der Höhe hätten den Gebäudeformen nicht geschadet, dennoch ist das Ergebnis für einen Klinikbau wohl zufriedenstellend...


    Und ebenfalls Nahe dem Max-Weber-Platz das fertiggestellte VHS-Areal (in der Vergangenheit u.a. hier: http://www.deutsches-architekt…php?p=479024#post479024):

  • Diverses:

    In der Umgebung der Trausnitzstraße wurden vor einiger Zeit sehr viele Gebäude saniert / modernisiert. Ein Beispiel:


    Gleich daneben gibt es amüsante Fassadenkunst (der Maler wird wohl bei den Fenstern nochmal anrücken müssen):


    Der schon etwas ältere Neubau der Firma Rohde & Schwarz macht sich gut in der Straßenflucht:



    Nebenan in der Berg-am-Laim Straße 45 wird ein Bürogebäude aufgefrischt und trägt nun den Namen "Das Leuchtenberg":

  • Wohnbauten:

    An der Ecke Rosenheimer- / Anzingerstraße entsteht ein Wohnhaus (7 Geschosse) für Studenten und Pflegekräfte (für Studenten schon sehr laut, Lärmschutz nicht vorhanden). Im EG sind Läden vorgesehen. Vorher stand dort ein zweigeschossiger Zweckbau, der einen Matratzen Concord beheimatete. Nur eine schnelle Aufnahme aus der Ferne:




    Dieses Projekt in der Balanstraße 72 steht schon etwas länger, war mir aber nicht sicher, ob das hier schon gezeigt wurde. Zuvor befand sich dort eine Aral-Tankstelle.








    Und nochmal das Wohnprojekt "Leben am Ostpark" in der Albert-Schweitzer-Straße 76 (Neuperlach):




  • Bad Schachener Straße / Bad Kreuther Straße (24.02.18):

    Nachverdichtung, Abriss und Neubau eines Wohngebiets.


    Vor einiger Zeit wurde der letzte Abschnitt auf der Nordseite der Bad-Schachener-Straße fertiggestellt, unten dazu ein paar Eindrücke.


    Auf der Südseite der Straße (Höhe Nr. 44-58) entsteht nach Abriss des Bestands aktuell eine weitere Häuserkette.


    Östlich angrenzend wird dann demnächst die GWG ihre 50er Jahre Zeilenbebauung zwischen Bad-Schachener- und Hechtseestraße abreißen und neubauen. 700 Wohnungen sollen dort nach einem Entwurf von zillerplus Architekten entstehen.


    Nun aber zur fertiggestellten Nordseite:


    Östliches Ende, Bebauung parallel zur Bad-Schachener-Straße:



    Weiter westlich, Blick von Nord nach Süd:


    Weiter westlich, Park mit Blick nach Norden auf St. Michael in Berg-am-Laim:


    Nördliches Ende:



    Weiter westlich, Blick Nord nach Süd:



    Näher dran:


    Von dort Blick nach Westen:



    Westliches Ende:


    Vorher sah es dort so aus: https://www.google.de/maps/@48…f5M4cQ!2e0!7i13312!8i6656



    Bad-Kreuther-Straße, Blick nach Süden:


    Bad-Kreuther-Straße, Blick nach Norden:


    Bad-Kreuther-Straße, etwas weiter östlich, Blick nach Norden:


    Selbe Stelle, Blick nach Süden: Übriggebliebener 50er / 60er Jahre Gewerbebau mit - typisch - Reisebüro und Friseursalon:


    Nebenan: Früher Grieche, heute Augustiner:


    Auf der Bad-Schachener-Straße Blick stadteinwärts:

  • Ex-JVA Am Neudeck:

    Die Klagen des Landkreises München bzw. des Landratsamts, welches nebenan residiert und gegen die ausgestellte Baugenehmigung der Stadt München gerichtet waren, wurden bekanntlich fallen gelassen.


    Die Umbaumaßnahmen wurden sodann in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz geplant, sodass auch der ursprünglich geplante zusätzliche Neubau nicht mehr umgesetzt wird. Dem Ensemble tut dies meiner Meinung nach optisch gut, da er ein rechter Fremdkörper geworden wäre.






    Hier noch mit Neubau im hinteren Teil:


    http://www.legat-living.de/pro…aus-muehlbach-01/#prinzip
    https://fuchshuberarchitekten.de/projekte/neudeck/

  • Sudetendeutsches Museum (Stand: 12.07.18):

    Schwer einsehbar ist es, optisch gefällt es mir recht gut, vor allem von der Isarhangkante aus gesehen. Dort ragt es auf wie eine kleine Burg:




    Hier wird ein Zugang von der Grünanlage der Hangkante geschaffen:


    Ansicht von der Hochstraße, Blickrichtung Gasteig:


    Fassadenmaterial:


    Gegenüber muss ein Flachbau einer Hotelerweiterung weichen. Aktuell geht der Blick in den hässlichen Motorama Hinterhof:


    Das Haus des Deutschen Ostens / Sudetendeutsches Haus wird im Zuge des Museumsneubaus ebenfalls saniert (unterhalb des Museums gelegen):


    Dort gegenüber ein seltenes Kupfergeländer und ein netter Hinterhof :)



  • BA-Forderung:

    Der BA-Berg-am-Laim (SPD) fordert:


    Bei alten B-Plänen soll überprüft werden...


    ... ob diese noch den aktuellen Nutzungsinteressen entsprechen, d.h. ob Gewerbe zur Wohnnutzung ausgeschrieben werden kann (namentlich rund um die Neumarkterstraße).


    … ob die Gebäudehöhen und Baulinien noch den aktuellen Anforderungen genügen.


    Ziel: Mehr Baurecht für Wohnungen.



    Quelle: SZ Print, Ressort Stadtviertel, 15.08.2018

  • ^^


    Ein bisschen neidisch kann man ja schon sein, obwohl ich auch zum Nachdenken anregen will. Warum werden die schönsten bzw. bereits bestens ausgestattete Ecken Münchens weiter städtebaulich gefördert? Hier die Verschönerung des Pariser Platzes, dort der Steg am Arnulfpark! Dann die Brücke zwischen Wittelsbacherbrücke und Reichenbachbrücke sowie der Tunnel durch den Englischen Garten. Alles Projekte, die den besten Ecken Münchens zugute kommen. Warum denn kein Steg zwischen Laim und Schlossgarten? Oder deine Verbindung am Knie? Alles Orte, an denen immer noch riesige Umwege notwendig sind, die alles andere als freundlich für Fußgänger oder Fahrradfahrer sind.

  • Hmm, interessant. Ich bin vor allem auch gespannt, wie man den vorhandenen Bestand revitalisieren wird. Da die Lage sehr prominent ist, könnte das in jedem Fall ein Hingucker werden.

  • Naja, das heißt wohl, dass das Motorama auch die nächsten Jahrzehnte nicht abgerissen wird. Dabei könnte so viel mehr aus dem Areal gemacht werden, besonders vor dem Hintergrund der Gasteig Umgestaltung. Eine Verschönerung der Fassade ist ja nett, aber die gesamte Struktur des Gebäudekomplexes ist städtebaulich eine reine Katastrophe (damals der Hit), dass da wohl kaum etwas zu retten ist.


    Für mich ist das Motorama inkl. Holiday Inn nach wie vor einer der größten Bausünden Münchens: https://www.google.de/maps/pla…3d48.1301769!4d11.5913071

  • das gesamt gebiet zwischen rosenheimer-, rabl-, hoch- und schleibingerstrasse ist total verschenkt. das sollte eine der münchener vorzeigeadressen sein mit einem architektonischen ausrufezeichen wie dem maximilianeum und gutem aufenthaltswert.

  • ^


    Wie sich herausgestellt hat, war genau das war der Fehler vor 50 Jahren. Hier wurde für den damaligen Geschmack / die damalige Mode ein modernes Zeichen gesetzt, bewusst gebrochen mit der Umgebung (der Gasteig kam später). Heute eine heruntergewirtschaftete Stadt in der Stadt mit ähnlich vielen Schmuddelecken wie der HBF.


    Mein Wunsch: Kleinteiliger Blockrand in der Hochstraße, öffentliche Innenhöfe mit Geschäften (event. auch ein kleiner Hochpunkt), Öffnung hin zur Rosenheimerstraße, die idealerweise etwas verkehrsberuhigt wird, ggf. Aufnahme einiger Elemente der Gasteigarchitektur.