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  • Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor

    Das Klinikum Neuperlach erhält ein Zentrallabor. Dieses wird neben dem Hubschrauberlandeplatz errichtet. Der Neubau wird drei Geschosse hoch und 5.000 m² umfassen. Das provisorische Haus D wurde abgerissen, um dem Neubau Platz zu machen. Fotos vom Sonntag, den 15.09.2019.


    Weiterführendes:


    Zitat von Abendezeitung München

    Die Klinik in Neuperlach ist das erste Haus der München Klinik, das bereits fertig renoviert ist. Zusätzlich wird 2019 mit dem Bau eines Zentrallabors begonnen. Hier sollen künftig die Proben aller Patienten analysiert werden, die in einem Haus des kommunalen Klinikverbunds liegen.


    https://www.abendzeitung-muenc…ec-83c2-077f6640b386.html




    (Selbst erstellte Fotos.)

  • Zitat Münchner_1972:
    Am liebsten wäre uns natürlich die Stadt München bzw. GEWOFAG verkauft den ganzen Grund zwischen Mittleren Ring, Bad-Schachner-Straße, Aschheimer Strasse an einen Investor und dieser baut viele Wohnungen (Eigentum- und Mietwohnungen), aber möglichst wenige oder gar keine Sozialwohnungen mehr!


    Die Grundstücke zu verkaufen wäre so ziemlich der katastrophalste Fehler der gemacht werden könnte. Gott sei Dank denkt die Stadt anders und verkauft überhaupt keine eigenen Wohnungsbaugrundstücke mehr. Der Verkauf tausender Wohnungen im Besitz des Freistaats sollte Skandal genug gewesen sein.
    Warum funktioniert der Markt in Wien so viel besser als in Deutschland? Oder anders herum: Denkst du, dass ein privater Investor hier für die Masse bezahlbaren Wohnraum schaffen, geschweige denn das Problem der viel zu geringen Anzahl an Sozialwohnungen in München lindern würde? Ich glaube es nicht (mehr).
    Ziel muss es daher mMn viel mehr sein, den Bestand an städtischen Wohnungen so stark zu vergrößern wie nur möglich. Ich bin zwar auch ein Fan der Eigenheimförderung, doch der Zug ist dafür in München für die Masse ohnehin längst abgefahren - hier bräuchte es nicht nur eine Reihe politischer Maßnahmen, sondern vermutlich auch eine Preiskorrektur. Die nun weiter verschärfte Niedrigzinsphase wird zwar viele Kreditnehmer zunächst freuen, zeitgleich aber die Preise weiter nach oben treiben.

  • @ MiaSanMia: Das war doch ein süffisanter Kommentar von Münchner1972 zu den Ausführungen von mir und Trampolin. Er wollte damit sagen, dass alles bestens ist wie es gebaut wurde und unseren Einwand als blöd darstellen. Das ist sein gutes Recht im Diskurs der Meinungen.
    Allerdings fühle ich mich etwas falsch verstanden, wenn ich sage, dass ich statt einem 5 stöckigen Neubau für Azubis neben einem 8 stöckigem Altbau an einer weiten Verkehrskreuzung, einen ebenfalls 8 stöckigen Neubau für somit ein Drittel mehr Azubiwohnungen (hier gibt es garantiert riesigen Bedarf) und für ein angemesseneres städtebauliches Bild halte. Ich bin kein Freund von Eigentumswohnungen. Es werden viel zu wenige Mietwohnungen neu gebaut. Alle Häuser dahinter abreißen...:lach::Nieder: Überreaktion!

  • Zum Azubiwohnhaus am Innsbrucker Ring:


    Ich finds grausam.


    So abweisend, kalt und tot wie dieses Gebäude sind meiner Meinung nach wenige Neubauten in München.


    Klar, kann man an der Stelle am Ring jetzt keine Flaniermeile erwarten, aber diese Tristesse in Grau mit dem fast fensterlosen Erdgeschoss ist für mich schon nicht mal mehr unteres Mittelmaß (und wir haben ja leider viel Mittelmaß in München).


    Wäre es wenigstens etwas farbenfroher, ähnlich der Lärmschutzbebauung südlich davon, oder wie gegenüber des Hypohochhauses...


    Die Kreuzung Innsbrucker Ring und Schlüsselberg-/Grafinger Straße ist eine der abweisendsten in ganz München und der graue Klotz hat das nur auf Jahrzehnte weiter zementiert.



    Jetzt aber zu was anderem - auch wenns nur n kleines Projekt ist:


    An der Kreuzung Franziskaner- und Gebsattelstraße wird ein 70er Jahre Bürogebäude durch 46 Wohnungen und einen Laden ersetzt:


    https://www.sueddeutsche.de/mu…erden-wohnungen-1.4622018


    Steidle Architekten sind für den Entwurf verantwortlich.


    Dem kleinen Teaserbild zufolge gibts keine Experimente. Der Neubau wird allerdings näher an die Kreuzung rücken und soll so einen Beitrag zur Stadtreparatur leisten.


    Es wurde geprüft, ob man das bestehende Gebäude umnutzen könnte, allerdings gab Architekt Johann Spengler an, dass die Deckenhöhen und die Asbestbelastung für einen Neubau gesprochen hätten.


    In der Stadtgestaltungskommission ist der Plan auf breite Zustimmung gestoßen:


    Christoph Sattler meint zu dem Entwurf: "Die Fassade bestehe aus einem ruhigen und transparenten Raster. Hier drücke sich eine "gelassene Eleganz aus". ...
    Martin Kovatsch lobte den Entwurf ebenfalls und Stadträtin Bettina Messinger (SPD) begrüßte, dass dadurch das Stadtbild geheilt würde.


    Im Hinblick auf den Lärmschutz soll es verglaste Loggien geben. Die obersten beiden Wohnungen sind leicht zurückversetzt und bieten Dachgärten, Luxuswohnungen sollen laut Johann Spengler aber nicht entstehen.


    Bauherr ist die Sedlmayr Grund und Immobilien AG, München.


    Der Abriss soll im nächsten Jahr erfolgen.

  • ^


    @Innsbrucker Ring:


    Die Metallelemente sollten leicht durch andere, farbigere ausgetauscht werden können. Der Bau geht optisch für mich in Ordnung, leider liegt der 8-geschossige Teil im rückwärtigen Bereich, die Kreuzung wird zu wenig betont.


    _______________________


    @Franziskanerstraße:


    Hier gibt's mehr Ansichten (ggf. aufklappen): https://www.steidle-architekten.de/news/

  • Griechische Schule: Ein BER in München

    Zitat von ich

    Der BER-Flughafen ist nichts dagegen. Zumindest was die Bauzeit betrifft. Denn die Griechische Schule in unserem Nachbarstadtteil Berg am Laim an der Hachinger-Bach-Straße 14a (einige Quellen sagen abweichend Hausnummer 19), Höhe Langkofelstraße (am FC Phönix), wird voraussichtlich nie fertig werden. 2001 übernahmen die Griechen das Grundstück, das neben dem Michaeli-Gymnasium liegt. Aber erst 2014 begannen nach langen bürokratischen Querelen und Stillständen endlich die Bauarbeiten. Im Juni 2016 sollte der Rohbau stehen, aber der Bau ist bis heute nur wenig über das Erdgeschoss hinausgekommen (Fotos). Da Griechenland sämtliche Fristen überschritten hat, gehört das Grundstück nun wieder der Stadt München. Die Stadt will das Gebäude nun abreißen, was aber nun an einem Schloss scheitert. Den Schlüssel dazu wollen die Griechen nicht rausrücken. Die Griechen sagen, sie hätten das Grundstück so lange in ihrer Hand gehabt, dass es weiterhin zu ihrem Hoheitsgebiet zähle.


    Sogar der Bis-vor-kurzem-Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurde eingeschaltet, der daraufhin den Griechen als Ersatz das Gelände der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein am Leuchtenbergring angeboten hat.


    Aktueller Stand (11.10.2019): Die Abrissarbeiten haben jetzt begonnen, zumindest räumen Bagger nun den Schutt aus der Ruine.




    Fotos von heute



    Foto von 2017



    Foto von 2018


    (Selbst erstellte Fotos.)

  • Truliving - Wohnbebauung an der Wasserburger Landstraße in Trudering


    Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird das letzte Betongrau der Rohbauten verschwunden sein. Jetzt im Herbst, die Bäume davor verlieren die Blätter, wird der helle Riegel entlang der Wabula immer dominanter sichtbar. Die Balkongerüste im inneren Bereich der Bebauung stehen. Wie auf einigen der Fotos zu sehen, wäre jedoch eine Benutzung noch nicht ratsam. :)


    Hier nun einige Fotos, die ich letzen Samstag gemacht habe:






    Viel Spaß beim Betrachten der Fotos in der Großansicht.

  • Truliving.


    Danke für die Bilder. Ich bin in Trudering aufgewachsen und die Bebauung von Truliving ist Menschen verachtend! Pfui Teufel ist das hässlich.

    So drastisch möchte ich es nicht formulieren. Persönlich halte ich die Fassaden für einfallslos. Dazu sind mir die Abstände zwischen den Gebäuden viel zu eng. Doch dafür könnte man dem Nachbarn gegenüber beim Bratwurstgrillen den Senf mal eben von Balkon zu Balkon rüber werfen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Benno StG () aus folgendem Grund: Korrektur Tippfehler

  • Laut ImmobilienZeitung liegt der Stadt für das Parkhaus an der Sankt Martin Straße 51 (also Ecke Balanstraße, neben V-Markt) eine Bauvoranfrage vor. Geplant ist der Abriss des Parkhauses und der Neubau eines Büro- und Wohngebäudes.


    Lage: https://www.google.com/maps/place/St.-Martin-Straße+51,+81541+München,+Deutschland/@48.1186109,11.5985026,148a,35y,39.32t/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479ddf9cf535e109:0xffe0034a48e53e78!8m2!3d48.1197923!4d11.5990444


    Quelle: ImmobilienZeitung, 15.12.19

  • toute la zone entre rosenheimer, rabl, hoch et schleibingerstrasse est totalement gaspillée. cela devrait être l' une des adresses haut Münchener avec un point d'exclamation architectural que le séjour de Maximilianeum et une bonne valeur.

    Eh bien, cela signifie probablement que le Motorama ne sera pas démoli dans les décennies à venir. Beaucoup plus pourrait être fait de la zone, en particulier dans le contexte de la refonte de Gasteig. Un embellissement de la façade est agréable, mais toute la structure du complexe immobilier est une catastrophe urbaine (un coup à l' époque ) qu'il n'y a pratiquement rien à sauver.


    Pour moi, le Motorama incl.Holiday Inn est toujours l'un des plus grands péchés de construction de Munich: https://www.google.de/maps/place/MOTORAMA+Ladenstadt/@48.131815,11.5904872,224a,35y,180h,39.29t/ data = 3m1 1e3 4M5 3M4 1s0x479ddf7c3137cb4d: !!!!!! 0x280c285bdf594e18 8m2 3d48.1301769 4d11.5913071


  • Truliving - Wohnbebauung an der Wasserburger Landstraße in Trudering


    Herbstlich ohne das Laub der Bäume entlang der Wabula, und nachdem großteils die Außengerüste der Neubauten enfernt wurden, zeigt sich nun der lange weiße Riegel gegenüber dem Truderinger Kulturzentrum. Leider noch teilweise verdeckt gibt es in der Mitte ein wenig Abwechslung durch dunklere Klinkeroptik. Mit Klinker soll nach den Plänen auch das Erdgeschoss mit der Ladenzeile entlang der Feldbergstraße verkleidet werden.


    Für Fußgänger soll es 2 durch Grunddienstbarkeiten gesicherte öffentliche Wege durch das Wohngebiet geben. Zum einen vom Scharerweg zur Feldbergstraße, zum anderen von der Wabula über einen Durchgang in der Mitte des Riegels zur Truderinger Straße.


    Die beigefügten Fotos wurden in den letzten Tagen von mir selbst gemacht. Wie immer wird die Großansicht empfohlen.