Kleinere Projekte Isarvorstadt / Sendlinger Feld / Thalkirchen

  • Habe von einer Freundin erfahren,die daneben wohnt, daß auch das Grundstück "Am Einlaß" bebaut werden soll. Es handelt sich um die leere Fläche, auf der im Moment die Rikschas abgestellt sind. Dazu gehört auch ein eingeschossiger Altbau. Auch dieses Gelände ist in städtischen Besitz. Laut Aussage soll es dort ! Wohnungen für sozialschwache geben ?

  • munichpeter, LugPaj: Auf dem Grundstück befindet sich doch momentan das Teamtheater, in einem Flachbau, nicht wahr? Es müsste dann hier liegen: http://maps.google.de/maps/ms?…772.000469dbb96402013faa8


    Wenn Sozialwohnungen gebaut werden sollen/können, gehört das Grundstück vermutlich der Stadt. Schon interessant, dass die Stadt offenbar beschlossen hat, sämtliche noch verfügbaren innerstädtischen Filet-Grundstücke mit sozialem Wohnungsbau zu füllen. Dadurch entgehen dem Stadthaushalt riesige Summen potenzieller Einnahmen – das kann sich halt nur eine reiche Stadt wie München erlauben. Ob dadurch die Einwohnerstruktur im Zentrum wirklich so viel besser durchmischt wird wage ich zu bezweifeln.

  • iconic : Ja, es handelt sich um dieses Grundstück. Das Teamtheater ist auf der anderen Strassenseite, sowie die "Grüne Gans" .
    Ich halte auch nichts von dieser Durchmischung. Für Sozialwohnungsbau sollte es außerhalb günstigere Möglichkeiten geben. Aber wenn rot/grün es so will.

  • Update 17.05.09 - das Yoo München ist so gut wie fertig und machte schon einen ziemlich bewohnten Eindruck:




    Hinterhof


    Durchblick zum Friedhof an der Thalkirchner Strasse




    Rückseite

  • Update Bauprojekte Müllerstrasse, 05.10.09

    Siehe: http://www.deutsches-architekt…hp?p=215097&postcount=349


    Müller-/Ecke Pestalozzistrasse (Müllerstrasse 49); für diesen Standort hätte ich mir mehr gewünscht - schaut alles wieder mal arg 80er/90er Jahre mäßig aus, die Fassadendetails wirken ziemlich billig. :nono:




    Müllerstrasse 22 (Südhausbau):




    Müllerstrasse 14 (gegenüber vom Cafe King); hier plant die Stadt den Bau von Sozialwohnungen:

  • Martyn: für mich bisher unbekannte Neuigkeiten, dass die Arbeitsämter irgendwann den Kapuzinerplatz verlassen sollen. Wo soll denn dann der Neubau hin? Vielleicht auch an den Leonrodplatz, wie das Justizzentrum? Übrigens gab es für letzteres offenbar 2001 schon mal einen Wettbewerb, allerdings offenbar für den Standort in der Nymphenburger Straße: http://www.kaisersaalgruppe.de…stizzentrum-muenchen.html


    Außerdem soll das Gebäude des Cafe King in der Müllerstrasse laut SZ abgerissen und durch einen Neubau mit Luxuswohnungen ersetzt werden: http://www.sueddeutsche.de/mue…65/499640/bilder/?img=1.0

  • Martyn: für mich bisher unbekannte Neuigkeiten, dass die Arbeitsämter irgendwann den Kapuzinerplatz verlassen sollen. Wo soll denn dann der Neubau hin?


    Bin mir nicht ganz sicher ob die das selbst wissen. ;) Vielleicht möchte man sich ja nur wo einmieten. Der Personalbedarf ist ja nicht ganz kalkulierbar, zudem nicht sicher ist ob die Arbeitsgemeinschaften für Hartz IV bei den Kommunen bleiben oder zurück an die Arbeitsagenturen gehen. Außerdem weiß man nicht was am Ende der derzeitigen Krise zu bewältigen sein wird. Somit ist es wohl wirklich besser, erstmal am Kapuzinerplatz zu bleiben.


    Vielleicht auch an den Leonrodplatz, wie das Justizzentrum?


    Nein, das wird mit dem Justizzentrum schon zu eng meiner Ansicht nach, weil man ja im Falle des Olympiazuschlags am Leonrodplatz auch noch das Olympia-Pressezentrum unterbringen muss.


    Außerdem soll das Gebäude des Cafe King in der Müllerstrasse laut SZ abgerissen und durch einen Neubau mit Luxuswohnungen ersetzt werden:


    Schade, aber typisch für die Gegend! Hier schießt die Gentrification übers Ziel hinaus, und dann wirds ein zweites Lehel sein, mit Krawattenträgern und Langweilern. Als ich letztmals im King saß, beäugte ich das Grundstück gegenüber. Das wird sicher auch bald in die Mangel genommen. :cool:

  • Zitat von tz

    Der Kommunalausschuss geht seltsamerweise davon aus, dass es nicht genügend Interessenten für die geförderten Wohnung geben könnte. Die Wohnungen werden „dann frei an städtische Dienstkräfte“ vergeben…


    :lach: Interessante Rangfolge. Wir leben in der Plem-Plem-Stadt. Die Beamten werden dafür in versiffte Blöcke in der Untersbergstraße in Giesing einquartiert, dort kann es ihnen passieren, dass sie der/die einzige im Eingang sind, die morgens aufstehen müssen. Ich weiß von einem Fall, da wurde sich dann noch über das laute Weckerklingeln des städt. Bediensteten beklagt. :nono:

  • Ich werde meine Ansicht auch nicht ändern, nicht mal nach einer Gehirnwäsche à la Clockwork Orange. Da kann ich schon zuviele einschlägige Erfahrungen und Beobachtungen verbuchen. Im Übrigen sind solche Biertischpredigten immer leicht von sich gegeben, in der Praxis ziehen solche Leute für sich selbst dann doch immer die homogenen Wohlstandsquartiere vor. Durchmischung ja, aber bloß nicht vor der eigenen Haustüre. ;)