ÖPNV: S-Bahn & Regionalverkehr

  • Das CSU-geführte Infrastrukturministerium zusammen mit dem engagierten CDU-Staatssekretär aus dem Ländle bewegen endlich mal was wie zuvor schon das bürgerliche S21-Projekt. :applaus:


    Ohne den Bund wäre das größte rotgrüne Infrastrukturprojekt wohl die Organisation einer Demo, damit Stromtrassen nicht durch BaWü, sondern Bayern führen. Und vielleicht noch irgendwelche warmen Bürgermitnahmekonvente.

  • ^^ :lach: meinst du das CSU-Ministerium welches die PKW-Maut komplett verbockt hat und welches vom Abgasskandal erst aus der Zeitung erfahren hat?


    Man kanns drehen und wenden wie man will, Hermann hat für BW mehr Mittel rausgeholt und beim Regionalverkehr n Haufen geld gespart und mit bisschen gutem Willem kriegt er auch noch, das durch die CDU der Bahn in den Rachen geworfen Geld zurück.

  • ^^ :lach: meinst du das CSU-Ministerium welches die PKW-Maut komplett verbockt hat und welches vom Abgasskandal erst aus der Zeitung erfahren hat?

    BRD besitzt in der EU die Funktion als Zahlmeister. Maut, welche auch ausländische Straßenbenutzer beteiligt, konnte also gar nicht durchgehen. Bezeichnend, welche Leute sich selbst über diese Ungerechigkeit klammheimlich bis offen freuen.
    Von wo hast denn Du vom Abgasskandal erfahren, von Winterkorn, Obama oder dem lieben Gott persönlich?


    Man kanns drehen und wenden wie man will, Hermann hat für BW mehr Mittel rausgeholt und beim Regionalverkehr n Haufen geld gespart und mit bisschen gutem Willem kriegt er auch noch, das durch die CDU der Bahn in den Rachen geworfen Geld zurück.

    Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen. Alle Experten sehen das anders. Naja, behalte Deine zwar unzutreffende, dafür umso exklusivere Meinung, schadet höchstens Dir selbst.


  • Von wo hast denn Du vom Abgasskandal erfahren, von Winterkorn, Obama oder dem lieben Gott persönlich?


    Das BMVI hat nun einmal eine Kontrollfunktion bzw. Kontrollpflicht, die eben nicht ganz so ernst genommen wurde. Ich erwarte von einem Verkehrsminister dass er über sowas Bescheid weiss bzw. mehr weiss als der Bürger. Aber lieber wurde halt mit dem Lobbyisten Essen gegangen. Bezeichnend dass die BRD in der EU seit Jahren strengere Prüfverfahren blockiert. Die USA sind da scheinbar weiter...



    Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen. Alle Experten sehen das anders. Naja, behalte Deine zwar unzutreffende, dafür umso exklusivere Meinung, schadet höchstens Dir selbst.


    Benenne doch bitte diese "alle experten"

  • Ist doch wirklich Schwachsinn. Nur weil er Minister ist, muß er noch längst nicht Firmeninterna früher als die Presse erfahren. Selbst Winterkorn sei überrascht gewesen. Es kommt ja auch noch die börsenrechtliche Problematik der adhoc-News hinzu, erste Klagen dazu sind schon angedacht. Im übrigen müssen den Bundesminister Verletzungen deutscher und europäischer Normen primär interessieren, nicht jene in USA oder Timbuktu.


    Wenn Du i.d.Z. politikerkritisch sein willst, frag lieber nach Rolle und Kenntnisstand von NDS-MP Weil (SPD), der als maßgeblicher Anteilseigner seit 2013 Mitglied im Aufsichtsrat der Volkswagen AG ist?


    "Alle Experten" war natürlich grob. Sagen wir dieser grüne Verkehrsminister ist bei etwa allen äh den meisten Themen als Tiger losgesprungen und als Bettvorleger gelandet. Ohne die gute CSU/CDU-Kombi im Bundesverkehrsministerium könnte er vielleicht zwei Schlaglöcher zuteeren. Ist natürlich wieder übertrieben, Tendenz stimmt leider.

  • @ ok wenn "alle experten" zu grob ist, dann benenne doch sagen wir mal 5 halbwegs unabhängige (das sollte ja kein problem sein).


    und dass winterkorn überrascht war glaubst du ja wohl selber nicht, der kannte doch jedes spaltmass oder presspassung bei VW. Ich glaub ein Aufsichtsrat hat weniger Kenntnis von Firmeninterna als der Vorstand der ja wiederum den Aufsichtsrat informieren sollte.


    Inzwischen wird der damalige Entwicklungsvorstand Hackenberg belastet.


    Quelle: http://www.zeit.de

  • und dass winterkorn überrascht war glaubst du ja wohl selber nicht

    Deshalb schrieb ich indirekt die Pressemeldungen wiedergebend:

    Selbst Winterkorn sei überrascht gewesen.

    Alles andere ist Spekulation und ggf. Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen. Ich glaube nicht wie Du, daß er jedes technische Detail wußte, nur weil er aus der Technik kam und darin versiert ist. Er war VV eines Großkonzerns mit 12 (?) Marken. Da bleibt bei allem Interesse kaum Zeit für jedes technische Detail. Bleibt die Frage, ob er die Täuschung selbst angeordnet hat, Äußerungen getätigt hat, daß untere Ränge diesen Wunsch herauslesen konnten, oder untere Ränge, um Konzernvorgaben zu erfüllen, ganz ohne Winterkorns Wissen, nicht mal Ahnung, selbst kreativ wurden. Alles möglich.


    @ ok wenn "alle experten" zu grob ist, dann benenne doch sagen wir mal 5 halbwegs unabhängige (das sollte ja kein problem sein).

    I.Z.m. den vom Land gemeldeten Prioritätslisten Straßenbau. Mit nicht abgerufenen Mitteln. Und mit der jüngsten größzügigen Finanzierungszusage seitens Bund, wo BaWü hauptsächlich davon profitierte, daß viele Vorhaben noch unter der schwarzgelben Vorgängerregierung weit geplant wurden. Schon länger rotgrün regierte Länder sind ziemlich leer ausgegangen, weil sich dort die "Planlosigkeit" stark auswirkte. Hab ich noch vage in Erinnerung, ist mir jetzt aber nicht so wichtig, danach Internetrecherche zu betreiben. Tippe auf IHK, ADAC, Güterverkehrsverband u.ä. Politische Gegner sowieso, die zählen wir nicht, aber auch der Koalitionspartner SPD hat sich schon beim grünen LVM beschwert.

  • Ich war gestern mal vor Ort in Leinfelden:


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    Hier hören momentan die alten Schienen auf:
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    Die Oberleitung hat auch keine Verbindung mehr
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    Bald wird es diesen Abschnitt nichtmehr geben
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    wie auch den alten Bahnsteig
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    Noch sieht man viele Gleise
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    kommen wir zur neuen Haltstelle, sry wegen der Bildquali hatte nur das Handy dabei
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    Eine ältere Dame ist nicht ausgestiegen, daraufhin ist der Fahrer gleich wieder zum Bahnsteig gefahren


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    [url=https://flic.kr/p/zDxUNh]20151017_172717


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    schöner Anblick
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    und hier zweigt sie ab Richtung alter Strecke
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    Das wars auch schon, mögen sie trotz dem mangelnden Lichtes gefallen finden :)

  • Nu, ich hoffe die Stadtverwaltung von LE getraut sich auf die Fläche wo die alten Bahnsteige der Stadtbahn sind etwas höheres mit viel Geschossfläche zu setzen, dass diese besterschlossenen Quadratmeter in der stadt optimal ausnutzt. 10 Geschosse mit einer Geschossflächenzahl von 7 wären auf der Fläche von 100 x 25 m sicher exakt 0 Problem, und 17.500m² Büros und Wohnungen mit bester ÖV-Anbindung in LE an den Mann zu bringen ist weniger als kein Problem - Problem ist da nur die Menge der Unterschrigftswilligen irgendwie zu kanalisieren und zu bremsen.
    Ansonsten dürfte der ÖV auch dieses Jahr wieder 3,5 % wachsen - das kummuliert sich in 10 HAren zu einem Wachstum von 30%, der alle Rahmen sprengt. D.h. bis in 10 Jahern muss die S-Bahn auf der Panoramabahn und das Nordkreuz fertiggebaut sein, um dem Zuwachs einigermassen Herr zu werden - während die Politik im Stuttgarter Rathaus dahinkriecht und sich erst langsam der Erneuerung der Stellwerkstechnik in der Stammstrecke annähert. Leute, die 90'er sind bald 20 Jahre vorbei, so langsam muss man aus Kohls bequemem Lehnsessel wieder rauskommen und ein wenig Gas geben.

  • ^ In der Tat sehr interessant. Ich frage mich allerdings ob es überhaupt machbar ist den gesamten S-Bahn Tunnel zwischen HBF und Schwabstraße auf 4 Gleise auszubauen. Ich kann mir nicht vorstellen dass das funktioniert (wegen der oberirdischen Bebauung).
    Nur die Mittnachtstr. (die übrigens schon im Bau ist) und die Strecke bis zum HBF auf 4 Spuren zu bringen sollte wohl gehen, allerdings ist die Frage ob das was bringt.


    Schade, dass nicht über das Nordkreuz nachgedacht wird.

  • Ja, das Nordkreuz würde viel mehr nutzen bringen als ein Ausbau der Stammstrecke, da man entlang der stammstrecke schon alle potentiellen Fahrgäste eingesammelt hat. Bautechnisch könnte man sich an New York orientieren, und die zwei zusätzlichen gleise _unter_ den bestehenden Gleisen bauen. D.h. den bestehenden Tunnel als Deckel nutzen.
    Aber eine zweite Strecke über die Panoramabehn würd verkehrlich mehr bringen. Erfordert aber mehr Umdenken im Kopf. Das ist oft schwerer als Geld zu beschaffen.

  • Nur die Mittnachtstr. (die übrigens schon im Bau ist) und die Strecke bis zum HBF auf 4 Spuren zu bringen sollte wohl gehen, allerdings ist die Frage ob das was bringt.


    Zumindest in der Zusammanführung bringt das durchaus etwas. Dann muss man nämlich nicht vor der Station warten, wenn die Bahn die sich vorher hätte einfädeln sollen Verspätung hat.



    Sollte die Ludwigsburger Stadtbahn tatsächlich scheitern und duch eine S-Bahn ersetzt werden, sollte man eher hingehen und die neue S-Bahn Linie über die Schusterbahn leiten statt direkt nach Stuttgart rein.
    Dort sollten dann auch die Haltepunkte so gelegt werden, dass man zumindest in U7, U12 und U13 umsteigen kann und auch das Baugebiet in Zazenhausen direkt erschlossen wird.


    Als Problem könnte sich erweisen, dass man in LB und Kornwestheim wahrscheinlich ein Überwerfungsbauerk benötigt.
    Die weiterfahrt auf die S1 dürfte nicht so problematisch sein, nach der IBN von S21 hat die S1 das S-Bahn Gleis ja für sich allein. Da dürfte Luft sein die neue Linie Nivaugleich einzufädeln.

  • ^ Was ich fast noch unglaublicher finde sind die Kosten pro Kilometer:
    "3,9 Kilometer lang und 125 Millionen Euro teuer"


    Kann mir bitte jemand erklären warum das so teuer ist?

  • Den gleichen Gedanken hatte ich auch. Frage ist ob dieses Klein/Klein den gebauten km so teuer macht.


    Es lässt vermuten, dass ein kompletter Ringschluss bis Esslingen die relativen Kosten gesenkt hätte.


    Was ich nicht verstehe, man hat Erfahrungen, dass die Wirtschaftlichkeit kommt und traut sich trotzdem nicht, sofort die S-Bahn bis nach Esslingen zu verlängern.

  • Der Tunnel wird von Bernhausen bis hinter den Lidl weiter geführt (soll in offener Bauweise erstellt werden), das ist schonmal die halbe Strecke zwischen Bernhausen und Sielmingen und dann kommt die Strecke nach oben aber nur für 600m um dann in einem Trog abzutauchen, der Bhf Sielmingen ist auch in einem Trog. Dann soll sie ja hinter Sielmingen eingleisig werden (früher 2 Gleisig) das spart dann ja soviel kosten, zumindest wollen se Platz lassen für ein 2 Gleis später. Sie fährt dann durch das Gelände vom Thyssen auch weiterhin in einem Trog, die kriegen dafür eine Brücke. In Neuhausen wird der Bhf an der Oberfläche gebaut, was zur Folge hat würde man die Strecke mal ins Neckartal verlängern wollen, müsse man diesen wieder abreißen und den Bhf in einen Trog legen, damit man unter Neuhausen einen Tunnel bauen kann...
    Einen neuen Busbahnhof soll es dort auch noch geben.