ÖPNV: S-Bahn & Regionalverkehr

  • Joo Filderstadt, was ja viele kleine Orte sind und der größte Bernhausen davon betroffen ist, wäre dann ein Kandidat für einen Schnellbus Xn bis mindestens zur Ruhbank.


    Wie man die Fildern besser anschließt hatten wir schon lange, dass ein Ringschluss der S-Bahn zum Neckar benötigt wird, bis zur Umsetzung in n Jahren sollte man auch hier über Busse nachdenken.


    Die Fildern aufgrund ihrer Herkunft und Zerstreutheit schon immer ein Busland gewesen, die letzte Meile ist hier sehr schwierig.


    Wäre ich OB von Filderstadt würde ich diese Einschränkung als Steigbügel nutzen, um eine bessere Busversorgung und/oder Verlängerungen der Stadtbahnen über Nellingen und Flughafen anzustreben.


    Denn ein Jahr ist gar nichts, wenn man dadurch viele Diskussionen ersparen kann und somit die Zukunftsfähigkeit früher erreicht.

  • Winnes Ausschreibung mit Folgen: Abellio-Desaster wegen nicht gelieferter Bombardier-Züge können für Pendler Albtraum werden, vor allem auch mit Blick auf Sanierung/Sperrung ICE-Strecke S-MA 2020. Auch das noch. SPD: Master of Desaster der BWschen Verkehrspolitik, FDP: Entsetzt über fehlendes Controlling bei VM und SFBW.


    Quellen:
    Schwäbische Zeitung
    https://www.schwaebische.de/su…ttern-_arid,11011483.html


    Tagesspiegel
    https://m.tagesspiegel.de/wirt…3A%2F%2Fwww.google.com%2F


    PM MdB C. Jung (FDP)
    https://kraichgau.news/bretten…bombardier-engpass_a40042


  • Die Filder ist deswegen immer Bulsland gewesen weil es schlicht keine Schienen gab (von der eilig eingestellten Filderbahn bis 1956 mal abgesehen). Die grosse Bevölkerungswelle kam im wesentlichen nach 1956.
    Wenn man betrachtet wie voll die S2 und S3 an der Markungsgrenze nach Stuttgart IN BEIDEN RICHTUNGEN zur Spitzenstunde, aber auch ausserhalb davon (!) ist, würde nicht auf die Idee kommen da im wesentlichen auf Busse setzen zu wollen. Und trotz der Überlappung mit der S-Bahn wird die U5 auf dem kurzen Stück bis zur Markungsgrenze ebenfalls bereits recht spürbar voll.

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    Fiderstadt ist ja nicht nur Bernhausen, ich war schon lange nicht mehr in Harthausen, kann mir aber nicht vorstellen, dass es sich lohnt Harthausen mit Schienen anzubinden...


    Sonst bin ich überzeugt, dass die Verlängerung der S-Bahn vom Flughafen nach Esslingen eine der wichtigsten ÖPNV Infrastrukturmaßnahmen der Zukunft ist.

  • Nun, wenn man sich die Fahrgastzahlen z.B. im kleinen Oberaichen ansieht, oder entlang der Schönbuchbahn in den kleinen Orten dort, könnte man sich selbst bei dem kleinen Harthhausen täuschen, wenn dahinter noch ein anderes Ziel an der Strecke liegt oder eben alle 2km ein solcher Ort liegt. Aktuell ist aber in Diskussion die S-Bahn über Neuhausen zu verlängern, oder acuh eine Stadtbahn hinter Echterdingen über Stetten, Plattenhardt und Bonlanden zu führen. Flughafen-Esslingen ist allein von der Topographie her eine Stadtbahnstrecke. Die S-Bahn ist in Richtung Wendlingen / Nürtingen vorgesehen. Die A8 zeigt dass da eine kräftige Nachfrage ist.

  • ^ Da könnte man ja glatt die END wieder aufmachen :).
    Wo wird denn gerade über eine Stadtbahn in Richtung Bonlanden diskutiert? Habe da nichts mitbekommen.

  • Exakt, gäbe es die END heute noch würde keiner im Traum daran denken die wieder zu zu machen, nicht mal in nem Alptraum.
    Die Überlegungen dur Stadtbahn über Echterdingen hinaus sind nicht in einem offiziellen Planungsstatus, sondern ergänzende Überlegungen die sich aus den Anordnungen der Orte ergeben, und auf Ebene Machbarkeitsstudie für die Frage ob mit der U5 nach Echterdingen weiter in Richtung Flughafen oder in Richtung Stetten etc einmal untersucht worden - damals kamen beide Varianten als sinnvoll heraus, ist aber schon wieder längere Zeit her. (in Zeiten steigender ÖV-Nachfrage könnten sie bei erneuter Untersuchung dann dringlicher herauskommen).
    Da zunächst aer die Verlängerung nach Echterdingen ansteht, ist der weitere Verlauf aktuell keon dringendes Thema. (leider, man könnte ja auch mal klotzen um den Verkehr in den Griff zu bekommen...)

  • S-Bahn nach Neuhausen auf den Fildern verzögert sich wohl auf frühestens Mitte 2023, Grund: Planänderung und neue Auslegung. 15 min.- Takt (!).


    Quelle: StZ 11.05.2019

  • Harter Tobak. Allerdings tatsächlich nichts was man in den letzten Jahren entlang der Remsbahn nicht schon kennt. Die neuerlichen Zugausfälle und Verspätungen sind dennoch überhaupt nicht lustig. Bei Softwareproblemen muss man nur den Kopf schütteln. Busersatzverkehr wegen Softwareproblemen... Dann natürlich die neuen Züge, bei denen man schon froh war überhaupt so viele "rechtzeitig" zu bekommen. Natürlich auch diese nicht ohne Kinderkrankheiten. Und dann wären da noch die ausfahrbaren Türtrittbretter... Naja... Lokführer teilt man sich immerhin mit der Bahn, da es sich schwierig gestaltete, rechtzeitig und ausreichend, neue Lokführer zu rekrutieren bzw. auszubilden.
    V.a. alles toll da momentan die Remstal-Gartenschau läuft.


    Und doch - Warum soll nun Go-Ahead in einigen Tagen das (besser) gelingen, was der DB in Jahren nicht gelungen ist! Auf keiner Strecke in der Region Stuttgart hat die DB so intensiv darum gebettelt endlich erlöst zu werden von ihren lästigen Verpflichtungen, wie auf der Remsbahn. Zugausfälle und Verspätungen waren hier Tagesordnung, die Benutzung im Grunde reines Glücksspiel. Und wenn was fuhr, fuhren lange Zeit Züge mit erbärmlichen 2 Waggons. Oder es fuhren Züge mit immerhin 3-4 Waggons, bei denen dann aber eben 1-2 Waggons komplett gesperrt waren. Gerade die Archive obiger ZVW müssten voll damit sein. Klimaanlage? Was ist das?! Ok, dann fuhren da Züge mit 2 Waggons (also die die dann echt fuhren), aber was fuhr da?!?! Die Remsbahn war die Resterampe der Nation. Hier fuhr supibunt zusammengewürfeltes Wagenmaterial aus allen Bundesländern, von der Maas bis an die Memel. Das wenige an vorhandener Mixtur war dann nicht selten auch untereinander inkompatibel, was zu was führte?! Natürlich, Ausfälle, was sonst. Ich kann mich an Monate erinnern, in denen noch ältere violette Wagen fuhren, von irgendeiner Privatbahn, als der gewöhnliche schon völlig veraltete Schrott. Für Nostalgiker war das natürlich toll, das soll nicht unerwähnt bleiben. ;)


    Dann wären da natürlich noch die Hersteller der Züge. Endlich dämmert es den Leuten nun auch, dass die Hersteller erheblicher Teil des Problems sind. Auf dem Papier alles tolle Züge, auf der Schiene Papiertiger, quer durch alle Hersteller, ob Straßenbahnen oder Hochgeschwindigkeitszüge. Wobei Hersteller eigentlich eine liebliche Umschreibung des vorherrschenden Oligopols aus den Resten nun zusammengeführter Konzerne ist. Melkindustrie trifft es eigentlich besser. Die verbliebene Handvoll der Konzerne die noch Züge & Co herstellt, kann im Grunde machen was sie will. Auch hier sind Verspätungen und Ausfälle an der Tagesordnung, neben leeren technischen Versprechungen natürlich. Ich musste lachen als ich im Artikel von Stromersparnis der neuen Züge las - diese ergibt sich nämlich nur aus der Standzeit der neuen Züge über Wochen und Monate auf Grund von technischen bis hin zu konstruktiven erheblichen Mängeln. Was nicht fährt verbraucht auch keinen Strom. ;)
    Mittlerweile ist man schon so weit sich gegenseitig selbst Eier ins Nest zu legen. Beste Beispiel hierfür ist die neue Krise bei den relativ neuen ICE4. Baut eigentlich Siemens. Die Teile jedoch, mit den arg fehlerhaften Schweißnähten, die für den Lieferstopp gesorgt haben und für die keine Lösung in Sicht ist, hat wer gebaut, bzw. geschweißt, bzw. versucht zu schweißen (:D)?! - Bombardier, der Konkurrent. ;) Gnade uns Gott, wenn doch eine Fusion von Alstom und Siemens gelingt.

  • bisher hielt ich ja eher die Strecke Stuttgart - Würzburg für die Museumsbahn, auf welcher das Rollmaterial noch runtergefahren wurde bis es vollkommen auseinander fällt...die Remsbahn scheint aber noch eine Nummer härter zu sein.

  • Was ÖPNV angeht, wir hatten CDU die haben nichts getan, was GRÜNEN angeht sohlten die ÖPNV besser machen stattdessen kommt von denen Garnichts. NUR FAHRRÄDER da sind sie sehr SCHNELL.

  • S-Bahnverlängerung von Bernhausen nach Neuhausen

    Welch Autor zum Ausbau fällt ihm nur ein das es ein kleines S21 wäre, weil angeblich für ihn S21 mit höheren Kosten verbunden ist.

    Es ist ein kleines Stuttgart 21: Auch die S-2-Verlängerung auf den Fildern wird teurer und später fertig als geplant,...


    Wäre dieses Bauvorhaben ein kleines S21 dann würde die Verbindung wenigstens bis nach Esslingen weitergeführt werden. Hier jedoch wird, wenn wir Glück haben, ende dieses Jahres darüber nachgedacht, wie man die Linie an den Neckar führen kann .


    So brauchen wir für zwei S-Bahnhaltestellen viel zu viele Jahre und wir wissen doch das tangentiale Verbindungen viel helfen könnten.


    Es geht wohl nichts mehr ohne Bigotterie, so treten die beiden Nutznießer Sielmingen und Neuhausen nicht als Beschleuniger des Bauvorhabens auf, eher als Vertreter derer, die alles aufhalten, teurerer machen und sich wundern über die "Koschten".


    Die Quintessenz für mich wäre einmal größer denken, denn mit dem Ansatz mit kleinen Happen die Bürger besser mitzunehmen, führt imho zu NICHTS außer Magengeschwüren bzw. Herzinfarkten.


    https://www.stuttgarter-zeitun…70-914e-ae0328082da7.html

  • Ich würd hier Abstand davon nehmen die Schuld bei Abellio und Go Ahead zu suchen.

    Schuld sind hier ganz klar die Fahrzeughersteller. Man könnte dem Land noch eine Teilschuld geben, dass sie bei den Fahrzeugen nicht von Anfang an mit den Herstellern im Kontakt war, sondern die Bestellung den EVUs überlassen hat. Hätte das Land die Fahrzeuge bestellt, hätte das schon mit entsprechend Vorlauf passieren können.

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    Die Hersteller sollen schuld sein, dass der Termin sportlich war, war von Vornherein klar. Du hast jedoch recht, hätte unser Hermännchen früher die Züge bestellt, dann ...

    Die Ausschreibung und das Ausbooten des besten Angebotes, das ja von der DB kam, haben ja jedem gezeigt, dass es Alle werden durften nur die DB nicht.

    Warum ein Grüner unsere noch zu 100 % dem Staat gehörende Bahn so behandelt, ist zumindest mir unverständlich. So hätte er konsequent sein können und die Züge vorher bestellen können.


    So hoffe ich das man zumindest erkennt, was man da gemacht hat... und die Hoffnung stirbt zu letzt.

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    Was ich gehört habe ist, dass die DB schlicht die Kosten für die benötigte Werkstatt einfach weggelassen haben in ihrem Angebot mit der Begründung, dass sie die Werkstatt ja schon haben. So kann man die Angebote aber natürlich nicht vergleichen.


    Es ist einfach nur eine Unart, dass die Hersteller unfertige Züge ausliefern und diese per Softwareupdate nachpatchen müssen.

    Quasi öffentlicher Beta-Betrieb. Das war bei den IC2-Zügen, den Talent 3 und den neuen Stadler Flirt jetzt so...

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    Angebote vergleichbar? Kann man, du wirst ja auch nicht bei dem Bäcker kaufen, der teuer Ladenfläche anmieten muss, im Vergleich zum Familienbetrieb, der selber besitzt, wenn die Brezel beim Bäcker der anmieten muss, teurer ist und nicht besser schmeckt.


    Aus irgendeinem Grund war hier wichtiger, eine auszuteilen, als das beste für das Land (BW und Deutschland) zu wollen. Da hat der Ärger den das Hermännchen im Verkehrsausschuss des Bundes erfahren hat, die Entscheidung imho subjektiv überlagert. Denn die DB gehört nun mal zu 100% dem Staat und jetzt gehen Steuergelder, da die ausgeschriebenen Strecken subventioniert werden müssen, an private Unternehmen, verstehe wer will was daran grün ist.


    Zu den Zügen, SW-Updates sind normal, da alles immer komplexer wird, Frage ist, ob diese sicherheitsrelevante Systeme (Bremsen,...) betreffen oder sogenannte Komfortfunktionen. Auch möchte ich mal erwähnen, dass hier das Eisenbahnbundesamt als Genehmigungsbehörde einen erheblichen Anteil an den langen Lieferzeiten hat.

  • ^^ Sollte das Gewerk 'Werkstatt' gleich zu setzen sein mit dem Gewerk 'Reparatur / Wartung' dann ist das schon ein wichtiger Kostenanteil im späteren Betrieb. Wenn ein Anbieter hierzu keine Angaben macht kauft der zukünftige AG die Katze im Sack. Es ist doch klar das die DB Aufwendungen hat. Ergo zahlen das die andere AG der DB für diesen AG mit. Da diese das weder offen und schon gar nicht verdeckt zahlen möchten muss der ausschreibende AG das vor Vertragsabschluss wissen. Wäre fahrlässig weil früher oder später deshalb die DB mit Mehrungen also um’s Eck kommen wird. Somit muss er in der Ausschreibung solche Angebote aussortieren wenn ein Anbieter sein Angebot (trotz evtl. Aufforderung) nicht nachbessert. Ganz zu schweigen von den anderen rechtlichen Konsequenzen die sowas nach sich zieht.