ÖPNV: U-Bahn (Stadtbahn)

  • Die Bahnen fahren dort auch spürbar langsamer. Diese Betonüberfahrten stammen aus der alten Planung wie die Wolframstraße beim Bau des neuen S-Bahn-Tunnels verschwenkt und über die Stadtbahntrasse geführt werden soll. In der aktuellen Planung ist das lustigerweise rausgeflogen, sodass diese Betonüberfahrten komplett umsonst gebaut wurden.

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    Diese Botonabschnitte sind nicht als provisorische Fahrbahn verwendbar, da sie z.B. durch Stützmauern vom Straßenraum getrennt sind.
    Die Betonsegmente sind statische Elemente die ein verschieben des provisorisch verlegten Gleiskörpers in den engen Kurven mit verhindern sollen.

  • Gefällt mir alles sehr gut. Die neuen Haltestellen sind super geworden.


    Alles gefällt mir nicht sehr gut. Die Haltestelle gefällt mir. Im Nachhinein wundert es mich etwas, wie locker und ohne jeden Aufschrei die Brücke realisiert werden konnte. Ich finde die Brücke sehr massiv, vertikal und horizontal sehr breit. Auch die Höhe ist überhaupt nicht ohne, wer da rumspielen will sollte wissen dass es da keine Fehlertoleranz gibt. So eine Brücke heutzutage an anderen Stellen im Kessel ist für mich unvorstellbar.


    Was die Nicht-Platzsituation angeht setze ich auf die weitere Bebauung und die Gestaltung nach Abschluss des S-Bahntunnelbaus.


    Ich auch. V.a. wegen meinen Ausführungen oben. Die massive Brücke muss durch passende urbane Bebauung entschärft werden. Das gilt insbesondere für die Bebauung an den beiden Ecken der Nordbahnhofstraße, wenn die zukünftigen Gebäude hier zu flach wirken und zu weit weg stehen, erschlägt die Brücke den Platz.

  • Die Brücke wurde ja zunächst im Niemandsland gebaut und nicht in bebautem Umfeld. Architekten der Brücke sind übrigens Auer Weber, die Haltestelle wie sämtliche U12-Stationen-Ausrüstungen von Werner Sobek. Einstmals gab es eine Architektenwettbewerb für die Station Budapester Platz, der von Horst Haag (Rotebühlzentrum) mit einem extravaganten Entwurf gewonnen wurde.

  • U6 zum Flughafen und zur Messe

    Nachdem die SSB bereits Ende letzten Jahres mit der Baufeldfreimachung für die U6-Verlängerung vom Fasanenhof an den Flughafen begonnen haben (siehe http://www.ssb-ag.de/files/20171018_kurzmeldung_001.pdf), haben sie nun auch den Bau des Tunnels und der Endhaltestelle europaweit ausgeschrieben: http://ted.europa.eu/udl?uri=T…E:HTML&tabId=1&tabLang=de


    Der Plan des Gesamtvorhabens findet sich hier: http://www.ssb-ag.de/files/d18672-a_satellit.pdf

  • ^Die Erweiterungen sind alle gut und richtig, nur frage ich mich wie man die Engpässe im Zentrum langfristig anzugehen gedenkt? Schon heute stehen oft Züge im Tunnel und müssen warten bis die Züge vor ihnen weitergefahren sind. Wie soll das bitte bei höheren Takten und längeren Zügen funktionieren? Man sollte sich vielleicht fragen ob langfristig nicht auch neue Tunnel im Zentrum nötig wären. Was ebenfalls fehlt sind Tagential-Linien, bzw. ein echter Stadtbahn- oder S-Bahnring.

  • ^ Die geplanten Verbindungen sind gut, lösen aber das Verkehrsproblem nicht in Stuttgart. Dazu müssen endlich mal Projekte angegangen werden die den Autoverkehr aus der City lenken (z.B. Nord-Ost-Ring, Verbindung B27 - B14, etc...).

  • U6 Flughafen/Messe

    Die Verlängerung der U6-Strecke vom Fasanenhof-Ost bis zum Flughafen und zur Messe wurde nun begonnen. Gebaut werden rund 3,1 Kilometer Strecke mit drei neuen Haltestellen. Die Fahrt Flughafen-Hauptbahnhof soll 30 Minuten dauern.
    Hier die Mitteilung der SSB: https://www.ssb-ag.de/unterneh…enhof-bis-flughafenmesse/


    Und noch eine ganz nette Broschüre zum Vorhaben: https://www.ssb-ag.de/index.ph…e366b97ddf9f0f685811e1cb3

  • Ja, es ist ein Trauserspiel wie sich im ÖV in Stuttgart so garnichts bewegt, trotz - oder wegen? einem grünen OB, einem grünen Verkehsminister und einem grünen Ministerpräsident.
    An dem in diesem Thread zu sehenden Nicht-Ergebnis könnte man denken die Gründen sind strikt gegen jeden ÖV eingestellt.
    Da gibt es erhebliches Verbesserungspotential.

  • Grün heißt in erster Linie Radl- und Fußlobby, scheint’s. Alles wichtig und richtig, aber bitte mit realistischen Szenarien, klugen wirtschaftlichen Gewichtungen und nicht mit Brechstange, sondern zusammen mit Wirtschaft und Bevölkerung mittels durchdachter, überzeugender Konzepte.