Bahrenfeld : Euler-Hermes / Kolbenschmidt / Bahrenpark

  • Zitat aus der Pressemitteilung: "Rund 1.400 Mitarbeiter sind bei Euler Hermes in Deutschland beschäftigt, etwa 1.200 davon am Standort Bahrenfeld."


    Der Neubau soll also etwa 1200 Mitarbeiter aufnehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dafür die Gebäudehöhe des Umfeldes (Otto-von-Bahren-Park) ausreichend ist. Wie soll das ohne ein Hochhaus möglich sein?

  • Richtig Donjon05. Ich dachte genau dasselbe. So viele Mitarbeiter benötigen auch entsprechend viel Platz. Es muß aber nicht zwingend ein Hochhaus werden. Die Pressemitteilung bezieht sich übrigens nur auf die Wohnbebauung des ehemaligen Hochhausgeländes. Der Büroneubau soll auf der anderen Bahnseite entstehen. Darüber lässt sich Quantum interessanterweise nicht aus. Auch die Quantum Website gibt diesbezüglich nichts her. Das ist verwunderlich zumal der Baustart ja viel früher stattfindet.
    Gucken wir noch mal auf die Illustration von Midas:



    Wir sprechen über den blau eingefärbten Streifen. Auf dem östlichen Teilstück (rechts) ist bereits einiges im Gange. Dort könnte auch ein entsprechend langer Büroriegel entstehen, der als perfekter Bahnlärmreflektor den ganzen Schall nach Süden wirft. Wie ich schon sagte es muss nicht zwingend ein Hochhaus werden.


    Genau hinter dem Euler-Hermes Hochhaus steht übrigens schon ein recht neues Bürohaus in der Mitte des blauen Streifen. Wenn ich mich nicht irre gehört dieses Haus zu Euler Hermes. Es fällt mir schwer die darin angesiedelte Anzahl von Arbeitsplätzen zu schätzen. Aber wenn man diese Arbeitsplätze von 1200 abzieht, dann ist der Neubaubedarf gar nicht mehr so groß.

  • Wir sprechen über den blau eingefärbten Streifen. Auf dem östlichen Teilstück (rechts) ist bereits einiges im Gange. Dort könnte auch ein entsprechend langer Büroriegel entstehen, der als perfekter Bahnlärmreflektor den ganzen Schall nach Süden wirft. Wie ich schon sagte es muss nicht zwingend ein Hochhaus werden

    Wir sprechen, was den Büroneubau EH angeht, nur über die Teilfläche westlich des Bestandsgebäudes an der Gasstraße am Bahrenfelder Kirchenweg.


    Die blaue Teilfläche östlich des Bestandsgebäudes gehört nur zu ca. 1/3 Teil zu EH (die "Rasenfläche").

  • Info-Container

    Vom kommenden Montag an für die nächsten 4 Wochen wird der aktuelle Planungsstand (für die Wohnungsbebauung) auf dem EH-Gelände in der Friedensallee für Anwohner und Interessierte vom Bauherren Quantum in Info-Containern präsentiert.


  • Wo sind die Renderings? Wann fangen die an? Bin neulich dran vorbei und da war auf der Fläche noch nichts zu sehen. Hat jemand Infos?

  • Losgehen wird's innerhalb der nächsten Wochen mit den vorbereitenden Arbeiten für das Parkhaus östlich des Bestandsgebäudes in der Gasstraße.


    Eine finale Planung für das Bürogebäude westlich des Bestandsgebäudes in der Gasstr. gibt es noch nicht.

  • Der NDR Berichtet, dass sich die Bebauung des Euler-Hermes Grundstueckes Ottensen / Bahrenfeld wohl verzoegern wird.


    Bericht hier: Wenn Regelungswut den Wohnungsbau bremst


    Grund dafuer, ist dass die Altonaer Gruenen einen rund 30 Positionen langen Forderungskatalog aufgestellt haben, dessen Abarbeitung das Vorhaben laemt.


    Forderungskatalog


    Immobilienverband BFW-Nord dazu (laut NDR): "Alle zusaetzlichen Forderungen haben zur Folge, dass sich das Bauen in die Laenge zieht. Diese Antraege dienen eher dazu, den Wohnraum nahezu unbezahlbar zu machen." Mieten von unter 14 Euro pro Quadratmeter würden so unmoeglich.

  • Im Umkehrschluss könnte ich feststellen, dass "günstiges" Wohnen ( für unter EUR 14,- / qm, also wohlmöglich dann 13,5 EUR / qm )


    a) nicht behindertengerecht sein kann


    b) nicht umweltreundlich sein kann


    c) nicht nachhaltig sein kann


    u.s.w.


    schon traurig ..... und traurig auch, dass da erst eine Partei mit Forderungen kommen muss und sowas nicht von vornherein passiert und zwar deshalb, weil es als nützlich uns sinnvoll erscheint. Aber wo es um Immobilien geht, regiert einzig und allein der Profit nicht wahr ?


  • Merkwürdige Betrachtungsweise.


    Natürlich muß sich für den Investor der Wohnungsbau lohnen - es ist sein Job, er (bzw. sein Unternehmen) lebt nunmal davon. Du arbeitest mutmaßlich ja auch nicht dauerhaft umsonst?! Gäbe es eine besondere Nachfrage und entsprechende Zahlungsbereitschaft für die genannten Kriterien, würde sich das Thema marktwirtschaftlich von alleine erledigen. Dem ist aber nicht so, denn bei den Mietern gibt es wenig Neigung, für behindertengerechte oder ökologisch / energetisch höherwertige Wohnungen mehr zu zahlen als für 0815 Standard. "Behindertengerecht" ist für viele sogar eher ein Stigma, dass die Zahlungsbereitschaft absenkt.


    Wenn die Politik will, dass trotzdem diese Standards eingehalten werden, wird sie dafür direkt oder indirekt zahlen müssen.

  • Merkwürdige Betrachtungsweise ?? Hast Du Kinder ? Ich habe 2 davon und beziehe ein durchschnittliches Einkommen. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung bezeugen und garantieren, dass in Hamburg und auch hier in Berlin Familien massive Probleme haben, finanziell allen Herausforderungen gerecht zu werden. Und wehe, du hast eine Behinderung oder sonst irgend ein Problem, wie Arbeitsplatzverlust oder Krankheit. Und ich finde es mitunter höchst Hinterfragenswert, wier hier mitunter jeder ach so spektakuläre Neubau hochgepriesen wird - hauptsache Hochwertig und bla bla bla. Die allerwenigsten hier repräsentieren in irgend einer Form den durchnittlichen Mittelstand, den es sowieso immer weniger gibt. Und ich lasse mir in dieser Hinsicht auch bestimmt nicht den Mund verbieten. Wie merkwürdig ist also meine Betrachtungsweise ?? 14 Euro pro Quadratmeter ist eine absulute Frechheit, es braucht viel mehr Wohnungen für Familien um etwas 8 oder 9 EUR je Quadratmeter und die dürfen auch gerne Neu und Modern und Ökologisch sein, schliesslich ziehen wir die Kinder gross, die später auch einmal die Steuern zahlen und Renten finanzieren...... meine Ansicht hierzu.....