• Neue Geschäfte und Wohnungen für Deutz

    Habe eben einen Artikel bei Radioköln entdeckt, welcher mittlerweile aber nicht mehr online ist. Weiss jemand was darüber?


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    radiokoeln.de 19.04.05
    Neue Geschäfte und Wohnungen für Deutz


    In Deutz soll ein neues Wohngebiet entstehen - und zwar auf einem Gelände der Deutz AG.


    Geplant ist ein Mix aus Geschäften und Wohnungen. Die Stadt will mit der Bebauung östlich der Messe Mülheim und Deutz besser miteinander verbinden. Allerdings werde es noch einige Zeit dauern, bis man auf dem Gelände der alten Gießerei der Deutz AG wohnen könne, sagt Anne Luise Müller vom Planungsamt der Stadt.


    Grundstückseigner ist die Landesentwicklungsgesellschaft. Dort wollte man zu konkreten Planungen allerdings noch nichts sagen. Nur so viel: Noch in dieser Woche wolle man der Verwaltung die Vorschläge unterbreiten.
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  • Strukturwandel in Deutz

    Ja, ich habe das heute zufällig auch gelesen, allerdings in der Kölner Rundschau. Da war fast ne halbe Seite über das Projekt. Klingt ganz spannend.


    Neuer Motor fürs Veedel
    Auf Industriebrache soll Wohn- und Gewerbeviertel entstehen
    von CHRISTIAN DEPPE
    Wo einst Industriegeschichte geschrieben wurde, soll demnächst ein Wohn- und Gewerbeviertel entstehen. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) plant auf einem 6,6 Hektar großen Gelände im Süden Mülheims ein Quartier, das seinen Charme durch die Verbindung von alten Industrie- und neuen Wohn- und Gewerbebauten erhalten soll...
    ...Es handelt sich um das Gelände der ehemaligen Gießerei von Klöckner-Humboldt-Deutz sowie des Verwaltungssitzes der Deutz AG, der nach Porz umgesiedelt wird...
    Während die Fläche im Norden von Auenweg und Deutz-Mülheimer Straße begrenzt wird, soll sich das neue Viertel nach Worten von Planungsamtsleiterin Anne Luise Müller im Süden zum geplanten "Charlier"-Grünzug öffnen...
    Harte Schale, weicher Kern: Entlang des Auenwegs ist eine weitgehend geschlossene Randbebauung mit Wohn- und Gewerbenutzung vorgesehen, die den Rest des Areals vor den Immissionen der Industrie am Mülheimer Hafen schützt. Der Innenbereich dahinter soll bis an die Deutz-Mülheimer-Straße vor allem dem Wohnen dienen... In erhaltenswerten und denkmalgeschützten Bauten könnten Lofts entstehen, aber auch besondere Wohnformen, etwa das Generationenwohnen, gefördert werden. Daneben ist zurzeit ein kleinteiliges Blockkonzept in viergeschossiger Bebauung geplant...


    (Kölnische Rundschau)

  • Zitat von manu84

    kann mich jemand informieren wie es mit der überdachung des ICE bahnhofs aussieht??


    Meines Wissens nach auf vorerst auf Eis gelegt :nono:
    Mehdorn baut erstmal weiter in berlin und an einigen Ausbaustrecken...

  • Im Gegensatz zu den HH wird es die Überdachung vielleicht mal geben. Wahrscheinlich wird die weitere Entwicklung in Deutz durch die Unesco ziemlich ausgebremst, aber Köln hat es wohl auch nicht besser verdient. :mad:

  • Ich glaube schon, dass die Hochhäuser gebaut werden, weil sie immens wichtig sind für diesen Ort. Unter 100 m sollten diese allerdings nicht gebaut werden. Da kann man gleich ganz darauf verzichten. Dann sehen sie nämlich beinahe zwangläufig nicht ästhetisch/schlank aus (zu klobbig!!!). Am besten baut man sie 120 bis 130 m hoch. Dann würde die Stadtsilhoutte, vom linksrheinischen aus gesehen, wesentlich interessanter aussehen. Diese dürfen aber auf keinen Fall niedriger ausfallen als der KölnTriangel (RVZ/LVR) mit seinen 103 m, der ja näher am Rhein liegt. Dahinter sollten die Hochhäuser schon etwas höher sein. Das würde viel besser zum Stadtbild beitragen.

  • cologne777 : Es wäre schön wenn es so kommen würde. Wenn ich allerdings sehe, dass z.B. Cologne One von 121m auf 110m und jetzt auf anscheinend 96m geschrumpft ist, dann sind Höhen von bis zu 130m reines Wunschdenken. Der Investor wird niedriger auf keinen Fall bauen, also dann gar kein Hochhaus!
    Jetzt wird mal wieder über Höhen von 60m(! :lach: ) gesprochen. Die Chance für Deutz war riesengross, leider wird diese Entwicklung durch Einflüsse von aussen gestoppt werden.

  • Lasst uns mal nicht so pessimistisch sein, der Jahn Turm kommt in jedem Fall, und eine Aberkennung der Weltkulturerbestatus' ist dann die Folge...DANN gibt es keinen Grund mehr für die Stadt Rücksicht auf irgendwelche Gremien zu nehmen!


    Also erstmal abwarten, ein paar Monate mehr oder weniger schaden da ja nicht, ich habe den Glauben noch nicht verloren!

  • Das glaub ich kaum, denn irgendwann müssen die Planungen ja mal abgeschlossen sein, und wenn in den nächsten Wochen die letzten Unterschriften gesetzt sind will der Investor lieber gestern als morgen anfangen zu bauen...aber knapp 100m find ich schon OK, immerhin geht es ja nicht um eine reduzierung von 200, sondern grad mal 110m auf besagte 96m!
    Um im skyroom einen ordentlichen Blick über den LVR hinweg zu haben hättens eh min. 130m sein müssen, also sch*** auf die paar Meter, immerhin ist das Gebäude an sich schon recht geil!

  • Ich bin da etwas pessimistischer. Am 20.09. wird im Rat über die Hochhausbebauung beraten. Dabei gibt es 3 Varianten.


    1. Keine HH und die Unesco ist zufrieden.


    2. Beibehaltung der Planungen und Streichung von der Liste.


    3. Cologne One wird gebaut und der Rest nicht, mal schauen was dann passiert.

  • Ich halte Deinen 3. Punkt für wahrscheinlich, auch hier wird die Unesco beleidigt als Trotzreaktion die Streichung herbeiführen!
    Ich denke dass solange auch keine weiteren Planungen für die beiden nördl. Messetürme stattfinden, denn ein Wettbewerb für 60m HHer, die bei einer Streichung ja niemand mehr will und braucht, kostet auch nur Zeit und Geld!
    Je länger diese Diskussion anhält desto lächerlicher wird sie in meinen Augen...es war ja auch klar dass die Unesco die Entscheidung ins nächste Jahr vertagt, denn dann scheiden die einzigen Befürworter der Kölner Pläne (ua GB und Portugal) eh aus dem Gremium aus und Köln ist noch erpressbarer!
    Dass die Wirtschaft in Deutschland am Boden ist, und solche Machtspielchen das auch nicht gerade verbessern ist der eigentliche Skandal! Da gibt es mal Investoren, da soll mal für dt. Verhältnisse Großes bewegt werden und ein Verein von starrsinnigen HH-Hassern erstickt sämtliche Hoffnungen...wo sind wir eigentlich hier, dass ein Haufen verkappter pseudo-Denkmalschützer seine Aufgaben dermaßen instrumentalisieren kann und damit Investitionen in zig-mio-Höhe verhindert?!



    Anbei nochmal der Blick vom zukünftigen Deutz aus in Richtung Dom (man beachte die Wandbildung durch die 5 HHer!):


    http://www.schael-sick-online.de/dom%20und%20bruecke03.jpg

  • Ich persönlich verstehe die Haltung der Stadt nicht mehr. Sie sollte so schnell wie möglich sagen, was sie nun will. Sie darf sich von der Unesco nicht erpressen lassen und auf deren Entscheidung, die immer wieder vertragt wrd, warten. Damit verscheucht man nur Investoren. Der Unesco kann das nur recht sein, weil die Stadt dann eher von den Hochhausplanungen abrückt. Die Stadt sollte ganz deutlich sagen, dass sie die Hochhäuser mit Höhen ab 100 m an dieser Stelle braucht und auch baut. Dann wäre die Unesco am Zug und falls man den Weltkulturerbestatus aberkennt, dann wäre das ein Armutszeugnis für die Unesco und nicht für die Stadt, weil dadurch keinerlei Nachteile für den Dom entstehen. Nur die Unesco verliert an Glaubwürdigkeit. Der Dom ist und bleibt das Wahrzeichnen. Ich verstehe auch nicht, was Hochhäuser in weiter Entfernung, die aus wirtschaftlicher Sicht wichtig an diesem Ort sind (Messe/ICE-Bahnhof Deutz), mit dem Ansehen bzw. der Bedeutung des Doms für die Menschheit zu tun haben. Die ganze Diskussion geht einem wirklich auf die Nerven. Schade, dass die Stadt nicht schnell für Klarheit sorgt und diese unsinnige Diskussion beendet. Die Stadt darf sich nicht erpresen lassen und muß an den Planungen (vor allem an Anzahl und Höhe der Hochhäuser!!!) festhalten!!!!!!!!!!

  • 2,7 Millionen Euro für Bahnhof Deutz Soforthilfe

    (...) Danach will die Bahn 2,7 Millionen Euro investieren, um das Empfangsgebäude des Bahnhofs und den Personentunnel zu modernisieren sowie die Fahrtreppen zu Deutz-Hoch auszutauschen. Für rund 310 000 Euro sollen auf den Bahnsteigen unter anderem neue Vitrinen und Wartehäuschen installiert werden. (...)


    (...) Die Stadt ihrerseits will nach den Worten von Baudezernent Bernd Streitberger mit Aufzügen Deutz-Hoch, den KVB-Tunnel und Deutz-Tief verbinden - eine „schwierige Aufgabe“, deren Kosten der Dezernent mit rund fünf Millionen Euro beziffert (...)


    Aber in dem Artikel heisst es, es dauere wahrscheinlich bis 2025, bis der große umbau begonnen werde! :nono:


    Da ist eine 2,7 Millionen Soforthilfe auch nur rausgeschmissenes Geld und der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.


    http://www.ksta.de/html/artikel/1125645175225.shtml

  • Deutz steht vor einer ungewissen Zukunft

    Zum Jahn-Turm


    (...) „Gebaut wird an dieser Stelle auf jeden Fall“, versicherte Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger gestern. Ob es das geplante Hochhaus oder ein niedrigeres Gebäude sein wird, dazu wollte sich der Beigeordnete nicht äußern - Ziel sei in jedem Fall eine „hochwertige städtebauliche Lösung“. (...) :nono:


    (...) Für die Dezembersitzung werde er dem Rat eine Vorlage für eine „Grundsatzentscheidung“ über die weitere Entwicklung in Deutz präsentieren, kündigte Streitberger an. (...)



    Zur Neugestaltung des Ottoplatzes:


    (...) Das Preisgericht unter Leitung von Professor Carl Fingerhuth sprach unter 30 eingereichten Arbeiten dem Entwurf von Architekt Marcus Wilhelm aus Kassel und der Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm aus Berlin den ersten Preis zu. (...)



    http://www.ksta.de/html/artikel/1129587905018.shtml