• fassade

    neuerdings scheint man ja immer einen preis ausschließlich für die kubatur zu bekommen, die fassaden müssen dann angeblich immer nochmal überarbeitet werden. bei der historischen mitte wars schon genauso. ob da was besseres bei rauskommt, weiß aber erstmal keiner. dachte immer, dass auch die fassade sehr erheblich für eine auszeichnung mit dem ersten platz sein muss, da hab ich mich wohl geirrt.

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    Die Jury fand die Proportionen des im Artikel gezeigten Hochhauses schlank,


    "schlank" - kommt drauf an von welcher Seite!!


    Städtebaulich hätte ich den Entwurf 90° gedreht!
    Die lange hohe Raumkante als Abschluss und Fassung des Ottoplatzes, parallel der Straße, jedoch von dieser platzbildend zurückweichend. Als Abschluss den 7-geschossigen Querriegel parallel zur Jugendherberge. Damit würde man von Osten kommend nicht gegen eine 70 m Wand schauen sondern ein Ensemble der drei Hochhäuser LVR Neubau zusammen mit dem Lanxess- und dem Triangel Turm wahrnehmen.


    Resumé Falsche Entscheidung?! Wie sahen hierzu die restlichen Wettbewerbs Entwürfe aus?


    Von Kadawittfeld hätte ich hier an dieser Stelle einen differenzierteren Entwurf sowie eine abwechslungsreichere Fassadengestaltung erwartet. Ansonsten hat das Büro für seine manchmal expressive, qualitativ hochwertige, ausgewogene und immer wieder interessante Architektursprache einen großen Namen!


    Ergänzung: - ein hoher Querriegel würde gemeinsam mit dem Pendant der Zurich-Versicherung auf der Bhf Nordseite, auch den Bahnhof genau in der Mitte dazwischen besser und gebührend einfassen.

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    Die Idee mit der 90° Drehung hätte auch den Vorteil, dass die Hochhausscheibe dann nördlich von dem kleinteiligen Wohnviertel stünde und diesem nicht mehr die Abendsonne verschatten würde.

  • Nebenbei bemerkt:
    Der Ausblick auf den Dom erlaubt keinen schlanken hohen Turm von circa 120m Höhe, aber eine breite blickversperrende Wand von 73m Höhe ist völlig in Ordnung.
    Nicht sehr logisch.


    Du sprichst mir aus der Seele...
    Und: man könnte bei den gezeigten Bildern (alle nur vom Ottoplatz aus) fast meinen, die Architekten würden uns für blöd verkaufen wollen... als wenn man heutzutage nicht mehr dreidimensional denken könnte...


    Für Deutz selber würde der Neubau keine größeren Vorteile bringen - es sei denn, man plant tatsächlich einen schönen Vorplatz mit echter (!) Aufenthaltsqualität (also auch sehr gut passenden Sitzgelegenheiten und Gastronomie).

  • Kölnarena - Lanxessarena

    Nach 20 Jahren ist im letzten Jahr die Modernisierung angelaufen mit neuer Licht- und Soundanlage.


    In den kommenden drei Jahren bis 2020 will die Arena nun rund 25 Millionen Euro investieren, denn die Technik ist in die Jahre gekommen. Ein neuer Videowürfel und neue LED-Banden im Oberrang sind geplant, bessere Eis- und Klimatechnik, aber auch eine neue Bestuhlung, wodurch eine Kapazitätssteigerung um 1000 auf dann 20.000 Plätze erreicht werden soll. Derzeit prüft die Bauaufsicht das Vorhaben.


    Rekordjahr 2017 - Kölnische Rundschau

  • eines der schönsten neuen viertel europas

    wenn das auch nur zu 70% so umgesetzt wird, wie geplant, dann entsteht im deutzer hafen ein viertel, das in der form seinesgleichen suchen wird - in deutschland sowieso, und vielleicht sogar in europa. das ist: groß-art-ig! :daumen: let's keep our fingers crossed!


    https://www.ksta.de/koeln/so-w…-der-sonnenseite-29808584


    und wenn man dann noch sieht, was in mülheim am hafen und umgebung passiert -


    http://www.art-invest.de/projekt/id-cologne/


    dann noch die messe city...


    köln hat derzeit tatsächlich in punkto der qualität der vielen zukünftigen projekte viel glück gehabt (bei allem, was schief läuft, das muss man auch mal sagen), was sehr am erbe vom höing liegt. DANKE DAFÜR, LIEBER HERR HÖING! der hat auf richtig tolle sachen gepocht. in mülheim steckt ja die art invest drin - das sind endlich mal investoren, die richtig lust auf hochwertiges haben und die städtebau wirklich ernst nehmen.


    http://www.art-invest.de/projekte/#alle-projekte


    schade, dass die nicht das wdr-karree am dom planen!!!


    wenn jetzt noch die südstadt-erweiterung ähnliche qualität hat, entlang des rings weiter die richtigen projekte umgesetzt werden wie jetzt bspw. am friesen- und rudolfplatz und man dann noch die bebauungen zur front der nord-süfahrt weiter großmassstäblicher verändert (wie es ja gerade auch an einigen stellen passiert, vor allem im süden) und dazu noch die innere kanalstr. und den gürtel hier und da ebenfalls baulich grossstädtischer "fasst" (was ja auch passiert, s.h. uni-neubau am uni-center oder hochhäuser am colonius) - köln wäre in 15 jahren nicht mehr nur eine in weiten teilen, sondern (wieder) eine durch und durch schöne stadt! und danach sieht es aus.

  • Deutzer Hafen

    https://www.rundschau-online.d…serbus-und-pool--29809086


    Ergänzend noch ein Bericht zur Abschlusspräsentation. Von der Planung bin ich auch begeistert. Hoffe das die Architektur der jeweilgen Baublocks die Qualität auch hochhält. Das muss man natürlich abwarten. Aber echt :daumen:.


    Allgemein denke ich auch, dass in Köln derzeit einige gute Projekte im Bau sind, bald beginnen oder mittelfristig beginnen werden. Hoffe in den nächsten Jahren auch auf gute Fassadenerneuerungen in den kleinteiligen Vierteln, wie zB bald am Eigelstein. Das wird Köln auch gut tun.

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  • Das ist wohl wahr! Hönig hat einige Projekte rechtsrheinisch in Bewegung gesetzt.


    Die „Schaal Sick“, die in den Nachkriegs Jahrzehnten oft stiefmütterlich behandelt wurde (ausgenommen Messe und FH Ansiedlung), erlebt durch diese Projekte einen nie gekannten Aufschwung. Mit den geplanten Projekten müsste gleichzeitig auch die Anpassung des ÖPNV (Taktverdichtung / zusätzliche Haltepunkte / eventuell geänderte Trassenführung von und zu den 3 Schwerpunkten untersucht werden. Immerhin werden tausender neuer Arbeits- und Wohnplätze entstehen, die möglichst Individualverkehrsfrei angebunden sein sollten.


    In Mülheim muss ich mir nochmals genauer den Nutzungsmix ansehen. Hier gab es ja Anfangs einiges an Kritik aus der Bürgerschaft, diverser Initiativen und kritische Begleitung zu Mülheim 2020 (nicht nur profitable Bürovermarktung etc.!).
    Architektonisch, städtebaulich finde ich es jedoch gelungen. Das Grundstück wurde sowohl nach wirtschaftlichen aber auch städtebaulichen Gesichtspunkten optimal genutzt und in die bestehenden Strukturen des Umfeldes eingepasst.

  • Hoffe in den nächsten Jahren auch auf gute Fassadenerneuerungen in den kleinteiligen Vierteln, wie zB bald am Eigelstein. Das wird Köln auch gut tun.


    ganz genau. das passiert ganz automatisch bei einer boomenden stadt wie köln - wobei da eben die gefahr der sozialen verdrängung besteht. aber man muss sagen: der erhalt der kleinteiligen strukturen mit der rettung der vor-preussischen denkmäler (und gründerzeit gibt es mit ca 25%-30% anteil im kern-stadtgebiet m.M nach dann auch genug, dafür dass das nur eine epoche ist) hat kölns charakter und geschichte auf lange sicht bewahrt!


    s.h dazu auch die aussagen von hilturd kier, die ja nun wirklich vom fach ist:


    "Hiltrud Kier rückte in ihrem Vortrag die Begriffe gerade: Die Kölner Altstadt umfasst nicht nur den Kernbereich des römischen Köln, sondern den ganzen Bereich innerhalb der Ringe. Die circa 350 Objekte aus der Denkmalliste der Vorkriegszeit wurden größtenteils neu aufgebaut."


    Quelle: http://www.koelnarchitektur.de…de/news-archive/18623.htm ©2018


    und es wird alles in allem doch gerade gut weitergeplant. vor dem hintergrund der situation 1945 finde ich, dass man das ruhig auch mal positiv hervorheben kann und muss!

  • Plotzhotzen.... Du scheinbar auch nicht.


    In Köln heißt der vorhandene umgebaute Hafen = Rheinauhafen
    In Düsseldorf = Medienhafen


    ... und mit dem Deutzer Hafen und dem Mülheimer Hafen gibt es nun damit Hafen 2 und 3 in Köln zum Um- Ausbau.

  • @ Maik66: :lach::daumen:
    Ist doch immer wieder schön, wenn man nicht so viel herum gekommenen wie Plotzhotzen die jeweiligen Örtlichkeiten erklären kann. Damit diese auch etwas lernen. Ich bedanke mich, sicher auch im Namen von Plotzhotzen, für die Aufklärung :lach:.

  • Blockrand - Leben - Stadt

    Das Tolle am Deutzer Hafen ist, dass hier im Vergleich zu den anderen deutschen Hafenprojekten wirklich städtebaulich mal was ganz Avanciertes passiert - und das liegt daran, dass ein skandinavisches Büro das geplant hat - vor allem: dass es echte Blockrandbebauung geben wird; und zwar in dieser aufgebrochenen Form, so dass man in die Innen-Höfe gehen kann und dort auch noch etwas passiert. Höing hat hier scheinbar aus den Fehlern der Hamburger Hafencity gelernt, in der eben diese Organik fehlt (genau wie auch im Europaviertel in FFM - furchtbar!). Man muss bei großen Neubau-Vierteln unbedingt Straßenzüge entlang von Blöcken mit Geschäften unten bauen etc., damit das irgendwann eine Organik bekommt - man muss STADT bauen (das mögen Investoren erstmal nicht, weil sich das schwerer vermarkten und nicht so schnell verkaufen lässt, weil es etwas out of the box ist - ich hoffe, die Moderne Stadt hält sich auch wirklich an die Pläne!) - da ist das Gründerzeiterbe auf der rein städtebaulich-formalen Ebene wirklich ein sehr gutes Beispiel. Hätte man die riesige Neustadt in Köln (wie ja überall sonst auch in den deutschen Städten) so gebaut, wie heute zumeist Neubau-Viertel gebaut werden (s.h Clouth-Gelände in Köln etc. - also als irgendwie tot-geklotzte Wohn- und Büroviertel), dann wäre das auf ewig leblos. In Deutz und in Mülheim werden diese Fehler ENDLICH nicht gemacht. Das ist das wirklich Tolle an dem Projekt und das, was Höing deshalb auch ganz bewusst durchgedrückt hat! Es muss die Möglichkeit eines lebendigen Stücks Stadt gebaut werden - die Vorlage dazu sehen wir doch überall: Echte Blockrand-Bebauung mit Strassen und Plätzen und Geschäften im EG. Das ist der Punkt. Die Skandinavier sind hier einfach weiter als wir. Punkt. Ist einfach so. Muss man sich nur die anderen Entwürfe für den Deutzer Hafen anschauen. Das wäre die übliche Townhouse / Bürohaus-Einheitsklotzscheiße (sorry) geworden. Ich ärgere mich noch immer schwarz, dass man im Clouth Gelände nicht einfach per Blöcken die Veedels-Struktur von Nippes weitergebaut hat! Alle, die da wohnen, werden nach Nippes gehen, wenn sie Leben wollen. Das ist doch Käse.

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