• Wehrhahn-Center / Leopoldstraße

    Noch einmal zum Wehrhahn-Center - auf dem letzten übrig gebliebenen Fassadenteil sieht man noch, wie der Umfang des Baus um die Hälfte des Straßenblocks durch zwei Naturstein-Sorten kaschiert wurde. Man passte sich auch an die Höhe der Nachbarn an - nicht nur durch den stufenartigen Übergang, sondern auch dadurch, dass die oberen Geschosse verglaste Fassade kriegten - was die Höhe des Baus kaschiert. Alles Feinheiten, die nicht mehr berücksichtigt werden:







    Inzwischen wird auch die westliche Fassade des Centers abgebaut:





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    Die Klinkerfassade des Neubaus an der Leopoldstraße wurde komplett entrüstet. Temporär wurde ein Gerüst im Eingang aufgebaut, der müsste bald verschwinden - zuletzt fehlte noch die Decke über dem Eingang, inzwischen wurde sie fertiggestellt:





    Rechts oben sieht man, dass es über dem Raum eine verglaste Luke geben muss - die hellere Stelle, die durch ein Fenster zu sehen ist.
    Die neue Decke über dem Eingang rangezoomt:





    Die Lieferzone kriegt gerade ihren Sichtschutz:




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    Es scheint, dass der Neubau darüber den Besitzer dieses Hauses an der Cantadorstraße inspirierte - nach der Wärmedämmung kriegte es eine Klinkerfassade (früher war sie verputzt). Das Dachgeschoss wird noch ausgebaut:



  • Hotel Lindner (me and all)

    Inzwischen wurden die Gerüste komplett abgebaut, zuletzt an der Nordseite. Das Vordach über dem Haupteingang wurde aufgebaut, mit einem blauen Rand - ich fürchte, dieser wird der einzige Farbakzent der sonst grau-grauen Fassade bleiben:















    Die Fassade wurde an mehreren Stellen vervollständigt wie hier an der nordöstlichen Ecke, wo links das Logo angebracht wird:







    Vervollständigt wurden auch die Naturstein-Fassadenplatten im Süden, wo Tore eingebaut wurden. Um wieviel schöner wäre die Fassade, wären die Putzflächen neben den Fenstern nicht alle grau, sondern bunt:







    Das mit Farbakzenten neben den Fenstern gilt genauso für die neu gebaute Ostseite (die seit einigen Tagen nicht mehr verhüllt und eingezäunt ist):







    Das Hotel in der Perspektive der Oststraße, von der Ecke Graf-Adolf-Straße (über 500 Meter Entfernung) fotografiert:





    Ein gutes Beispiel mit bunten Farbakzenten neben den Fenstern - das Hotel Hilton im Quartier More London südlich von der Themse.



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    Bei Gelegenheit noch zwei Blicke auf den Neubau an der Leopoldstraße, nachdem die letzten Gerüste abgebaut wurden, der Sichtschutz links ist fertig. Die Straße vor dem Neubau wird noch asphaltiert, doch die Fassade dürfte den Endzustand erreicht haben - und wirkt ganz gut:





    Interessant, die schrägen Einschnitte für Fenster und für den Eingang:



  • Klosterhöfe / Urban Gardens

    Inzwischen wurde der Baukran für die Klosterhöfe aufgebaut, man kann im hinteren Bereich mehrere Wände sehen - einige wurden betoniert, einige gemauert:









    Links sieht man, dass nicht nur am Neubau gearbeitet wird, sondern auch am Altbau. Es ist zwar kein Meisterwerk, doch ich finde es gut, dass etwas an die bauliche Tradition des Quartiers erinnern wird - gäbe es irgendwann nur noch Neubauten, könnte das Ergebnis zu steril wirken:





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    Urban Gardens - über den beiden Vollgeschossen sieht man die betonierten schrägen Wände (oder eher Dachflächen) des Dachgeschosses:





    Das zuletzt unter #99 gezeigte Haus an der Kölner Straße - das Dach ist bereits neu. Etwas überrascht habe ich festgestellt, dass auch die Fenster darunter ausgetauscht werden - durch die fensterlosen Öffnungen habe ich gesehen, dass die Räume dahinter entkernt wurden. Der Umbau wird gravierender, als ich dachte:



  • Hotel me and all - äußerlich Endzustand

    Inzwischen wurden alle Naturstein-Platten ergänzt, das Hotellogo angebracht (es wirkt wie vom kleinen Kind gekritzelt) - nur noch im Inneren wird gearbeitet:







    Das fertige Vordach mit dem Hotelnamen über dem Eingang (rechts sieht man noch Handwerker bei der Arbeit ;) ):









    Die Südseite und die Ostseite:











    Die Ostseite aus einer anderen Perspektive:







    Das Logo aus der Nähe:



  • Urban Gardens

    Nachdem der Rohbau des Hinterhauses errichtet wurde, wird jetzt die Baugrube für das Vorderhaus ausgehoben. Dazwischen wird bereits an der Bodenplatte für die Tiefgarage gearbeitet:





    Unter #100 zeigte ich nette bunte Fassaden an der Gerresheimer Straße. Das letzte Haus wurde blau gestrichen, danach wurden alle entrüstet:





    Es geht übrigens noch viel bunter - Häuser an der Krahestraße auf der anderen Seite der Bahngleise.

  • Unter #100 zeigte ich nette bunte Fassaden an der Gerresheimer Straße. Das letzte Haus wurde blau gestrichen, danach wurden alle entrüstet:


    Bunt ja, aber schön? Ist halt Geschmackssache....
    Ist übrigens auch nicht im richtigen Thread - die Gerresheimer Straße führt von Stadtmitte über Flingern-Nord nach Flingern-Süd - und diese Häuser sind in Flingern-Nord.



    Es geht übrigens noch viel bunter - Häuser an der Krahestraße auf der anderen Seite der Bahngleise.


    Das ist dann in Flingern-Süd und auch nix Neues, siehe hier von 2013.

  • Bunt ja, aber schön?


    Die Wirkung ist auf jeden Fall besser als etwa solcher langen einheitlich weiß verputzten Fassade, wie (zu) viele Projekte "gestaltet" werden. In Neuss wird sogar ein Neubau mit zwei Altbauten (früher Backsteinfassaden) mit solcher Un-Verputzung "zusammengefasst", damit es bloß langweiliger wird. Ein weiteres Beispiel solch öder Weiß-grau-Putz-Ungestaltung ist der Neubau-Teil des Hotels Lindner (me and all) hier im Thread zuletzt unter #104.


    Zitat

    Das ist dann in Flingern-Süd und auch nix Neues ...


    Ich behaupte nicht, dass es neu ist (deswegen habe ich es in der Galerie gezeigt und nicht in einem der Threads mit Neuigkeiten - dort gibt es auch Bahnhöfe aus dem Jahr 1906, antike Artefakte usw. - das Gebäude auf dem zweiten Foto übrigens auch schön bunt), es ist jedoch ein Beispiel, dass es öfters noch viel bunter als an der Gerresheimer Straße gehen kann. Die Gestaltung dort ist dadurch nicht besonders bunt, sondern irgendwo in der Mitte, neutral sozusagen.


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    Bei Gelegenheit: Der Eingangsbereich des kirchlichen Neubaus an der Leopoldstraße (mehr Fotos unter #101/#102) mit einem dekorativen Kreuz auf der Wand. Man hätte eins auch auf der Fassade anbringen können:





    Crown - bisher dachte ich, der aufgesetzte Hotelbau würde ein U bilden. Aus dieser Perspektive sieht man, dass es noch einen vierten Trakt gibt:



  • Neben St. Maria Empfängnis / Wehrhahn-Center

    Google kennt noch Bauten östlich von der Kirche St. Maria Empfängnis, die derzeit abgerissen werden. Vielleicht werden dort Wohnbauten wie jene nördlich von der Kirche (in den letzten Jahren gebaute - einen Teil sieht man auf dem dritten Foto links) entstehen - möglicherweise mit einer KiTa im EG?









    Der Blick vom Westen - hier sieht man die darüber erwähnten Wohnbauten links, dahinter die Abriss-Stelle:





    Der Umbau des Wehrhahn-Centers - inzwischen wird die spiegelnde Fassade der oberen Geschosse abgenommen, ein Baukran steht bereits:





  • Klosterhöfe / Urban Gardens

    ^ Darüber zwei Baustellen mit dem Abbau, hier zwei mit dem Betonieren - die Klosterhöfe bekommen im hinteren Bereich die Decke über dem Untergeschoss. Interessant fand ich, dass der Beton gleichzeitig von zwei Seiten angeliefert wurde - von der Straße mit dem Baukran und durch die Durchfahrt eines Nachbarshauses gepumpt (was ich so noch nie gesehen habe - drittes Foto):







    Man sieht ganz gut den Schlauch mit dem Beton auf dem Bürgersteig:





    Urban Gardens - hier wurde die UG-Bodenplatte zwischen dem Vorderhaus und dem Hinterhaus betoniert. Die Baugrube für das Vorderhaus ist fertig und mit Magerbeton versehen:





    Bei Gelegenheit der Umbau an der Kölner Straße, jetzt ohne Gerüste, aber auch weitgehend ohne Fenster. Das schießschartenähnliche niedrige Fenster des Dachgeschosses wird unmöglich gut wirken können - vom Innen oder von der Straße gesehen:



  • Interessant fand ich, dass der Beton gleichzeitig von zwei Seiten angeliefert wurde - von der Straße mit dem Baukran und durch die Durchfahrt eines Nachbarshauses gepumpt (was ich so noch nie gesehen habe - drittes Foto)


    Das ist relativ einfach zu erklären ( wenn man es weiß ): Es handelt sich um zwei getrennte Bauunternehmungen, was ich aus zuverlässiger Quelle weiss:


    In hinteren Bereich, wo der Beton durch das Nachbargebäude geführt wird, entsteht auf dem ehemaligen Parkplatz des Friseursalons eine Tiefgarage für den selbigen, und darüber ein Vierfamilienhaus. Beide Bauherren haben sich lediglich bezüglich einer gemeinamen Tiefgaragen-Einfahrt über den davor entstehenden Neubau verständigt, da sonst keine Tiefgarage hätte realisiert werden können.


    Da sonst beide Bauprojekte getrennt von einander abgewickelt werden, wird auch auf beiden Baustellen auf unterschiedliche Weise Beton "herangeschafft"

  • Neben St. Maria Empfängnis / gegenüber Wehrhahn-Center

    Den Umbau des Wehrhahn-Centers habe ich zuletzt unter #108 gezeigt - seitdem änderte sich nicht so viel, dass man etwas zeigen könnte. Dafür wird offenbar das hässliche Gebäude gegenüber entkernt, vermutlich bald abgerissen - möglicherweise auch das Nachbarshaus links, welches leer zu stehen scheint:







    Unter #108 zeigte ich auch den Abriss neben St. Maria Empfängnis - dieser ist inzwischen vollzogen:







    Bei Gelegenheit ein Blick auf den Umbau der Santander-Bank-Filiale am Wehrhahn - da die Naturstein-Fassade bisher weitgehend erhalten blieb, vermute ich, dass sie nicht abgenommen, sondern vervollständigt wird:





    Am einstigen Franziskanerkloster sind zwei Hebebühnen aufgetaucht - da keine Renovierungen zu erwarten sind, werden vermutlich damit Fassadenelemente abgenommen:



  • Oststraße 11, 13, 15

    ^ Da war ich heute zufälligerweise auch - mir ist die neue Baustelle natürlich auch aufgefallen! ;)
    Leider gibt es weder ein Baustellenschild, noch konnte ich was dazu ergooglen.
    Neben dem 3-geschossigen Haus (Nr. 11), das bereits Abriss-Spuren zeigt und dem Haus links daneben, das leer steht (Nr. 13), steht wohl auch das Haus links davon (Nr. 15) ebenfalls leer!
    Meine Fotos dazu (leider nur Smartphone):








    Bilder von mir / 18.10.2016

  • Hotel me and all

    Im EG wurde die Rezeption eingerichtet, links davon ein Konferenzraum, rechts ein Wartebereich. Etwas merkwürdig finde ich, dass zwischen dem Konferenzraum und der Rezeption keine Wand zu sehen ist - vielleicht gibt es eine verschiebbare Wand:







    Man beachte die vielen Lampengestaltungen über den Tischen - würde man "weniger ist mehr" ernst nehmen, würde die simpelste davon ausreichen, wenn nicht gar bloß Glühbirnen mit Einfassungen.
    Ich finde, der Platz an der stark von Passanten frequentierten Ecke ist schlecht gewählt - Ruhe wird man kaum haben können, ein Bistro oder Shop würden dem Umfeld mehr bringen.


    Der Wartebereich auf der anderen Seite des Empfangs:







    Die Baucontainer südlich vom Hotel wurden abtransportiert:



  • Oststraße - Wehrhahn-Center

    Der Abriss/Umbau/Neubau geht unvermindert weiter - der Lärm und Dreck ist teilweise so extrem, dass man beim Verlassen des Parkhauses zwischen Rossmann und QVC Bedenken hat, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte.
    Warum die Läden und Tiefgarage überhaupt während der Bauphase weiter betrieben werden, ist schon verwunderlich.
    Von der Straße aus sieht wirklich nicht viel Neuses, aber von oben erkennt man schon Bautätigkeiten von Wiederaufbau/Erweiterung.
    Fotos vom Kaufhof-Parkhaus aus (bis auf das Erste):







    Bilder von mir / 18.10.2016

  • @Oststraße

    Leider gibt es weder ein Baustellenschild, noch konnte ich was dazu ergooglen.


    Beim Abriss neben St. Maria Empfängnis (s. #111) habe ich gleich auf Wohnbauten getippt ähnlich jenen, wie sie vor ein paar Jahren nördlich von der Kirche gebaut wurden. Hier ist die Situation problematischer - auf jeden Fall sicher, dass die sonstige Höhe des Blockrands gehalten wird. Hier ist das Parkhaus so nah, dass Wohnen problematisch wäre - vielleicht als Galeriehaus (Laubenganghaus) mit einer Galerie zum Parkhaus hin. Eventuell ein Hotel mit besonders billigen Zimmern zum Hof?


    Die bisherige Gestaltung (#111) kann natürlich kein Vorbild sein, dennoch sind es drei Fassaden - und ich würde gerne künftig gegenüber dem einheitlich gestalteten Wehrhahn-Center 3-4 unterscheidbare Fassaden sehen. Und ja, das könnte man z.B. mit Farben schaffen, wie am Ende vorheriger und Anfang dieser Seite besprochen. Sie müssen nicht so bunt sein wie auf Kindergärten üblich, aber eine etwas andere Gestaltung pro 15-20 Meter Fassadenlänge sollte hier schon sein.


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    Passend zum Bericht unter #113 - das Deal Magazin berichtete gestern, dass das Hotel me and all letzte Woche an den Betreiber übergeben wurde, Anfang November soll die feierliche Eröffnung folgen. Und dennoch - auf der Südseite baumeln noch Kabel von der Wand (s. drittes Foto), ich habe auch im Seiteneingang Handwerker gesehen, die anscheinend immer noch am Innenausbau dran sind.

  • Hier ist die Situation problematischer - auf jeden Fall sicher, dass die sonstige Höhe des Blockrands gehalten wird. Hier ist das Parkhaus so nah, dass Wohnen problematisch wäre - vielleicht als Galeriehaus (Laubenganghaus) mit einer Galerie zum Parkhaus hin. Eventuell ein Hotel mit besonders billigen Zimmern zum Hof?


    Schon erstaunlich, dass du aus jeder neuen Baustelle ein Problem machst oder was zu meckern hast (vor allem hier, wo überhaupt noch nichts bekannt ist, was da genau passiert!). :nono:


    Mal rein theoretisch betrachtet: wo sollte das Problem sein, dort Wohnungen zu bauen?
    Rund herum im ganzen Block sind Wohnungen und auf der Tonhallenstraße (Nr. 10) wurden in den letzten 2 Jahre die Gewerbeeinheiten in Wohnungen umgewandelt und verkauft - mit Balkonen zum Parkhaus hin.

    Einmal editiert, zuletzt von DUS-Fan () aus folgendem Grund: Zitat hervorgehoben

  • Klosterhöfe / Urban Gardens / Oststraße

    ^ @Oststraße: Gerade jetzt, solange die Planung möglicherweise noch nicht feststeht, ist die richtige Zeit, sich Gedanken zu machen - die vielleicht jemand von den Verantwortlichen hier mitliest. Wenn sie festgeturrt ist, kann man nur bedauern, was alles hätte anders gemacht werden können.


    Es scheint, das Wehrhahn-Center wird nicht nur zurückgebaut, sondern auch ergänzt - die Stufen der Staffelgeschosse werden begradigt (was nicht unbedingt vorteilhaft wirken dürfte - sie sollten mal den Bau besser an seine Nachbarn anpassen) - siehe die frisch betonierte Wand neben dem Gerüst rechts:





    Es ist lange her, seitdem die Entkernungsarbeiten am Innenhof zuletzt gezeigt wurden:







    @Klosterhöfe:


    In hinteren Bereich, wo der Beton durch das Nachbargebäude geführt wird, entsteht auf dem ehemaligen Parkplatz des Friseursalons eine Tiefgarage für den selbigen, und darüber ein Vierfamilienhaus.


    Vom besagten Durchgang kann man diesen Teil sehen - die engen Gassen erinnern an eine mittelalterliche Altstadt, was seinen Reiz haben kann:







    Von der Straße sieht man diese blinde EG-Wand - nicht die eleganteste Lösung. Mag sein, dass diese Mauer ähnlich der Berliner Mauer bloß trennende Funktion hat - siehe vorheriges Foto links - kann es dieselbe Mauer sein? In diesem Fall hätte man aber auf dem Foto davor neben ihrem Ende den Baukran sehen müssen, wie folgend:





    @Urban Gardens - derzeit werden aus vorgefertigten Elementen Kellerwände des Vorderhauses aufgebaut. Es gibt mehr als ein Hinterhaus - siehe zweites Foto rechts:







    Back to the Oststraße - dieses Caritas-Gebäude neben der Kirche wird derzeit umgebaut, u.a. soll das Staffelgeschoss erhöht werden. Ich bin gespannt, ob die Fassadenkunst neben der Ecke (s. Google-Street-View unter dem Link) erhalten bleibt - in Unterbilk war ein Ausbau eines alten Hauses verheerend:





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    Erg.: An der Schützenstraße wird ein Haus radikal umgebaut - die alten Außenwände wurden komplett entfernt. Leider ist wohl auf Google-Street-View das frühere Aussehen weggepixelt:



  • ^ @Oststraße: Gerade jetzt, solange die Planung möglicherweise noch nicht feststeht, ist die richtige Zeit, sich Gedanken zu machen - die vielleicht jemand von den Verantwortlichen hier mitliest. Wenn sie festgeturrt ist, kann man nur bedauern, was alles hätte anders gemacht werden können.


    Wenn Du ernsthaft glaubst, dass irgend jemand, der ein Gebäude abreißt, umbaut, neu baut oder auch nur streicht - auch wenn er hier mitlesen sollte - sich von unseren Gedanken beeinflussen lässt, bist Du naiver, als ich gedacht habe! :nono:
    Glaubst du allen Ernstes, dass Abbrucharbeiten statt finden, ohne dass vorher ein Neubaukonzept; eine Bauvoranfrage oder Neubauplanung da sind?


    Es scheint, das Wehrhahn-Center wird nicht nur zurückgebaut, sondern auch ergänzt


    Es scheint nicht nur, das ist so! Das war anhand der Visualisierungen doch auch voraus zu sehen und von mir unter #114

    Zitat

    Von der Straße aus sieht wirklich nicht viel Neues, aber von oben erkennt man schon Bautätigkeiten von Wiederaufbau/Erweiterung.
    Fotos vom Kaufhof-Parkhaus aus (bis auf das Erste):

    auch schon angemerkt...
    P.S.: da Du ja (wohl Dank meiner Anmerkung :D) den Weg ins Kaufhof-Parkhaus gefunden hast - kleiner Tipp - vom offenen Parkdeck auf Ebene 6 sieht man mehr und besser auf das Wehrhahn-Center. ;)


    @Klosterhöfe:

    Vom besagten Durchgang kann man diesen Teil sehen - die engen Gassen erinnern an eine mittelalterliche Altstadt, was seinen Reiz haben kann:


    Wo sollen die Gassen sein? Ich sehe da keine - nur Mauern und Kellerdecken....


    Von der Straße sieht man diese blinde EG-Wand - nicht die eleganteste Lösung. Mag sein, dass diese Mauer ähnlich der Berliner Mauer bloß trennende Funktion hat - siehe vorheriges Foto links - kann es dieselbe Mauer sein? In diesem Fall hätte man aber auf dem Foto davor neben ihrem Ende den Baukran sehen müssen, wie folgend:


    Grundsätzlich solltest Du deine Post mal vor dem Abschicken durchlesen - Vergleiche von Bauvorhaben/Baustellen mit der Berliner Mauer (und dem Menschen verachtendem Regime der DDR) sind Geschmacklos! :Nieder:


    Zum Baugeschehen:
    Nein, die Mauern sind nicht die selben - sondern verschiedene Gebäudegrenz- und Trennmauern der 6 Stadthäuser, die auf der rechten Siete entstehen (auch die Mauer über der offenen Tiefgarage bleibt nicht so, sondern ist nur vom zweiten oder dritten Stadthaus von hinten).

  • @Klosterhöfe, Oststraße

    ^ @Klosterhöfe: Aus dieser Perspektive sieht man, dass es hinter der blinden Mauer noch einen Gebäudetrakt gibt. Mich wundert jedoch - wenn es auf beiden Längsseiten blinde Wände gibt, wie sollen die Räume dahinter beleuchtet werden?





    Rechts unten sieht man ein wenig vom entstehenden Fundament vermutlich für den Erschliessungskern des Vorderhauses.


    Zitat

    Wo sollen die Gassen sein? Ich sehe da keine - nur Mauern und Kellerdecken....


    Man sieht die (entstehenden) schmalen Höfe und Durchgänge, die bei ansprechender Gestaltung ähnliche gemütliche Atmosphäre erzeugen könnten wie es sie in alten Gassen gibt. Bevor noch jemand mit Reko/Anti-Reko anfängt - hier eine Stimme im Berliner Unterforum über das Schaffen urbaner Gemütlichkeit selbst ohne Rekonstruktionen.


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    Als ich zuletzt an der Oststraße war, fotografierte ich die Baustellenschilder des Caritas-Umbaus, aber nicht die Baustelle - man sieht bereits, dass ein Teil des Staffelgeschosses abgerissen wurde. Am wichtigsten für mich - das Fresko neben der Ecke existiert weiter:





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    Wie ich gebeten wurde, ein Blick auf die Wehrhahn-Center-Ergänzung vom 6. Geschoss des Parkhauses - von dort sieht man neue Wände, die man von der Straße gar nicht sieht:




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    Zitat

    Glaubst du allen Ernstes, dass Abbrucharbeiten statt finden, ohne dass vorher ein Neubaukonzept; eine Bauvoranfrage oder Neubauplanung da sind?


    Doch, auch das kommt vor. Siehe die neue Aldi-Süd-Hauptverwaltung - früher stand dort eine Fabrikhalle aus dem 19. Jh., die nicht weniger schutzwürdig war als der Altbau der Klosterhöfe. Sie wurde abgerissen bloß in der Hoffnung, dass dies die Suche nach dem Grundstückskäufer erleichert - es dauerte noch über 10 Jahre, bis ein gefunden wurde.
    Sehr oft kommt vor, das ein Projekt mit einer Planung startet, die immer wieder abgeändert wird. Etwa das Fassaden-/Farbkonzept kann man relativ leicht anpassen, sogar noch nach dem Baubeginn (zumindest aus technischer Sicht).


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    Als ich zuletzt die oberen Geschosse des Hotels me and all gezeigt habe, gab es noch keinen Schriftzug mit dem Hotelnamen auf dem Technikgeschoss - jetzt dürfte das Äußere wirklich endgültig sein:



  • ^ @Klosterhöfe: Aus dieser Perspektive sieht man, dass es hinter der blinden Mauer noch einen Gebäudetrakt gibt. Mich wundert jedoch - wenn es auf beiden Längsseiten blinde Wände gibt, wie sollen die Räume dahinter beleuchtet werden?


    Wie ich schon im Vorbeitrag geschrieben habe:

    Zitat

    verschiedene Gebäudegrenz- und Trennmauern der 6 Stadthäuser, die auf der rechten Seite entstehen (auch die Mauer über der offenen Tiefgarage bleibt nicht so, sondern ist nur vom zweiten oder dritten Stadthaus von hinten)


    Es entstehen auf der rechten Seite insgesamt 6 Stadthäuser - es gibt also nur Fenster und Türen in Richtung Innenhof (man schaut aus den Häusern auf die Altbauten im Innenhof).


    Man sieht die (entstehenden) schmalen Höfe und Durchgänge


    Anscheinend bin ich blind - D-Dorfer hat unter #110 geschrieben, dass es 2 separate Bauvorhaben sind und das eine nur die Tiefgarage und die Zufahrt des anderen als Durchfahrt zur eigenen Tiefgarage mitnutzt - es gibt also keine Durchgänge dazwischen.


    Doch, auch das kommt vor. Siehe die neue Aldi-Süd-Hauptverwaltung - früher stand dort eine Fabrikhalle aus dem 19. Jh., die nicht weniger schutzwürdig war als der Altbau der Klosterhöfe. Sie wurde abgerissen bloß in der Hoffnung, dass dies die Suche nach dem Grundstückskäufer erleichert - es dauerte noch über 10 Jahre, bis ein gefunden wurde.
    Sehr oft kommt vor, das ein Projekt mit einer Planung startet, die immer wieder abgeändert wird. Etwa das Fassaden-/Farbkonzept kann man relativ leicht anpassen, sogar noch nach dem Baubeginn (zumindest aus technischer Sicht).


    Du hast mich falsch verstanden - ich habe nicht geschrieben, dass so etwas grundsätzlich nicht vorkommt - ich spreche von dieser Baustelle!
    Allerdings ist dein Vergleich von einem Innenstadtgrundstück, dass mitten in einem Häuserblock liegt, mit einem abgelegenen freiliegenden Industriegrundstück an den Haaren herbei gezogen!
    Bei unserem Grundstück auf der Oststraße 11-15 würde man ohne konkrete Pläne überhaupt keine Abrissgenehmigung bekommen.