Friedrichsdorf: Ökosiedlung

  • Ich bin da bei Euch, Xalinai und Barackenpapst


    Rein optisch fragt man sich schon warum so gebaut wurde. Letztendlich; makes the money the world go round. Wenn das Geld stimmt und gezahlt wird, kann man dem Bauträger in dem Fall keinen Vorwurf machen. Es herrscht das ökonomische Prinzip, mit minimalem Aufwand das maximale rausholen. Ob die Stadt Friedrichsdorf das hätte durchwinken müssen, da fängt es schon an!


    Ich will da keinen beschuldigen oder in Schutz nehmen. Es gibt in Nachbarorten genügend Beispiele, dass es anders geht, DeSang in Rosbach, Schleichenbach in Usingen oder gar in Nieder-Wöllstadt (Ortsausgang in Richtung Ober-Wöllstadt)


    Es gibt Alternativen in der unmittelbaren Umgebung. Manche "Privat-Leute" kaufen ältere Wohnhäuser, reißen sie ab und bauen neu (dafür eigenes Grundstück, kannst rund ums EIGENE! Haus laufen etc.) oder oder.


    Letztendlich muss jeder selbst wissen was er mag, und wenn einer den Baustil der Ökosiedlung mag, OK. Wenn der Preis auch stimmt, OK. Aber es geht auch anders, und das Anders ist ggf. mit mehr Aufwand verbunden.....


    Ich weiß es auch nicht was das Beste ist am Ende des Tages.

  • Grundsätzlich sind freistehende EFH oder DHHs nur sehr begrenzt ökologisch. Man braucht pro Wohneinheit vergleichsweise viel Baumaterial und Platz und bekommt auch noch viel Gebäudeaußenwand, die gedämmt werden muss.


    Die optimale Dichte ist IMHO irgendwo da erreicht, wo man noch alle Stockwerke ohne Aufzug bequem erreichen kann, aber durch den Bau von Wohnungen statt Einzel-, Doppel- oder Reihenhäusern die Gebäudeaußenflächen bereits optimiert sind. Also Wohnblocks mit E+3, E+4 Etagen.

    Da kann man dann auch noch solare Warmwasserbereitung im notwendigen Umfang betreiben und hat ggf. auch noch ein paar Quadratmeter PV für den Gemeinschaftsverbrauch übrig (Mieter- oder Eigentümerstrom ist in Deutschland so kompliziert, dass man es besser lässt).

    Wenn man dann statt 8 x 400m² Grundstück mit 8 x 80m² bebauter Fläche mit 1 x 240m² bebauter Fläche auskommt, kann man entweder 3000m² Grün lassen oder zumindest auf einem Teil der gesparten Fläche Bewohnergärten einrichten.

  • Der beste Ausspruch/ das beste Zitat, das ich als Anwohner in der Nachbarschaft je gehört habe war: "Ist doch 'ne Siedlung"

    Gut, kommt ggf in den platte statements Papierkorb

  • Eigentumswohnungen ((Stadtvillen) entlang des Parks) und Stadtvillen entlang der Plantation


    Betreffs der Stadtvillen am Park heute mal Bilder aus der entgegengesetzten Richtung, also von der Schützenstraße aus gesehen. Gut zu erkennen wie man bald auf der ganzen Länge den Hochbau sehen wird. Man ist kurz vor dem Grenzbereich zur Schützenstraße hin angekommen. Das zweite Bild quasi selbe Blickrichtung, zeigt den Höhenunterschied zwischen den Stadtvillen und den Gartenstadthäusern sowie die Straße dazwischen


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    An den Stadtvillen entlang der Plantation kommt nun der Endspurt. An der einen Villa werden die Balkongeländer montiert, während an der anderen Villa ein kleiner Kran von BKL die notwendigen Materialien für die Dachbegrünung (durch Fa Immo Herbst) auf das Dach hebt.


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  • Schon seit einigen Tagen zeigen sich die Stadtvillen "entrüstet" und in dezent farblichen Tönen. Arbeiten finden noch im Keller-/Garagenbereich statt bzw zwischen den Gebäuden was die Außenanlage betrifft, statt.


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    Bilder von mir

  • Eigentumswohnungen ((Stadtvillen) entlang des Parks)


    Ziemlich massiv erscheinen die Stadtvillen entlang des Parks mittlerweile, zumindest von der Straßenseite aus wird der Eindruck auch so stehen bleiben. Hier kommt in die gefühlte Höhe der 4 Etagen ja auch noch die ebenerdige Tiefgarage mit zum Vorschein. Zur Schützenstraße hin ist mal zwischenzeitlich beim Erdgeschoss angekommen, zur Feuerwehr hin hat man die Endhöhe erreicht.


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    Ein Blick aus der anderen Richtung, im Vordergrund wird der Carport auf dem Feuerwehrgelände errichtet, der auch Lärmschutzzwecke haben soll.


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  • Nach knapp 2 Monaten mal wieder ein Update. Warum der lange Zeitraum? Ich denke mal, es ist der Schwung vom ersten zum zweiten BA. An der Plantation und ihren Eigentumswohnungen wird immer noch Erde verfüllt, mittlerweile Mutterboden und es geht gefühlt gemächlich voran. Daher keine Bilder.


    Ein Blick von Köppern aus in Richtung zweiter Bauabschnitt, in dem bereits 2 bodendrehende Kräne stehen


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    Ja ja der Eisspeicher, es wird immer noch gewerkelt...


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    Ein Blick entlang der neuen Häuser am Park


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    Auch das letzte Gebäude erreicht so langsam seine Endhöhe.


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    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM ()

  • Das DEAL Magazine berichtet in seiner neuesten Ausgabe etwas zu dem Holzturm der am nordwestlichen Ende der Ökosiedlung errichtet werden soll. Von 4 Wettbewerbern ging STUDIOBORNHEIM als Sieger hervor, Die Fassade wird überwiegend aus Holz bestehen, aber der Kern (tragende Elemente), das war von Anfang an klar, wird aus Beton bestehen. Was mich etwas wundert ist, dass der Baustart erst in 2023 stattfinden soll.


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    Visualisierungen: FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH

  • Nach einigen Abwesenheiten mal ein paar frische wenn auch durch das Wetter graue Bilder.


    Die 5 Häuser zw. Catharina-Dörrien und dem Park haben ihre finale Höhe erreicht und der letzte der 2 TDK wurde letzte Woche abgebaut. Am ersten Haus werden wohl die notwendigen Materialien für die obigen Grünflächen raufbefördert.


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    Aus der gegenüberliegenden Seite betrachtet. Hier sieht man, dass der Eisspeicher im Vordergrund noch nicht am arbeiten ist. Aber das wurde ja schon berichtet, dass es etwas länger dauert.


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    Aber nun zum zweiten Bauabschnitt. Hier wurde der Hochbau der ersten Häuser begonnen, nachdem entlang der Homburger Landstraße zuvor ein ja Wall / eine Wand errichtet wurde. Kann man nur hoffen, das schöne Steine zur Verzierung genutzt werden und das letztendlich Licht das Ganze gut wirken lässt. Das Tempolimit zw Köppern und Friedrichsdorf wurde mittlerweile auf 50 reduziert.


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    Bleibt noch ein Update zum Lärmschutz durch eine, ja was eigentlich, Konstruktion an den Feuerwehrparkplätzen (Rechts oben die zuerst im post erwähnten Häuser). Gut Carport nennt man das. Viel tun tut sich dort aber nicht.


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    Da staunen sogar die Fellnasen

  • Stadtvillen entlang der Plantation


    Alle 13 Wohnungen der beiden Stadtvillen sind nun verkauft und die ersten Wohnungen wurden bereits bezogen. Auch die Straßenarbeiten kommen jetzt nach langer Zeit zu einem Ende.


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  • Hofhäuser


    Die Hofhäuser entlang der Homburger Landstraße zeichnen sich mehr und mehr ab. Unterschiede zu den Formen der Häuser im ersten Bauabschnitt ergeben sich kaum.


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    Der Bereich zwischen den Häusern und der Mauer wurde in den letzten Wochen mit viel Erde von den Abtragungen im ersten BA aufgefüllt und verdichtet. Die Lücke links im Bild dürfte noch ein weiteres Haus ergeben, das Fundament ist erkennbar (nicht auf dem Bild)


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  • Hofhäuser und mehr

    Update zu den Bildern der Hofhäuser zuvor. Das oben noch fehlende letzte Haus hat nun auch schon die zweite Etage erreicht sowie ein Blick auf die neue Ortseinfahrt mit dem langen Riegel zur rechten. Damit sind die Rohbaumaßnahmen der Hofhäuser bald abgeschlossen.


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    Nachdem in den letzten Wochen die Wärmedämmung am Eisspeicher angebracht wurde, wir das Gebäude nun mit den für die Ökosiedlung einheitlichen Fliesen versehen. Nach wie vor läuft die Energieversorgung noch von mobilen Stromerzeugern.


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    Die Stadtvillen am Park erhalten zur Zeit die Fenster und mit der Anbringung der Wärmeisolierung wurde begonnen


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  • Luftaufnahme BA1


    Das Bild ist zwar schon ca 4 Wochen alt, allerdings hat sich nach der quasi Fertigstellung des ersten Bauabschnitts auch nicht viel verändert.


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    (c) Jürgen Horlacher

  • Hofhäuser


    Die markanten Lücken in der Mauer zum Radweg hin wurden mit Fertiggaragen gefüllt. Das erste Bild zeigt den zukünftigen Weg zwischen Häusern und Garagen bzw. das zweite Bild die Sicht darauf von der Homburger Landstraße aus. Ich hoffe mal, dass die Wand zur Landstraße hin begrünt wird.


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    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM ()

  • Eigentumswohnungen ((Stadtvillen) entlang des Parks)

    Hier wird fleißig die Isolierung aufgebracht und auch der Innenausbau geht voran. Die lange Wand mit den Tiefgaragenzufahrten wird mit den für die gesamte Ökosiedlung obligatorischen Klinkern versehen.


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    2.500

  • Mal ein Blick aus der Sicht des Feuerwehrhauses auf das Areal. Ganz links sind ein paar der Gartenstadthäuser erkennbar, weiter nach rechts die Eigentumswohnungen am Park. Am zuerst gebauten Haus ist das Dämmmaterial noch sichtbar, bald dürfte der Putz drauf kommen. Am Eisspeicher fällt auf, dass die lange Zeit dort genutzten zwei 600 KW Mobergy Heizzentralen verschwunden sind. Ganz rechts am Bildrand die Hofhäuser, der letzte Kran ist dort auch abgebaut worden.


    Der Carport auf dem Feuerwehrgelände, der im Zusammenhang mit der Ökosiedlung erforderlich wurde.... Dürfte noch etwas dauern mit der Fertigstellung.


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  • Einen kurzen Video-Clip zum Eisspeicher-Konzept findet man auf der Web-Seite der Hessenschau. Neben einer kurzen Funktionserklärung gibt es auch die Aussage, dass der Eisspeicher im Vergleich zu anderen Versorgungssystemen im Heizbetrieb die Hälfte der Kosten einsparen soll.

  • Eigentumswohnungen ((Stadtvillen) entlang des Parks)

    Hier hat man jetzt an den ersten beiden Häusern mit der Demontage der Gerüste begonnen und auch die unterschiedlichen Farbtöne kommen so nun zur Geltung. Gesamtansicht von der Zufahrt Petterweiler Holzweg aus gesehen bzw. Frontansicht von der Straße Am Eisspeicher aus.


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    Apropos Eisspeicher. Selbiger hat nun auch einen Namen bekommen, zumindest steht der Name FRANK am Gebäude.


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  • Zwei Monate später stehen die Stadtvillen fast fertig da, der Einzug soll in wenigen Wochen starten. Die Gerüste sind verschwunden und letzte Arbeiten an der großen durchgehenden Garage unter den Häusern werden noch erledigt. Die großen Betonteile dienen wohl für die Anpflanzung von Bäumen. Im hinteren Bereich sind sie bereits eingelassen und mit Erde befüllt worden. Damit wäre dann der erste Bauabschnitt fertig gestellt.


    Ein Blick entlang der Straße


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    Eins der 5 Häuser setzt immerhin einen farblichen Aspekt


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    Was den zweiten Bauabschnitt betrifft muss man festhalten, dass sich dort in den letzten Monaten sehr wenig bis gar nichts tut. Die Hofhäuser werden weiter verputzt und der Innenausbau läuft. Zu den noch offenen Projekten Stadthäuser, Kettenhäuser und dem Holzturm gibt es bisher keine Bauaktivitäten.

  • Ein knapp 3 minütiger Video-Clip auf Hessenschau.de gibt einen gute Zusammenfassung über die Ökosiedlung wieder, hinterfragt jedoch auch mache Dinge kritisch. Kurz zusammengefasst:


    Betreffs der Energieversorgung

    • Eisspeicher wurde mit 1 Million € von der EU gefördert
    • 40% der Wärme-Energie kommen aus der "Nahwärmestation"
    • 200 Tonnen CO2 Einsparung kann erreicht werden


    Warum kein Öko-Feeling aufkommt, da:

    • Briefkästen aus Beton(säulen) sind
    • Baumlose Straßen (Wege) zwischen den Häusern sind, neben den paar erhaltenen alten großen Eichen
    • Zuviel versiegelte Fläche vorhanden ist
    • Keine Fassadenbegrünung vorhanden ist


    Zu den Punkten kamen Antworten seitens der Projektleitung bzw. Moderation

    • Kosteneffizienz und Bürokratie
    • Vorgaben und Rahmenbedingungen verhindern andere Art der Bepflanzung
    • Bäume werden noch im Park gesetzt
    • Gärten wurden so bepflanzt dass Insekten und Vögeln Nahrung gegeben wird