Pandion Francis (ehemaliges Franziskanerkloster, Bauphase)

  • ... reden wird doch gar nicht von der "Durchmischung von Innenstädten" (die natürlich nicht eintönig sein sollen), sondern von einem Innenhofbereich


    Gerade das zeigt den planerischen Ansatz, dass es bloß ein Innenhof mit möglichst wenig Publikumsverkehr sein soll - vergleiche ihn mit dem Londoner Beispiel, wo möglichst viel Fläche öffentlich gemacht wurde (extra wegen dieser Diskussion habe ich noch schnell die Fußgängerzone gezeigt). Ein wenig in diese Richtung geht auch die Fußgängerzone im Belsenpark, wo abgeschlossene Innenhöfe relativ klein sind (oft bestehend aus Begrünung auf dem Dach des durchgehend bebauten EG) - ansonsten kann man sich auf dem Areal ungehindert bewegen. Und es ist längst nicht so zentral gelegen wie hier.


    Den verschwenderischen Umgang mit der Ressource Fläche zeigt der benachbarte Garagenhof - wenn man von Eigentumsverhältnissen absieht, aus städtebaulicher Sicht, könnte ich mir statt der (heruntergekommenen) Garagen zusätzliche Bebauung und Begrünung vorstellen.


    Natürlich sind meine Worte meine Sicht, doch was davon sollte mehrheitlich nicht geteilt werden - öffentlicher Zugang zu möglichst großen Innenstadt-Bereichen? Deutliche Funktionsmischung, wie in vielen Gründerzeitquartieren mit durchgehend gewerblich genutzten EGs?


    Mich erstaunt, dass nach dem schnellen Abriss der allerletzte Teil der Kirche immer noch stehen darf - fallen soll er ebenso. Die Baustelle kriegte einen hohen undurchsichtigen Zaun. Die benachbarte Kreuzung Immermannstraße/Oststraße wurde weiträumig abgesperrt, vermutlich wird sie umgebaut - etwa wegen den Leitungen für Francis.


    Da ich eh in der Nähe war, habe ich mir auch den Neubau für die Franziskaner sowie den Fassadenumbau des Deutsch-Japanischen-Zentrums angeschaut, dies landete in der Galerie.

  • ^ Warum soll man eine Diskussion über dein Wunschdenken am Laufen halten, wenn doch längst entschieden wurde, nicht nach deiner Meinung zu bauen?


    Noch dazu:

    Die benachbarte Kreuzung Immermannstraße/Oststraße wurde weiträumig abgesperrt, vermutlich wird sie umgebaut - etwa wegen den Leitungen für Francis.


    Du liegst mal wieder komplett falsch. :nono: Da werden nur die Straßenbahnschienen erneuert, mehr nicht (das ganze Wochenende wurde da gearbeitet).

  • Die letzten Mauern sind mittlerweile gefallen und viel Schutt abgeräumt, so dass es bald in die Tiefe gehen kann.
    Auch ein Teil der Garagenreihe wurde abgerissen!
    Auf der Visualiserung sind sie erstaunlicherweise drauf - aber wenn man sich die Grundstücke in Düsseldorf Maps anschaut, gehören die abgerissenen Garagen zum Baugrundstück (die restlichen nicht!).


    Es gibt auch neue Visualisierungen auf dem Bauzaun die das Hochhaus und die Bauten links davon auf der Oststraße Ecke Klosterstraße zeigen.
    Auf dem Grundstück baut die Rheinwohungsbau die Mietwohnungen (Haus 2), die zum Gesamtprojekt gehören:
    2.225 m² Wohnfläche (1.-5. OG)
    620 m² Gewerbefläche (EG)
    24 TG-Stellplätze + 50 Fahrradstellplätze
    20 Mietwohnung im 3.-5. OG
    2 Pflegewohngruppen im 1.+2. OG mit je 11 Apartements
    1 Großtagespflege (9 Plätze für unter 3-Jährige) im EG
    2 Gewerbeeinheiten im EG



    Bilder von Rheinwohnungsbau - hier mehr Bilder dazu






    Bilder von mir / 06.08.2017 - hier mehr Bilder dazu

  • Auch ein Teil der Garagenreihe wurde abgerissen!


    Nicht nur der Garagen - jetzt werden auch die Lagerräume darunter abgerissen, die man früher unter dem Schutt kaum erkennen konnte. Ich fand es erstaunlich, dass es in der flachen Stadtmitte innerhalb eines Straßenblocks fast 3 Meter Höhenunterschied geben kann. Im Westen wird nach dem Abriss der letzten Kirchenmauer das Gelände aufgeräumt.


    Der Zaun wurde mit Visualisierungen versehen, von den ich die mit der Oststraße-Fassade am interessantesten finde. Mit EG-Läden wirkt sie etwas urbaner als die anderen, doch im Vergleich mit dem Turm rechts wirken die 5 Vollgeschosse + Staffelgeschoss besonders winzig. In der Umgebung gibt es genauso Hochhäuser wie auch Blockrandbebauung mit bis zu 8 Geschossen - die auch hier mE nicht verkehrt wären.
    Zumindest soll es davor eine Säulenheilige geben.

  • Ich habe auf dem Bauzaun noch eine charakteristische Visualisierung gefunden - im Hintergrund das Hochhaus, vorne reines Wohngebiet mit Vorstadt-Feeling. Im Wohnen-Thread habe ich kürzlich einen SZ-Artikel mit 12 städtebaulichen Geboten zitiert, darunter EG-Läden, die man aus dieser Perspektive vergeblich sucht:



    Die Räume unter den Garagen sind inzwischen abgerissen - man sieht auf dem zweiten Thumb die verbliebene blinde Wand, die Durchfahrt zu den Garagen gibt es oberhalb dieser. Das Gelände der einstigen Kirche wird aufgeräumt.

  • Ich habe auf dem Bauzaun noch eine charakteristische Visualisierung gefunden - im Hintergrund das Hochhaus, vorne reines Wohngebiet mit Vorstadt-Feeling. Im Wohnen-Thread habe ich kürzlich einen SZ-Artikel mit 12 städtebaulichen Geboten zitiert, darunter EG-Läden, die man aus dieser Perspektive vergeblich sucht:


    Die Visualisierung zeigt doch den Innenhofbereich - Ladenflächen gibt es an den Straßenseiten! :nono:


    Noch zu den städtebaulichen Geboten - diese bzw. der Artikel in der SZ bezieht sich auf München und ist natürlich nicht 1 zu 1 auf andere Städte übertragbar.
    Diskussionen dazu gehören aber eigentlich in den Wohnen-Thread. ;)

  • Baubetrieb revival

    Nach sehr, sehr langem Stillstand passiert wieder was auf der Baustelle. Die Stahlträger habe ich bereits Mitte der Woche gesehen, jetzt ist noch der Bagger links aufgetaucht - als ich knippste, hockte dahinter jemand, der was dabei machte. Das Tor geöffnet, ein Auto auf dem Gelände neben der Einfahrt - erst einmal gibt es so viele Lebenszeichen:


  • 07.12: Jetzt geht es richtig los

    Inzwischen sind alle Zweifel ausgeräumt, der Betrieb läuft - der Bagger beim Baggern und der Bohrer gleichzeitig im Blickfeld. Im Hintergrund sieht man das Hochhaus mit dem Me-and-all-Hotel - ich glaube, der Neubau wird ähnliche Höhe haben:





    Dazu zwei Blicke als Thumbs - die Stahlträger für den Baugrubenverbau gehen in die Erde, vom höheren Straßenniveau im Süden kann man schon (links vom Bagger) die Baugrube sehen:


  • April 2018

    Nachdem Anfang der Woche bereits Magerbeton gegossen wurde, wird jetzt an Schalungen für einen Fundamentfuß gearbeitet - dort, wo ich den Hochhaus-Erschliessungskern vermute:





    BTW: Im Hintergrund sieht man ein eingerüstetes Eckhaus, welches neu gestrichen wird - mal sehen, ob die neue Farbgebung lebendiger sein wird als die bisherige.


    Dazu zwei Blicke auf andere Bereiche der Baugrube als Thumbs - Bewehrungsstäbe liegen auch schon parat:


  • Nachdem Anfang der Woche bereits Magerbeton gegossen wurde, wird jetzt an Schalungen für einen Fundamentfuß gearbeitet - dort, wo ich den Hochhaus-Erschliessungskern vermute:


    Das hast du doch hier schon einmal vermutet - meine Antwort:

    Zitat

    Leider wieder falsch - schau dir mal die Pläne an - dein Bild zeigt die Straßenseite Oststraße, da werden die "normalen" Häuser gebaut.
    Das Hochhaus kommt an die Ecke Immermannstraße / Oststraße - genau dort, wo auf deinem ersten Foto der Beton geflossen ist und Baugrube deutlich tiefer ist.


    Schau dir doch bitte mal die Pläne oder Visualiserungen an, dann brauchst du keine Vermutungen anzustellen! :nono:

  • Damit wird nicht über mehrere Threads hinweg diskutieren, obwohl es einen passenden Thread gibt, ziehe ich das (mit Fotos!) mal hier hin:


    Inzwischen werden mannshohe Bewehrungen für Francis aufgebaut - so mächtige Fundamente sieht man auf Hochhaus-Baustellen, aber nicht für Flachbauten:

    Das dürfte ungefähr dort sein, wo es auf der Hochhaus-Nordseite die blinde Wand gibt. Dabei ein Hinweis an die Anhänger der Theorie von der Unfehlbarkeit der Visualisierungen - das viergeschossige Gebäude rechts vom Hochhaus gibt es in der Realität nicht:


    ^ Die Visualisierung zeigt eindeutig, dass das Hochhaus weniger als 1/3 der Blockbreite an der Oststraße einnehmen wird, man vergleiche das mit dem Baugrubenbild und der Tatsache, dass die Baugrube auch noch Richtung Klosterstraße ebenso tief ausgeschachtet vorbereitet wurde.
    dazu gibt es (auf dem Bild nicht erkennbar) 27 Felder zwischen den Doppel-T-Träger, grob geteilt durch 3 ergibt max. 9 Felder links in der Baugrube oder anders herum bleiben 18 Felder von rechts für die flacheren Bauten - dann steht das Hochhaus später knapp auf der Bewehrungskante oder wahrscheinlicher links daneben....


    Eine Visualisierung für ein Bauvorhaben zeigt in der Regel das Bauprojekt, für das drum herum wird oft mit Platzhaltern gearbeitet, so wie hier.
    Mich würde aber mal interessieren, wo denn die "blinde Wand" sein soll, ich sehe da nämlich keine! ;)

  • So, damit dürfte wohl klar sein, dass die Bewehrungen nicht für das Hochhaus sind und das es links davon hin kommt, denn man kann getrost davon ausgehen, dass der Baukran nicht im Hochhaus stehen wird, sondern daneben!
    Der Kranansatz steht bereits (ein weiterer liegt schon bereit), ebenso die ersten Baucontainer:







    Bilder von mir / 15.04.2018 - hier mehr Bilder dazu

  • Der erste Baukran steht, ein weiterer Kranansatz wird in den Bewehrungen verankert und zum einbetonieren vorbereitet (auch wenn es schon mal in einem anderen Thre ad erwähnt wurde! ;)) und es wird weiter an den Fundamenten, sowie an der Restbaugrube gearbeitet.
    Man erkennt auch gut, dass der Baukran rechts neben dem Hochhaus in der Baugrube steht und das für dieses Markierungen für die Bewehrungsarbeiten gemacht wurden.







    Bilder von mir / 01.05.2018 - hier mehr Bilder dazu

  • Für die Häuser an der Oststraße und Klosterstraße wurden schon die Fundamente gegossen (der Innenbereich / Tiefgaragenbereich ist noch nicht so weit), für das Hochhaus an der Ecke Immermannstraße/Oststraße wurde die Berwehrung erstellt.
    Weieterhin sind jetzt 3 Baukräne in Betrieb.







    Bilder von mir / 10.06.2018 - hier mehr Bilder dazu