Hannover: Ihme-Zentrum

  • Und am Anfang war das Rad!

    Und am Anfang war das Rad, könnte es vielleicht irgendwann mal heißen, wenn dann auf eine erfolgreiche Revitalisierung des Ihmezentrums zurückgeblickt wird. Die HAZ berichtete am 3.3.17 unter dem Titel: "Bund gibt Millionen für Ihme-Zentrum" über die Aufwertung der Radwegeverbindung von der Gartenallee durchs Ihmezentrum zur Ida-Ahrenholzbrücke, die trotz der derzeit sehr düsteren und abschreckenden Ausgestaltung von vielen Radfahrern benutzt wird. Und das werden noch deutlich mehr werden, wenn es gelingt, den "Geisterbahn"-Charakter dieser wichtigen Radwegeverbindung zu entschärfen.
    "Bundesbauministerin Barabara Hendricks hat am Freitag mitgeteilt, dass insgesamt 24 Vorhaben als "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert werden. Das Ihme-Zentrum wird als "monumentale Hinterlassenschaft des Städtebaus der Sechziger- und Siebzigerjahre" bezeichnet. Das Geld soll für die bessere Durchwegung des Erdgeschosses aus dem Stadtteil Linden zum Fluss investiert werden. In der Mitteilung heißt es, der Jury sei wichtig gewesen, "wie sich Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Projekte einbringen". In Hannover bemüht sich insbesondere die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, aber auch die Kommunalpolitik seit Jahren intensiv um die Verbesserung der Situation am Ihme-Zentrum.


    Der Bund gibt 2 Millionen Euro, die Stadt eine weitere Million. Sie hatte den Antrag gestellt - und Erfolg gehabt." http://www.haz.de/Hannover/Aus…3-Millionen-Euro-bekommen


    Auch auf der Internetseite der Zukunftswerkstatt Ihme-Zenntrum wird darüber berichtet: https://experimentihmezentrum.…mment-page-1/#comment-171


    Leider geht aus der Berichterstattung nicht hervor, welche Maßnahmen denn nun konkret ergriffen werden sollen. Auch sind keine Pläne veröffentlicht worden.

  • Radweg durchs durchs Ihmezentrum - Erneuerung dringend geboten

    Drei Fotos zur aktuellen Situation der Radweg und Fußwegverbindung zwischen der Calenberger Neustadt über die Ida-Ahrenholz-Brücke durchs Ihmezentrum zur Gartenallee. In der Plus-1-Ebene befindet sich die Ladenpassage. Links oben im Bild sind der Fußboden und die Decke eines ehemaligen Restaurants stehen geblieben. Ob die wohl zurückgebaut werden?


    So sieht die Einfahrt in den Radweg-Tunnel durchs Ihmezentrum aus, wenn man von der Ida-Ahrenholz-Brücke aus hineinfährt:


    Das ist ein Bild aus dem Tunnel, der hier rechtwinklig abknickt, was immer wieder zu brenzligen Situationen führt, wenn von der anderen Seite auch jemand gefahren kommt. Es empfiehlt sich dringend, an dieser Ecke rechtzeitig zu klingeln!


    Das ist die Einfahrt in den Radweg und Fußwegtunnel durchs Ihmezentrum, wenn man von der Gartenallee aus hineinfährt. Die Einfahrt befindet sich bei dem rot-weißen Poller, der hinter der Fußgängerampel zu sehen ist.

  • Die Hannoversche Allgemeine Zeitung veröffentlichte am 1.6.2017 ein Interview mit einem Sprecher der Immobilienfirma, die 85% der Gewerbeflächen erwarb, um sie zu sanieren:
    HAZ-Interview mit Intown über das Ihme-Zentrum:
    "Sind Sie eine Heuschrecke, Herr Hettrich?"
    http://www.haz.de/Hannover/Aus…t-Intown-zum-Ihme-Zentrum


    Laut HAZ soll 2022 das Ihme-Zentrum in neuem Glanz erstrahlen:
    "Erstmals äußert sich der Großeigentümer Intown in einem Interview über seine Pläne zum Ihme-Zentrum. Deutschland-Chef Sascha Hettrich verspricht langfristiges Interesse am Gebäude, will den ruinösen Zustand der Gewerbeareale bis 2022 saniert haben und denkt über neue Formen des Bürgerdialogs nach." (Quelle: s. o.)

  • Urban Gardening im Ihmezentrum

    Derweil die Gewerbeflächen des Ihmezentrums weiter brach liegen, hat sich dort ein Urban Gardening Projekt angesiedelt:

    Dieses Bild (oben) ist vom Küchengartenplatz aus aufgenommen.
    Das zweite Bild (unten) vom oberen Ende der Behelfstreppe aus:

  • 3 Millionen für eine vernünftige Fahrrad-Durchfahrt

    "Im März hatte das Bundesbauministerium das Ihme-Zenrum als „nationales Projekt des Städtebaus“ anerkannt und 2 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Mit dem Geld und einer weiteren Million von der Stadt soll der durch den Komplex verlaufende dunkle Gang in Höhe der Gartenallee bis zur Ida-Ahrenhold-Brücke umgebaut werden."
    Das berichtete die HAZ vom 12.12.2017. http://www.haz.de/Hannover/Aus…s-Mitte-Februar-vorliegen
    Es wäre wirklich zu schön um wahr zu sein, wenn aus dem winkligen, dunklen und vielen unheimlichen Durchgang durchs Ihmezentrum ein gut ausgeleuchteter Rad- und Fußweg wird.
    Trotz der derzeit "unterirdischen" Qualität der Durchfahrt/des Durchgangs wird er sehr stark frequentiert. Das Ihme-Zentrum riegelt mit seiner Länge von ca. 550 Meter die Calenberger Neustadt von Linden-Mitte ab.
    Radfahrer und Fußgänger jedoch gehen ungern Umwege. Das erklärt die große Beliebtheit des Durchgangs, der von der Lindener Seite aus ziemlich mittig durch das Riegelbauwerk hindurchführt und auf der Uferseite zur Fußgänger - und Radwegbrücke über die Ihme führt.
    Mit drei Millionen Euro würde dieser Rad- und Fußwegweg von rund 120 Meter Länge gewiss zu einem der preislichen Spitzenklasse zählen. Aber das Geld ist es Wert an dieser Stelle investiert zu werden!

  • 5.5.2018: Veranstaltung zum Tag der Städtebauförderung

    "Veranstaltung zum Tag der Städtebauförderung: "Revitalisierung des Ihme-Zentrums – Projekte und Visionen"
    Anlässlich des bundesweiten Tages der Städtebauförderung lädt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) herzlich zur Infoveranstaltung "Revitalisierung des Ihme-Zentrums – Projekte und Visionen“ am Sonnabend (5. Mai) am Ihmeufer auf Höhe der Ida-Arenhold-Brücke ein.
    Beginn ist um 13.30 Uhr. Ab 14 Uhr gibt es unter anderem Führungen durch das Ihme-Zentrum, eine kleine Bauzaunausstellung zum Thema "Ihme-Zentrum gestern, heute, morgen und übermorgen", Live-Musik und die Gelegenheit zum Gespräch. Es sprechen Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie Sascha Hettrich für den Gewerbeeigentümer Intown und Torsten Jaskulski als Verwalter für die Eigentümerversammlung. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr."

    Quelle: https://www.focus.de/regional/…-visionen_id_8829111.html


    Eine Revitalisierung des Ihme-Zentrums muss berücksichtigen, was die Planer in den 70er-Jahren entweder bewusst ignorierten oder einfach nicht auf dem "Schirm" hatten, weil es nicht dem damaligen Zeitempfinden entsprach, diese Verkehrsart Ernst zu nehmen: Den Fahrradverkehr!
    Und die geplante Aufwertung der provisorischen Durchfahrt für den Radverkehr durch das Ihmezentrum kann der Startschuss für eine gelungene Revitalisierung der Gewerbeflächen im Ihme-Zentrum sein!


    Es ist in jedem Falle bemerkenswert, dass trotz der widrigen jetzigen Umstände starke Verschmutzung und Geruchsbelästigung durch Taubenkot, stark verwinkelte Radwegeführung, Eingangsportale, die an eine Geisterbahn erinnern, schummrige Neonröhren-Beleuchtung so viele Radfahrer und Fußgänger diese provisorische Durchwegung benutzen!


    Die folgende Karte erstellt auf der Grundlage von google-street-map zeigt, warum für Fußgänger und Radfahrer, zwischen Linden-Mitte und Calenberger Neustadt die provisorische Durchwegung des Ihme-Zentrums trotz all ihrer Widrigkeiten sehr attraktiv ist. Es ist eine Wegeführung, die Umwege erspart!
    Wollte man das Ihmezentrum auf der Benno-Ohnesorg-Brückenseite (rote Pfeilspitze unten) umgehen oder umfahren ergibt sich ebenso wie auf der Seite der Spinnereistraßenbrücke (rote Pfeilspitze oben) ein erheblicher Umweg im Vergleich zur mittigen Durchwegung (blau gestrichelte Verlängerung der Gartenallee mit Rechts-Links-Knick) über die nach Ida-Ahrenholz benannten Fußgänger- und Radfahrerbrücke (ebanfalls blau gestrichelt):



    An der Tatsache des massenhaften Fuß- und Radverkehrs durch einen Gebäudekomplex, der in diesem Bereich vielfach wie eine heruntergekommene Bauruine anmutet, müssen die Planer anknüpfen. Hier liegt der Keim liegen für eine Revitalisierung der Gewerbeflächen.


    Auf der Ruinen-Plattform, auf der einst ein chinesisches Restaurant angesiedelt war, könnte zum Beispiel ein Café entstehen, dass Sitzplätze bietet, die bei schlechtem Wetter mit Fenstern geschützt werden können und bei gutem Wetter geöffnet werden können, und das Radfahrern und Fußgängern eine willkommene Labung mit einem wunderbaren Ausblick auf Hannover bietet.


  • Die Stadt Hannover übt nun auf den neuen Berliner Investor Druck aus, um die Investitionspläne voranzutreiben.
    Sie droht mit der Nichtverlängerung der Mietverträge der städtischen Behörden im Ihme-Zentrum.
    haz.de


    Quasi "auf den letzten Drücker" hat der Investor jetzt mit Umbauarbeiten begonnen: "Umbau am Ihme-Zentrum gestartet - Tatsächlich haben am 2. Januar die Abbrucharbeiten an der Mittelfassade des Ihme-Zentrums begonnen. Der Haupteigentümer will gut 10 Millionen Euro in eine neue Gestaltung zur Blumenauer Straße investieren." HAZ vom 5.1.2018 http://www.haz.de/Hannover/Aus…rum-in-Hannover-gestartet


    In dem Artikel wird auch auf die von dir festgesetzten Frist hingewiesen: "Tatsächlich hat am Ihme-Zentrum am Mittwoch der Abbruch der Betonfassade zur Blumenauer Straße begonnen. Das geschah keinen Tag zu früh: Die von der Stadt festgelegte Frist sah den Umbaustart zum 2. Januar vor."

  • Zitat gelöscht. Urheberrechtsverletzung! nikolas Das berichtet der NDR am 21.3.2019 https://www.ndr.de/nachrichten…ieren,ihmezentrum330.html
    Bei den Wohnungseigentümern im Ihmezentrum herrscht vielfach Lethargie vor. Die wünschen sich sehr eine Revitalisierung der Gewerbeflächen, weil sie es leid sind durch eine "Ruinenlandschaft" zu gehen, wenn sie zu ihrer Wohnung wollen. Immerhin verspricht der inzwischen "vierte Investor" etwas mehr zu investieren, als intown es bereits versprochen hat. Intown hatte nur kurze Zeit nach Beginn der zugesagten Bauarbeiten Ende letzten Jahres jetzt angekündigt, das Objekt an Windhorst weiter zu veräußern.