Büro- und Hotelhochhaus "ONE" (191 Meter | Bauphase)

  • Lauter Schachteln. Ich mag die zwar, aber naja... nicht überall.
    Der taillierte Entwurf ist sehr schön.
    Gruber + Kleine erinnert mich etwas an das PAN-AM Hochhaus in NY. R Plus sieht aus wie die Hochhäuser 1251 Ave of the Americas, McGraw Hill in NY. Auch ne Box.
    Bille Beye Scheid sieht aus wie Marieninsel. Diese Fassade scheints gerade irgendwo günstig zu geben.
    Ich bleibe bei Schneider und Schumacher, dem taillierten Turm. Sieht etwas aus wie ne Tulpenvase aber wenigstens etwas Neues.
    Die Boxen kann man ja wiederverwerten und zu uns nach München stellen, wir bauen nur Boxen hier. Aber natürlich muss man sie auf 99m kappen. :lach:

    Einmal editiert, zuletzt von Ismaninger () aus folgendem Grund: Tippfehler ..

  • Ich hoffe die Stadtplaner vergessen nicht die Blockranbebauung in diesem Viertel. Gerne Hochhäuser, aber bitte ins Blockrand integriert und mit ordentlichen Strassen. Nach meiner Meinung fehlt das noch in den Konzepten. Die Strassen und Plätze rund um Skyline Plaza sind in vielen Fällen nicht richtig gelungen und werden die Ecke veröden. Darunter wird das Einkaufszentrum selbst leiden. Wäre es lebendiger gestaltet würden viele Menschen auch sonst zu diesem neuen Stadtteil kommen. Es gibt noch zu viele freie unbenutzte und undefinierte Flächen. Hoffentlich hat man was von den Fehlern in den letzten 60 Jahren gelernt und korrigiert das so lange es noch geht.

  • Realisierungsaussichten

    Sollte es einen Abschluss mit einem Hotelbetreiber geben, müsse, um mit dem Bau des Hochhauses beginnen zu können, noch ein Büromieter für mindestens 15.000 der insgesamt 85.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche gefunden werden. Das sagte der Leiter von CA Immo Deutschland laut FAZ-Printausgabe vom Donnerstag bei einer Tagung zum Frankfurter Büromarkt im Palmengarten-Gesellschaftshaus. Büroflächen im Tower 1 sollen für vergleichsweise schlanke 20 bis 25 Euro je Quadratmeter angeboten werden.

  • Interessant. Es gibt ja noch den einen oder anderen Mobilitäts-Anbieter der sich zur Zeit nach neuen Flächen umsieht. Und der qm Preis ist natürlich sehr ansprechend.

  • 15.000 zu solch einem Preis ist machbar, aber muss erst mal gefunden werden. Ebenso ein Hotelbetreiber. Aber auch da soll es ja eine gewisse Nachfrage geben - und mancher, der bisherige Objekte nicht so reizvoll fand.


    Der Quadratmeterpreis ist aber auch ein Indiz dafür, dass die Baukosten nicht allzu exorbitant ausfallen sollten; sprich möglichst einfach und weniger Raffinesse ...

  • Was Schmittchen h i e r schon anriss, ist in einem interessanten Artikel der Immo-Zeitung mit der Überschrift Ein Hochhaus für die Kleinen nun auch online nachzulesen.
    "Wir wollen bei dem Investitionsvolumen unter 300 Mio € bleiben", sagte Klaus Vohwinckel, Leiter CA Immo Frankfurt letzte Woche.


    Für das Geld sollen max. 100.000 qm Bruttogrundfläche entstehen, 85.000 davon im Turm, 15.000 in einem Sockelbau.
    "Das ergäbe eine vermietbare Fläche von etwa 80.000 qm", überschlägt Vohwinckel. CA Immo denke aber auch darüber nach, nur 60.000 qm zu realisieren. Falls etwa ein Drittel für das Hotel reserviert werde, blieben noch 40.000 qm für die Büronutzung übrig.
    "Wenn wir etwa die Hälfte des geplanten Cashflows sicher haben, könnten wir mit dem Bau beginnen", sagt der NL-Leiter. Das hieße in etwa, es müssten neben dem Hotelbetreiber zwei Büromieter für den Tower feststehen.


    Interessant finde ich den Hinweis, daß "bei Wunsch der Nutzer weniger Glas an der Fassade (verwendet werden kann), damit der Technikaufwand und somit die NK überschaubar bleiben". Zudem soll kleinteilig vermietet werden, "bis zu 500 qm hinunter". "Auf diese Weise ermöglichen wir den Mietern (...) nicht nur zu wachsen, sondern auch zu schrumpfen".
    Wie das dann genau funktionieren soll, erschließt sich mir noch nicht wirklich...(?)

    Derzeit ist CA Immo dabei, dem Turm eine Imagekampagne zu verpassen.


    Weiterhin wird überlegt, im Tower 1 eine Aussichtsplattform für die Mieter einzurichten.

  • Wieso hat man dann überhaupt diesen Wettbewerb veranstaltet, wenn noch nicht mal feststeht wieviel qm man überhaupt realisieren will. Das ganze wird ad absurdum geführt mit solchen Aussagen.

  • ^...damit man den Turm vermarkten kann. Damit erzeugt man eine öffentliche Wahrnehmung. Über ein gänzlich gesichtsloses Projekt redet es sich schlecht, wenn man es anbieten will.


    Bin gespannt, welcher Hotelbetreiber zuschlagen wird. Interesse soll wohl da sein, auch wenn man im Turm nur ein gehobenes Segment anbieten kann. ****+ müssten es schon sein.
    Wenn sich der Hotelbetreiber entschiede, lieber die obersten Etagen zu nutzen, wäre es eines der höchsten Hotels hierzulande, plus Aussichtsterrasse und oder Skylobby. Keine schlechte PR/Marketing-Grundlage.

  • Ich finde es gut,dass sich der Turm marktgerecht vermartken will.
    Es hätte natürlich auch ein reiner Büroturm werden können,aber da hätte man noch weitere 5 bis 10 Jahre warten können.Und 80.000.qm sind viel zu viel für Frankfurter Büromartkverhältnisse.(WinX brauchte auch mehrere Jahre für einen Ankermieter)


    Ein Hotelmieter mit 20.000qm findet man schnell,genauso 2 mal 5.000 qm Bürofläche,das findet sich auch in einer Kleinstadt relativ schnell,aus diesem Grund wären 60.000.qm marktgerecht und defintiv besser als 80.000 qm.


    Gutes Konzept,während man von anderen HH-Projekten schon ein halbes Jahr nichts gehört hat,die dieses Jahr startet sollen,aus den selben Grund,weil man einfach kein Büromieter über 20.000 qm findet.(Marienturm)
    Es ist halt viel einfacher ein Wohn-oder Hotelturm zu bauen.

  • Erstplatzierter Wettbewerbsbeitrag überarbeitet

    Das Büro Meurer teilt auf seiner (neuen) Website mit, es habe den Entwurf für den Tower 1 überarbeitet. Es habe Feintuning der wesentlichen Funktionsbereiche des Gebäudes gegeben, Foyers und die Skylobbys im Bereich der Bürogeschosse seien optimiert worden. Gezeigt werden drei neue Visualisierungen:





    Bilder: Meurer Generalplaner GmbH

  • So ein Ausrufezeichen von Hochhaus hat mehr als ein kleines Vordächlein knapp über Passantenhöhe verdient. Zumal der Sockel dreigeschossig ist. EDIT: Das sind tatsächlich Sonnenschirme, kein Vordach. Was mir fehlt, ist eine markante Eingangssituation. Zwei mal drei schmalere Drehtüren sind sehr subtil.


    Einmal vom mickrigen Eingang abgesehen, strahlt die Fassade und die klare, und minimale Gestaltung anhand verschobener Flächen eine gewisse Eleganz aus. Das muss man dem Entwurf lassen. Dass die Fassade 'geflochten' ist, wird man erst aus der Nähe bzw. auf den zweiten Blick erkennen.


    Der spitze Winkel zum Betrachter des letzten Bildes hin hat eine gewaltige Dynamik. Leider ist er der Entzerrung geschuldet. In Wirklichkeit wird die Kante weniger scharf ausfallen.


    Ich kann mich mit der Gesamterscheinung anfreunden, gerade, wenn ich es mir zwischen Kastor und Pollux vorstelle. Eine gewisse Parallelität besteht darin, dass auch die beiden Nachbarn aus einer 'explodierten' Einheit abgeleitet sind. Zudem zeigen sie gen Osten ihre schmalen Seiten, beim Kastor ebenfalls mit spitzem Winkel. Im Ensemble wird der Entwurf funktionieren.


    Über die Grundrisse, die Erfüllung funktionaler und rechtlicher Anforderungen etc. kann man allein aufgrund der Visualisierungen freilich nichts sagen.

    Einmal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: Sonnenschirme, Eingangssituation

  • Was denn für ein Vordach? Für mich ist das lediglich ein Sonnenschirm (genaugenommen zwei), der traurig in der Gegend (und im Regen) herumsteht, um dem Kellner des fiktiven Cafés die Haare trocken zu halten...


    Die neue Fassade, ja, hat was, zumindest besser als vorher, erinnert jetzt ein wenig an den Nextower. Ansonsten bleibe ich dabei, dieses Gebäude passt mit seiner Kantigkeit überhaut nicht an diese Stelle.
    (eigentlich auch gar nicht nach Frankfurt, sondern eher nach Rotterdam)


    Edit sagt: ich frage mich gerade, ob die Fassade überhaupt neu ist, im Vergleich zu den ursprünglichen Bildern ja, aber im Vergleich zu #24 dann vielleicht auch wieder nicht...

  • Ja, die Fassade im Detail ist interessant, und ihr ist ferner gut zu heißen, dass sie nicht dem Frankfurter "Trend" einer 2- oder 3-stöckigen Gliederung folgt. Alles andere ist nach wie vor langweilig, unpassend und nochmal langweilig.

  • Zum Glück kommt da kein Vordach hin. Für was auch. Unten sieht der Turm etwas nach World Trade Center aus. Insgesamt stehn die zwei Hochhäuser, das Einkaufszentrum und das Kongresszentrum sehr beengt nebeneinander. Insgesamt fehlt mir die Planung aus einem Guss.


    Die beiden neuen Türme passen meiner Meinung nach nicht zusammen.

  • Ich finde der Turm passt nicht nach Frankfurt. In Warschau oder Rotterdam(wie schon gesagt) wäre er besser aufgehoben. Die Langeweile mit versetzten Kanten zu durchbrechen gelinkt nicht wirklich... Der Glasturm hätte hier so gut gepasst :master: Mit Messeturm(steinern), Kastor und Pollux(metall), T185(Mix aus all dem) und Tower 1 (reiner Glasturm) ES WÄRE PERFEKT!!!

  • So ein Ausrufezeichen von Hochhaus hat mehr als ein kleines Vordächlein knapp über Passantenhöhe verdient. Zumal der Sockel dreigeschossig ist. EDIT: Das sind tatsächlich Sonnenschirme, kein Vordach. Was mir fehlt, ist eine markante Eingangssituation. Zwei mal drei schmalere Drehtüren sind sehr subtil.


    Vordächer, Arkadenabschnitte (sehr schön: Der Taunusturm) und sonstiger Wetterschutz für Passanten und Gäste ist doch sowas von 70er-Jahre, das darf man doch nicht mehr bauen ohne dass man unter die Vollbartträger mit Halbglatze gerechnet wird.
    Andererseits, so richtig geile Konstruktionen wie an der alten Hochtief-Zentrale - das hätte schon was. Da findet man auch auf dreihundert Meter den Eingang und läuft nicht stundenlang dran vorbei.


    Davon ab: Ist das nur mein Eindruck vom Rendering oder ist die Etagendecke, die hinten rechts zum Dach des niedrigeren Teils wird, tatsächlich dicker als die der anderen Etagen? Das sieht nicht wirklich gut aus.

  • Ok, man hat offenbar die Kante verlegt. Die unteren Geschosse öffnen sich nun eher zum Kap-Europa. Gleichzeitig wird die Lobby wohl zu dem merkwürdigen Platz/Zwischenraum zwischen Tower1 und dem niedrigeren Neubau (wohl Parkhaus) ausgerichtet bzw. über diesen belichtet. Das macht eigentlich nur Sinn, wenn man die Lobby für die Büros, auf die andere Seite zum Kap-Europa legt. Dann könnte man die Funktionen des Turms im Erdgeschoss deutlich trennen. Wenn ich das aber richtig sehe, gibt es wohl eine Lobby für alles?! Was aber wird sich dann auf der Seite zum Kap-Europa befinden?!
    Und warum ist die Lobby des Hotels (oder die Lobby überhaupt) nicht eher in Richtung des Eingangs des Skyline Plazas gelegen? Also dort, wo es auch Publikum gibt - an dem Weg, über den die Nachbargebäude erschlossen werden?
    Stattdessen öffnet sich die Lobby des Turms/Hotels zu diesem merkwürdigen Platz zwischen dem Turm und dem niedrigeren Neubau (Parkhaus). Dieser Platz ist doch vollkommen überflüssig (vielleicht gibt es ja Brandschutz-Bestimmungen, die ihn notwendig machen?!) - niemand wird sich dort aufhalten wollen (zu eng) und als Weg führt er quasi als Sackgasse auf die Wand des Skyline Plaza zu (selbst wenn es einen Durchgang zum Eingang der Mall gibt, würde das bedeuten, dass man den Besucher über den Hinterhof des Towers, durch eine enge Gasse zum Haupteingang führt, was alles andere als eine optimale Wegführung wäre! Der Weg über den Platz der Einheit ist einladender).
    Überhaupt ist die Ausrichtung des Gebäudes ein Problem. Es geht, wie ich finde, nicht Ausreichend auf seine Rolle am Platz der Einheit ein. Es schielt (daher wohl auch die Kanten) zum U-Bahn-Ausgang über den Hinterhof der Messe. Das mag zwar nachvollziehbar sein, aber es gibt ja noch die Möglichkeit, den U-Bahn-Ausgang auf dem Platz der Einheit endlich fertig zu stellen. Im Vergleich zu den Baukosten des Tower1 dürften das Peanuts sein! Wird das getan, dann sollte auch ein Entwurf gewählt werden, der der Rolle des Gebäudes auf diesem repräsentativen Platz der Einheit gerecht wird - z. B. den von Schneider+Schuhmacher oder gleich der alte Nouvel-Entwurf.
    Wenn sich Schneider+Schuhmacher nicht doch final durchsetzten sollten, wünsche ich mir, bei aller Liebe zur deutschen Immobilienwirtschaft, dass der Bauplatz erstmal frei bleibt und dass in 10 Jahren ein neuer wirklich herausragender hoher Entwurf für diese Stelle gefunden wird. Es wird dieser Niedrigzins-Zeit so viel Mittelmaß hochgezogen, da darf man sich auch mal wünschen, dass auch den nächsten Dekaden noch Bauplätze für ihre Hochhäuser bleiben.

  • Also ehrlich Leute. Was für ein Gejammer.
    Ich finde diesen Entwurf klasse!
    Mächtig imposant mit schönen Ecken und Kanten. Der Versatz oben ist prima.
    Ich wünsche mir genau so eine Umsetzung und mehr davon in FFM!
    Jeder neue Wolkenkratzer verschönert unsere Stadt. Vor allem wenn er so modern und stylisch ist wie der Tower 1.
    Steinigt mich nicht, aber so denke nicht nur ich