Europaviertel: Hotelhochhaus "Grand Hyatt" (113 m | gescheitert)

  • Rasen oder nicht Rasen

    ...bringt es noch etwas, nach dem Abschluss der Außenanlagenarbeiten des Skyline Plaza auf dem Bauplatz des Hotels Rasen anzusäen, oder nicht?
    Scheint sich wohl nicht zu lohnen...

  • Würde mich sehr freuen, wenn sich das so entwickelt. Ich hoffe quasi täglich auf eine erfreuliche Pressemitteilung aus dem Hause Hyatt und die Kombination aus „Hyatt+Frankfurt“ schlägt mir Google mittlerer Weile schon vor, wenn ich lediglich ein „H“ im Suchfenster eintippe.

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    Das ist wahrscheinlich ein personalisierter Suchvorgang. Geh doch am besten mal in den Inkognitomodus rein (bei dem keine Cookies usw. gespeichert werden) und tippe das gleiche nochmal ein. Wenn die gleichen Ergebnisse kommen, dann ist es tatsächlich so.


    Und wenn kein Rasen angesät wird, dann kann das ja nur ein gutes Zeichen sein.

  • Schlechte Nachrichten

    Hyatt hat den Managementvertrag für den Hotelturm gekündigt. Dies bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der AHGZ. Der Betreibervertrag mit CA Immo wurde im Januar 2008 geschlossen, nachzulesen oben in Beitrag #1.


    Das geplante "Grand Hyatt at Skyline Plaza" wird es demnach nicht geben. Die AHGZ führt "gut unterrichtete Kreise" an, die den Grund für das Scheitern in einer Änderung der Europa-Strategie des Hotelkonzerns vermuten. Fraglich ist nun, ob der Hotelturm jemals gebaut wird. Die AGHZ hat bei CA Immo nachgefragt. Einem Sprecher zufolge betrachtet die Immobiliengesellschaft das Projekt derzeit nicht als vordringlich.


    Mein Kommentar: Es muss nicht immer Hotel sein. Auch ein Wohnturm wäre an dieser Stelle gut vorstellbar, auch und gerade nach dem Entwurf des Amsterdamer UN Studios. Wirklich schade wäre es, wenn die Planung des Büros um Ben van Berkel, Leiter der Architekturklasse des Städels, sang- und klanglos in der Schublade verschwinden würde.

  • Hmm, langfristig gesehen eine Entscheidung von der Hyatt Gruppe die ich nicht verstehen kann, einen Standort mit soviel Potential aufzugeben. Aber gut, ist wohl jetzt so. Es gibt allerdings auch andere Hotelgruppen. Und wie Schmittchen schon schrieb muss es auch nicht unbedingt ein Hotel sein. Allerdings hoffe ich nachwievor auf den Entwurf von UN-Studio.

  • Hm...
    Dann bin ich gespannt auf die anderen. Firma Hilton war ja auch nicht uninteressiert. Jetzt, da auch die zwei neuen im Squaire bestens laufen, wäre es Zeit für Nummer 4.

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    Bei drei gut laufenden Häusern würde es für Hilton bestimmt Sinn machen noch ein viertes zu eröffnen, zumal das vierte in Toplage entstehen würde (bekanntlich bilden Messebesucher einen Großteil der Hotelkunden in Frankfurt). Synergieeffekte und der bisherige Erfolg am Standort Frankfurt sprechen jedenfalls eindeutig dafür.


    Wünschen würde ich mir allerdings eine neue, in Frankfurt bisher nicht vertretene Hotelmarke (zB Mandarin) um das für die Größe Frankfurts ziemlich beeindruckende Hotelangebot auch in puncto Vielfalt weiter zu verbessern.

  • Die Welt ist groß

    Ja, Mandarin Oriental, St. Regis, Ritz Carlton, Oberoi, Waldorf Astoria, Shangrila, Four Seasons, Regent, Peninsula und wie sie alle heißen. Aber dafür wäre das alte Polizeipräsidium attraktiver.


    Der T113 passt besser zu Hilton, Hyat, Maritim & Co.

  • Ein Wohnhochhaus?

    Bitte nicht erschrecken, konkrete Neuigkeiten gibt es nicht: Die FAZ schreibt heute in einem hier bereits erwähnten Artikel (dem offenbar Pressegespräche bei der Expo Real zugrunde liegen), dass sich Bruno Ettenauer, der Vorstandsvorsitzende von CA Immo, auch ein Wohnhochhaus statt eines Hotels an dieser Stelle vorstellen kann. Nicht dass jetzt eine revolutionäre Idee wäre, dafür liegt die Sache viel zu klar auf der Hand, aber schön, dass sie mal von entscheidender Seite ausgesprochen wurde.





    Wie man so hört, besteht aktuell großes Interesse an der Entwicklung dieses Areals.

  • Grundstück steht zum Verkauf

    CA Immo möchte das Grundstück für den Hotelturm verkaufen. Selbst entwickeln will das Unternehmen demnach nicht (mehr). Das Projektentwicklungsgeschäft will CA Immo auf Büroimmobilien beschränken, es soll generell auch zurückgefahren werden. Das steht heute in der gedruckten FAZ-RMZ.


    Für einen Wohnturm sieht CA Immo keinen Markt. Aber natürlich möglich, dass ein Käufer des Grundstücks eine andere Meinung dazu hat.

  • Schade um den Entwurf von UNStudio, aber gut, war ja zu erwarten.
    Ich bin mir jedoch sicher das es genug Interessenten für dieses Grundstück gibt und das sich dort bald etwas tut.


    Einen reinen Wohnturm sehe ich dort auch nicht, jedoch aber durchaus einen Hotel/Wohnen Mix, vielleicht auch wieder so wie in der ursprünglichen Planung mit 160m.

  • Das Imbisswagen-Orakel (immer gerne genommen)

    Eine Warnung vorab - was folgt, ist womöglich nicht mehr als das in diesem Strang gewohnte Lauschen nach dem Husten der Flöhe: Laut Journal Frankfurt gibt der Inhaber des Imbisswagens "Pasta Paolo" (Info) seinen Standort an der Osloer Straße auch deswegen auf weil das Grundstück verkauft wurde. Darauf werde bald ein neues Hotel entstehen. Grundstücksigentümer CA Immo wollte dies allerdings nicht bestätigen. Man befinde sich in "in Gesprächen", fest stehe aber noch nichts.

  • Ja, schmittchen, man greift ja hier bei diesem schönen und wichtigen Projekt gerne zu jedem Strohhalm, aber solche "Informanten" wie die Imbissbudenbesitzer sind aus meiner persönlichen Erfahrung nicht die Schlechtesten! Der allseits aus Funk und Fernsehen bekannte Betreiber der "Worscht-Börse", Thomas Brause, hat mir seinerzeit frühzeitig, also bevor das Ganze durch die Presse ging, von dem bevorstehenden Baustart für´s "Skyline-Plaza" berichtet! Brause machte auf mich in vielen Gesprächen zur Bauentwicklung im Europaviertel den Eindruck, daß er absolut unverdächtig ist, irgendeinen Schmarrn zu erzählen.


    Paolo ist ja bekanntlich der direkte Nachbar der "Worscht-Börse" und auch mit diesem Herren hatte ich vor Jahren, als der Tower185 gerade das Fundament bekam, gesprochen. Er verkaufte damals den legendären "Tower185-Burger" und machte ebenfalls einen sehr sachlichen und seriösen Eindruck auf mich!!


    Wer weiß, ein bisschen hoffen und vielleicht haben wir ja Glück und es geht hier jetzt tatsächlich schneller voran, als wir vielleicht dachten. Würde mich nicht wirklich wundern.


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    Mod: Das Baufeld wurde Anfang 2014 geteilt und verkauft. Grundlegend neue Planungen werden konkret, Zeit also, den Strang mit dem gescheiterten Hotelprojekts "Grand Hyatt" zu schließen.