Alexander Berlin's Capital Tower (150m)

  • Eigentlich müsste es dafür ja noch einen Architektenwettbewerb geben. Finden konnte ich hierzu leider nichts.


    Die Welt schreibt, dass es wohl doch einen Architektenwettbewerb geben wird. Mittes Baustadtrat Spallek rechnet mit einem Bauantrag im September. Für den Wettbewerb wäre dann aber Eile geboten.

  • Was ich Kritisch finde bei der Sache ist das Medienech!Es ist unter aller würde wie hier Kommuniziert wird.Bei Hines spricht man vom Hines-Tower und beim Alexa-Turm nur abwertend vom "Russenturm".Ich frag mich ob die Medien mitlerweile sogar schon beklopter als die Masse sind für die sie die Zeitungen machen.sonst war es ja umgekehrt.Nur weil der Investor aus Russland kommt ist es doch kein Putindenkmal,die Investoren der Berliner Bauprojekte kommen wie bei jeder anderen Stadt auch aus aller Welt und da sagt auch keiner das ist der Italjenerturm oder der Franzosenturmturm.Und wenn man unter manchen dieser Artikel die Komentare liest wie z.B."Wenn wir Deutschen das machen würden einfach nach Moskau gehen und dort nen Turm bauen dann wären wir gleich wieder Nazis"

  • @Bato: Komisch, ich hatte irgendwo gelesen, dass es bereits einen Entwurf gäbe der nun den Verantwortlichen vorgestellt werden solle. Angeblich soll er sich an dem Hines-Entwurf orientieren, aber deutlich mehr Glas aufweisen (demnach wäre es wohl nicht mehr der bekannte Entwurf der schon mal durchs Forum ging). Aber leider finde ich die Quelle nicht mehr!


    Habe nur diesen Link zum Property Magazine wo es heißt, es sei nicht sicher ob es einen Wettbewerb geben wird.
    http://www.property-magazine.d…r-baut-am-alex-61200.html


    Edit: Hab die Quelle doch wiedergefunden: http://www.rbb-online.de/polit…-russischer-Investor.html


    Dort heißt es, das Aussehen sei zwar "offiziell noch offen", allerdings habe nach rbb-Infromationen ein Architektengremium des Senats bereits Entwürfe begutachtet. Diese würden die "Formensprache" des künftigen Nachbarn "aufgreifen", aber "deutlich mehr Glas als Stein beinhalten".

    2 Mal editiert, zuletzt von jan85 () aus folgendem Grund: fehlende Quelle beigefügt

  • Ja ist schon krass wie die Medien drüber berichten.Und dass alles nur wegen der Höhe,weil sie denken,dass es Weltrekordverdächtig ist.Ich würde dem Investoren eher raten die Türme in Frankfurt aufzubauen zb.Hines Turm als Millenium Turm mit 350 m das wäre doch was.Das nächste mal kann man ja schreiben "die zionistische" Seite namens Die Welt berichtet mal wieder negativ über Projekte etc.

  • Welche "Medien" sind denn gemeint? "Russen-Turm" hab ich bisher nur in der Bild gelesen. Passt zu deren Niveau.


    Eine Medienkampagne gegen die Hochhäuser am Alex kann ich außer beim alten DDR-Klatschblatt Berliner Kurier und vielleicht linker Tageszeitungen nicht erkennen.

  • Dunning-Kruger : Sorry, hab ganz übersehen (oder vergessen), dass Du die Information vom RBB ja schon gebracht hattest und das nur wenige Beiträge vor meinem. Da muss ich richtig gepennt haben :nono:


    Was die Medien angeht, kann ich da auch keine einseitige Hetzkampagne erkennen. Wie beim Zoo gibt es auch hier einzelne Artikel die eine gewisse positive Dynamik beschreiben. Dann gibt es eben eher sachliche Beiträge wie den vom RBB die recht nüchtern beschreiben was bisher passiert (und was alles nicht) und was nun der Stand der Entwicklung ist. Und natürlich gibt es auch wie immer ein paar kritischere Meldungen. Aber heftig ist das für berliner Verhältnisse mE keinesfalls. Da hat die Stadt schon ganz andere Debatten erlebt. Selbst die Diskussion um den geplanten Einzug der Leichenschau in den Sockel des Fernsehturms kam mir präsenter vor - wobei das natürlich hier im Forum nicht groß besprochen wurde da es ja nichts mit Architektur zu tun hat. Und auch die neue Primark-Filiale am Alex wird teilweise medienwirksam bekämpft. Is also allet nischt neuet für Berlin...

  • Nur weil der Investor aus Russland kommt ist es doch kein Putindenkmal,"


    Ich vermute es ist eher das Gegenteil von einem 'Putindenkmal', weil der Investor wie viele andere derzeit sein Geld aus Russlamd abzieht und im sicherem Ausland anlegt.


    'Russenturm' klingt natürlich abwertend und passt zur Bild. Der Entwurfhat aber tatsächlich etwas typisch russisches, ohne dass ich sagen könnte, wieso. Er sieht halt so aus.

  • ^Naja Russenturm hin oder her. Bei der aktuellen politischen Lage verwundert die Polemik nicht, schließlich gibt es an der möglichen zukünftigen EU-Außengrenze gerade Krieg, dem eben hunderte völlig unbeteiligter Europäer zum Opfer gefallen sind.


    Ganz im Ernst könnte ich mir sogar vorstellen, dass das Projekt Sanktionen der EU oder aber Gegensanktionen Putins zum Opfer fällt. Schließlich soll wohl auch der Finanzmarkt betroffen sein. Noch zögern die Europäer aus Angst vor eben solchen Konsequenzen.


    Auf der ganz oberflächlichen Ebene ist es einfach ein bisschen pikant, dass nach ewigem Warten auf Hochhäuser am Alexanderplatz nun ein US- und ein russischer Investor in der Startlöchern stehen. Ein bisschen Medienrummel sollte da doch nicht wundern.

  • Scaramanga Du bist wohl Opfer der Springer-Presse geworden. Die sind in dieser Hinsicht an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Aber Russenturm kann man auch ironisch verwenden. Ich glaube kaum, daß ein Nicht-Springer-Blatt Russenturm schreibt.


    Necrokatzen meint vermutlich den klassischen Entwurf mit der Murmel oben drauf, der aber wohl nur ein Vorfühlen war.

  • In der Öffentlichkeit ist bisher nur der alte Entwurf von Ortner und Ortner bekannt, vgl. http://www.deutsches-architekt…php?p=426999&postcount=72 oder http://www.deutsches-architekt…php?p=428017&postcount=78


    Aber es hieß zunächst, dass der russische Investor Monarch diesen nicht unverändert übernehmen sondern überarbeiten werde und zuletzt hatte der rbb ja darüber geschrieben das ein vermutlich ebensolcher überarbeiteter Entwurf (der sich optisch nun etwas mehr an den Gehry-Turm anlehnen soll) inzwischen einem ausgewählten Kreis Verantwortlicher präsentiert wurde. Folglich wissen wir alle nicht, wie der aktuelle Entwurf aussieht und wenn der alte irgendwie "russisch" aussah lag das nicht am Investor.

  • Berlin sollte sich aufregender Hochhäuser / Wolkenkratzer bauen. Beide Vorschläge passen einfach nicht zur heutigen Zeit.
    Der Standort für Wolkenkratzer am Alex ist aber genau richtig!


    Nebenbei: auf den Bildern ist leider auch zu sehen, dass die Grünflächen und Kreisverkehre in dem Gebiet schlecht gepflegt sind.

  • Standort und Planung des Alexa-Hochhauses standen in der 57. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses zur Debatte.
    Die Linke fordert eine seriöse Begutachtung und Visualisierung des aktuellen Vorhabens und auch von Alternativen und eine Veröffentlichung der Ergebnisse. Zudem müssten die Öffentlichkeit, Anlieger und Anwohner, Interessierte und Engagierte mitreden können.
    Der Standort sei städtebaulich nicht gut gewählt denn die denkmalwürdige Umgebung werde durch das Hochhaus stark beeinträchtigt und entwertet.


    Die SPD sieht dagegen kein Spielraum für Änderung des B-Plans. Die Piraten sehen zumindest für das Alexa-Hochhaus wenig Spielraum zur Änderung der Pläne da es einen gültigen B-Plan und die Bauabsicht eines Investors gebe. Man erwarte Schadensersatzforderungen seitens des Investors falls die Pläne nochmal geändert würden.


    Ferner ist zu erfahren, dass noch kein Bauantrag eingereicht wurde.


    Videos der einzelnen Reden gibt es beim rbb

  • Das Verhalten der Investoren am Alex ist schon Irgendwie Pervers.Erst gibt es Hochtrabende Ankündigungen und dann ist es Jahrelang wieder still kein Wort mehr von hines oder Monarch zu konkreten Daten.Die Linksfraktion hat auch einen an der Klatsche man merkt schon die wollen das Hochhaus nicht weil es nicht in das Weltbild ihrer Wählerschaft passt,entweder Ostalgiker die immer Erzählen wie Toll doch die DDR am Aklex gebaut hat oder neuostberliner linksbürgerliche Zugezogene die sich in ihrer GlobalÖkovillageberlin Fantasie verennen.

  • Ich fürchte, da wird immer noch auf steigende Grundstückspreise spekuliert. Durch das Nichtstun haben die Investoren doch bis dato eine satte Grundwertsteigerung erfahren. Entscheidend ist nun, wann der Scheitelpunkt der Steigerungsraten erreicht ist, wie jetzt schon in Düsseldorf. Den darf man als guter Spekulant nicht verpassen.

  • ^so ist es. Warum man es immer wieder versäumt, dem Käufer sowas wie eine Baupflicht aufzuerlegen, ist mir unerklärlich. Es werden zunehmend Flächen in der Innenstadt planiert und dann ohne jedes Konzept zu Spekulationszwecken verhökert.

  • Weil eine "Baupflicht", als Bauverpflichtung bei Grundstückskäufen üblich aber bei schon verkauften Arealen unüblich ist. Eine "Baugebot" wollte schon im letzten Immoboom der damalige Bausenator Nagel in der Friedrichstadt verhängen und ist gescheitert.


    Was der Senats tut ist an den Hochhausplänen rumzumäkeln und zu insinuiern man könne auch das Konzept der Hochhäuser ändern - um die Grundstückeigentümer ein bisschen in Panik zu bringen. Hat bei den Profis von Blackstine, Hines etc. bis dato nicht gewirkt.

  • Sicherlich haben beide Fehler gemacht.


    Aber Hines darf ja nicht bauen,weil die U-Bahn darunter verläuft,also eigentlich ist das ganze Hochhaus im Sande verlaufen.


    Hines ist ja ein amerikanischer Investor,wo es zig dutzende HH unter U-Bahnen gibt,also ist wieder mal die deutsche Mentatlität schuld.Deswegen hatte Hines ja auch kein HH am Zoo gebaut,ganz einfach weil es viel zu lange dauert und immer irgendwelche Komplikationen auftreten.


    Bei MonArch ist es änllich.Jetzt wird auch wieder rumgewurschtelt wie man das HH am Besten Einschränken könnte.Zb.was die Linkspartei gesagt hat,dann passt wieder was anderes nicht,zu groß,zu nah an XY zu weit von XY,Schatten,Logistikprobleme.


    Dann ist das Problem wieder dass man nicht aus Jeder Perspektive auf den Fernsehturm blicken kann etc.


    Das ist das Hauptproblem,man kann nur hoffen,dass sie entweder damit aufhören oder jeden Investor aus Deutschland vertreiben.Dann bauen diese ihre Türme eben in Warschau oder sonstwo.