Museumsneubau Wilhelmstraße 1 (Bauphase)

  • Wo ein Mäzen genügend Geld zur Verfügung stellt, gehen die Bauarbeiten auch rasch voran. Heute wimmelte es auf dem Areal vor großen Baumaschinen, ein tiefes Brummen lag in der Luft. Im Augenblick werden Bohrpfähle für die Gründung und / oder die Grubenwand erstellt.





    Urheberrecht: Alle Fotos von Beggi

  • Der Bau des Museums, dessen offizieller Name "Museum Reinhard Ernst" lauten wird, lässt sich nun auch mit einer Webcam verfolgen.


    Damit dieser Beitrag nicht ganz so kurz ausfällt, noch eine aktuelle Visualisierung, die die finale Planung wiedergeben dürfte (weitere in #16).


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    Verschiedene Planungsunterlagen sind auf einem Foto vom Spatenstich zu sehen. Und hier noch ein Modellfoto:


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    Bilder: Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung / Maki and Associates

  • Die Bohrpfahlwände sind ringsum fertig, es kann ausgeschachtet werden. Im nördlichen Grundstücksbereich sind die Bagger schon bis auf das Grundwasser vorgestoßen.


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    Auch in der entgegengesetzten Richtung (Richtung Museum Wiesbaden) sind die Bagger nicht untätig und kämpfen sich durch den Schlamm:


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    Fotos von Beggi

  • Mit vereinter Bagger-Kraft hat die Baugrube nun an vielen Stellen ihre Tiefe erreicht, in einem Bereich wurde sogar schon mit dem Auftragen der Sauberkeitsschicht begonnen. In spätestens zwei Wochen werden wir die Armierung der Bodenplatte beim Wachsen beobachten können.


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    Fotos von Beggi

  • Die Bagger haben es alle aus der Grube heraus geschafft und der gesamte Untergrund wurde mit einer dünnen Betonschicht überzogen. Die kommenden Arbeiten werden sich auf unterschiedlichen Höhenebenen abspielen, wie gut zu erkennen ist. Falls es eine durchgängige Bodenplatte geben wird, dann wird sie unterschiedlich dick sein.


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    Foto von Beggi

  • Die Baustelle ist nun von einem hohen Bretterzaun umgeben, doch der Bauherr hat ein Herz für Neugierige und Baufans. In regelmäßigen Abständen wurden Gucklöcher ausgesägt, durch die ein guter Blick auf das Baugeschehen möglich ist.


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    Der Bauverlauf ist jedoch anders, als von mir vermutet. Direkt auf die Sauberkeitsschicht scheint nicht die Bodenplatte zu kommen, sondern - wenn ich das richtig deute - erst einmal eine Dämmschicht. Anders kann ich mir die zahlreichen Paletten mit einer dunklen Ladung nicht erklären.


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    Fotos von Beggi

  • Gegenwärtig laufen die Arbeiten an der Bodenplatte, die in manchen Bereichen recht dick wird, und an den Keller-Außenwänden.


    Mittlerweile sind 1,5 Turmdrehkräne aufgebaut.


    Übersicht:


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    Arbeiten an der Bewehrung der Bodenplatte und an den Außenwänden:


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    Fotos von Beggi

  • Museumswachstumsdokumentation:


    Noch ragt kein Gebäudeteil über den Bauzaun, die Arbeiten in der großen Baugrube kommen aber gut voran.


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    Die Baugrube ist nun fast vollständig mit hohen Kellerwänden gefüllt, bald kann die Decke unter dem Erdgeschoss erstellt werden. Links der freie Bereich wird vermutlich eine Tiefgarageneinfahrt.


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    Fotos von Beggi

  • Man darf sehr gespannt sein wie das Endresultat des renommierten japanischen Büros Maki & Associates aussehen wird. Auch wenn die Kubatur sehr starke Assoziationen an das Betonmonster Technisches Rathaus Frankfurt weckt, dürfte die Fassade wesentlich graziler bzw. variantenreicher ausfallen. Als Entree zur eleganten Wilhelmsstrasse ist das sicherlich ein kultureller Zugewinn für Wiesbaden.


    Sehr interessant hierbei ist die Maki Webseite, wo man die zahlreichen, bereits erstellten Museumsbauten sehen kann. Ebenso gibt es weitere Ansichten vom Wiesbaden Rendering selbst. Besonders der Innenhof verspricht ein Hingucker zu werden.

  • An der Wilhelmstraße ist der Museumsneubau noch relativ niedrig, die Gebäuderückseite dagegen ist schon doppelt so hoch.


    Stand von heute:


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    Fotos von Beggi

  • Bald ist der Rohbau fertig. Bisher sieht es allerdings nach einem ziemlichen Betonklotz aus. Die Fassadenplatten werden hoffentlich noch ein freundlicheres Erscheinungsbild erzeugen.


    Was schon jetzt spektakulär wirkt, sind die extremen Auskragungen. Einige Gebäudeteile scheinen zu schweben. Es wird sicherlich ein spannendes Ereignis, wenn die Stützen und anderen Hilfskonstruktionen entfernt werden. Ich hoffe, hier ist alles gut berechnet und hält!


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    img_2364qcjz5.jpgFotos: Beggi

  • Ich fahre an dieser Baustelle jeden Tag vorbei.

    Dieses lieblose Ungetüm verunstaltet das Stadtbild an dieser Stelle schon jetzt erheblich.

    Nachdem an der Ecke nebenan die wunderbaren Punkthäuser errichtet wurden (Wilhelms IX) ist das vorliegend ein Schlag ins Gesicht.

    Erinnert mich an einen Hochbunker.

    Vertane Chance.