Leipzig: Hotel- und Geschäftsneubau auf dem Burgplatz (i. Pl.)

  • ^ Ich glaube nicht, dass es sich hierbei um einen Aprilscherz handelt. Zum einen ist der Artikel viel zu lang dafür, zum anderen wird die Stadtbau AG explizit genannt. In dem passwortgeschützten Teil des Artikels steht geschrieben, dass eine Realisierung davon abhänge, ob die Stadt dort Büroräume auf mind. 15 Jahre anmietet.


    Weitere Details aus dem Artikel:


    • Die Leipziger Stadtbau AG verhandelt mit dem britischen Unternehmen Amec, das sowohl das Loch als auch den Petersbogen als funktionale Einheit verkaufen möchte.
    • Der neue Investor, die Leipziger Stadtbau AG, spricht bei ihrem Projekt von der "Burgplatzpassage", das auf eine Fortführung des Petersbogen als Passage bis zum Burgplatz hoffen lässt (wie m.W. vor 18 Jahren auch angedacht).
    • Im Unter- und Erdgeschoss soll Einzelhandel erfolgen, im 1. bis 3. Obergeschoss Büros und in den Stockwerken darüber Wohnungen.
    • Die Realisierung hängt, wie oben schon erwähnt, davon ab, ob die Stadt ein Teil der Büros auf 15 Jahre anmietet. Die Stadt habe bereits geprüft, dass sie ihre Verwaltungsstandorte in Rietschel-, Naumburger und Seeburgstraße aufgeben und in der Burgplatzpassage zusammenfassen könnte. Neben dem Vorteil, künftig direkt neben dem Neuen Rathaus angesiedelt zu sein, würde die Stadt dabei auch noch Mietkosten sparen. Die Stadtspitze, die bekanntlich ein großes Interesse an der Bebauung des Burgplatzes hat, strebe nun konkrete Verhandlungen mit der Leipziger Stadtbau AG an.
    • Aus einem internen Papier geht außerdem hervor, dass die Eigentümerin Amec rechtlich nicht zum Handeln gezwungen werden kann und eine Umwidmung des Baulandes hin zur öffentlichen Platzfläche Risiko berge und nur mit einer Entschädigung sowie weiteren Kosten i.H.v. mindestens 5 Millionen Euro einherginge. Gegen die bauaufsichtrechtliche Verfügung, das Loch auf Kosten der Amec verfüllen zu lassen, hatte der britische Konzern bereits erfolgreich Widerspruch eingelegt.


      -Bereits Ende 2015 könnte alles fertig sein (was ich für sehr ambitioniert halte).



    Umzäuntes Burgplatzloch vor der provisorischen Rückwand des Petersbogen

    Bild: Dave_LE

  • Zumindest war es kein Aprilscherz, was die LVZ am Tag darauf auch noch mal ausdrücklich erwähnte. Der Scherz des Blattes war ein anderer mit der Ausgemeindung von Schönefeld.

  • Solange der potentielle Investor kein skandalumwittertes Unternehmen aus dem Barfußgässchen ist, besteht Hoffnung auf eine baldige Bebauung nach 18 Jahren Lochtristesse. Natürlich sind noch viele Fragen offen. Wenn die Amec sich beim Verkauf querstellt, war's das schon wieder.


    Von außen betrachtet wird das Bauloch durch den Zaun gut kaschiert (siehe Bild oben). Aus dem Petersbogen betrachtet wirkt die Situation schon weit drastischer. Foto von heute:



    Bild: Cowboy

  • ^ Das ist ja nur die halbe Wahrheit und war zudem absehbar. Ein einmaliger Zuschuss der Stadt Leipzig i.H.v. 1,7 Mio Euro, um sich dann für 9,90 Euro/qm einmieten zu dürfen, halte ich in Zeiten chronisch klammer Kassen und einem erhöhten Investitionsstau bei Kindergärten und Schulen derzeit für nicht vermittelbar. Es bleibt jetzt abzuwarten, was die Pläne für eine Verlängerung des Merkurhauses zum Burgplatzloch hin betreffen.

  • LVZ, 3.7.2014
    Viele Baustellen für die Baubürgermeisterin


    Die LVZ bestätigt, dass die Verhandlungen der Leipziger Stadtbau AG mit dem englischen Grundstückseigentümer Amec gescheitert sind. Letzterer soll nun Gespräche mit den niederländischen Eigentümern des benachbarten Merkurhauses führen, deren Ausgang aber völlig offen ist.

  • Die LVZ vermeldet, dass Burgplatz-Loch verkauft worden ist. Der Käufer ist nicht bekannt. Es soll sich dabei aber weder um die Stadtbau AG noch um Acadis handeln. Die LVZ vermutet, dass die Chancen für eine baldige Bebauung enorm gestiegen sind.

  • 4. 9. El Vau Zett

    Falls der Artikel nicht greifbar ist hier der sinngemäße Inhalt:
    ... die LVZ schrieb, das der gesamte Petersbogen samt Loch von AMEC verkauft wird. Der Verkauf sei so gut wie sicher, wer gekauft hat wurde nicht geschrieben, nur das es nicht Stadtbau oder ARCADIS ist.
    Schlusssatz und Resümee des 13 Zeilers ist, das mit dem Verkauf die Chancen das das Loch verschwindet, nun steigen.
    Will heißen: Alles offen - auch das bewußte Loch.


    Ergänzung: heute, am 6.9. wird das Ganze auf S.17 nochmal mit mehr Text abgedruckt ... und Bild ...

  • In der LVZ von morgen steht der Artikel


    Burgplatzloch-Käufer heißt Even Capital


    Die Schweizer Gesellschaft, die die beiden benachbarten Immobilien Petersbogen und Burgplatzloch vom britischen Mischkonzern Amec erwarb, ist Even Capital. Der Finanzdienstleister mit Sitz in Genf vertritt vor allem vermögende Familien und unterhält mit EC Advisors auch eine Niederlassung in München. Even Capital verfügt in Leipzig bereits über zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser.

  • Eine Überschrift sagt alles aus:


    BILD, 25.09.2014
    Leipziger Burgplatz
    Neuer Eigentümer plant Restaurant und Wohnungen
    http://www.bild.de/regional/le…eplant-37800646.bild.html


    Mehr weiß das Blatt dann auch nicht. Die Schweizer Gesellschaft Even Capital hat sich offenbar noch nicht an die Stadtverwaltung gewandt, doch seien "Pläne der Käufer durchgesickert". Wie die Immobilienzeitung berichtet, sind in der Erweiterung des Petersbogens ein Restaurant mit Freisitz, Läden und Wohnungen geplant. Der ehemalige Eigentümer Amec soll noch fast 100 000 Euro für vier Jahre Stellung des Bauzauns nachzahlen.

  • Arbeiten im Loch?

    Heute konnte ich aus dem Petersbogen heraus Erdbohrer auf dem Lochgelände sehen. Ob diese dort nur geparkt sind und zu einer anderen Baustelle gehören, (eher unwahrsch. da keine entspr. Baustelle in der Nähe) oder wirklich Aktivitäten im Loch stattfinden kann ich daher nicht bewerten.
    Weiss jemand mehr?

  • ^ Nö. Erst heute war bei Tante LVZ zu lesen, dass das Burgplatzloch putzmunter ins 20. Jahr geht. Bald heißt es: "Happy Birthday". Vom neuen Eigentümer, der Schweizer Evan Capital, ist seit Monaten nichts zu hören oder zu sehen.