S21-A1.15, Twotel (in Bau)

  • Ich bin neulich am Twotel vorbei gelaufen. Ich habe mir sowohl die Seite an der Bahnlinie als auch die Seite an der Seite an der Wolframstraße angeschaut. Und ich muss sagen, dass das Twotel in Natura viel besser aussieht als auf den Bildern. Die Fassade des Twotel geht absolut in Ordnung.


    Bilder: Architektur-Fan

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  • Von der Wolframstraße oder von der B14 kommend wirkt der Bau tatsächlich besser, da macht ein Geschoss mehr wirklich was aus. Der dunklere Fassadenteil gefällt ein Tick besser.

  • Ich finde die Treppe vom Hotel zur Station auf der Brücke (vorletztes Bild) ja irgendwie sehr gelungen. Diese höhere Arkade macht dass irgendwie interessant.

    Auch die Integration des Aufzugs und die kleine Brücke davor gefällt mir gut.

  • ^ Ist wirklich gut gemacht, gefällt mir auch. Die Baufläche war nicht einfach, einerseits die Dreiecksform, die erwartungsgemäß gelöst wurde. Andererseits die Höhenstaffelung, ein sanfter Anstieg an der Wolframstraße, ein spürbarer an der Seite zum Milaneo und eine brutale Kante an der dritten Seite, bedingt durch die Stadtbahnbrücke. Hätte man auch deutlich schlechter lösen können. Nach wie vor hätte ich hier einen Turm gesehen mit mindestens 50 Metern, die Stadtbahnbrücke, das spitzzulaufende Grundstück in Verbindung mit den Höhenunterschieden, schreien geradezu in meinen Augen nach einem markanten Türmle, allein auch um diesen Abschluss des Europaviertes und die Kreuzung Wolfram-/Nordbahnhofstraße zu fassen. Dennoch kann man mit dieser Lösung hier schon zufrieden sein.

  • Ich finde hier hätte man sogar den höchsten Turm im Europaviertel hinstellen können. 110-130 Meter hätten hier nicht geschadet und einen spannenden Akzent in der Innenstadt gesetzt. So bleibt es bei einer passablen Lösung ohne jegliche städtebauliche Bedeutung, Massenware eben. Kann man mit leben, haut aber natürlich niemand vom Hocker.