S21-A1.15, Twotel (in Bau)

  • Ich finde das Gebäude ist stimmig und passt hier sehr gut rein, die Baumasse ist für Stuttgarter Verhältnisse hoch. Ein HH könnte ich mir auch vorstellen, jedoch nur wenn es komplett den Grundriss abdecken würde und das es dann nicht wie ein abgesägter Stummel aussieht hätte es auf jedenfall höher als die 60meterle unsere anderen HH sein müssen. Daran zu glauben hier wäre man 100m und höher gegangen diesen Glauben kann ich nicht aufbringen...


    So ist das ein Beispiel, wie man es in der Innenstadt flächendeckend machen könnte.

  • Heute von Ferne die ersten Fassadenelemente gesehen: Grau. Wenig erhellend, erinnert an Bib tagsüber. Muss das sein?

    Ich denke es sind noch nicht die Fassadenelemente selbst, sondern nur die "Untersetzer".


    24.10.2019





    Bilder: Silesia

  • Update 09.02.2020


    Ein Blick auf die Fassade ist nun frei. Könnte auch in Weilimdorf stehen im dortigen Gewerbegebiet. Einzige "Erfrischung" sind die vertikalen Linien, die über zwei Etagen gehen und schräg rechts eine Etage unterhalb wieder ansetzen. Aber sonst eher Magerkost mit passender Grauwahl. Andere könnten natürlich auch sagen "toller Silber-Metallic-Ton der wunderbar im Sonnenlicht schimmert und fein mit dem strahlend blauen Himmel interagiert". Oder so. Das Ergebnis bleibt gleich.





    Bilder: Silesia

  • Einfache Hotelarchitektur. Es ist einfach schlimm wie wenig man sich mühe für das ganze Quartier gemacht hat. Schaut man sich die Hafencity und das Europaviertel hier an, dann könnte man einfach nur heulen.

  • Danke Silesia, hatte ich auch schon vor Ort gesehen, kein so großer Unterschied zu den Untersetzern. Mitteloriginell. Hafen City ist ein bisschen origineller, aber richtig begeistert bin ich davon aber am Ende auch nicht. Hoffnung ruht da noch auf den Elbbrücken.

  • Hafen City ist ein bisschen origineller, aber richtig begeistert bin ich davon aber am Ende auch nicht.

    Da bin ich ganz deiner Meinung.

    Das Problem des Europaviertel ist aber noch viel gravierender ein strukturelles: die Maßstäblichkeit und Nutzungsverteilung fördert nicht gerade die Verzahnung des Quartiers mit der Umgebung. Besonders direkt am HBF ist das monumentale LBBW-Gebäude für Passanten eine über 400m lange Durststrecke ohne jegliche Ziele order besonderen Reiz und das genaue Gegenteil von dem was eigentlich erreicht werden sollte.

    Natürlich ist das Europaviertel ein Kind seiner (Planungs-)Zeit. Aber das ist von Anfang an ein gravierender Mangel in der Planung gewesen glaube ich.

    Ich hege noch gewisse Hoffnung, dass die Bebauung der Flächen, die im Zuge von S21 frei werden, genutzt werden kann um das zumindest etwas zu verbessern.

  • Ja, das LBBW-Gebäude ist ein riesen Problem. Das hätte man nicht so bauen sollen und würde man heute wohl auch nicht mehr so bauen.


    Zum Twotel: mein erster Eindruck wer so wie hier beschrieben. Inzwischen ist nun allerdings mehr Fassade ausgepackt und fertig und es fängt mir an zu gefallen. Allerdings - besonders Originell ist es in der Tat nicht, aber immerhin nicht hässlich.