allg. Projekte N. Nordost (NO-Bhf., Herrnhütte, Schoppershof)

  • allg. Projekte N. Nordost (NO-Bhf., Herrnhütte, Schoppershof)

    Diese und die folgenden Beiträge sind aus dem Thread "Nürnberg Nordost (Rennweg, Schoppershof)" hierher in einen eigenen Thread verschoben worden, da der Thread durch eine ungenaue Abgrenzung zu den Nachbarstadtteilen zu unübersichtlich worden ist. Nothor, 03.12.2013


    Am kommenden Samstag, 21. April, besteht die seltene Gelegenheit, mit den Altstadtfreunden den alten und sehr versteckten Herrensitz "Am Schübelsberg" in Schoppershof zu besichtigen, der gerade restauriert wird.



    Bild: Technokrat at de.wikipedia (mit GNU-Lizenz für freie Dokumentation @Wikipedia) Original-Link.


    Veranstaltungsort: Google


    Veranstalter:
    Link zum Veranstalter.


    Ein Artikel zur Sanierung gab es bereits im März in der Lokalpresse. Link.


    Nachtrag: Fotos von heute vom Umbau:


    Durch das Tor lassen sich auch die Fensterläden entdecken, die während des Umbaus abmontiert sind. Hinterher wird das Haus sicherlich ein Schmuckstück und ein gutes gegenstück zum nur wenige Meter entfernten Herrensitz Schoppershof.


  • allg. Projekte N. Nordost (-Bhf, Herrnhütte, äuß. Schoppershof)

    In der Elbinger Straße, hinter dem Mercado sind nun Bagger aufgefahren und der Erdaushub sowie der Abbruch von baulichen Resten hat begonnen.





    Geplant ist der Neubau einer Kindertagesstätte und einiger Wohnungen im Obergeschoss, wenn man der Baubeschreibung folgt. Das Projekt wurde bereits im Juli 2010 vom Baukunstbeirat behandelt. Seitdem ist nichts passiert, nun gehts los. Das Grundstück (Bing) liegt an einer nur schwach befahren Straße voller Parkmöglichkeiten und dem ruhigen, im Nordwesten liegenden Parkhaus des Mercado.
    Insgesamt ein super Grundstück für die geplante Nutzung. Das Projekt:



    Quelle: Stadt Nürnberg, Website des Baukunstbeirates, Link; Architekten Grabow und Hoffmann.


    Unweit davon, in der Heerwagenstraße Ecke Schoppershofstraße auf dem ehem. Mammutgelände, wird wohl in Kürze wohl eine weitere KiTa "Mammut" den betrieb aufnehmen. Damit dürfte der Nordosten der Stadt gut gestärkt worden sein, was Kinderbetreuungsplätze angeht.


  • Kleinere Projekte Nbg. Nordost (Herrnhütte, äußeres Schoppershof)

    Der Neubau der KiTa + Eigentumswohnungen hinter dem Mercado-Parkhaus, in Beitrag Nr. 11 bereits vorgestellt, wächst so langsam aus der Erde. Bald sieht man von der Elbinger Straße aus das Parkhaus nicht mehr. Das sehen dann nur noch die Kinder, die im Innenhof spielen und die Bewohner der Eigentumswohnungen in den oberen Geschossen:



    Vor Ort ist eine Visualisierung auf dem Bauplakat, die aber ein Geschoss mehr zeigt als es auf den Modellen anlässlich der BKB-Sitzung vom Juli 2010 zu sehen ist. Ich denke das schadet der Gegend nicht. Das Mercado ist ein ziemlich dominanter Baukörper und auch südlich der Elbinger Straße stehen 6- und 12-geschossige Wohngebäude. Ich wette der Bauherr würde gerne noch höher bauen.


  • An der Äußeren Bayreuther Straße

    tut sich auch etwas. Der OBI an der Bessemerstraße wird Ende 2013 schließen und an der Äußeren Bayreuther Straße Ecke Pirnaer Straße neu eröffnen, dann mit der Größe des Marktes in der Regensburger Straße im Süden. Das Baugebiet wurde beräumt:



    Artikel dazu in der NN: http://www.nordbayern.de/nuern…t-1.2349402?searched=true


    Etwas weiter Stadteinwärts wird eine markante Hochhausgruppe äußerlich saniert. Wenn man direkt davor steht erschließt sich einem allerdings nicht, ob man schon fertig ist oder erst anfängt. Denn an sicht sind die Gebäude mit der Backsteinfassade ja durchaus ganz ok.




    Und schon direkt einige Meter weiter Stadteinwärts ist die Straße aufgerissen:



    Am Ende der Stahlstraße sollte schon längst an einem Wohnblock gebaut werden, der sich an das benachbarte Hochhaus anlehnen sollte. Im Baukunstbeirat ist das Projekt mittlerweile mind. 2 mal besprochen worden und wurde jedesmal kritisiert. Es ist außer den Tiefbauarbeiten, die aber nicht zwangsläufig mit dem Neubau in Beziehung stehen müssen, noch nichts zu sehen. Die Visualisierung seinerzeit:



    Quelle: Baukunstbeirat Nürnberg, Stand 22.09.2012, Link: http://www.nuernberg.de/internet/referat6/2011_05_26.html

  • Kleinere Projekte Nbg. Nordost (Herrnhütte, äußeres Schoppershof)

    Neben dem "Spielwarenkonto Auge"in der Fichtestraße schickt sich ein weiteres vielversprechendes Sanierungsprojekt in der Nordoststadt an, in traditionellen Mauern neue Wohnungen zu schaffen. In der Senefelder Straße geht es um ein Projekt von Berger Immobilien in einem Gebäudekomplex, der aus drei verschiedenen Gebäudeteilen besteht. =1&tx_lfobjekte_pi1[objid]=36"]Link zur Projektseite. Nachdem kürzlich ein Nürnberger Radiosender ausgezogen ist wird der Komplex nun umgebaut.


    Zum einen steht da der nördliche Plattenbau mit Kiesbetonfassade:



    Rückseite:



    Daneben ein schmaler Mittelteil, der auf dem Foto rechts zu sehen ist.
    Und das Schmuckstück ist natürlich der Altbau mit Sandsteinsockel, großen quadratischen Fenstern und Spitzgiebel. Blick von der Senefelder Straße aus:



    Blick von der Hofseite aus:



    Innen wird die Putzdecke von den Holzbalken geschlagen:



    Das Bauplakat verrät, dass hier die Eingriffe massiv sein werden:



    Der Altbau behält zwar glücklicherweise seinen markanten Sandsteinsockel, aber die Dachlandschaft verändert sich total. Eine Visualisierung auf der Projektwebsite verdeutlicht das noch besser. Hier ist der Altbau von der Hofseite aus zu sehen:



    Quelle: Berger Immobilien, Website: http://www.berger-objekt.de/index.php?id=2&tx_lfobjekte_pi1[objdetails]=1&tx_lfobjekte_pi1[objid]=36; Stand 18.11.2012


    Der Spitzgiebel wird verschwinden und auch einige rückseitige Sandsteindetails sowie das Traufgesims gehen verloren. Außerdem denke ich verschwinden auch die charakteristisch in ocker gestrichenen Fensterlaibungen. Das Gebäude verliert sein Spitzdach zu gunsten eines Flachdaches. Die Rundbögen am Fahrstuhlschacht werden auch weg geglättet.


    Schade darum, dass wieder typisch Nürnberger Details wegsaniert werden. Die Häuser werden sich immer ähnlicher und immer weniger interessant. Da wird leider simplifiziert wo es nur geht. Die Stadt verliert immer mehr an Farbe, es wird mit jedem Neubauprojekt immer schlichter und öder. Der graue Alltag lässt grüßen. Grade bei diesem Haus hätte ich mir mehr versprochen. Da haben die Architekten leider versagt!


    Gute Architekten hätten aus dem Altbau sicher mehr heraus geholt: Den Giebel stehen lassen, und zwei rückversetzte Penthoueetagen hinter den Giebel plaziert. Das Haus behielte seinen markanten, von der Bayreuther Straße aus gut sichtbaren Spitzgiebel. Die Balkone gehen klar - wobei sie Richtung Hof mehr Sinn machen würden und wohl auch größer sein könnten. Außerdem würde ich am Farbkonzept des Bestands unbedingt festhalten.

  • Wohnungsneubau Äußere Bayreutherstr.

    Vor einiger Zeit hatte ich mal was im Forum dazu gelesen, finde den Beitrag aber nicht mehr. Jedenfalls hat der Aushub für das geplante Wohnhaus begonnen:




    Bilder von mir.


    Hat jemand eine Visualisierung des Gebäudes parat?

  • Kleinere Projekte Nbg. Nordost (Herrnhütte, äußeres Schoppershof)

    Das was du meinst ist das Bauprojekt in der Stahlstraße. Im Beitrag Nr. 29 ganz am Ende mit Visualisierung vorgestellt. Der Baukunstbeirat hatte sch mit dem Gebäude mehrfach befasst, zuletzt im Mai 2011 (zumindest öffentlich). Dort TOP 7. Link: http://www.nuernberg.de/internet/referat6/2011_05_26.html Hier mal eine andere Visualisierung:



    Quelle: Loebermann Architekten, Protokoll des Baukunstbeirates vom 26.05.2011, Stand 03.12.2012, Link: http://www.nuernberg.de/imperi…_ansichten_2011_05_26.pdf

  • IQ — Innerstädtische Quartiere Nordostbahnhof

    Letztes Jahr wurde in der Wohnsiedlung am Nordostbahnhof größflächig Baubestand abgebrochen.
    Luftbild
    http://www.nordbayern.de/polop…atives/900/3630981634.jpg" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />
    Die WBG wird hier barrierefreie Wohnungen für Studenten, Senioren und Familien bauen.
    NN Artikel
    Seit einiger Zeit sind die Bauarbeiten im vollen Gange und von der ersten Häuserzeile steht mittlerweile schon fast der Rohbau.
    Hier mal ein paar Fotos vom 30.12.2012



    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (1) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (2) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (3) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (4) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (5) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (6) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (7) von Danko.Green auf Flickr

    Nordbahnhof Siedlung 30.12 (8) von Danko.Green auf Flickr

  • Bessemerstrasse 6

    Der Umzug des OBI an der Bessemerstraße zum U-Bahnhof Herrnhütte kündigt sich langsam an. Der benachbarte Aldi bekommt ein neues Zuhause, darüber ein mhrstöckiges Parkhaus. Visualisierung:



    Quelle: Website des Baukunstbeirates Nürnberg http://www.nuernberg.de/intern…ell_34126_2013_01_31.html , Architekten: Kehrbach Planwerk, Schwabach, Stand: 28.01.2013


    Ist-Zustand: https://maps.google.de/maps?q=…4Q&cbp=12,157.41,,0,-2.91


    Dort, wo derzeit noch der OBI steht, soll ein größerer Gebäudekomplex entstehen. Unklar ist ob dort auch Einzelhandel im Erdgeschoss beheimatet sein wird, aber auf jeden Fall gibt es Wohnungen. Gemeinsam mit dem Neubau der Rentenversicherung gegenüber an der Bayereuther Straße wird die gesamte Straßenkreuzung baulich neu gefasst und verdichtet. In der Stahlstraße ist ja auch der Bau eines mehrgeschossers geplant, den der Bauklunstbeirat aber kritikwürdiger Weise etwas zurecht gestutzt hat. Von einer Vermarktung der Stahlstraße hab ich noch nichts mitbekommen, das scheitn sich also noch hinzuziehen.


    Das Parkhaus selbst ist an der Stelle, direkt am Nordostbahnhof und an einer der Haupteinfallstraßen, sicher nicht verkehrt. Es stört dort auch nicht. Aber was soll man architektonisch davon erwarten....

  • Die IZ berichtet über den Bau eines sonderpädagogischen Förderzentrums in der Schafhofstraße 25: Link (nur kurzfristig abrufbar)


    Ich vermute, es handelt sich um folgende Fläche: Google Maps


    Losgehen solls im Frühsommer. Die Schule soll im September 2014 den Betrieb aufnehmen. Gebaut werden das Schulgebäude und eine Dreifachsporthalle.


    Link zur Ausschreibung, welche Hochtief gewonnen hat: Link

  • Die Nürnberger Nachrichten berichten von der Sitzung des Baukunstbeirates am 14.03.2013: http://www.nordbayern.de/nuern…t-1.2765010?searched=true


    Darin sieht man deutlich, wie sich die Projekte Bessermerstraße 6 (der ALDI) und das Studentenwohnheim in der Hirsvogelstraße anpassen.


    Bessemerstraße 6 (alter Entwurf):

    Quelle: Website Baukunstbeirat Nürnberg, Sitzung vom 31.01.2013, Architekten: Löser + Körner


    Bessemerstraße 6 (neuer Entwurf):

    Quelle: Quelle: Website Baukunstbeirat Nürnberg, Sitzung vom 14.03.2013, Architekten: Löser + Körner


    Hisvogelstraße (alter Entwurf):

    Quelle: Website Baukunstbeirat Nürnberg, Sitzung vom 31.01.2013; Architekten: Kehrbach Planwerk


    Hirsvogelstraße (neuer Entwurf):

    Quelle: Website Baukunstbeirat Nürnberg, Sitzung vom 31.01.2013; Architekten: Kehrbach Planwerk


    Beide Entwürfe wurden durch die Architekten deutlich reduziert. Meiner Meinung nach hat die Hirsvogelstraße an Aussagekraft doch deutlich eingebüßt. Der neue Entwurf sieht doch reichlich banal aus und bleibt stilistisch in den Wiederaufbaujahren der Stadtgeschichte hängen. Man könnte sich von diesen quadratfenster-Rasterfassaden so langsam mal emanzipieren. Allerdings verrät die Visualisierung nicht, welches Material für die Fassade vorgesehen ist. Da ließe sich noch etwas retten.


    Ergänzung 13.04.2013: So sieht es an Ort und Stelle heute noch aus. Das kleine Gebäude in der Bildmitte kommt weg, links daneben wird ein Anschluss an den Bunker entstehen:


  • Beim ersten Projekt finde ich die Überarbeitung um Welten besser. Ist zwar nichts spektakuläres und meines Empfindens nicht sehr schön, aber es drängt sich nicht auf wie der zuvor geplante Klotz, der meines Erachtens vom Baustil her an einen schnell hochgezogenen amerikanischen Hypermarkt erinnert. Die Überarbeitung ist unspektakulär, aber wirkt meines Erachtens durch die Kurve organischer und freundlicher.



    [Ausführungen zu den Planungen in der Hirsvogelstraße nun hierher verschoben]

  • Die Grenze zwischen


    organischer und freundlicher...

    Wirkung


    und


    ...von einem Kind, das noch keinen Sinn für Symmetrie und harmonische Farbkombinationen hat, gestalteter Klotz aus Legosteinen.


    ist leider fließend. Das Projekt Bessemerstraße 6 ist noch irgendwie geglückt, obwohl mich der erste Entwurf auch nicht abschreckt. Diese Torgestaltung hatte an dieser markanten Stadteinfahrt, hell beleuchtet gegenüber einer ebenso hellen Aral-Tankstelle und im Hintergrund die Metallfassade des hochhauses leipziger Platz meines Erachtens auch keinen Schaden angerichtet. Die übertrieben präsenten Waagerechten im zweiten Entwurf mag man "beruhigt" finden, ich finde sie beleidigend langweilig. Einzig die Materialien/Farbigkeit retten es. Noch einen schneeweisser Kasten mit Quadratfenstern brauchts nun echt nicht.



    [Ausführungen zu den Planungen in der Hirsvogelstraße nun hierher verschoben]

  • Also,

    nachdem ich mit weinen fertig bin, gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu:


    Der erste Entwurf des Aldi an der Bessemer-Straße ist millionenfach besser als der zweite, weil spektakulärer und außergewöhnlicher. Er wirkt einladend, ist ein Blickfang an dieser wirklich scheußlichen Kreuzung, wie ein Bild.


    Der zweite Entwurf ist nicht nur langweilig sondern auch abweisend. Außerdem sieht das Gebäude (eben durch die Runde Ecke) aus, als sollte sich links und rechts noch etwas anschließen, was aber nicht der Fall ist. Es sieht unfertig aus und absolut 08/15.



    [Ausführungen zu den Planungen in der Hirsvogelstraße nun hierher verschoben]


    So, hoffentlich richten sich die Verantwortlichen nach meinem professionellen und hoch qualifizierten Kommentar! :)

  • Sachstand Radio City in der Senefelder Straße

    Radio City macht langsam Fortschritte.
    Ich bin gespannt auf das Endergebnis. Auf die verwendeten Fenster und die Struktur der Fassade. Denn im Ist-Zustand wirkt das Gebäude ja noch sehr solide, aber wenn man sich mit den Baustoffen aus dem Versandkatalog, WDVS und günstige Standard-Kunststoffenster begnügt, ist das Ergebnis eigentlich immer enttäuschend. Insbesondere, wenn es sich um ein sanierten Bestandsbau handelt der mit vorhandenem Flair beworben wird. Die prägenden Gebäudecharakteristika jedenfalls, wie die Rundbogenfenster in einigen Etagen, die Fensterlaibungen und das Farbkonzept fällt der Profitmaximierung zum Opfer.


    Bilder von heute, komplett entkernt:




    Im 2. OG ist eine Musterwohnung eingerichtet. Ich frage mich da jedesmal wen diese Musterwohnungen zum Kauf überreden sollen. Denn einrichten kann ich mir das selbst, will ich auch, und oft enthalten die Angebotskataloge nur Standardware, die man in jedem Neubau angeboten bekommt. Viel wichtiger wäre mir das Endgültige Erscheiungsbild des Hauses zu kennen. Naja.


    Passend dazu die Kolummne von Georg Diez aus dem Spiegel über das Bauen der Zukunft: http://www.spiegel.de/kultur/g…-mittelmass-a-908380.html

  • Stahlstraße

    ... wo es um Kreativität beim Bauen gehen kann: Auch der Wohnblock in der Stahlstraße, an der Bayereuther Straße gelegen, ist im Rohbau schon ziemlich weit.
    Wenn man sich die Türöffnungen im Rohbau ansieht, wirken die Wohnungen schon von außen ziemlich bedrückend. Die Deckenhöhe erreicht nichteinmal 2,50 m. Nix mit Beamer und Leinwand, nix mit schönen Deckenleuchten, nicht für großgewachsene Leute. Kaninchenbuchten.



  • Die Straßenbahnersiedlung von 1925 in der Schopenhauer Straße Ecke Nordring wird energetisch saniert. Blick auf der Schopenhauerstraße:



    Detail:



    Vorzustand: https://maps.google.de/maps?q=…sQ&cbp=12,222.49,,0,-9.63


    Man betreibt viel Aufwand. Die Fenster, die an sich schon sehr klein sind, werden von der üblichen Dämmerei eigentlich einfach an den Laubungen jeweils mind. 10 cm umklebt, sodass im Ergebnis nur noch mickrige Fensterechen übrig bleiben, die schlussendlich eine intensivere künstliche Belichtung im Innern erforderlich machen. Da wird Energieverbrauch erfolgreich vom Heizen auf die Stromrechnung umgelegt.
    Nicht so hier: Mit Diamantfräsen werden die Laubungen an den Rändern entsprechend aufgesägt, damit das Fensterformat unverändert bleibt. Vorher:



    Umbau:


    Es wird Platz für den obligatorischen Rolladenkasten geschaffen. In dieser Lage sicherlich sinnvoll:



    Für die Bewohner muss das eine Tortour sein.
    Das Gebäudeensemble ist im Bayernviewer (Link: http://geodaten.bayern.de/tomc…rServlets/extCallDenkmal? ) nicht als Denkmal ausgewiesen. Vermutlich ist es auch keins,w as mich aber wundern würde, denn die stadtbildprägende Eigenschaft ist zweifellos gegeben und der Aufwand sollte auch entsprechend Würdigung finden. Nicht nur hier. Interessant wird aber wie der sehr markante und auch dekorative Erker in die Dämmung einbezogen wird. Noch wurde da nichts abgesägt oder weg gefräst:



    Genauso sind die Traufgesime, die Haustürlaibungen und die Kartusche mit der Inschrift eine Herausfordeurng für die Bauarbeiter. Hier zeigt sich, ob man mehr draufhat als das draufklatschen von Polystyrol.

  • Baufortschritt in der Elbinger Straße, hier zuletzt gezeigt Beitrag:



    Ich frage mal die mitlesenden Baufachleute: Weshalb werden die Brüstungen der Laubengänge gedämmt?



    Werden neuerdings auch Gartenzäune gedämmt? Liegt das an dem Muss einer absolut brückenfreien Gebäudehülle? Und wenn ja, hätte man das nicht anders lösen können, ist der Fußboden des Laubengangs auch aus Styropor? Irgendwie zeigt das eine gewisse Beschränktheit dieses Energiesparprinzips und ich finde, das ist dem Bauen nicht würdig, das wirkt auf mich wie ein Husarenstück. So sinnvoll wie ein Scheibenwischer am U-Bootfenster.