Stadthöfe Hamburg - Erweiterung des Passagenviertels

  • Persönlich finde ich es erschreckend, dass die hobbymäßigen Nazi-Jäger selbst vor Methoden wie persönliches Auflauern (wie im Text), Farbattacken bis hin zum einschmeißen von Fensterscheiben (nicht in diesem Fall aber siehe Schanze) nicht zurück schrecken und damit eigentlich die Anfänge der Nazi Methoden wiederholen.

  • ^^


    So ein Vergleich ist natürlich nicht verhältnismäßig aber dennoch erschreckend. Was diese Aktivisten tuen erinnert teilweise in Anfängen an das, was durch die SA und CO. vor ein paar Jahrzehnten in Deutschland schon mal geschah :nono:

  • Ihr habt völlig recht. Und vor allem ständig dieses herumkritisieren an durchaus charmanten Projekten (Café mit Gedenkstätte) die auch unbedingt ihre Berechtigung haben, denn wie das ganze sonst finanziert werden kann interessiert ja auch mal gar keinen.


    Hätte die Behörde, die dort zuvor residiert hat, ein vollständiges Museum am Laufen gehalten sähe das ganze anders aus. Doch da hat es keinen interessiert :nono:

  • ^


    Was ich definitiv noch klar stellen möchte ist, dass man diese beiden Gruppen natürlich nicht gleichsetzen kann. Das wäre Verleumdung und mehr als falsch. Dennoch gibt es einzelne Abschnitte/Taktiken die durchaus an Vergangenes erinnern und das muss meiner Meinung nicht sein. Wäre klug wenn man versucht seine Ziele vielleicht nicht durch (teilweise) solche Mittel durchzusetzen.

  • Es nimmt kein Ende. https://www.mopo.de/hamburg/um…betrug--die-rede-31416312
    Zusammenfassung von Allem:


    -Baubehörde zieht aus
    -niemand hat es gestört, dass dort keine Erinnerungsstätte war
    - Quantum investiert in die Struktur, lässt das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen, gibt der Innenstadt ein Stück Qualität zurück
    - Quantum verpflichtet sich selbst eine Erinnerungsstätte einzurichten
    - Quantum engagiert eine Buchhändlerin die selbst Opfer der Nationalsozialisten wurde, bzw. ihre Familie
    -Ihre Aufgabe ist es bei eben dieser Erinnerungsstätte mitzuwirken
    - das reicht den aus dem Nichts erscheinenden ''Aktivisten'' nicht, sie fordern mehr
    - auch nur die öffentliche Forderung reicht den Aktivisten nicht, die Händlerin wird in ihrem Laden aufgesucht und es wird ihr klar gemacht, dass sie nicht erwünscht sei
    - die ganze Odyssee geht nun in die nächste Runde, anscheinend haben manchen Menschen zu viel Zeit und zu viel Spaß an der Empörung

  • Ich saß neulich dort im Hof. Wunderschön geworden :)


    Wisst ihr, wann es auch in den anderen Höfen etwas belebter werden wird? Momentan steht noch sehr viel leer. Außer einem Café und dem Buchladen habe ich keinen Einzelhandel gesehen. Sind die Flächen schon vermietet?

  • Ich kann Dir die Frage nicht beantworten.


    Aber ich kann mir vorstellen, dass die Ladenflächen für potentielle Mieter so lange noch uninteressant sind, wie der Übergangsbereich zum Bleichenhof noch nicht fertig ist. Ohne Anschluss an's Passagenviertel keine Laufkundschaft.

  • Ja, kann gut sein. Ich hoffe es geht bald los. Und das die Stadthausbrücke endlich baustellenfrei wird. Jetzt wo das Wetter schlecht ist und täglich so viele Menschen den Weihnachtsmarkt auf der Fleetinsel besuchen ist dort echt viel los. Und dazu noch an den Ampeln immer dreckige Schuhe. Diese Stücke Gehweg hatten sie ja echt noch Pflastern oder irgendwie abdecken können :nono: