Ex-Knorr-Bremse-Areale (99 m / 70 m / 800 WE) [im Bau/Planung]

  • Weshalb sich gerade die Bewohner des Oly-Dorfes gegen HH aussprechen bleibt mir schleierhaft, wohnen sie doch selbst in welchen.


    Die Natursteinfassade gefällt mir auch gut, bislang gibt es ja noch keine solche Fassade in der Größenordnung um 100 Meter in München.

  • Bei manchen "Argumenten" konnte man auch nur noch den Kopf schütteln. :D


    Da wurde sich beschwert, dass man sich beobachtet vorkommen würde, andere haben sich auch über die "grelle" Beleuchtung des H2 Hotels beschwert, einer hat sich über die "Zerstörung" der genialen Terrassierung von Connolly- bis Strassbergerstraße durch die neuen Hochhäuser ausgelassen etc. etc.


    Gut, bei dem Einwurf, "man fühle sich beobachtet", hat dann auch das halbe Kino geschmunzelt...


    Herr Büllesbach hat auch zwischendrin eingeworfen, dass das Olydorf selbst ja gar nicht so klein wäre.


    Alles in allem hatte ich aber mit mehr und vor allem energischerem Protest gerechnet, weswegen ich ganz zuversichtlich bin.

  • Bei ca 6000 EW im Olympischen Dorf sind 120 Anwesende ca 2%.
    Wie wenig Gegner benötigt man noch, um Städtebau mit Hochhäusern zu ermöglichen bzw zu verhindern ?

  • Auf „Opes-Immobilien.de“ gibt es einige neue Visualisierungen.


    Für @Munich2030: Oben auf dem Dach ist ein Technikaufsatz erkennbar, bei einer Wandhöhe von 99m etwa 100(+) ?

  • SZ online: Oberwiesenfeld: Viele Fragen, kaum Antworten, vom 1.12.


    Die 50 Besucher sind hauptsächlich wegen der zu großen Höhe des geplanten Hochhauses gekommen.

  • Ich frage mich wen denn das noch interessiert. 50 Leute gegen einen Stadtratsbeschluss, zumal die Gegner offenbar auch immer weniger werden ^.^Waren es beim letzten Mal nicht noch 100?

  • Hoffentlich wird es nicht gelöscht:


    Der Bezirksausschussvorsitzende von Moosach meint, dass sich der Herr Thiele und die Stadt wegen dem Hochhaus einigen sollten, auch weil die Hochhausstudie für die Gegend an der Moosacher Straße weitere Gebäude mit 80m und mehr vorsieht und sich dadurch das Gebiet eh weiter verändern wird.


    Quelle: Druckausgabe MM

  • Heute bekamen die Olympiadorfbewohner eine Wurfsendung der Olympiadorf SPD.


    Diese fordert von der Stadtratsfraktion eine Höhe von maximal 78 Metern für das Knorr Hochhaus.


    Begründung:

    Sie folgen den Bedenken des Denkmalschutzes bzgl. Sichtachsen vom Olympiaberg und (jetzt kommt der Witz des Monats) vom Alten Peter! Man wünscht auch keine optische Konkurrenz zum Dorf (BMW lassen sie nicht gelten). Auch hat man Bedenken bezüglich einer geplanten UNESCO Bewerbung.


    Ich kanns schlecht einschätzen, wie mächtig können so Viertelfürsten werden?


    Wenn die ortsansässige SPD schon keinen Mut hat, dann hat ihn außer einer vernachlässigbaren FDP vermutlich keiner.


    Wer möchte, dem kann ich privat Screenshots schicken.

  • Es wird immer absurder in dieser Stadt... jetzt beschweren sich tatsächlich Bewohner einer Hochhaussiedlung über ein in der Nähe geplantes Hochhaus, das etwa genauso hoch wird wie ein bereits vorhandenes Hochhaus (BMW). Gehts noch?


    An fast jeder anderen Ecke Münchens kann ich Widerstand gegen Hochhäuser zumindest nachvollziehen. Hier ist es einfach lächerlich.

  • Das ist der Blick vom alten Peter in Richtung BMW, Olympia Apartment Tower, etc. :)


    Ich bezweifle sehr stark, daß diejenigen, die diesen Schwachsinn geschrieben haben, es jemals geschafft haben, die Stufen zur Aussichtsplattform zu erklimmen.


    Ja, man sieht den Olympia Apartment Tower mit 88m! Gehört ja auch zu den weiteren Gebäuden, im Helene-Mayer-Ring, die zwischen 60-70m hoch sind!


    Das sieht man. Dann müßte ja links das MO82 und der neue Tower zu sehen sein? Wird er aber selbst bei 99m kaum. Tja, der Olympiapark halt :):):)


    Null Ahnung!

    726f30-1582742928.jpg



    Foto ist von mir.

  • Das "Gegenargument" mit der Sichtachse vom Alten Peter war, dass sich der Olympiaturm und der Knorr-Turm optisch überschneiden würde. Das mag sein, aber ausschließlich vom Alten Peter aus, das kanns doch nicht sein...


    Aber nochmal, vielleicht weiß hier jemand mehr: Kann so eine Ortsgruppe so viel Einfluss auf den Stadtrat ausüben?


    Eine Entscheidung über die Höhe und den Bebauungsplan sieht die Olympia SPD in ihrem Schreiben übrigens nicht vor dem Sommer...

  • Auf der folgenden Zoomaufnahme vom Alten Peter ist das Mo82 mit seinen knapp 70 Metern fast gänzlich hinter dem Olympiaberg versteckt, das Opes-Hochhaus, knapp 30 Meter höher, würde sich wohl tatsächlich mit dem Olympiaturm schneiden.


    P1040092.jpg Eigenes Bild

    Aber: Weshalb sollte das von Belang sein, ob mit 175mm Zoom eine Überschneidung halbwegs erkennbar ist?


    Eigentlich - sofern es sich bei dem Einwand nicht um einen verfrühten Aprilscherz handelt - muss ich der Kreativität dessen Urheber schon meine Bewunderung ausdrücken. Gar nicht denken mag ich an die Stunden, die hier damit verbracht wurden, noch irgendwie ein Argument gegen das Projekt auszugraben. Schwer zu glauben, dass der findige Gegner nicht selbst schmunzeln muss über seine List. Tatsächlich dürfte klar sein, um was es geht: Keine Veränderung vor der eigenen Haustür.


    Ob die Mühen der Lokalpolitik mit Erfolg belohnt werden, wage ich dennoch zu bezweifeln. Zum einen hat der Stadtrat sich bereits mit der Höhe befasst und ihr zugestimmt. Zum anderen werden im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ergänzende Stadtbildverträglichkeitsuntersuchungen (auch die deutsche Sprache erlaubt ein hohes Maß an Kreativität) durchgeführt. Als Untersuchungsgegenstand bieten sich i.d.R. Sichtachsen an, keine Panoramen von Aussichtspunkten. Wo kämen wir hin. Nebenbei bemerkt, würden sich auch 78 Meter, wie auf obigem Bild unschwer nachzuvollziehen, schneiden.


    Um noch auf deine Frage zu antworten: Der BA hat keine Entscheidungsbefugnis über Bauprojekte. Er kann sie weder verhindern, noch umgekehrt welche gegen den Willen des Stadtrats durchsetzen. Seine Abstimmungen über solche haben Empfehlungscharakter. Natürlich heißt das nicht, dass er weiter keine Möglichkeiten hätte. Klagen per Rechtsweg stehen jedem offen, sind jedoch nur sinnvoll, wenn gegen Gesetze verstoßen wurde, nicht gegen subjektive Ansichten über Hochhäuser. Andererseits überlegen sich selbstverständlich auch Stadträte, ob sie die Haltungen der BAs kassieren, nachgeben oder einen Kompromiss erarbeiten wollen. Nicht zuletzt bei kleineren Projekten ohne Stadtratsbeteiligung spielt die Lokalbaukommission eine entscheidende Rolle. Aktuell hat sich z.B. der BA-Bogenhausen einstimmig gegen einen neuen Veranstaltungssaal auf dem Parkplatz des Landesumweltministeriums am Arabellapark ausgesprochen, da die LBK jedoch Zustimmung signalisierte, geht der Neubau aller Voraussicht nach durch. Die "Macht" des BA ist also diesbezüglich sehr begrenzt, der Stadtrat kann frei entscheiden; wollen muss er halt :)

  • Bezogen auf die Darstellung weiterhin 100m der 2. Ruecksprung wurde um 3Stockwerke gesenkt und gedreht, wegen der Sichtachse: Pylon vom Olympiadach vom Olympiaberg