Am Stadthafen | Europacity

  • ^ Ja, an drei Punkten: Erstens die Zahl der Fensterachsen (das ist wumpe), zweitens das oberste Stockwerk, dass im alten Entwurf höher als die übrigen war (das ist schade) und drittens das Material, das ursprünglich nach Naturstein aussah, jetzt aber nach Beton (das ist ärgerlich). Zum Vergleich: Alte Visu hier.


    Mir scheint, der Bauherr hat Staab das Budget gekürzt. Schade, denn gerade Staabbauten leben von der guten Verarbeitung und den aufwändigen Details. Vom alten Entwurf war ich begeistert, den hier finde ich nur so mittel.

  • "LITE Berlin" aka "Baufeld 9"

    Neue Projektseiten:
    https://www.berlin-neubau.com/…berlin-moabit-europacity/
    http://www.6b47.de/project/europacity-baufeld-9
    (Demnächst wohl auch noch: http://lite-berlin.de)


    Lage & Architekt:

    .. Planzeichnung aus dem B-Plan 1-92 VE: http://www.deutsches-architekt…php?p=480810&postcount=55


    Dortiges "Wohnen 2" aka "Baufeld 9" und somit das unbebaute Grundstück direkt am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal hat nun einen neuen Eigentümer:
    http://www.6b47.de/news/6b47-k…-plant-eigentumswohnungen
    Die dort abgebildete Visu hat man wohl einfach übernommen vom früheren Eigentümer CA Immo und Hamburg Team: http://www.stadtentwicklung.be…strasse/de/ca_immo2.shtml
    --> http://baumschlagerhutter.com/…and/europacity-baufeld-9/


    Dort dürfte es bald losgehen:




    Die angrenzende, umlaufende Lydia-Rabinowitsch-Straße (gelb markierte "Planstraße" in obiger "Planzeichnung") wurde mittlerweile vervollständigt, die benachbarten BV "Wiener Etagen" & "Prager Karree" (siehe auch unter #178, 179) nähern sich der Fertigstellung:



    (Fotos: Hallole)

  • ^ Danke für die Bilder.


    Ich finde, an der Lydia-Rabinowitz-Straße kann man sehen, dass die Berliner Europacity besser gelingt als das Pendant in Frankfurt. Hier gibt es eben nicht nur eine breite Durchgangsstraße mit übergroßer Randbebauung, sondern auch längere schmale Straßen im Gründerzeitformat, die davon abgehen.


    Klar kann man die Architektur kritisieren, aber es gibt Abwechslung in Farbe und Material der Fassaden, es gibt geschlossene Blöcke und es gibt den klassischen Berliner Straßenquerschnitt mit Bäumen und Fußwegen mit dreigeteilter Pflasterung. Ich glaube, das Quartier wird recht dicht und urban wirken, wenn es fertig ist. Langsam freue ich mich drauf.

  • .. Lydia-Rabinowitz-Straße .. Hier gibt es eben nicht nur eine breite Durchgangsstraße mit übergroßer Randbebauung, sondern auch längere schmale Straßen im Gründerzeitformat, die davon abgehen.


    Lydia-Rabinowitsch-Straße:)


    .. wodurch sich die Heidestraße in Berlin von der Europaallee in Frankfurt abheben wird: In Frankfurt stehen rechts und links der (sehr breiten) Allee lange Gebäuderiegel, dahinter ist Schluss. Rechts und links der (viel schmaleren) Heidestraße werden richtige Blöcke gebaut. Zwischen Straße und Kanal liegen 160 Meter Baufeld, hinter dem jetzt sichtbaren Rohbaublock werden eine Querstraße und ein weiteres Gebäude entstehen.


    Will sagen: In Berlin wird die Bebauung der Straße a) dichter sein und b) weiter in die Tiefe reichen – was bessere Voraussetzungen für die Entwicklung städtischen Lebens schafft. Ob sich dieses Leben dann auch tatsächlich entwickelt, steht aber auf einem anderen Blatt.


    Vor allem dank Gewässer nebst geplanter Uferpromenade, dem Grün der neuen Stadtplätze (deren insgesamt drei beiderseits der Heidestraße!) & dem Nordhafenpark wird "sich Leben entwickeln".
    Und das ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof!

  • Eine (weitere) Kritik über die Unzulänglichkeiten und architektonische Belanglosigkeit der Europacity. Dieses Mal vorgetragen von der TAZ. Diese kritisiert insbesondere die ersatzlose Streichung des Stadthafens, der das Zentrum des Stadtzentrums hätte werden sollen.


    http://www.taz.de/!5564021/?fb…l2WdkLLs95qfBo_njLoskwCYM


    Fazit: Die Zeichen stehen städtebaulich und architektonisch auf gepflegte Tristesse und lustlos entworfene Renditeobjekte.


    In Berlin also nichts neues...

  • .. Europacity. .. TAZ .. kritisiert insbesondere die ersatzlose Streichung des Stadthafens, der das Zentrum des Stadtzentrums hätte werden sollen. ..


    Die "Streichung" erfolgte bereits vor ca. 5 Jahren, unerwähnt lässt die TAZ auch den "Cube" und viele weitere Neubauten.
    Der Artikel belegt mehrfach, dass die TAZ schlecht recherchiert hat und sich vor Ort höchstens ein oberflächliches Bild gemacht hat:


    So heißt es im Artikel, eine neue Brücke vom neuen Otto-Weidt-Platz auf die andere Seite des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals sei eines der wenigen öffentlichen BV - wo doch Berlin "derzeit seine Wasserlage neu" entdecke.
    Genau deshalb *ist von öffentlicher Hand* der 1. BA einer neuen Uferpromenade bereits fertiggestellt und ein erster Platz neu angelegt worden, siehe:
    https://www.deutsches-architek…hp?p=608523&postcount=124
    https://www.deutsches-architek…hp?p=601901&postcount=122
    Die weiteren Promenaden-BA, der Nordhafenpark und Brücke sind in Arbeit, wie man leicht hier im Thread nachlesen kann:
    https://www.deutsches-architek…hp?p=587060&postcount=141


    Aus dem "Europacity Allgemeines"-Thread mal weitere Fakten:

    ..
    Der Grünzug West könne erst realisiert werden, wenn die Fläche nicht mehr für den Bau der S21 logistisch benötigt werde; also vsl. nicht vor 2023.
    Für die Brücke über die Bahngleise sei noch zu klären, welches Planverfahren anzuwenden sei.


    Insgesamt sollen ca. 661.000 m² Geschossfläche entstehen. Davon betrage der Gewerbeflächenanteil ca. 360.000 m² Geschossfläche und der Wohnflächenanteil ca. 301.000 m² Geschossfläche; es entstünden insgesamt ca. 3.000 Wohnungen.
    Auch 4 Kindergärten und besagte Grundschule seien vorgesehen. ..


    In der TAZ heißt es dagegen, es seien Wohnungen für nur 2.000 Menschen geplant; außerdem meint die TAZ, "Nutzer" / in der Europacity arbeitende Leute müssten "vermutlich meist mit dem eigenen Auto" "hineinpendeln" - na klar, der Hauptbahnhof bietet ja überhaupt keinen Anschluss..:confused: :D


    Insofern gilt: Der Artikel strotzt von - im Übrigen weiteren - Fehlern.
    Wer wirklich Interesse an der "Europacity" hat, findet eigentlich alles hier im DAF, z.B. auch das:

    ..
    Noch gut zehn Jahren werde es dauern, bis alle Neubauten stehen; als letztes Hochhaus wohl der 100-Meter-Tower direkt neben dem Hauptbahnhof (Projekt "MK8": http://www.deutsches-architekt…hp?p=601942&postcount=212).
    Im Jahr 2030 soll dann eine Geschossfläche von einer Million Quadratmetern in Beton gegossen sein, ein Drittel davon Wohnungen.
    Die Investitionssumme der vor mehr als einem Jahrzehnt gestarteten "Europacity" - dreimal so groß wie das vor 20 Jahren errichtete Quartier am Potsdamer Platz - werde auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt. ..


    Aber wie so oft im Leben gilt: Jeder pflegt so seine Vorurteile - und man komme so jemandem bloß nicht mit *korrekten* Fakten.
    Wann warst DU, DickesB eigentlich mal vor Ort und hast dies mit Fotos belegt? Gar nicht...

  • ^ Den Stadthafen zu streichen, war ein großer Fehler. Auch mit dem Kunst-Campus hat die Taz teilweise recht: Die Gestaltung und die Architektur finde ich gelungen, aber wo dort das Leben herkommen soll, ist fraglich. Auch was die Tauglichkeit der Heidestraße als Boulevard angeht, teile ich die Zweifel.


    Sonst ist tatsächlich vieles fehlerhaft oder zumindest seltsam interpretiert: Die Zahl der Wohnungen hat Hallole ja schon erwähnt. Und es wird auch nicht nur ein einziges weiteres Hochhaus ("point de vue") geben, sondern – je nach Zählung – mindestens drei. Außerdem: Wieso sollte die Europacity "symbolisch Ost und West verknüpfen", obwohl sie allein auf West-Berliner Gebiet liegt? Auch der Vergleich mit dem Potsdamer Platz ist irreführend – dieser ist die Revitalisierung eines zentralen Punktes im Stadtzentrum, die Europacity war nie mehr als eine Bahnbrache. Eine "Visitenkarte für Millionen von Gästen" wird sie auch nicht (vom Europaplatz mal abgesehen). Mir scheint, da wurde ordentlich Fallhöhe hinzugedichtet, damit der Verriss besser wirkt.

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    ^ Den Stadthafen zu streichen, war ein großer Fehler. Auch mit dem Kunst-Campus hat die Taz teilweise recht: Die Gestaltung und die Architektur finde ich gelungen, aber wo dort das Leben herkommen soll, ist fraglich. ..


    Anstelle des Stadthafens entsteht ja nicht nur der Otto-Weidt-Platz, sondern eben auch besagte Fußgänger/Radfahrer-Brücke; die Brücke ist dort durchaus gut & wichtig, würde also im Falle des Stadthafens fehlen.


    Und was die "Belebung" am Kunst-Campus betrifft:
    Ein nettes Restaurant gibt's dort bereits, im Sommer soll im dann fertiggestellten BV "Wiener Etagen" (s. unter #179 bzw. https://www.wiener-etagen.de) das nächste eröffnen, außerdem Ladengeschäfte. Ganz zu schweigen vom benachbarten Kunstmuseum "Hamburger Bahnhof"..


    Weitere eklatante Fehler im TAZ-Artikel, mal so auf die Schnelle:
    Man werde in der Europacity "soziale Mischung, öffentliche Räume, ein Kulturzentrum vergeblich suchen" - und "ganze 42 geförderte Wohnungen" würden in der gesamten Europacity gebaut werden.
    Besagte 42 *geförderte* Wohnungen geben den Stand der Dinge von 2018 wieder, nämlich im bis dahin fertiggestellten BV "Budapester Höfe"; insbesondere westlich der Heidestraße entstehen noch Hunderte *geförderter* Wohnungen.
    Und von wegen "Kulturzentrum" etwas aus #168 / "Wasserstadt Mitte":


    https://kornversuchsspeicher.com
    .. Der historische Kornversuchsspeicher werde auch in Zukunft für Firmenveranstaltungen und Kulturevents genutzt. ..


    Inwiefern die - bis 2030 entstehende - Europacity "eher dem Europaviertel in Frankfurt am Main ähneln" soll, weiß wohl auch nur die TAZ; insgesamt geht der Artikel klar in Richtung https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius :nono:

  • Anstelle des Stadthafens entsteht ja nicht nur der Otto-Weidt-Platz, sondern eben auch besagte Fußgänger/Radfahrer-Brücke; die Brücke ist dort durchaus gut & wichtig, würde also im Falle des Stadthafens fehlen.


    Nee, die Brücke war ohnehin geplant, wie auf dieser überholten Grafik samt Hafen erkennbar.


    Und was die "Belebung" am Kunst-Campus betrifft: Ein nettes Restaurant gibt's dort bereits, im Sommer soll im dann fertiggestellten BV "Wiener Etagen" (s. unter #179 bzw. https://www.wiener-etagen.de) das nächste eröffnen, außerdem Ladengeschäfte. Ganz zu schweigen vom benachbarten Kunstmuseum "Hamburger Bahnhof".


    Hoffen wir, dass die Restaurants was bringen – die Fläche ist riesig. Das Museum bringt wenig, das orientiert sich Richtung Invalidenstraße und hat meines Wissens gar keinen Eingang Richtung "Campus".


    Inwiefern die - bis 2030 entstehende - Europacity "eher dem Europaviertel in Frankfurt am Main ähneln" soll, weiß wohl auch nur die TAZ; insgesamt geht der Artikel klar in Richtung https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius


    Unpassender Vergleich: Relotius ist ein Lügenbold. Der Taz-Artikel ist teilweise schlecht recherchiert und – sagen wir – meinungsstark. Einen solchen Text, dessen Aussage Dir und mir nicht passt, gleich in Richtung Betrug zu rücken – das fasst mir die Presse- und Meinungsfreiheit viel zu eng. Der Vergleich mit dem Frankfurter Europaviertel kommt ja ständig; ich habe schon eine Menge Energie investiert, ihn zu entkräften.

  • Das Museum bringt wenig, das orientiert sich Richtung Invalidenstraße und hat meines Wissens gar keinen Eingang Richtung "Campus".


    Das Museum hat zum Kunst-Campus hin eine große Glasfront und einen - allerdings wohl derzeit nur als Notausgang genutzten - kleinen Zugang; will sagen: Was nicht ist, kann - und sollte durchaus - noch werden..


    Unpassender Vergleich: Relotius ist ein Lügenbold. Der Taz-Artikel ist teilweise schlecht recherchiert ..


    In etlichen Punkten falsch ist der Artikel - und nach meiner Überzeugung aus anderen, alten Artikeln der Konkurrenz zusammengeschustert. IMHO war zuletzt keiner von der TAZ vor Ort oder hat zumindest mal intensiv herumtelefoniert.
    Jedenfalls sieht seriöser Journalismus anders aus..

  • ..
    Hoffen wir, dass die Restaurants was bringen – die Fläche ist riesig. ..


    Noch ein Gesamtüberblick zur Europacity in Sachen Gastro, Ladengeschäften etc., ebenfalls zum gefühlt drölfzigsten Male:)


    Abgesehen vom Hauptbahnhof (bekanntlich eine Art EKZ mit Gleisanschluss..) und den beiden kurz vor Fertigstellung stehenden Neubauten *direkt* am Humboldthafen (bekanntlich dann ebenfalls mit Ladengeschäften wie Edeka & Rossmann, außerdem Gastronomie im EG), weiterer Gastro am westlichen Rande des Washingtonplatzes und Gastro dort ab 2020 im "Cube"-EG gilt (aus dem "Quartier Heidestraße"-Thread):



    Nur so am Rande, um möglichen Missverständnissen / Unklarheiten, geschweige denn: - unbegründeten - Vorurteilen vorzubeugen...;)

  • Noch ein Gesamtüberblick zur Europacity in Sachen Gastro, Ladengeschäften etc., ebenfalls zum gefühlt drölfzigsten Male:)


    Och, bitte. Bei meinen Zweifeln bezüglich Belebung einer "riesigen Fläche" ging es nicht um das Gesamtprojekt, sondern um den Platz namens "Kunst-Campus" – was Du um 20:35 Uhr auch entsprechend beantwortet hast. Um 21:32 Uhr hast Du es vergessen?

  • ^ Ich nicht, aber deine Formulierung war schwammig ("riesig" halte ich allein für den Platz für doch übertrieben:)), insofern für so "Flüchtigleser" wie z.B. besagte/n TAZ-Mitarbeiter/in:


    Nur so am Rande, um möglichen Missverständnissen / Unklarheiten, geschweige denn: - unbegründeten - Vorurteilen vorzubeugen...;)


    PS: Wann bekommen wir hier im DAF mal von DIR gemachte Fotos, aus Berlin oder gerne auch Potsdam, mal zu sehen?
    Im Kritisieren bist du immer gerne dabei, aber sonst so: Nichts, nada, niente..

  • ^ Ich denke nicht, dass jeder Forist auch eigene Bilder beisteuern muss. Mir jedenfalls reicht es vollkommen, wenn jeder sich mit seinen spezifischen Stärken und Interessen einbringt. Dazu gehören (z.B.) Deine sehr kenntnisreichen und präzisen Beiträge ebenso wie (z.B.) die intelligenten und differenzierten, aber dennoch pointiert urteilenden Beiträge von Architektenkind.

  • ^^ Hm, ich bin ein bisschen faul geworden, was die Fotos betrifft. Stimmt. Aber schau mal hier und hier und hier und hier. Und was, genau, hat das jetzt mit meinen Argumenten zur Europacity zu tun? Neudeutsch nennt man Dein Vorgehen "Derailing" (Ablenkung, Wegführung vom Gegenstand), aber das ist doch ganz unnötig. Verstehe nicht, warum du Dich so echauffierst – inhaltlich sind wir hier doch recht nahe beieinander?

  • ^ Och, bitte. Bei meinem "Gesamtüberblick" ging es nicht um dich, sondern um andere Mitleser – es sei denn, du bist TAZ-Mitarbeiter, dann würde ich verstehen, warum du Dich so echauffierst...


    Ich denke, jeder andere wird mir auch darin zustimmen, dass deine 2015/16er Fotos eine Bereicherung fürs DAF waren - eine "spezifische Stärke" und offenbar auch "Interesse", das 2019 wieder mehr Raum verdient!

  • Europacity, östlich der Heidestraße - Teil 1

    Ein Rundgang durch die Europacity östlich der Heidestraße.


    Teil 1 zeigt den Baufortschritt entlang der Heidestraße und ihrer Seitenstraßen.


    An der Tanke:






    Ecke Lydia-Rabinowitsch-Str.:










    Durchblick nach Süden Richtung Kunstcampus:




    Lydia-Rabinowitsch-Str. (Ostabschnitt), Blick nach Norden:




    Blick nach Norden:



    Hier mal gelber Klinker:


  • Europacity, östlich der Heidestraße - Teil 2

    Ein Rundgang durch die Europacity östlich der Heidestraße.


    Teil 2 zeigt den Baufortschritt vom Nordhafen und vom Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal aus.


    Künftige Anbindung der Kieler Brücke:




    Blick von der Nordhafenbrücke nach Süden:





    Entlang des Kanals: