Karlsruhe: IKEA Durlacher Allee (ab 2016)

  • Karlsruhe: IKEA Durlacher Allee (ab 2016)

    Rund 20 Jahre sucht IKEA einen passenden Bauplatz in Karlsruhe und der Region. Jetzt scheint es in Karlsruhe realistisch zu werden. IKEA allein wäre gerade hier sicher keine Diskussion wert. Aber was es zumindest konzeptionell spannend macht: Mit welchem Konzept und mit welchem Format, auch architektonisch, kommt der schwedische Möbelriese? Eines scheint klar, den Platz für einen klassischen IKEA-Markt wird es nicht geben. Kommt dann ein City-Store nach dem Hamburger Modell?


    http://mobil.ka-news.de/region…konkreter;art6066,1262809

  • Eine Lösung scheint wohl in greifbarer Nähe. Aber nicht am erwarten Standort. Bin gespannt, ob noch vor der Kommunalwahl ein Ergebnis veröffentlicht wird.:cool:

  • An welchem Standort denn nun eigentlich? Das Googeln erzeugt bei mir unterschiedliche Aussagen. Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären.

  • So ist es. Gibt ja nur zwei Plätze ;) So oder so, endlich wieder ne Großbaustelle in der Stadt... Interessanter Zug auch, PK noch direkt vor den Kommunalwahlen. Zufälle gibt's ;))).

  • zwei Plätze? Wo denkst du denn, kommt IKEA hin? Beim ESG Frankonia? Oder bei Bosch in der Nähe? Praktiker ist leer, aber das Gelände ist wohl zu klein? Neben Roller, aber da wird ja bald die Hagsfeld-Straße entlang gehen... dm baut gegenüber Real, da ist auch kein Platz mehr... Ich will nicht bis zur PK warten :lach:


    Und warum wurde meinem KSC dort massiv Steine in den Weg gelegt und IKEA darf es? (Also IKEA wird deutlich mehr Verkehr und Lärm bringen als alle zwei Wochen die 20.000 - 25.000 Hooligans des KSC´s)


    Aber ich freue mich über IKEA - für mich ein großer Gewinn für unsere Stadt...

  • Ein erster Artikel bei ka-news:
    http://www.ka-news.de/wirtscha…-jaehrlich;art127,1396374


    - Invest ca. 80Mio€
    - Eröffnung Sommer 2017
    - IKEA will "innovatives Mobilitätskonzept" mit 1.500 PKW-Stellplätzen, 200 Fahrradparkern und 15% Bahnanteil verwirklichen.
    - Baubeginn soll im Sommer 2016 sein, davor sind noch zahlreiche Studien anzufertigen.
    - Verkaufsfläche ca. 33.000m³ Grundstück ca. 29.000m³

    Einmal editiert, zuletzt von fehlplaner () aus folgendem Grund: Fehler in zusammenfassung korrigiert. Danke @jenny184

  • 2016/17 wird vermutlich das Jahr der Großbaustelle in Karlsruhe: IKEA, DM-ZENTRALE, Wildpark, Kombilösung auf Kriegsstraße...und vielleicht noch Hauptbahnhof Süd mit Fernbusbahnhof... Da werden die Bauarbeiter knapp in der Region..


  • Die Durlacher Alle gewinnt immer mehr an Bedeutung, die Straße mausert sich immer mehr zu einem „Unternehmen-Boulevard“. Unsere sehr langweilige Stadteinfahrt wird immer besser!


    Ich hätte nun echt nichts dagegen, wenn der rote Bereich ebenfalls bebaut werden würde. Dort eine Multifunktional-Arena wie die SAP-Arena, ein Stadion mit 35.000 Zuschauer (die Entscheidung ist ja bereits gefallen) und/oder ein Center nach Vorbild des CentrO in Oberhausen!! Das wäre doch was (Träumen ist ja bekanntlich erlaubt). Auch wenn die Umweltfreunde nun schreien werden, mir würde das richtig gut gefallen.


    Ich bin auf die Planungsentwürfe von IKEA gespannt, aber ich habe ein gutes Gefühl…


    @ Jenny
    Internethauptstadt, Fahrradhauptstadt, Car-Sharing-Hauptstadt,Baustellenhauptstadt und Bauarbeiterhauptstadt… Karlsruhe kann so viel!!! ;-)

  • ...nicht zu vergessen, etwas weiter Richtung Innenstadt: die BGV-Zentrale und in das Vollackgebäude auf dem Schlachthof kommt Deutschlandzentrale eines amerikanischen Softwarekonzerns...vielleicht kommt auf das ehemalige Zschernitzgrundstück noch was schönes. ..

  • Wuerde man tatsaechlich das rot gekennzeichnete Areal, wie vorgeschlagen, bebauen, duerfte die Kapazitaet der Durlacher Allee bei weitem ueberschritten sein.
    Allein der IKEA sollte ja schon ein deutliches Plus an Verkehraufkommen generieren.
    Und das Potential fuer einen Ausbau duerfte doch sehr begrenzt sein oder?

  • ^ Jenny: die Erweiterung/ Sanierung des Staatstheaters hast du in der Aufzählung noch vergessen , wird wohl auch ne größere Baustelle


    Zum Ikea: Naja dass Ikea nach KA kommt is schon cool, allein wegen den Hotdogs usw. aber von der architektonischen Qualität des Gebäudes bin ich jetzt nicht so begeistert ..is halt ein Ikea, auch wenn das Ding ein wenig höher ist.

  • wenn schon... / Polizeikaserne

    der rot umrandete Bereich bebaut würde, dann wäre mir sowas wie die "Stadt am See" aus dem Entwurf von Berchtoldkrass http://www.karlsruhe.de/b3/bau…erchtoldkrass_Seite_4.jpg bei der Planungswerkstatt zur Durlacher Allee am liebsten.
    Der Entwurf erschließt das Gebiet auch noch über den Ostring, wodurch die Belastung für die Durlacher Allee nicht so krass wäre.


    ...nicht zu vergessen, etwas weiter Richtung Innenstadt: die BGV-Zentrale und in das Vollackgebäude auf dem Schlachthof kommt Deutschlandzentrale eines amerikanischen Softwarekonzerns...vielleicht kommt auf das ehemalige Zschernitzgrundstück noch was schönes. ..


    Ich hätte da noch einen Vorschlag, das Land sucht sich einen Investor, der in einer der Kasernen im Osten ein neues Polizeipräsidium baut um die Platznot zu beheben. Im Gegenzug könnte dann das bisherige Gelände (Kaloderma) an der Durlacher Allee in attraktive Loftwohnungen mit ergänzenden Neubauten umgenutzt werden. Auf dem Gelände dämmern noch ungeahnte Schätze vor sich hin.

  • Nun ja, etwas unkoordiniert ist das ganze schon. Man haut die Lücke zwischen Durlach und Karlsruhe mit monofunktionalen Klötzen zu. Die Planungswerkstatt Durlacher Allee hatte das Ziel, vor allem "urbane" Gewerbestandorte zu schaffen. Karlsruhe ist sehr linear organisiert, d.h. die Chance ist nicht klein, die Achse Durlach - Karlsruhe langfristig zu urbanisieren. Klar sind die Gewerbeflächen knapp, deswegen sollte man sie nicht JETZT mit Grüne-Wiesen-Typologien zubauen. Was fehlt, ist ein bisschen mehr Weitsicht und ein Bewusstsein für die Regionalstadt. Die ganze Diskussion um Mittelzentren (z.B. Rastatt-hier sollte Ikea ursprünglich hin) und Oberzentren hinkt der Realität doch schon längst hinterher. Es entwickelt sich ein metropolitanes Netz aus Karlsruhe-Mannheim-Heidelberg, wobei die Mittelstädte wie Bruchsal, Wiesloch - Walldorf oder Sinsheim längst schon zu ergänzenden oberzentralen Standoren geworden sind - Regionalplan hin oder her. Karlsruhe backt weiterhin kleine Brötchen, die Stadtpolitik ist nicht in der Lage die werdende "Metropole Karlsruhe" anzupacken und zu gestalten. Dazu gehört eben auch, Stadteingänge nicht mit Allerweltsmöbelfilialen, deren Architektur und schmarotzendem Verständnis von Stadt zuzubauen.