Dresden: Albertstadt

  • Wohnquartier Albertstadt-Ost - Teil 1: Marienallee / 5 neue Strassen (Quarterback) - fertig, zuletzt^, auch von mir nochmal eine Fotorunde

    zur Melli-Beese-Schule (rechts im Bild) gibt es nun leider zwei Strassen nebenan - dem Geländesprung geschuldet.

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    Ausser der städtischen Pocket-Park-Fläche für Grün und Spielplatz südlich + mittig des Quartiers gehört alles weiter dem Bauherrn Quarterback.

    Alle südlichen noch brachen Flächen bis zur Stauffenbergallee sind offenbar der WID übertragen und erscheinen zB im Themenstadtplan nicht als "städtisch".

    Bild: https://i.postimg.cc/G2mvtk6Y/P1190721.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/m2Cj0S42/P1190722.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/GprFw0QX/P1190724.jpg

    Unten der Blick durch die neue Eva-Büttner-Strasse (Weststrang) gen Stadt. Ganz hinten folgt der Durchweg für Fuß+Rad zur Stauffe als Rampe.

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    Alle Strassen sehen etwas anders aus: hier die Eva-Büttner-Strasse (Oststrang)

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    Die Innenhöfe gefallen mir gut, sie erhielten recht viele Bäume.

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    Der Pocket-Park als letzte städtische Fläche - noch geperrt für die Anwachsphase.

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    Fußwegrampe und Tor zur Stauffenbergallee

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    Blick auf die WID-Brachen // Blick auf die neue Grünanlage der Freien Alernativschule Dresden // Blick vom Erdhügel nördlich des Quartiers

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    Damals im Bezirksbeirat erstritten und mitbeschlossen: Herausnahme eines Bauteils für eine grüne Freizeitfläche für die Freie Alternativschule Dresden.

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    Grünfläche und Freizeitfläche (Schulhoffläche) sind noch durch die alte Pflasterstrasse getrennt. Diese Stichstrasse ist nun überflüssig und sollte wegkommen.


    zum Strassenbau: Neubau und Erneuerung der Else-Ulrich-Beli-Strasse (=Eubs) bis zur Stauffen-Kreuzung (= 2. Erschließung des Neubaugebietes).

    Links im Foto ist besagte alte Pflaster-Stichstrasse zu sehen. Die neuen Zäune deuten aber so gar nicht drauf hin, daß die Stichstrasse wegkäme. =O

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    weitere Motive zum Strassenbau der "Eubs". Die neuen sperrigen Strassennamen werden sich auch nur die Anwohnenden merken (müssen)... :D

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    Bonusblick zur Garnisonkirche westwärts

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    alle fotos elli kny

  • Bei allem nötigen Respekt, aber sowas lieblos Hingezimmertes hab ich noch nie gesehen!


    Warum verläuft die mittlere Straße nicht mittig zum Mittelrisalit des Altbaus an der Stirnseite?

    Warum verwandte man für die Fassade nicht das gleiche Material, wie im Sockel der Bauten?

    Warum sind die Baukörper so unendlich hässlich deformiert?


    So viele Fragen... Und kein Mensch verstehts... Der Architekt bestimmt selbst auch nich 😂


    Schade ums Bauland und die Materialien...

  • Warum verläuft die mittlere Straße nicht mittig zum Mittelrisalit des Altbaus an der Stirnseite?

    Es gibt im Städtebau Strömungen, die exakte Symmetrien eher ablehnen und bewusst mit Versatz arbeiten.

    Warum verwandte man für die Fassade nicht das gleiche Material, wie im Sockel der Bauten?

    Vermutlich, weil der Architekt/Bauherr das ansprechend findet. Die Betonung der Sockelzone durch Materialwahl ist ein seit jeher durchaus gebräuchliches architektonisches Mittel; in der Gründerzeit wurde dafür oft eine Sandsteinverblendung genommen.

  • Ich habe in erster Linie erklärt, was er für sachliche Gründe geben könnte, dass so gebaut wurde, wie gebaut wurde. Ob diese Gründe tatsächlich ausschlaggebend waren, weiß ich nicht.

    Wie man daraus Schlüsse über Gefallen oder Nichtgefallen ziehen kann, will sich mir nicht so recht erschließen...

  • Diese Flachdach-Putzfassaden-Boxen könnten so in jeder möglichen Stadt stehen, man erkennt zwar etwas Mühe an der Verklinkerung des EG und den farblich kontrastierten Fensterumrandungen, aber vor allem bei den kleineren Fenstern sieht das einfach nur schlecht aus.

  • Was für ein schreckliches Hingekrache von stillosen Kisten. Wer sowas Architektur schimpft, hält von der Zunft genauso wenig, wie jene, die das als lächerlichen Schrott betiteln. Das kann doch niemandes Ernst sein, sich das als Portfolio ans Revers zu heften?! Sämtliche Beteiligte haben locker Sehschule, Farbenlehre, Gestaltungslehre, Städtebau, Design und Landschaftsbau geschwänzt.


    Das ganze Areal kann nur eine Karikatur auf Städtebau, Architektur und Immobilienwirtschaft sein. Quasi Titanic-Böhmermann Happening in real life. Anders ist das nicht zu erklären.

  • ^ So verständlich Kritik bis Fundamentalkritik am heutigen Bauen in Deutschland auch ist (Ursachen und Gründe sind mannigfaltig), bleiben die meisten

    Leser wohl doch etwas ratlos zurück, sofern man nicht auch mal ein Positiv anbietet, wie es denn besser und fachkompetenter sein sollte.

    Also bitte mal (wenigstens kurz) aufzeigen, wie deine Alternative aussehen und beschaffen sein sollte - auch was den landschaftsplanerischen Aspekt betrifft.

    Denkst du hier an "Neue Gründerzeit" a la Antonstadt, oder an generell autofrei, wie sollten die Straßenräume aussehen und das Einzelhaus?

    Kommt da nix, bleibt auch immer wiederholte Kritik als hohler Zahn zurück, eine Debatte braucht auch das Pro neben dem Kontra.

    Wir haben es hier zudem mit einer "externen Lage" auf freiem Felde zu tun, und um kein "Weiterbauen in integrierten Lagen". Das spielt ja auch eine Rolle.

  • Warum sollte man den Fachleuten, die für sich immer rausnehmen, die einzigen sein zu dürfen, sich über das Thema auszulassen, noch erklären, was im Kern ihr Job ist?

    Ist der Zahn nicht ebenso ziemlich faul, wenn man immer wieder drauf hinweist, was und wie es besser gemacht werden kann und es ebenso nichts ändert?

    Genauso find ich dieses dauernde Bemühen von Entschuldigungen und Abschwächungen von diesem Schrott absurd und kontraproduktiv. Es ist auch so elendig schwächlich und zeigt ziemlich deutlich, dass man sich hier fein an seiner Tastatur damit zufrieden gibt, Beiträge zu verfassen, aber in der wahren Welt macht sich keiner die Hände oder die Reputation schmutzig.


    Hier zu schreiben, was besser wär oder wie es richtig wär, bringt garnichts. Die Lesenden wissen das, hier tummeln sich Leute mit Kenntnissen! Raus gehen und dem Laien zu erklären, warum er das was er sieht, seltsam oder ungemütlich oder abstoßend findet, das wär wichtig.

    Und da in der Welt da draußen die hier wohlmeinenden und fachlich fuliminant guten Ratschläge und Beiträge anderer genauso von Interesse sind, wie meine rotzigen, schnörkellosen aber direkten und ehrlichen Kommentare, belass ich es auch gern mal dabei, der zahnlosen Weichspüler hier ab und an mal was zum empören, wundern oder ärgern da zu lassen und besetze weiter diese Nische am Rande der Diskussion, die dem Wolkenkuckucksheim wenigstens dann etwas pepp gibt, wenn man beim mitlesen das Gefühl hat, es sei alles schon gesagt worden.


    Buh!

  • ^ Ja, das ist wirklich Buh, aber ich möchte dir erklären, warum deine leidvolle Perspektive doch nicht ganz richtig sein könnte und teils nicht stimmig bzw widersprüchlich ist.

    Zunächst bemühst du wieder den eine konkrete Antwort auf meine Frage umschiffenden "Überbau" und delegierst die Antwort an die sog. Fachleute.

    Dabei weißt doch du es doch besser, daß es hier gerade auch auf die Perspektive "von aussen" ankommt, um die Sache nicht denen allein zu überlassen.

    Jetzt so zu verfahren, widerspricht auch deinem bisherigen Engagement in mühseligen Gesprächen draussen. Hier bleibt es nicht nur "unter vier Augen".


    Ja, Änderungen sind zäh und langwierig, aber daß es so gar nichts bringt, sehe ich nicht. Auch wenn die Masse der Karawane immer weiterzieht, gibt es doch schon paar bessere Resultate zu verzeichnen - auch wenn das deutschlandweit singuläre "Leipziger Niveau" meist noch nicht erreicht wird.

    Die große und wohl entscheidende Schwäche ist deine Emotionalität. Das ist menschlich verständlich, aber es gilt eine Kommunikations-Basisregel: Nie zu emotional argumentieren! Das zerstört immer die Bereitschaft der Zuhörenden. Das mußte ich vor vielen Jahren auch erst mal checken und ändern.


    Was das "draussen Hände schmutzig machen" betrifft, wäre es natürlich wünschenswert, wenn mehr Tastatur-Tipper ins konkrete Aussengeschäft gingen, aber einige tun dies ja, auf unterschiedliche Weise. In mehr Gesprächen "mit Laien" sehe ich da allerdings weniger Sinn, als zB mehr Kontakte in Ämter bzw Politik anzugehen, so wie ich das bei jeder (inzwischen seltenen) Gelegenheit versuche. Grund: "die Laien" entscheiden doch nüscht, es sind immer die relevanten paar Leute! Also das ist nicht stimmig bei deiner Replik. Oder denkst du, unter heutigen Medial-Bedingungen noch eine Masseninitiative auf die Beine zu kriegen? Richtig ist, daß aus der Architektenschaft selbst zu wenig kommt - aus Ängsten, aus Zwängen, aus Auslastungsgründen, wegen Ideologien.


    Zum Schluß gibst du dich der Provokation als Heilmittel hin, das ist zwar ehrlich, aber bitte, auch das nützt doch ohne Aufzeigen von Alternativen nichts!

    Ich denke, die "hier mitlesenden Architekten" würde schon sehr interessieren, was am konkreten Beispiel vermeint ist.

    Im Übrigen ist solches Forum hier eigentlich die einzige direkte und schnelle Möglichkeit für alle, sich zu äußern und in potenzieller Breite wahrgenommen zu werden. Es gibt sonst nix anderes, die Stadt bietet keine Plattform an, alle "Vier-Augen-Gespräche" bleiben auch nur unter sich. Das gilt auch, wenn die "Einschaltquote" bzw das "Engagement aus DD" hier nicht sonderlich hoch ist, was allerdings auch Vorteile wie Schaffbarkeit und Übersichtlichkeit beibehält.


    Also, und Fazit: meine Frage harrt weiter der Antwort: Wie sollte dieser Wohnpark an der Marienallee deiner Meinung nach beschaffen sein? Wie würde er aussehen, sofern du zB die Anwendung der neuen Gestaltungsleitlinien verlangtest? Offener oder blockrandiger Bautyp, welche Straßenräume und öff. Bereiche? Irgendwas muß da noch kommen, sonst tappe zumindest ich weiter im Dunklen. Wenigstens Kurz, wenigstens etwas...