Dresden: Sonstige Infrastrukturprojekte

  • Rückblick: AUTOBAHN A 17
    "Zum Frühstück nach Prag"


    stadtnahe Südumfahrung Dresden - das entscheidende Nachwende-Infrastrukturprojekt, erstmalige Entlastung des Stadtkörpers vom Transit- und Durchgangsverkehr


    erbaut 1998 bis 2006, ausführliches wiki HIER




    talquerung durch den plauenschen grund (fluss weißeritz)


    hinzu kamen große Zubringer, wie hier der südliche Anschluss


    oder der süd-westliche zubringer über DD-Gompitz/Pennrich

  • Nach ein wenig vergangener Zeit melde ich mich nun mit einem Großprojekt wieder, das den Verkehr und die Strukturierung Dresdens verändern wird.
    In letzter Zeit kam ein wenig Bewegung in die Infrastruktur: Stadtbahnprogramm 2020, Diskussion über Brücken und Bundesstraßen in der City, ein neuer Busbahnhof wird gebraucht und und und. Nun fand ich den Grund für all das.
    Vor kurzen berichtete die BILD-Zeitung folgendes:


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    DRESDENS FAHRPLAN FÜR DIE ZUKUNFT
    Bis 2025 sollen 1,2 Milliarden Euro in Verkehrsprojekte investiert werden


    Dresden- Es ist der wohl ambitionierteste Plan der Stadtverwaltung für Jahrzehnte!
    1,2 Milliarden Euro sollen bis 2025 und darüber hinaus in Dresdens Infrastruktur investiert werden- das zeigt nun erstmals der konkrete "Verkehrsentwicklungsplan 2025+" der Stadt auf.
    Seit 2007 brütet Dr. Matthias Mohaupt (53) vom Stadtplanungsamt über dem Konzept, an dem Verbände, Verkehrsbetriebe und Wissenschaftler mitwirkten.
    Mit insgesamt 149 Maßnahmen soll der Verkehr in der Stadt grundlegend geändert- und hoffentlich auch verbessert- werden. Die Hauptlast der 1,2 Milliarden Euro kommt vom Bund und über Fördergelder.
    Auf die Stadt kommen dabei 142 Mio. Euro Ausgaben zu. [...]
    "Aber hier wurde ein Rahmenplan für die Verkehrsplanung der Zukunft vorgelegt, zu dem dich die Stadt auch bekennen sollte", erklärte Baubürgermeister Jörn Marx (54, CDU) schon mal vorsorglich Richtung Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (50, CDU).
    Auch die Ortsbeiräte (November/Dezember) und die Ausschüsse im Rathaus haben noch ein Mitspracherecht.
    Im Frühjahr 2014 soll der Verkehrsentwicklungsplan vom Stadtrat abgesegnet werden.
    Diese Kernvorhaben werden aber laut Stadtplanungsamt definitiv realisiert:
    -Sophienstraße wird Fußgängerzone (Augustusbrücke+Sophienstraße nur für Straßenbahn, Taxis, Hotelgäste)


    -Neue Elbbrücke am Ostragehege (Neue Brücke Höhe Ballhaus Watzke nur für Rad und Fußgänger, Realisierung vor 2025 fraglich)


    -Busbahnhof gebaut (neuer ZOB hinter dem Hbf auf der Südseite)


    -Bundesstraßen raus aus der City (B6, B97, B170, B173 verlaufen auf 26er-Ring, B172 auf Staatsstraße)


    -Stadtbahnprogramm 2020 (s.Thread)


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    Soweit ja nichts neues bei den Maßnahmen, außer vllt. die Brücke.
    Die BILD ist sicherlich nicht die beste Quelle. Deswegen forschte ich ein wenig nach, und erkannte bald, dass der "Verkehrsentwicklungsplan 2025+" tatsächlich existiert.
    Und das ist das neue an der Sache: Es gibt ein Großprojekt, was die Realisierung dieser Dinge konkretisiert. Toll!
    Zum VEP gehören übrigens auch der grüne Altstadtring sowie sie autofreie Zone Kesselsdorfer Straße.
    Mein Fazit: Gute Sache!

  • VEP 2025+


    als stadtratsbeschluss bekommt das konzept tatsächlich verbindliche wirkung, jedoch wird sich der stadtverkehr nicht grundsätzlich ändern. vielmehr könnte eine trendwende hin zu mehr umweltverbund erreicht werden. der MIV wird aber immer noch eine wichtige rolle spielen, aber nicht mehr innerstädtisch. um ihn dort überhaupt rauszukriegen muss die lange geplante bundesstrassenführung nun endlich umgesetzt werden.


    die scheinbar hohen investmittel sind nicht illusorisch, wurden in den letzten 10 jahren auch etwa 1,3 Mrd. Euro in die infrastruktur gesteckt. mit den prognostizierten bis zu stark steigenden zahlen für die kommenden haushalte müsste die finanzierung möglich sein. also die meisten maßnahmen werden mE auch umgesetzt. dazu sind aber (auch um streitereien zu vermeiden) klare stadtratsverhältnisse von vorteil, die im mai 2014 zur wahl stehen.


    die umsetzung des VEP wird durchaus einiges neues bringen - in vielen eher kleinen maßnahmen für den umweltverbund und der großen vorgabe, nicht dem autoverkehr nicht mehr so viel raum zu geben, im gegenteil endlich restriktivere maßnahmen auch tatsächlich umzusetzen. sonst nützt das ja alles nix.


    die aug.brücke+sophienstrasse wird nicht definitiv realisiert, sondern hängt immer noch von der politischen umsetzbarkeit im stadtrat ab (mehrheiten?). die neue zusammensetzung des rates ab mai 2014 ist dabei von entscheidender bedeutung.


    die ostra-brücke ist zwar langfristig angedacht, allerdings auch eine querung an der erfurter strasse. das ist für die nä. jahre noch kein umsetzungsding - vielmehr nur planspiel. also auch na nix mit definitiv umgesetzt.


    es gibt von den 150 maßnahmen aber eine ganze reihe von bauvorhaben, die schon in den kommenden jahren definitiv umgesetzt werden (letztlich ist ja geld da), komisch dass die BILD ausgerechnet die wackeligsten aufführt. die haben nur die großen wunschprioritäten genannt, aber nicht das was definitiv kommen wird. das ist eh noch ziemlich unklar und wird immer von den finanzen abhängen.


    um die großen und überbreiten innenstadtstrassen überhaupt mal in irgendeiner weise zu reduzieren/schmälern muss die verlegung der bundesstrassen abgeschlossen werden. dazu fehlen hauptsächlich nur 2 kleinere lückenschließungen: ein stück e-ambross-ufer in altcotta und die verlängerung der fröbelstrasse bis zur rosenstrasse. das wären zwar 2 kleinere strassen-neubauten, aber die sind unabdingbar um großflächig eine verkehrsberuhigung (v.a. innerstädtisch) anzugehen. das ist aber vielen neubau-prinzipgegnern nicht klar, dabei gibt es gar keine weiteren größeren neubaustrassen.


    mit den bundesstrassen auf den aussentangenten und der restlichen bündelung auf dem 26er-innenstadtring könnten viele große strassenräume der innenstadt neu gedacht werden. so z.b. die für die stadtbahn2020 umzubauende budapester strasse, die man völlig neu und eng strukturieren könnte und dadurch eine wirklich attraktive stadtreparatur ermöglichen würde. an solchen strassen, die zudem ohnehin für verkehrsumbauten (zb stadtbahn2020) vorgesehen sind (pillnitzer strasse) darf der fehler der überbreiten schneise einer freiberger strasse nicht wiederholt werden. 60-70m breite und tote strassenräume müssen auf ca. 20m breite umorganisiert werden (bauliche neufassung ermöglichen).


    Spock: bist du sicher mit dem busbahnhof auf der südseite? bisher gibts eine planung für die nordseite (ammonstrasse), aber die umsetzung ist derzeit noch völlig unsicher.

  • Busbahnhof am Hauptbahnhof


    heute schreibt die SäZ:

    Weiterhin unklar ist, wann mit dem Bau eines eigenen Busbahnhofs am Westende des Wiener Platzes begonnen wird. Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) hatte zuletzt angekündigt, dass man Privatunternehmen suche, die sich an den Baukosten von rund 4,5 Millionen Euro beteiligen und den Bahnhof später betreiben. Nun heißt es, man stehe in Verhandlungen. Die Fernbusanbieter signalisieren aber schon einmal ihre Bereitschaft dafür. „Wir würden uns für Dresden einen passenden Busbahnhof mit ausreichend Platz, mehreren Haltebuchten und im Idealfall elektronischen Anzeigetafeln wünschen“, sagt Flixbus-Sprecherin Bettina Engert. „Dafür sind wir als Anbieter bereit, entsprechende Nutzungsgebühren zu zahlen, ähnlich wie dies bereits in Hamburg, Berlin oder München der Fall ist.“


    quelle: http://www.sz-online.de/nachri…hauptbahnhof-2712831.html


    damit bleibt es beim standort nordwestlich des Hbf. nur ist eine nutzungsgebühr etwas anderes als eine kostenbeteiligung am bau des busbahnhofs. dazu sind die fernbusunternehmen wohl noch nicht bereit.

  • Ausbau des ÖV-Netzes


    Stadtbahnprogramm 2020 = ca. 220 mill. euro (ME), davon ca. 30 ME anteil stadt
    1.BA: Wasaplatz-Trasse (oskarstrasse) baubeginn ende 2014 / anfang 2015,
    neue zentralhaltestelle strehlen entsteht


    Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Strasse ist finanziell gesichert:
    kosten ca. 6 ME, anteil stadt 1,5 ME (na das muss doch zu machen sein)
    anfang 2015 soll baubeginn sein


    Ausbau S-Bahn DD-neustadt bis Coswig = 350 ME (Deutsche Bahn)
    noch unsicher: Haltepunkte Albertstadt, Nossener Brücke und R-Strauss-Platz,
    die stadt müsste pro haltepunkt ca. 1,0 ME beisteuern (noch nicht im haushalt geplant)


    Umrüstung auf moderne Ampeltechnik (beschleunigung straba und bus) = 6 ME (noch nicht im haushalt geplant)


    Stadtbahnlinie bis Ottendorf-Okrilla = 3 ME anteil stadt (noch nicht im haushalt geplant)


    (teilweise sollen profiteure besserer anbindungen an den kosten beteiligt werden, das soll so im VEP drinstehen, wie das gehen soll ist schleierhaft)

  • Abriss der letzten historischen Bahnbrücke am Neustädter Bahnhof


    die innenliegende brücke ist bereits weg, der abriss der vorderen wird vorbereitet


    danach werden spannbetonbrücken ohne zwischenstützen die hansastrasse überspannen. es ist ein schmerzlicher verlust - gehörte doch die brücke gerade dort zum gesamteindruck des bahnhofs.

  • Scheinbar geht das völlig ohne das absolut angebrachte Wehklagen von statten oder hab ich es aus der Ferne nur nicht mitbekommen?
    Allein das kunstvolle Geländer.... da gibt es nicht wenige, die das der Bahn sofort gegen einen Obolus abnehmen würden.

  • S-Bahn-Ausbau: Bereich DD-Neustadt


    am bischofsplatz wird das fundament einer einzelstütze für den überbau eines weiteren gleises errichtet

    oben: vorige woche - - unten: heute: bohrpfähle mit freigelegter anschlussbewehrung


    auch die alte bahnbrücke an der Johann-Meyer-Strasse wird durch einen neubau ersetzt


    derzeit laufen noch die abrissarbeiten

  • Saxonia


    zu historische bahnbrücken: ja, es gibt keinerlei mukken seitens der "bevölkerung". die meisten leute wissen es gar nicht, interessieren sich nicht oder lesen nur "bahn erneuert brücken" oder "strassensperrung wegen bahnbaustelle" in der presse. viele sehen es auch erst, wenn alles neu ist und es ihnen auffällt. manchmal wird dann noch bissel rumgemeckert.


    leider finde ich das ganze sehr intransparent, die DB behandelt nicht nur dresden recht stiefmütterlich, es gibt kaum infos und nur geringste kommunikation auf ämterebene. keine ahnung ob der denkmalschutz was mitreden durfte, ob was eingelagert wird. bekannt ist nur, dass einige der graugußsäulen eingelagert und durch die stadt anderweitig später als zutat wieder eingebaut werden.


    wie zum beispiel nahe der bahnbrücke großenhainer strasse, dort entstand ein parkgelände mit etlichen säulen, u.a. ein radunterstand auf mehreren histor. stahlstützen.

  • Die Bahn schafft es leider fast immer auch gegen denkmalgeschützte Objekte den Abriss mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit durchzusetzen. In Chemnitz wird demnächst wohl das Chemnitztalviadukt dran glauben. In Ottendorf wird nächstes Jahr ein 160 Jahre alter Viadukt abgerissen. Dafür dürfen die Leute dann die Farbe des Neubaus bestimmen....
    Auf der anderen Seite musste die Stadt Schwarzenberg eine nur noch durch Fußgänger genutzte Eisenbahnbrücke aufgrund des Denkmalschutzes sanieren, obwohl sie gern abgerissen hätte. Da hat wohl schlichtweg die Bahnlobby gefehlt.

  • Brückenabrisse DD-Neustadt


    hier die Brücken Lössnitzstrasse am nördlichen Vorfeld des Neustädter Bahnhofs


    die alten brücken sind nun weg.



    an der harkortstrasse in pieschen ist jede menge schüttgut aufgetürmt

  • Trauriges Bild aber wie immer danke für die Dokumentation. Passend zur Stimmung auch diese furchtbaren Straßenlaternen im Stile einer Schreibtischlampe bei der Kripo.

  • Neustädter Bahnhof - Empfangshalle


    mitte juni beginnt der abriss des pavillons in der empfangshalle, gut 5 monate später soll bereits der neue gläserne pavillon eingeweiht werden.
    das DB-reisezentrum zieht derweil in container auf den schlesischen platz.
    fotos werden bei zeiten folgen. das optische erscheinungsbild in der halle wird sich mE deutlich verbessern. die umbauten betreffen nur den pavillonbau.


    ausserdem werden die letzten bahnsteige 1-3 bis jahresende fertig und lifte eingebaut.
    auch die drei historischen schaffnerhäuschen werden dann als warteräume saniert sein.


    anstelle der abgerissenen altbrücken über der hansastrasse sind neue spannbetonbrücken montiert und werden weiter ausgebaut. über der lössnitzstrasse werden derzeit die neuen auflager für die spannbrücken erstellt, die montage der brückenteile wird in kürze folgen. somit fehlen nur noch die letzten altbrücken des östlichsten gleisstrangs, die als letzte historische brückenrelikte auch nicht mehr lange zu sehen sein werden.

  • Neustädter Bahnhof - letzte historische Bahnbrücke ist abgerissen



    In der SäZ erschien dazu vor Tagen ein Artikel, welcher minutiös die technischen Aspekte der Abrissaktion und das Drumrum schilderte, allerdings in keinster Weise den Verlust dieses letzten Zeitzeugen erwähnte. Soviel nochmal dazu, ob es jemanden interessiert.

  • Stadtbahn am Zelleschen Weg bis 2019


    Länge des Ausbauabschnitts: 2,8 km - von Strehlen nach Löbtau
    Investition: ca. 100 Millionen Euro (voraussichtlich 60 Mill. Bund, 40 Mill. Stadt)
    Baubeginn am Zelleschen Weg: spätestens Ende 2017 - sonst läuft die Bundesförderung aus
    1.BA 2015 - Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße
    2.BA 2015 - derzeit in Endplanung - Verlegung Straßenbahn von Wasastraße in Oskarstraße


    Die beiden hier gemeinten großen Neubauabschnitte sind:
    3.BA Nossener Brücke - Nürnberger Platz (Brückenneubau für Straba + MIV geplant)
    4.BA Nürnberger Platz über Zellescher Weg bis zum Wasaplatz (derzeit Vorplanung)


    Schwierigstes Teilstück ist die zunehmend marode Nossener (Auto)Brücke. Hier sieht es derzeit nach einem kompletten Neubau für MIV und Straba aus. Der Stadtrat soll dies quasi als Sonderprojekt schon im Mai beschließen.


    Für die anderen Neubauabschnitte gibt es mehrere Varianten, auch sollen die Radfahrer breitere Streifen bekommen und die Autofahrbahnen schmaler werden.


    Schlechtes Bild von einer Planung der Nürnberger Straße durch die Südvorstadt.
    Hier ist die breite Variante dargestellt, die hoffentlich nicht umgesetzt wird.



    Mögliche Variante am Zelleschen Weg:



    ©Ansicht: Virtual-Architects

  • Stadtbahnprogramm 2020


    Auch ein neuer Liniennetzplan der DVB wird damit ab 2019 in Betrieb gehen.


    Infoseite zum Stadtbahn-Programm 2020: hier


    Die größten Veränderungen werden sein:
    Die bisherige Straba-Linie 7 wird von Pennrich kommend über die Nossener Brücke fahren und am Nürnberger Platz gen Hauptbahnhof und Dresdner Norden abbiegen.
    Die bisherige Linie 9 wird von Prohlis kommend am Wasaplatz links abbiegen, an der TUD vorbeifahren und am Nürnberger Platz gen Hauptbahnhof und altgewohnter Strecke
    abbiegen.
    Damit entsteht eine neue West-Ost-Tangente (mit Umstieg am Nürnberger Platz) - von Pennrich, über Gorbitz, Löbtau, Südvorstadt West+Ost, TUD, Strehlen, Reick bis nach Prohlis.


    Beide Straßenbahnlinien sollen im 10-Minuten-Takt fahren. Die Buslinie 61 soll im 10 min-Takt weiterbestehen. Ca. 5000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag sollen durch diese Umstellungen mobilisiert werden. Erstaunlicherweise werden dadurch sogar Fahrzeuge eingespart.



    Quelle: DVB-AG - auch die Linie 11 bis Weißig ist im Plan zu sehen.

  • Stadtbahn 2020 - Baustart evtl. schon 2014


    Gestern laut DNN: Baustart für den Abschnitt Oskarstraße könnte schon dieses Jahr sein (geplant 2015). Womöglich möchte man Zeit gewinnen, denn es steht noch viel an. 2019 laufen die Förderungen aus, bis dahin muss der Großteil bereits gebaut sein. (Anmerkung: und natürlich muss die Johannstadtstrecke auch noch mit rein.)
    Zur Trasse Zellescher Weg: Knackpunkt ist die Engstelle C-D-Friedrich-Straße, wo auch in absehbarer Zeit bereits Baustart sein soll. Die Detailplanung für die Gleisanlagen stehen noch bevor, allerdings sind sich DVB und Stadt einig, wenn keine gewichtigen Gegenargumente auftreten, sollen die Straßenbahnen am äußeren Rand des grünen Mittelstreifens am Zelleschen Weg fahren, um die heutige Baumallee zu erhalten.
    Die letzte Aussage ist äußerst fraglich, denn wo soll dann der separate Gleiskörper sein (gerade auf der Streckenlänge ist anders keine Finanzierung möglich)? Hier gehe ich von oben visualisierter Umsetzung aus, gerade noch vorgestern in der Presse. Da hat der DNN-Reporter ggf. was falsch verstanden.
    Auch an der Nürnberger und C-D-Friedrich-Straße sollen die Gleise straßenmittig liegen, natürlich - wo möglich - auf separatem Gleiskörper.

  • Neustädter Bahnhof - Erneuerung Bahndamm


    neben den brückenerstzneubauten geschehen derzeit sanierungsmaßnahmen am bahndamm zwischen neust. bahnhof und leipziger strasse - die bahngewölbe werden mit bauschutt teilweise verfüllt. der oberbau der stadteinwärtigen gleise wird in betonbauweise neu errichtet.