Max und Moritz (95m + 86m) - [in Bau]

  • Max und Moritz (95m + 86m) - [in Bau]

    Die IZ berichtet, dass die Wohnkompanie (eine Tochtergesellschaft der Zech Group) von der AE Group ein zwischen O2 World und Postbahnhof gelegenes Grundstück gekauft habe und dort rund 500 Wohnungen errichten wolle. 60.000m² Nutzfläche mit einem aus zwei Hochhäusern – 80 m und 90 m hoch - bestehenden Komplex an dem sich eine siebengeschossiges Sockelgebäude anschließt sind geplant.
    Auch das denkmalgeschützte ehemalige Übernachtungshaus soll Bestandteil der Bebauung werden. Ich habe das mal in GoogleMaps skizziert. Über diesen Lageplan kann das gemeinte Grundstück ebenfalls verortet werden (die 3 Baukörper visavis West Platz).


    Für die Fassadengestaltung hat der Projektentwickler sieben Architekturbüros zu einem Wettbewerb eingeladen. Das Ergebnis soll schon in diesem Monat feststehen.
    Mit den Bauarbeiten wolle man im Frühjahr 2014 beginnen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2016 vorgesehen.

  • hat es mich auch :)
    Wurde nur ein Streifen einer Perspektive gezeigt.. optisch geht es in die Richtung Chipperfield am Potsdamer Platz, gerundete Ecken, keine Spielereien.
    Höhen schätze ich auf irgendwas zwischen 80-100m.

  • westwerk : Die Parkside Apartments gefallen mir ziemlich gut. Etwas höhere Türme in dem Stil würden sich vermutlich auch ganz gut machen. Jetzt bin ich auch sehr gespannt ;) Ist aber eine schwache Leistung von denen die Renderings auf einem Flyer abzudrucken und sie dann nicht gleichzeitig auch auf ihre Website hochzuladen. Wo hast Du den Flyer eigentlich herbekommen, wenn ich fragen darf?

  • Die IZ berichtet heute über das 200m€ Projekt Max und Moritz. Was sie genau berichtet kann man via Abo erfahren. Eine Fernvisualisierung gibt es zumindest:



    (C) DIE WOHNKOMPANIE Berlin GmbH


    Keine Ahnung ob es sich um ein Baumassenmodell oder den Wettbewerbssieger handelt.

  • Max und Moritz

    Auch der Tagesspiegel berichtet:


    http://www.tagesspiegel.de/ber…spree-gebiet/9007584.html


    Bitte unsere Richtlinien beachten und bei Verlinkungen zu externen Pressetexten stets etwas Inhalt in eigenen Worten wiedergeben:
    #1 Ein Link oder ein paar dürre Worte machen noch keinen Beitrag. Etwas Eigenleistung in Form von Zusammenfassen, Kommentieren oder Recherchieren muss schon sein. Formuliere Deine Beiträge allgemein verständlich, achte auf Lesbarkeit, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Beiträge können jederzeit und beliebig oft korrigiert oder ergänzt werden, innerhalb von 15 Minuten nach dem ersten Absenden fügt die Boardsoftware keinen Änderungsvermerk hinzu.
    Bato

  • Scheinbar ja, denn es gibt ja noch eine Nahansicht im gleichen Artikel. Das dort abgebildete Haus sieht dem der Fernansicht sehr ähnlich!

  • Mit den flacheren Bauten kommt zumindest mal etwas architektonische Qualität in das Viertel. Die Kombinationen aus modernen und klassischen Gestaltungselementen gefällt mir. Nur die Farbe sagt mir nicht so zu. Gerade im Kontrast zur MVB-Zentrale wäre ein kräftiges Weiß vielleicht nicht schlecht.


    Die Türme finde ich...naja, in Ordnung. Solide, aber nicht wirklich aufregend.

  • Mit den flacheren Bauten kommt zumindest mal etwas architektonische Qualität in das Viertel. Die Kombinationen aus modernen und klassischen Gestaltungselementen gefällt mir. Nur die Farbe sagt mir nicht so zu. Gerade im Kontrast zur MVB-Zentrale wäre ein kräftiges Weiß vielleicht nicht schlecht.


    Dafür ist doch bereits gesorgt: siehe Living Bauhaus


    Ich finde es erstaunlich dass Hochhäuser immer einen gewissen Freibrief zur Monotonie haben....
    Ein Beispiel sieht man hier:
    Wenn es sich um einen 22m Traufhöhen Block (imaginär: 22m von der Glasfassade wie beim HH-Entwurf über dem Sockel) handeln würde wäre das Geschrei groß. Obwohl man HH vorallem durch ihre Fernwirkung wahrnimmt (und damit in erster Linie hier die Glasfassade) ist es von der Qualität nicht das Gleiche als wäre bspw. diese Fassadengestaltung imaginär auf 22m heruntergebrochen - erstaunlich nicht wahr?


    Vllt. liegt das am Landmark-Charakter von HH, der andere Details bedeutungsloser scheinen lässt oder besser gesagt es sogar angebracht ist eine schlichtere Fassadengestaltung zu wählen, da Landmark und anspruchsvolle Fassade too much wären....?
    Obendrein ist eine detaillierte Fassadengestaltung angesichts der hauptsächlichen Betrachtung von der Ferne aus auch nicht lohnend...?

  • ^Ach so.


    Das Gesamtquartier kann so - finde ich - nur gewinnen. Wenn man sich anschaut, was die Aberdeen nebenan baut, ist der Nöfer-Entwurf Weltkulturerbe.