Hochhäuser 'Max und Moritz - Upside Berlin' (95/86m | in Bau)

  • … tut mir leid, das kann ich nicht nachvollziehen. ^^ und ^. Die Türme haben eine ganz klare horizontale Fassadengestaltung, durch die Travertinbänder hervorgehoben.

    Warum um alles in der Welt sollte man da gegen die Horizontale arbeiten, wenn diese Ordnung augenscheinlich so gewollt ist und vertikale Lisenen anbringen. Das würde den Eindruck völlig aufweichen, nicht Fisch nicht Fleisch. Gebäude die nicht klar in ihrer Fassadengestaltung sind haben wir zur Genüge.

    Diese beiden Türme hier gehören nicht dazu, sie sind eindeutig in ihrer Gestaltung. Kann ich nur begrüßen.

  • Also das die Türmen bei manchen hier negativ ankommen ist natürlich Geschmack Sache und Respektiere auch die Meinung. Vlt. Empfehlenswert das Gebäude mal Live anzuschauen. Kommt anders rüber als bei den Bildern vlt . Wenn ich nicht falsch liege beginnt man April nächstes Jahres mit den 2 Turm ( 95 Meter) mit den Abbau des Gerüst. Mal sehen wie es dann aussieht. Für mich jetzt ein Gewinn nach langer Zeit / Verzögerung.

    Tut der Gegend Gut das neue Skyline - Friedrichshain :OK30:

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die Türme haben eine ganz klare horizontale Fassadengestaltung, durch die Travertinbänder hervorgehoben.

    Man hat halt das Gefühl, dass den Türmen irgendwas fehlt. (Ohne zu wissen, was es genau ist. :/) Aber das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau. Ich bin froh, dass Max & Moritz in diesem Umfeld realisiert worden ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Architektur-Fan (22. November 2025 um 18:54)

  • Camondo

    In der jetzigen horizontalen Gliederung sieht mir das zu sehr nach 60er Jahre aus, dabei deuten die runden Ecken und die Sockelbebauung eher auf die 30er Jahre oder Streamline Moderne hin.

    Hochwertige Materialien und gute Ideen, aber am Ende für mich dann wiederum nicht Fisch, nicht Fleisch, um deinen Satz aufzugreifen.

    Aber wie vieles im Leben, vmtl. Geschmackssache.

  • ^

    Was ist denn daran schlecht, wenn man bei der Fassadengestaltung eines Gebäudes stilistische Maßnahmen wieder verwendet, die schon vor

    Jahrzehnten, oder wann auch immer, als schön empfunden wurden?

  • Schlecht ist daran grundsätzlich erstmal gar nichts.

    Für meinen Geschmack sind die 60er Jahre architektonisch aber mit die schwächste Zeit gewesen. Die optimistischen, leichten 50er mit Flugdächern etc. waren vorbei und die etwas experimentierfreudigeren 70er noch nicht angebrochen.

    Horizontale Fensterbänder finde ich zudem an Hochhäusern generell, mit wenigen Ausnahmen unpassend. Ein Hochhaus ist ein Hochhaus, das darf den Blick gerne nach oben ziehen.

  • Wenn doch ein Hochhaus alle Finessen gebraucht, um richtig hoch auszusehen, wie sähe es denn aus, wenn nebenan ein Hochhaus gebaut

    werden würde, doppelt so hoch, aber vom Anblick der Fassade her die Horizontale betonend. Der kleinere Turm sähe dann lächerlich aus,

    wie Putin auf High Heels.

    5 Mal editiert, zuletzt von Betonrüttler (3. Februar 2026 um 17:47) aus folgendem Grund: Ergänzung am Ende

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Horizontale Fensterbänder finde ich zudem an Hochhäusern generell, mit wenigen Ausnahmen unpassend. Ein Hochhaus ist ein Hochhaus, das darf den Blick gerne nach oben ziehen.

    … völlig d‘accord. Nur wenn es nunmal so gewollt ist wie hier, sehe ich keinen Sinn darin, das im Nachhinein zu ändern.

    Mein Repräsentant für eine zugegeben eher seltene vertikale Gestaltung ist das Bürocenter Frankfurt. Ich glaube zu seiner Entstehungszeit 1975 war es das Chaise Manhattan Bank Gebäude. Für mich ein absolut anbetungswürdiger Turm mit einer vertikal aufstrebenden Fassade, sehr amerikanisch, seinerzeit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Büro_Center#/media/Datei:Fbc-ffm001.jpg

    https://www.alamy.com/stock-photo/fr…sortBy=relevant

  • ich hatte bisher nie den Eindruck, dass die beiden Türme sich mit der horizontalen Gliederung betont bescheiden geben. Sie betonen nicht ihre Größe, trumpfen nicht groß auf. Das hat für mich eine sympathische Selbstverständlichkeit.

    Horizontale Fensterbänder gibt es übrigens seit der Erfindung des Skelettbaus. Wenn die Wand nicht mehr tragen muss, kann man auch auf sie verzichten.

    Bei der Diskussion über Betonung der Vertikalen in Hochhäusern muss ich immer daran denken, wie unangenehm es wirkt, (fehlende) Höhe durch Gestaltung auch wirklich darstellen zu wollen. Davon gibt es in Berlin einige Beispiele. ZB das Beisheim-Center und das Delbrück-Hochhaus am Potsdamer Platz.

    Aber auch für mich ist der Dachabschluss nicht gelungen. Mit dem Technik-Aufbau werde ich die Assoziation an eine riesige Batterie nicht mehr los.

  • Deutlich sichtbare Dachaufbauten stören mich auf Hochhäusern/Wolkenkratzern immer extrem. Wenn die Aufbauten nicht kohärent mit dem Rest des Turms sind, wirkt das auf mich immer wie eine billige, undurchdachte Lösung. Da macht mir der Berlinian-Turm gerade echt Sorgen.
    Bei diesen beiden Türmen stören mich die Dachaufbauten allerdings nicht. Ich finde, sie wirken wie aus einem Guss mit dem Rest der Türme. Die Metalllamellen-Optik wirkt sogar recht schick. Sie nehmen die selben Rundungen, die selbe horizontale Gliederung und das selbe Material auf, wie es sich im Rest der Turmfassaden findet. Die Aufbauten wirken hier fast eher wie ein absichtliches gestalterisches Element, und nicht wie eine Notlösung.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Bei der Diskussion über Betonung der Vertikalen in Hochhäusern muss ich immer daran denken, wie unangenehm es wirkt, (fehlende) Höhe durch Gestaltung auch wirklich darstellen zu wollen. Davon gibt es in Berlin einige Beispiele. ZB das Beisheim-Center und das Delbrück-Hochhaus am Potsdamer Platz.

    Ich verstehe nicht, dass du diese beiden Gebäude am Potsdamer Platz als Beispiele anführst. Denn gerade das Beisheim-Center und das Delbrück-Hochhaus wirken elegant und gelungen.

    Einmal editiert, zuletzt von Architektur-Fan (23. November 2025 um 12:43)

  • Bilder vom abgerüsteten kleinen Turm von heut Abend.

    Mit der Berliner Mauer:

    ikrvex8a.jpg


    figgiav9.jpg

    Blick von Richtung Uber Arena:

    3h65pbll.jpg

    nubgob48.jpg

    Blick vom Ostbahnhof:

    p53d8idg.jpg

    Alle Bilder von mir © Merlin

  • Langsam neigt sich diese Bauzeit hoffentlich dem Ende entgegen. Es ist schon kryptisch, wie es in solchen Fällen teilweise läuft. Die Türme sind immerhin recht ansehnlich:

  • Die Käufer haben eine E-Mail erhalten, in der sie darüber informiert wurden, dass sich die Übergabe der Wohnungen aufgrund eines schwerwiegenden Defekts im Heizsystem verzögert. Dieser könnte dazu führen, dass in vielen Wohnungen die Fliesen entfernt und das System erneut installiert werden muss. Es scheint, als liege ein Fluch auf diesem Projekt – ich verstehe nicht, wie sie weiterhin Wohnungen verkaufen können 🤷🏻

  • ^ Das ist wirklich ärgerlich die armen Käufer .Warten und warten seit Jahren da endlich einzuziehen. Am besten wieder verkaufen und woanders eine Wohnung Kaufen.

    Betrachtet man Rotes Rathaus erstes Bild ^ sieht man gut, dass beim kleinere Gebäude ein Kran steht und wie es aussieht am Dach gearbeitet wird. Geplant war auch , dass das andere 95 Meter Gebäude diesen Monat April das Gerüst verschwindet....ob es so bleibt oder das andere 85 Meter Gebäude wieder eingerüstet wird fraglich.

    Einmal editiert, zuletzt von Johannes_9065 (4. April 2026 um 11:04)