Dresden NORDWEST: Projekte in Pieschen, Mickten, Trachau, Kaditz

  • ^ es hat sich ausgewaffelt.

    Bilder vom 6. April.



    Grünzug Gehestrasse - nun wurde der Baubeginn vermeldet.
    Pieschen-aktuell (mit Planansichten der drei Abschnitte) und PM der Stadt.


    Der westliche Abschnitt wird definitiv schön grün, der mittlere am Geh8-Kulturschuppen wird fast gänzlich durch diesen belegt, und am östlichen Abschnitt muss man mal abwarten, wie "grünzugig" es wirklich wird. In Letzterem steht das Bahnhäusel, und auch sonst kommen reichlich Nutz-Einbauten hinein. Jetzt erst sehe ich, daß nicht einmal eine zweite Baumreihe entlang der Gehestrasse dabei ist. Man belässt es bei jetzt schon dort stehender (Altbaum-) Allee.

  • Übigau


    Sanierung Platte Scharfenberger Strasse 40-42a


    Ebenso kommt nun, wie vor Monaten durch die Wohnungsgesellschaft angekündigt, auch die
    Sanierung Platte Klingerstrasse 1-13 - Container stehen schon, das EG ist komisch freigelegt



    Neubauten Scharfenberger Str. 34 (im Bild vorn) und Overbeckstrasse 11 (hinten)
    Lage im Th.stadtplan.


    dort ggü: Eckneubau Scharfenberger Str. 35/35a/ Ecke Mengsstrasse - fertig
    zuletzt #379 - letztes Bild dort

    Damit ist nun die neue Flanke entlang der Mengsstrasse mit Neubauten geschlossen.



    Werftquartier und Kastanienpark Übigau - Klingerstrasse, DD-Übigau - update
    zuletzt #401 - Fortschritte ersieht man aus den Bildervergleichen mit zuletzt. Es wird gearbeitet.

    Ansichten Klingerstrasse, unten und hinten mittig: nochmal die Platte Scharfenberger Strasse 40-42a


    Neubauquartier - Aussenanlagen und westlicher Riegel noch in Bau



    Neubau Fahrrad-XXL-Halle für Verkauf, Werkstatt und Büros - Washingtonstrasse - eröffnet
    zuletzt #402 - Bilder 5-7

  • ^+^^ mir gefällts auch, hoffentlich sichert jemand mal diese Visus per screenshot... . Und hier sollte die Gestaltungskommi doch bitte nicht auch noch rumbasteln.


    pieschen-aktuell berichtete mit Visu über das Neubauprojekt Leipziger Straße 70.


    Ähnlich wie an der Lückenplanung Bautzner Str. 73 (Hungerstilhaus) wird ein Schallschutzvorhang vorgebaut, um hier Wohnen überhaupt durchzukriegen.
    Dieser Vorhang macht aus einem Wohnhaus allerdings ein optisches Bürohaus, was mir ziemlich wurscht, allerdings wunderlich ist, folgt Form beim Moderne-Archi doch strengstens der Funktion. Naja, auch wurscht, ..die Zwänge eben... :D

  • Das Neubauprojekt Oschatzer Strasse 31 (zuletzt #411) ist nun im Themenstadtplan verzeichnet. Es soll wohl auch demnächst mit den Arbeiten losgehen laut einem Kommentar auf pieschen-aktuell (ganz unten). Ob´s stimmt, werden wir sehen.


    Pieschen-aktuell berichtet auch über die Sanierung des Eckhauses Leipziger Str. 150 (zuletzt #415)


    Und pieschen-aktuell zum dritten: wie auch das Neustadt-Geflüster und andere Lokalmedien (DNN) wird auch dort von den Plänen des Breitensportvereins Motor Mickten berichtet, auf dem Bahngelände an der Harkortstraße einen Sport- und Freizeitkomplex zu errichten. Bei IPROconsult wurde bereits ein Entwurf in Auftrag gegeben. Mehr Infos zum Vorhaben siehe Artikel.




    Quelle: Neustadt-Geflüster

  • Sanierungen von Plattenbauten der SWGD in Mickten und Übigau


    pieschen-aktuell berichtet.


    Übigau: teils vor Kurzem (oben #423) gezeigt: SWGD saniert grundhaft 6 Blöcke in Übigau, gezeigt wurde schon die Scharfenberger- und Klingerstrasse. Dieses Jahr soll aber auch die Schwindtstraße noch drankommen, weiter gehts nä. Jahr mit weiteren drei Blöcken an Thäterstraße und der Zinggstraße.


    Mickten: SWGD-Platten Lommatzscher Strasse beginnt in 2020. So wirds wohl aussehen:

    ^ quelle: SWGD, pieschen-aktuell


    Diese Meldung geht einher mit dem Pressetermin der 10 großen Wohngenossenschaften in Dresden (siehe zB DNN), wobei jene zugeben, am Neubauen aufgrund zu hoher Erstellpreise quasi kaum noch bzw nicht teilzunehmen. In Kaditz-Mickten schaut man freilich interessiert gen private Entwickler, und wird dort schauen wie sich etwa doppelte Miethöhen halten oder nichthalten können. Bemängelt wird nun erneut eine "Bauflächenknappheit" bei den Genossenschaften, was man aber tunlichts als Täuschung ansehen darf, wobei es freilich aufs einzelne Unternehmen bzw deren Einzelstandort ankommt. Geradezu abstrus wird's mit Forderungen nach kommunal zu Verfügungen zu stellenden Flächen, was selbige auch gleich als kaum noch umsetzbar erkennen.
    Grundsätzlich sitzen gerade auch die Genossenschaften (wie die großen Wohnunternehmen) auf geradezu gigantischen Bauflächen, gewöhnlich jene weiten Räume zwischen ihren Blöcken, Garagenorte, Parkplätze etc.pp, oder Ränder bzw echte Brachen. Aber hierzu müßte man ja ein Grundverständnis von Stadtbegriff und Städtebau haben, was wohl eindeutig unterentwickelt zu sein scheint. Gerade auch sanfte und sozial abfederbare Teilabrisse ergäben an zahllosen Orten Potenzial für Stadtreparatur und neue Baufelder, jedoch ist man ja beim Thema Architektur ebenso rückständig und ambitionslos (mal abgesehen von der WGJ), daß es vielleicht besser sei, als Player in diesen Jahren weit unter den darnieder liegenden Möglichkeiten zu verbleiben. Die Genossenschaften werden immer wieder seitens der Politiker etc. benannt, wenns um Wohnfrage und Neubau geht, allerdings fallen sie wie gezeigt als Akteur der Stadtentwicklung fast gänzlich aus. Dies ist ein rundum großes Manko. Die DDR-Bestände werden immer noch NUR SCHLICHTWEG saniert, aber die Stadt entwickelt sich in diesen Lagen keinesfalls weiter und bessert die Defizite auch nicht. Die explodierten Baupreise schlagen zwar zu Recht aktuell zu Buche, aber man nutzt die eigenen Flächen beileibe nicht (Sparnis des Grunderwerbs).

  • Mutmaßl. Bodeneigner Gamma Immo wurde zu einem Wettbewerb in 2018 zur Elbufer-Brache in Mickten aufgerufen, nachdem wohl eine Bauanfrage eintrudelte.
    Es handelt sich um die große Brache um die Bestandsvilla Kötzschenbroder Strasse 26 (Lage im TSP), wobei 3 Würfel an der Herbststrasse unabhängig davon bereits in Bau sind.
    Das Archi-Büro TSSB hat hierfür einen Entwurf abgeliefert, wobei man auch eine weitere Aufteilung des Baugeländes ersehen kann.
    Weiterhin steht Leistungsphase 1-2 anbei. Heisst zunächst wohl nur "Verhandlungsverfahren Generalplanung mit Fassadenwettbewerb" in Phase 2. Naja, mal wieder supi Infolage. :D

  • Neubau KTI - Kriminaltechnisches Institut, Neuländer Strasse - Baubeginn
    zuletzt mit Infos #406


    DNN berichtet.




    Mondholz-Palais Zwo
    @ Großenhainer Straße 139 (Hoflage) - auch in Bau
    pieschen-aktuell berichtete.
    Lange hats gedauert bis Baustart, aber schon bei der Baugrube zieht es sich nun schon paar Monate hin.

  • jetzt mal ganz fix: Wer kennt die Radebeuler Straße in Dresden?


    Baufeld C0 - Kaditz-Mickten, Kötzschenbroder-/ Radebeuler Strasse


    Das hatten wir mE noch nicht. Seidel+Archi beplant das Projekt. Es war auch vor vielen Monaten in der Gestaltungskommi mit im Prinzip diesen Visus.
    Die Beratung kreiste eher um die Lösung fraglicher Festsetzungen des Bestands-B-Plans, sodaß der BauBM die Aufgabe an sich zog, erstmal das zu lösen.


    seidelarchitekten/kaditz-mickten
    Lage im Th.stadtplan
    93 WE, 2 Läden, teils Büros im 1.OG, 113 Stellpl. in TG, Putz & Klinker(riemchen)


    Zitat Seidel+Architekten:
    Durch die Ausbildung eines Sockelgeschosses mit öffentlicher Nutzung und Schaufensteranlagen öffnen sich die Gebäude zur Kötzschenbroder Straße.



    ^ quelle: Seidel+Architekten Pirna

  • ^^Ich begreife es nicht. Da wird auf der grünen Wiese zwischen Autobahn, Einkaufszentrum und Gewerbepark ein Wohngebiet von wahrhaft urbanem Format aus dem Boden gestampft und in Innenstadtnähe, wo eine derartige Blockbauweise zwecks Wiedergewinnung städtischer Strukturen erheblich angebrachter wäre, ergeht man sich im WBS 70 - Revival oder würfelt USD-Standardklötzer in die Gegend. Wer trifft solche Entscheidungen?

  • ^ ach, das ist einerseits gar nicht so kompliziert, andererseits dennoch ein weites Feld.
    Kurz: es sind v.a. die Eigentumsverhältnisse (inkl. Bestandsschutzdinge), aber auch ein Fehlen einer übergreifenden Liegenschaftsstrategie (oder Bodenmanagement) der Kommune, welche lange Zeit -nunja- nicht nötig war, da genug Platz und zahllose Brachen da waren. Und nun, wo plötzlich viel gebaut wird, schläft man weiter oder ist bereits viel zu spät für Liegenschaftsfragen dran. Am "Markt" liegts nicht, denn der baut alles überall was er darf und kann. Ein Weiterbauen am Nachkriegsbestand ist Sache der dortigen Eigentümer und deren Willen oder Bedarf. Die Stadtplanung mußte hingegen ihre Klötzchenträume mehrfach ablegen. In Kaditz-Mickten baut man auf Tabula Rasa, diese Dichte war dort seit Anbeginn angedacht, die Eigentumsverhältnisse stehen keiner Entwicklung entgegen.
    Die Stadt als Summe ihrer Akteure hatte es nie zu einer wirklichen Stadtentwicklung im steuernden Sinne gebracht, die Schwerpunkte sind auf Wirtschaft und auch kulturelle Leuchttürme gesetzt, seit der Priorität für Schulen & Kitas ist auch die Schatulle dahingehend leer. Was es braucht, wäre eine integrierte (also ämterübergreifende) Liegenschaftsstrategie inkl. Untersetzung mit paar Mio Geld pro Jahr. Das Konzept wäre aufgrund hoher Komplexität Verwaltungsfachhandeln und nix für Polit-Blabla, aber weder in der Politik noch in der Verwaltungsspitze scheint solches auf'm Tableau. Hinzu kommt: man könnte so schön Flächen mit dem Freistaat tauschen, aber das Land sperrt sich ja überall. Die Verwaltung selbst kann ein Lied singen, mit welch Zähigkeit oder kompletten Unwillen man es auch bei vielen Privateigentümern zu tun hat. Und wie jedes Amt für sich strebt, dürfte auch bekannt sein. Also sowieso eine zunächst strukturelle Ordnungsaufgabe auf Ebene OB. Hilbert macht aber nüscht!, naja - vielleicht dann mit einer "modernen smarten Verwaltung" im Ferdi-Glaskasten (?).


    Mal schauen, wie es weitergeht. Erste Akzente gab es ja schon aus dem Stadtrat, und ganz unbekannt ist das Liegenschaftsproblem nicht. Nun aber muß man erstmal wieder genug Flächen für kommunale Pflichtaufgaben requirieren, nebenher gabs zuletzt mal ausnahmsweise Frei-Geld für die WiD für Flächenkäufe (da war danach die Liquiditätsreserve leer...), nur die Wirtschaftsförderung hat einen Etat für die Gewerbegebietsentwicklung, obgleich in der Stadt noch sehr viel leer steht oder untergenutzt ist.
    Fazit: es ist nie zu spät, man sollte immer damit anfangen, es bedarf aber ein paar Mio pro Jahr in den ersten Jahren dafür, derzeit ist es ohnehin sehr ungünstig anzukaufen, in der Hauptsache läuft es danach als revolvierender Fond. Noch scheint das niemand bzw keine Mehrheit zu wollen. Es ist immer anderes "nötiger". Man denkt eben sehr kurzfristig und verkennt leicht langfristige Profite. Im INSEK steht zu all solchen Sachen mE nichts. Soweit nur meine Einschätzung, welche hier freilich nur unvollständig ist.

  • nochmal: Neubau Wüllner- 58-60/ Micktner Straße (Mickten) - längst fertig
    zuletzt #360 - dort letzte 3 Bilder
    Hier nochmal geschaut, was aus der Strasse vor dem Gebäude passierte. Noch nichts. Dort besteht ein Flurstück Nr. 758/3 mit wenigen Garagen - siehe Th.stadtplan.


    ^ Hier die Situation. Also vermutlich eine private Fläche, welche man dem öffentlichen Straßenraum rückerobern müßte. Viel Spaß mit dem Eigentümer und den Garagenfans.
    Ganz hinten besteht westlich der Micktener Strasse noch eine längere Garagenzeile.

  • Neubau Alttrachau 29 / Ecke Gaußstr.
    zuletzt Abriss #343 - Bild 1, Vorzustand #109
    Blick aus "Hensels Garten", einem Stadtgartenprojekt:

    Der Wiederaufbau erfolgt auf Erdgeschoss-Mauerwerk des Vorgebäudes.

    Dort ggü begann an der anderen Ecke Gaußstraße ein weiterer Neubau - siehe TSP.