Dresden SÜDOST: Projekte in Laubegast, Leuben und Zschachwitz

  • Alte Straße

    Der Altbau in der Alten Straße in Großzschwachwitz, bei dem im Februar mit der Sanierung begonnen wurde, ist so gut wie fertig.


    damals:



    heute:


  • Leuben weist einen Mix an Bebauungen auf



    Altes an der Reisstrasse (hier Ecke Guerickestrasse - südwärts)



    Altneues an der Reisstrasse nordwärts - nun mit neuen Bäumen und zweitsanierter Wohnzeile rechts



    neues Doppelhaus - aber in ziemlich gewöhnungsbedürftiger Umgebung (Standort)

  • Malzfabrik Niedersedlitz und Umfeld - DD-Niedersedlitz/Leuben
    Standort Malzfabrik
    aktuelle Info zum Objekt mit Fotos
    ^ Ob die Einbeziehung von 4 Bau-Studenten nun hoffnungsvoll stimmen soll oder nicht, ist unklar. Sie sollen quasi eine Machbarkeitsstudie erstellen, ob überhaupt in wirtschaftlich vertretbarem Rahmen eine Wohnnutzung eingeordnet werden könnte. Was ist wenn da nix bei rumkommt? Irgendwie will ich hier an ein solches Projekt kaum glauben. Schließlich ist es nicht die beste Lage und mE läuft das mit Wohnen in Fabrikbauten in Dresden nicht so rosig. Ausserdem hat Ventar noch einige Projekte, die zuvor laufen werden, ehe die es sich hier nochmal überlegen werden.



    Zustand 2007



    Zustand 2011 - noch hält das kleine Vordach



    Zustand aktuell - nunja, das Vordach hats nun schon "erwischt". Der Rest steht noch. :)







    Während das dachlose Eckhaus zur Stephensonstrasse renoviert wurde... (links die Fabrik)



    ... stürzte ein Fabriknachbar ggü an der Reisstrasse inzwischen (also kürzlich) teilweise ein. Beim letzten Besuch stands noch.

  • ^Wann warst du eigentlich untewegs? Ich konnte heute gar keine Ventar-Planen mehr dran entdecken. Sind sie Opfer des Sturmes geworden, oder haben die das Gebäude tatsächlich abgestoßen? Das mit den Lofts klappt bei Ventar eigentlich gut. In der Plauenschen Brotbackfabrik sind schon paar Wohnungen weg. Die ETW in der Sportplatzstraße fanden wohl auch reißenden Absatz. Weitere Industriebauten haben sie ja noch im Portfolio.

  • ^ icke? na, am 8.1. - also tres actuellement. vielleicht hat auch das Gebäude die Planen abgestoßen - jetzt wo es eine windige chance gab? :)
    Daß sich mal 4 Studenten dran versuchen durften, beweist ja gar nichts. Die durften bestimmt nicht mal rein ins Objekt. Mein Baugefühl sagt mir hier: das wird nix. Aber eine Ruine hat ja auch was, gell? Man müsste sie nur "einmotten" und warten.

  • Eckhaus Kugelmann-Str./Großzschachwitzer Str


    man werkelt innen...



    Bei der Rotdornstr./Ecke Zschachwitzer Str. ist das Gerüst weg und man werkelt auch innen. Die Fenster sind allerdings noch überwiegend alt. Wie man unter dem Dach allerdings sieht, hat man kein Herz für Sprossen.




    Bild vom letzen Sommer



    Die Pirnaischen Landstraße 242b wird eingepackt und wohl bald verputzt



  • wie dunkel_ich vor einiger zeit erwähnte, dass die malzfabrik für ne million zu haben sei, heisst das doch nichts anderes als dass ventar das objekt abstossen möchte. nun schreibt auch die DNN, dass kein investor mehr vorliegt. daher verschwanden auch zuletzt die transparente.
    also damit bestätigt sich meine vermutung: das ding ist nicht so einfach zu retten, vielleicht auch gar nicht mehr rettbar - gemäß verhältnismäßigkeit. man müsste es auch in einige stücke teilen, damit was umsetzbarer würde, allerdings gibts im umfeld auch noch einige kleinere kandidaten zur "rettung" bzw wiedernutzbarmachung. die studentische aktion an der malzbude war vermutlich völlig unabhängig. ich glaube nicht, dass die eine unwirtschaftlichkeit bzw unrettbarkeit festgestellt haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: ok, danke Mod.

  • ^ DNN schrieb:
    Niedersedlitzer Malzfabrik: Kein Sanierer in Sicht - Eigentümer sucht nach Konzept


    Die einst größte Mälzerei Deutschlands begeht dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum als Brache.
    Ein Ventar-Chef erklärte nun: "Der Traum ist aus, wir können und wollen die Malzfabrik nicht sanieren, wir sind auch nicht die Eigentümer". Tatsächlicher Eigentümer ist eine Potim GmbH Dresden. Deren Geschäftsführer Samer Mohamad erklärt, man verfolge Ideen, um der Fabrikruine eine Perspektive zu geben. So ist eine baurechtliche Umwidmung des Grundstücks erhofft. Die Chancen dazu loteten im Sommer 2014 tatsächlich Studenten auch im Inneren der Gebäude aus und kamen zu dem Ergebnis, dass das Grundstück als Mischobjekt von Wohnen und Anderem eine sehr gute Entwicklungsfähigkeit aufweise, was von HTW-Professorin Mensing de Jong bestätigt wurde.
    BauBM Marx sagte, dass mit Herrn Mohamad Gespräche geführt wurden. Der Eigentümer stellte nun aber auch klar, dass er keinesfalls eine Sanierungsmöglichkeit der Fabrik in den nä. Jahren sehe. Damit schwindet die Hoffnung, schließt die DNN.


    Im September 1990 hatte die Treuhand-Anstalt den Betrieb liquidiert und vermutlich dauerte es nicht lange, bis das Ding in dubiose Eigentumsverhältnisse fiel - verramscht fürn Appel und n Ei - an "Geschäftsleute aus dem Westen". Das ist dann nur noch Grundstück als Kapitalanlage.

  • Hä, ist das DER Samer Mohamad, der auch der Chef der SMC-Bau ist?


    Ich dachte die arbeiten mit Ventar zusammen? Jedenfalls sieht man auf den Plakaten an projektierten Gebäuden gerne mal Werbung von Beiden (ventar und smc) und die dortigen Referenzen sprechen für sich.


    Schade, dass das Projekt geplatzt ist. Ich kann nur hoffen, dass sich für die noch gammeligen anderen Butzen um die Bismarck-/Reisstraße baldige Sanierungen zeigen und die nicht alle warten bis sich an der fetten Kröte etwas tut.

  • ^ Jo, das wird er wohl sein. Ich denke, die arbeiten noch mit Ventar zusammen, muss man ja an den Baustellen sehen. Aber er ist mE Bauunternehmer und kein Investor/Entwickler, also der hat keine Kohle - zumindest nicht für so nen Riesenschuppen. Er macht für Ventar quasi nur die "Arbeit". Vielleicht aber auch nicht mehr.



    DNN meldet: EKZ "Zschachwitzer Ei" (zuletzt in Post 18):
    wurde gestern doch vom genehmigenden Bauausschuss gebilligt. Damit sind die Tage des Kaufhauses Günther sowie des Strassenzuges aus Post 18 an der Pirnaer Landstrasse wohl gezählt. Es entsteht ein autogerechtes "Nettekoven"-Konglomerat. Da RGR zugestimmt haben (zuvor eher ablehnende Haltung) gehe ich von zumindest einigen Auflagen für den Nachfolgeinvestor aus, wie zB Reduzierung der PKW-Stellflächen. Den ganzen Artikel kann ich auch nicht lesen, aber gewohnheitsmäßig steht solch Umstrittenes eh nicht drin. Also hier noch der Sperr-Link DNN.

    Visualisierung: HSV Architekten

    3 Mal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: visu dazu

  • ^ Jetzt öffnet sich auch die SäZ zum Thema. Naja, so viele Auflagen scheints doch nicht zu geben. Leider kann ich die Visualisierung überhaupt nicht einordnen.

  • Ein Supermarkt soll also rein, zum Glück gibt es direkt daneben schon jetzt gleich zwei Netto-Supermärkte. Beide keine 100 Meter entfernt.


    Rathener Straße 24
    Pirnaer Landstraße 241


    Die Visu müsste aus Richtung Bahnofsstraße stadteinwärts schauend sein, da an dieser Seite lt. Bebauuungsplan die einzige "Kante" ist bei dem Ei. Oder war das nicht die Frage bezüglich nicht einordnen?


    http://ratsinfo.dresden.de/vo0050.php?__kvonr=8879