Dresden SÜDOST: Projekte in Strehlen, Prohlis, Reick und Lockwitz

  • "Strehl-Juwel", Neubau Teplitzer Strasse 76+78 / Hans-Thoma-Str. 1 - quasi fertig, hier abschliessend
    zuletzt #328 - Bilder 1+2


    zunächst Seiten- und Rückansicht an der Hans-Thoma-Strasse:


    ^ vollversiegelter Hof als Parkplatz und TG-Zufahrt: kaum nachhhaltig in heutigen Klimawandel-Zeiten, herrgott nochmal!!!


    Ansichten Teplitzer Strasse


    Die Ecke wirkt gut, aber der Nachbar fällt leider ins altbekannt Triviale zurück.


    ^ romantische Abendstimmung zwischen zwei Ampel-Rotphasen. :D



    coming soon:
    47. Grundschule Strehlen, Mockritzer Strasse - fast fertig
    zuletzt #321 - Bilder 5+6 - mit Bauschild-Visu



    Grünstreifen der Kurt-Fröhlich-Strasse (Strehlen) - Sanierung durch Amt für Stadtgrün (ASA) - längst fertig
    zuletzt ebenda #321 - Bild 4
    neue sandgeschlämmte Wegedecke, neue Baumpflanzungen an der Allee, Einhausung des Glascontainerstandortes gemäß ASA-Holzplatten-Typs.

  • Blicke nach DD-Südost


    Eichen-Carré (Betreutes und Seniorenwohnen) @ Niedersedlitzer Bahnhofsplatz / Str. des 17. Juni / Bahnhofstrasse - fertig (außer Außenanlagen)
    Vorzustand g.maps
    Blick von der DB-Eisenbahnunterführung


    Ecke Bahnhofstrasse / Str. d. 17. Juni


    Ansicht von Nord, also von der Str. d. 17. Juni


    Hof-Ansicht



    Hochhaus-Sanierung Rathener Strasse 115 (DD-Großzschachwitz) - fertig
    Vorzustand streetview


    Nun wird das baugleiche Schwester-Hochhaus Nr. 113 nebenan gemacht.


    noch ein Blick aus der Sachsenwerkstrasse


    Hochhaus-Sanierung Rottwerndorfer Strasse 1 (DD-Leuben) - das Letzte des Trios nun fertig
    In den Jahren zuvor wurden die anderen beiden HoHa's saniert, also Rotte 3 und 5. Draufsicht, Standort


    ^ hier rechts im Bilde


    Hochhaus-Sanierung Prohliser Allee 31 (DD-Prohlis) - aktuell, Standort



    Manche Alt-Gewerbehallen werden nach und nach (weiter)saniert, vereinzelt kommen Gewerbeneubauten hinzu.
    ein Beispiel: Sachsenwerkstrasse 70 (im Foto links, wohl zu Nestler, auch Nr.68 rechts im Bild) - Draufsicht


    ^ es wird gedämmt, der hintere Giebel scheint das Resultat vorzuzeigen.
    Dort ggü wurde ein Neubau im Hof errichtet (siehe Bauschild, inzw. fertig), die alte Halle der Nr. 83 daneben ist aber gleichsam erhaltwürdig wie die oben.


    ^ unweit davon stehen an der Försterlingstrasse (Großzschachwitz) noch gewaltige DDR-Bürobauten in zunehmendem Verfall - Standort



    Ehem. VEB Milchwerke Dresden, Bismarckstr. 65-63 (zu DD-Niedersedlitz) - update: 2018 in Abriss, 2019 nun Leerfläche, Vorzustand Draufsicht
    zuletzt: vor Ewigkeiten (und im Strang Sonstiges, Vergessenes..)
    Bilder vom Abriss aus dem August 2018:




    aktuell:

    ^ An der vorderen Ecke wird bereits ein Firmenneubau errichtet:

  • ^Ergänzung: 1. Bismarckstrasse und Umfeld


    Fabrikbau Bismarckstr. 57 - in Jahren schrittweise (aussen)saniert
    Vorzustand streetview

    ^ der kleine Nebenbau wurde abgerissen (Bild August 2018)


    Blick in die ebenso straßensanierte Sosaer Strasse / Ecke Am Feld:
    Hier wurde ein kleineres Alt-Gebäude saniert - Vorzustand streetview.

    ^ auch sehr bemerkenswert der schnieke Büroriegel aus ostmodernen Tagen rechts im Bilde.
    Das dürfte noch der besterhaltene Kandidat in DD-Südost sein. Diese einst modernen Häuser sind neben paar Industriedenkmalen die einzig strukturgebenden
    städtischen Bauten dort auf weiter Flur. Also man sollte doch ein paar von den DDR-Büro-lern retten - besonders und gerade hier, würde ich mal sagen.



    Stadthaus Bismarckstraße 56 - seit 2018 in Sanierung, bald fertig, streetview

    oben: August 2018 // unten: Anfang Juni 2019



    Einen weiteren der obigen und offenbar stets gleichen DDR-Bürotypenbauten gibt es noch an der Niedersedlitzer Strasse - Standort+Draufsicht.
    Dieser hier ist allerdings noch maroder als jener lange Riegel an der Försterlingstraße.
    Schatzsucher und ähnliche Vandalen haben hier im Nirgendwo auch sicher leichtes Spiel.

    Dahinter stehen zwei riesige Gewerbehallen, welche sich als Mietobjekt anwerben und wohl nur teils genutzt sind.
    (soviel zu neuen Flächenbedarfen auf grüner Flur..., siehe IPO Dohna-Pirna)



    Bonusblick von dort übers Feld zur Malzfabrik-Silhouette und niedersedlitzer Wohnbebauung.

  • Neubauquartier Heidenauer Strasse 11-19 (DD-Niedersedlitz) - fertig
    Standort + Draufsicht g.maps (ohne 'Globus'), Lage im TSP.
    (Bilder vom Aug. 2018 :D )

    Blick auf die erste Reihe an der Heidenauer Strasse


    Zwischenhof-Durchblick


    Nordseite zur DB-Bahnstrecke



    dort nebenan: Reihenhaus-Neubau Heidenauer Strasse 25 (a-g) - dürfte bald fertig sein
    hier Bild vom Aug. 2018:



    Bonusbild dort ggü: Am Eck Sportplatz- / Heidenauer Strasse verbleibt nun noch eine desolate Fabrikruine (im Bild hinten) neben der vor Jahren sanierten Fabrik von Ventar (rechts).

  • Neubau Wohnpark Reicker Strasse 33 (DD-Strehlen) - derzeit Abrisse und Baufeldfreimachung
    Vorzustand g.maps und Lage der Bauten im TSP.


    Weiß jemand was hierüber? Es ist nicht dieses Projekt paar Meter weiter (~140 WE) anstelle des Ex-Straßenbauamtsgebäudes am noch schlummernden Hagedornplatz (g.maps).
    Dort tut sich noch nichts. Überhaupt muß zum Gesamtgebiet hier mal eine Übersicht gemacht werden, denn hier steht einiges in der Pipeline.

  • DD-Reick



    "Haus Auwaldhof" (Pflegeheim) @ Reicker Strasse 97a - lange unklar, jetzt in Bau
    Die Korian-Pflegekette wirbt nach dem neuerrichteten "Elbwiesenhof" am Rothermundtpark (DD-Gruna) auch hier wieder mit naturräumlichen Schönheiten der "nahen" Umgebung.
    So bezieht sich "Auwald" - wenngleich denkbar - wohl doch nicht auf Leipzig, sondern auf die ruderale Superbiotop-Wildwuchsgroßbrache des dortigen Areals im Vorzustand,
    wo sich quasi Omi & Opi von Wachtel und Sumpfnatter jutes Nächtle wünschten. Lage im TSP.




    ^ Blick auf die westliche Gebäudeseite. Vom "Auwald" blieb inzwischen nur noch die staubige Reicker Hauptstrasse sowie der schöne Blick ins Gewerbegebiet Reick. :D


    "Prefab-Palais"-Fertigteilquartier (Vonovia) @ Reicker Strasse 120-132, + Prohliser Str. 2+2a - bezugsfertig, los gehts... :D

    Ansichten Reicker Strasse: leider reichte es am Ende nicht mehr für einen einzigen Farbtopf.


    Collage: linke Bildseite: die Ecke Altreick 16 zur Prohliser Strasse ist nun durch Brandwände gerahmt. rechte Seite: Blicke in den Hof:


    Ansicht Prohliser Strasse:


    Blick in den Innenhof vom westlichen Ende vorn:



    dort ggü: Neubau Reicker Strasse 1 - von wann ist dieses Ding eigentlich? Ist das noch "Neu", oder kann das weg...?


    Südlich des Vonovia-Quartiers liegt als einzige und kleine urbane Ecke dieses dortigen Halb- bzw Zwischenstadtbereiches das Azimut-Hotel, welches ums Eck in einen Altbau mündet.


    auch dort ggü: das Hülsse-Gymnasium


    Die Platte Altreick 9-13
    wurde leider auch klatsch-weiss getüncht, dabei sah diese Platte zuvor deutlich attraktiver aus - Vorzustand g.maps. Sie liegt ja auch im alten Dorfkern Altreick.


    Blick durch Torbogen an Altreick 2 auf die ersten Platten von DD-Prohlis


    Bonus: Altreick 3-7, die 7 (rechts) wurde zuletzt gerettet


    Gewerbegebiet Reick: Fabrikaltbau Enno-H.-Strasse 5 - kleinere Bauaktivitäten (?)
    auch g.maos zeigte schon Gerüste auf der hinteren Seite. Wäre gut, wenn diese letzten wenigen Gewerbealtbauten auch mal instandgesetzt würden.

  • Schokopack-Hochhaus (itelligence AG), Breitscheidstrasse 48, DD-Dobritz - fertig
    neuer IT-Campus, 2 J. Bauzeit, 300 Mitarbeiter (Kapazität bis 500), 77 neue Büros auf 9000 m², war einst erstes Skelettbauhochhaus in der DDR (1957-1963, wiki).



    zwei Fotos noch von vor einem Jahr: oberes Bild: Bau der TG mit Parkdeck vor dem Hochhaus


    aktuell:

    Der Campus wird durch die drei Bauteile gebildet: Hochhausscheibe, Büroriegel und Verbindungsflachbau.


    Die gelungenen Aussen- bzw Grünanlagen erhielten einen Bachlauf und v.a.m.



    dort nebenan: weitere Gewerbeneubauten Breitscheidstrasse
    Neubau Waschstraße/Autopflege und Tankstelle, Breitscheidstr. 36+34 - längst fertig, Lage TSP, obwohl neue Mobilitätsformen drängen (siehe Gehwegnutzung im Foto). :D

    ^ Firmenneubau an Nr. 38b noch in Vollendung.


    Neubau Autohaus an Nr. 32 - bald fertig, hier Ansicht von der Breitscheidstrasse

    Bevor die neuen Gewerbebauten kamen, wurden alle Flach- und Altgewerbebauten dieses Areals abgerissen - Vorzustand g.maps; auch die riesige Vordachkonstruktion an heutiger XXL-Kletterhalle ist inzwischen weg - nochmal g.maps.

  • am Drewag-Innovationskraftwerk Reick:
    Hier entsteht nun auch die neue Drewag-Enso-Leitstelle zur Gesamtstromversorgung Ostsachsen.
    Invest 24 Mio €. DNN berichten.
    Ich vermute, daß es sich um einen Neubau handelt, und dieser auf jener Fläche entsteht, welche ich in #333 - Bild 2 vorschnell zeigte - siehe Bild unten.
    Das ist aber nicht die Baufläche für das Innovations-Kraftwerk, sondern östlich des Gasometers.

    Das neue Kraftwerk entsteht laut Visus südwestlich des Gasometers, nahe des Bahndamms.

  • B-Plan 336 - Wohnanlage Geystrasse Süd - DD-Strehlen

    ^^
    B-Plan 348 - Großluga - das Projekt kommt jetzt. Ich glaube gar über die Bauwobau (?).
    B-Plan 336 - Zschertnitz - kommt jetzt auch in 2018, wobei da mE erstmal die "Busschleuse" errichtet wird.
    B-Plan 344 - fand ich nicht, wo soll das sein?
    Zu ersten beiden gabs auch hin und wieder Zeitungsartikel, letzter Stand war da mE baldiger Start - also in 2018. Natürlich braucht man noch Zeit für die Erschließung, aber das braucht tlw. nur paar Wochen bis Monate.


    Gibt es denn etwas Neues zum B-Plan Geystr.?
    Ja, es wurde geklagt. Weiß jemand, wie der Stand derzeit ist? Ob noch veräußert wird oder ob der Verkauf der städtischen Fläche erstmal auf Eis liegt? Das zieht sich alles in die Länge....:nono:

  • Gasometer-Areal DD-Reick - das Bestandsgebäude zwischen den Ex-Hochbehältern ( Draufsicht ) wird nachsaniert.

    Scheint ein normales Bürohaus mit Firmen zu sein, ob es zur Drewag gehört weiß ich nicht. alle Bilder vom 21.10.'19.

    p1280608q3kg6.jpg

    p1280609edkal.jpg


    DREWAG-Areal Reick

    Östlich davon entsteht auch eine neue technische Anlage (nicht das neue Kraftwerk) bzw mehrere davon. Das neuerlich Luftbild zeigt es schon.

    p12806106oj9e.jpg

    p12806115sjm3.jpg

  • B-Plan 336 - Wohnanlage Geystrasse Süd - DD-Strehlen


    Gibt es denn etwas Neues zum B-Plan Geystr.?
    Ja, es wurde geklagt. Weiß jemand, wie der Stand derzeit ist? Ob noch veräußert wird oder ob der Verkauf der städtischen Fläche erstmal auf Eis liegt? Das zieht sich alles in die Länge....:nono:

    Hey,


    den Stand kannst Du in Bautzen bei Gericht erfragen. Meine Empfehlung ist eher die folgende: Wenn EFH-Wunsch, dann Dresden verlassen!


    Die "Stadt" zeigt keinerlei Interesse an einer spürbaren Verbesserung der Baulanderschließungssituation für Eigenheimbau! Sozialer Wohnungsbau, Verkehrswende und "Zukunftsstadt" sind die neuen Prämissen des RG-Stadtrates.


    Über die eine oder andere Spritze der privaten Luxus-Wohnungsbauwirtschaft freut man sich trotzdem und nimmt diese auch gern an (siehe Sponsorenliste: dresden.de).


    Ein hoffnungsloser Fall diese Stadt! Eingeklemmt zwischen Flutgebieten, Frischluftzonen, historischem Kleinod, maroden Brücken und politisch geprägter Bauverhinderungskultur.


    Man brüstet sich mit vielfältigsten Ansiedlungen in der Hig-Tech-Industrie und Exzellenz-Forschung, schafft aber keine langfristigen Siedlungsbedingungen für diese Arbeitnehmerschaft - versucht mit sozialen Wohltaten den Druck aus dem pegidisierten, entWOBAisierten Kessel zu nehmen und vergisst dabei die bürgerliche Mitte der steuerzahlenden Stadtbevölkerung.

    Südpark, Kleingartenanlagen (wohin das Auge schaut), B-Plan Verfahren größer 15 Jahre - unglaublicher und massiv unverantwortlicher "Luxus" in einer von Zuwanderung geprägten Großstadt.


    Mietwohnungen mit Wohnberechtigungsschein oder Eigentumswohnungen für 4000,-€/m² - mehr fällt Euch nicht ein - ein Armutszeugnis!!!

  • ^ "Langfristige Siedlungsbedingungen", schönes Stichwort. Dabei tut man doch genau dies. Man stellt das Partikularinteresse einer wohlhabenden Bürgerschaft nach möglichst viel, möglichst privatem Wohnraum, möglichst ruhig und möglichst in toller Stadtrandlage, möglichst gut mit dem Auto zu erreichen und mit möglichst großem Abstand zum Nachbarn kategorisch ganz hinten an - dort, wo solche Partikularinteressen eben hingehören.


    Innenstadtnahe Einfamilienhäuser sind einfach ein unverschämter Luxus. Flächenfraß, urban sprawl, Segregation und Materialverbrauch sind nur die unmittelbaren Folgen. Hoffnungslos ist nur Ihr Zetern gegen notwendige ALLGEMEINE Interessen wie Frischluftversorgung, Hochwasserschutz und den Erhalt unserer historischen Stadtkerne.


    Nicht der Südpark ist Luxus, sondern Ihre Anspruchshaltung hinsichtlich eines privaten Einfamilienhauses.


    PS: Den Preis einer Eigentumswohung bestimmt der Markt, nicht die Stadt Dresden. Ein Armutszeugnis ist es, wenn man das in einem Bauforum nochmal erwähnen muss.

  • Und schon ist er da, der linke Beißreflex.


    - "möglichst viel": Nein, der Stadtlage durchaus angepasst eine DHH oder RH wäre "das Größte"


    - "möglichst privatem Wohnraum": Sie wohnen in einer WG? Kommune? Jugendherberge? So offenherzig bin ich dann leider tatsächlich nicht ...


    -"Innenstadtnahe Einfamilienhäuser": darum gehts nicht - es geht um die prinzipielle Möglichkeit ein Eigenheim im Stadtgebiet zu errichten!


    -"Flächenfraß": INNERSTÄDTISCHE Kleingartenanlagen, Frischluftschneisen, Schwarzerdeschutzgebiete und Lehmgruben sind Flächenfraß vom Feinsten!


    -"Hoffnungslos ist nur Ihr Zetern gegen notwendige ALLGEMEINE Interessen wie Frischluftversorgung, Hochwasserschutz und den Erhalt unserer historischen Stadtkerne.": Momentan Zetern Sie reflexhaft, gegen sinnvollen Umweltschutz und Hochwasserschutz ist so rein gar nichts einzuwenden! Ich empfehle dringend einen Blick auf das Satellitenbild unserer Stadt ;-)

    Angebot und Nachfrage: Genau! Wenn es nicht die marktverzerrende Baulandverhinderungspolitik gäbe, würde das auch so funktionieren ...

  • ^ Doch, möglichst viel. Ihnen reicht ja offensichtlich ihre Wohnung nicht aus. Durchschnittlich ist eine Mietwohnung im Osten etwa 64 m² groß, ein Einfamilienhaus hat im Durchschnitt die doppelte Wohnfläche (wohlgemerkt Bestand, nicht Neubau! Da ist man heute schnell bei 200 m² plus). Zusätzlich darf dann natürlich der private Garten nicht fehlen (den Sie Kleingartenbesitzern verwehren möchten).


    "Es geht um die prinzipielle Möglichkeit ein Eigenheim im Stadtgebiet zu errichten!" Genau. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Gehen Sie nach Pirna, nach Freital, nach Wachau, nach Kamenz oder nach Dohna, dort nimmt man Sie mit Kusshand. Aber das möchten Sie natürlich nicht. Sie möchten alle Annehmlichkeiten der Stadt, aber bitte mit eigenem Häuschen direkt vor Ort. Warum reicht denn die Eigentumswohnung nicht?


    Zu diesen Annehmlichkeiten gehört übrigens auch die Frischluft, die im Sommer ihren überhitzten Kopf ein wenig kühlen könnte. Und ja, diese Frischluft muss in die Innenstädte, dorthin, wo es allgemein am heißesten wird. Ein Blick auf das Satellitenbild unserer Stadt verrät Ihnen, dass man zwischen Dresden, Freital, Dohna, Heidenau und Pirna bald keine Stadtgrenzen mehr ausmachen kann. Alles zugebaut mit Würfeln und Schachteln und Carports.


    Noch einmal: ihres ist ein Partikularinteresse, das nach Umweltschutz, nach Hochwasserschutz, nach Frischluftversorgung, nach der Ansiedelung von Gewerbe und dem Bau von Mietwohnungen und Schulen, Krankenhäusern und Kitas ganz, ganz, ganz ans Ende der Prioritäten gehört. Selbst Parkplätze dienen da immer noch mehr dem Gemeinwohl als ihre kleine private Schachtel. Wie Sie richtig feststellen sind Flächen in der Stadt inzwischen rar. Warum sie also verschwenden?

  • - "...200 m² plus..." Kann sich doch Keiner mehr leisten, bleiben Sie bitte realistisch!

    - "...private Garten..." Klar! wird schließlich über Grunderwerbs- und Grundsteuer sehr langfristig gegenüber der Allgemeinheit (über-)kompensiert und trägt ebenso zur "Abkühlung der Stadt" bei. Die von Ihnen sicher präferierte Verdichtung der Stadt tut dies ausdrücklich NICHT! BTW.: Ein typischer Kleingarten bringt "der Allgemeinheit" ca. 100 € Pachteinnahmen pro Jahr und ist der "Exklusivnutzung" ebenso unterworfen. Dagegen wäre im Prinzip nichts zu sagen, wenn die Kleingartenanlagen im städtischen Randbereich liegen würden.

    - "...Warum reicht denn die Eigentumswohnung nicht?..." Würde sie durchaus, wenn nicht nach dem unsäglichen Verdichtungs- und Luxusprinzip gebaut würde (siehe Hafencity).

    -"Wie Sie richtig feststellen sind Flächen in der Stadt inzwischen rar...." Sie sind propagandagläubig! Die Flächen sind zur Genüge vorhanden, werden aber aus ... Gründen nicht bebauungsfähig gestellt.

  • ddinrotqsjsz.jpg


    ddingruenuqjvl.jpg

    Quelle: Sentinel-Data-Hub


    Da der Stadtrat den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen vermag ...

    Vegetation=rote Flächen, man beachte unter anderem den Bereich zwischen A17 und der "Zivilisationsgrenze".


    Die Farbgebung wird sicher gefallen ... :P