Dresden: Innere Neustadt

  • Neustart am Projekt Hotel Stadt Leipzig


    SäZ berichtet.


    - die warschauer Projektgruppe hat wohl kürzlich das Ganze verkauft
    - neuer Eigentümer soll ein dresdner Projektträger sein, welcher leichte Nutzungsänderungen vorsieht
    - der neue Eigentümer stellte sich dem Bauausschuss im nichtöffentlichen Teil vor, die Verwaltung will erstmal keinen Druck aufbauen
    - ansonsten noch Stillschweigen, da man nun erstmal die Dinge klären muss


    Damit dürfte noch mindestens ein Winter über die marode Substanz hinweggehen - eher zwei.
    Aktueller Zustand von hinten:

  • nochmal zum Vorgang am:
    Erich-Zeigner-Berufschulneubau und zur Fassadenkritik Tieckstrasse
    zuletzt #502 (mit Visu) ff und #518 ff


    Im Zuge erwünschter Qualitätssicherung auch architektonisch-städtebaulicher Belange angesichts meist allzu standardisierter und gesichtsloser Bauten der öffentlichen Hand, sowie einhergehend der Erwartung dass wenigstens im kommunal selbstbestimmten Bereich solcherlei Verfehlungen ausbleiben mögen, bleibt dem geneigten Stadtbürger meist nur ein Blick in die ohnehin beschränkte Informationsgabe der Sitzungsniederschriften (Protokolle).


    Dabei sind alle Fachausschußsitzungen vom öffentl. Protokollwesen ausgeschlossen (zB Bauausschuß) - schonmal ein fragwürdiger Aspekt und leider Türöffner für verdeckte Hinterzimmergaukelei. Immerhin bieten die Ortsbeiräte sowie der Stadtrat Einsicht in deren Niederschriften, wobei der gemeine Bürger fein die 6 Wochen Arbeitszeit bis Onlinestellung abzuwarten hat.


    Wie berichtet, traf eine schäbige Visualisierungs-Vorlage nicht nur auf tieckseitige Gründerzeitpracht, sondern mal endlich auch auf gehörig Naserümpfen selbst bei manch politischem Hohepriester des konfliktscheuen 'Pragmatismus'.


    So besagt die Niederschrift der Ortsbeiratssitzung Neustadt vom 13.11.2017 unter TOP 2.2: Ratsinfo Direktlink Siehe dort Seite 8:

    Fragen zur Fassadengestaltung
    Herr Fücker (Schulverwaltungsamt) äußert, dass zur Fassadengestaltung ein intensiver Abstimmungsprozess mit dem Stadtplanungsamt stattgefunden habe. Themen waren unter anderem die Anbindung an die Bestandsgebäude sowie die farbliche Gestaltung der Fassade. Herr Markgraf erläutert zur Einrückung der Fassade, dass dies aus städtebaulichen Gründen notwendig sei.


    Seitens der Ortspolitiker wurde keine Einwand bereffs dieser Fassade zu Protokoll gebracht, man lese die anderweitigen Diskussionspunkte dort, aber die Äußerung des Schulamtlers ging womöglich auf einen Erläuterungswunsch aus den Reihen der Politiker zurück.


    Aus dieser Protokollnotiz wird bereits das Grundübel klar: das Stadtplanungsamt als korrigierbefähigte Zuständigkeit für Architektur und Städtebau konnte oder wollte trotz "intensiven Abstimmungsprozesses" keine gestalterische Besserung erzielen. Dabei ist es gerade deren Aufgabe, beim Baugenehmigungsverfahren darauf bestmöglich hinzuwirken, auch da es anderen nicht möglich ist. Natürlich wird seitens des Schul- oder auch des maßgeblichen Hochbauamtes wiederholt mit Zeit- und Sachzwängen gedroht worden sein, vielmehr zeigt es aber, daß die Ämterzusammenarbeit wohl nicht funktioniert - bzw. nur mittels Unterwerfung unter "Zwänge" inklusive Kassierung berechtigter Kritiken der Stadtplaner. Diese Detailtiefe geht natürlich aus den Niederschriften nicht hervor. Letztlich geht dies aber zulasten der auch hier zuständigen SPA-Chefin Innenstadt (Fr. Heckmann), selbst wenn sie ihrer Sachbearbeiterin recht freies Geleit gegeben haben mag (Fr. Gloger / Fr. Rauh). Es ist doch ein blankes Armutszeugnis, bzw. Zeugnis völlig abstruser Verwaltungspraktiken, wenn nach langem Ringen nur ein solches Nichts vorgelegt werden kann.
    Ich verweise gern nochmal auf Arweds damaligen Hinweis #519, dass für die bauliche Seite doch das Hochbauamt federführend auftritt, und weniger das Schulverwaltungsamt. Insofern bleibt es Tradition, stets die unmaßgeblichen Amtsleute in die öffentl. Sitzungen zu schicken und die Entscheider glänzen mit Abwesenheit.


    Zu prüfen wäre auch noch die Niederschrift des federführenden Schul- und Kita-Ausschusses. Ach so, bei Fachausschüssen geht den Bürger ja nichts an.


    Folglich kam es auf den die Maßnahme beschließenden Stadtrat am 14.12.2017 an.
    Direktlink Niederschrift - siehe dort TOP 10, Seite 51:
    Beschluß mit einer Änderung zur Fassade, Abstimmung: 46 Ja - 0 - 0.

    4. Die Fassade des Neubaus in Richtung Tieckstraße wird wie in der Vorlage dargestellt nicht abgenommen und ist zu überarbeiten. Mit Rücksicht auf die Bebauung der Tieckstraße im Bestand ist die Fassade in mindestens drei Abschnitte zu gliedern. Die glatten Fassadenflächen sind aufzulockern. Das Farbkonzept der Fassade ist an warmen mit der Bestandsbebauung gegenüber harmonierenden Farben zu orientieren. Die Ergebnisse sind im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften vorzustellen.


    Was nun einer der nächsten Bauausschußsitzungen vorgelegt wurde, blieb bisher unbekannt - wenn, dann wohl in nichtöffentlichem Sitzungsteil.
    Sowohl die geneigte Bürgerschaft als auch etwaige Presseanfragen dürften im stockfinsteren Dunkel tappen.


    Zwei Dinge sollten sich also ändern:


    a) Hochbauamt/Schulverwaltung und Stadtplanung müssen ihre Verantwortung beim Öffentlichen Bau besser wahrnehmen und die Einwirkmöglichkeiten für architekt.-städtebaul. Mehrwert nutzen und mittragen, was auch mögliche Verzögerungen toleriert. Stadt und Stadtbild wird es danken.
    b) wenigstens Politik + Presse sollten Möglichkeit haben, an (frühe) Verfahrens- und inhaltliche Informationen zu kommen, da es sich um steuerfinanziertes Bauen von hohem öffentlichen Interesse handelt und dies ja dann wohl das Mindeste ist. Noch geeigneter wäre eine verwaltungsseitige eigene Transparenz und Informationsgabe zu anstehenden öffentlichen Bauten. Die Infos liegen im Amt stets vor - es wäre kein Mehraufwand. Gar keine Info-Teilhabe, sowie nur Minimalmaß an politischer Beteiligung, ist der antiquierte verfehlte Weg, der uns schon allerlei angeblich alternativlose und sachzwingende Ortsverschönerungen eingebrockt hat.


    Da es sich um ämterübergreifende Korrektur diesbezüglicher Abläufe handelt, ist es ein vorübergehendes Arbeitsfeld für den Oberbürgermeister und seine Verwaltungsspitzen, sofern ihnen am Gedeihen ihrer 'Kulturhauptstadt' ernsthaft gelegen ist.


    Unsere liebe Lokalpresse sollte mal nachfragen, was da nun an Fassade kommen wird. Es fand bereits der Baubeginn statt und es ist ein Öffentlicher Bau aus Steuermitteln.

  • Volle Unterstützung deiner Aussage(n) und langsam überfällig in dieser Stadt!


    Man kann den aus Feuer geborenen Belzebub nicht mit Flammen und Öl austreiben. Und so sollten sich auch Ämter und Politik andere Strategien überlegen dem Verdruss sanierend entgegenzuwirken. Transparenz bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand von Beginn an. Wobei ja dem geneigeten Bürger nur nach der Beantwortung der Fragen: "Was wird gebaut und wie wirds aussehen?" gelüstet. Etwaige Mitsprache bei Unzufriedenheit gegenüber des Erwartbaren im Anschluss inbegriffen.

  • ^^ Nun steht bereits seit ü2 Wochen ein (meinerseits urlaubsbedingt) übersehenes Bauschild auf der Weintraubenseite.


    Erich-Zeigner-Berufschulneubau und zur Fassadenkritik Tieckstrasse


    Dies macht nun kürzliche Darlegung nicht überflüssig, sondern der Vorgang endet mit verhältnismäßig guter Beleuchtung des Falles.
    Eingedenk zwischenzeitlich längst abgesegneter Baugenehmigung sowie dem frühen Stellen des Bauschildes wird deutlich, dass im Folgenden zu sehende Entwurfskorrektur wohl postkritikal ziemlich zügig vonstatten ging. Es bedurfte lediglich des Nachhakens aus der Stadtpolitik - hier noch untersetzt qua Ergänzungsbeschluss.
    Unabhängig davon, inwiefern nun jetzige Entwurfsanpassung uns pässlich erscheint, war diese Nachbesserung offensichtlich einfach - ja sie mutet an, als hätte man nur eine Schublade nebenan ziehen müssen.
    Das Ganze wiederum stellt die Amtsvorgänge gehörig bloß: Da machten es sich Einige wohl seit Jahren zu einfach, Aussagen jeglicher "intensiven Abstimmungen" sollte man als klare Täuschung werten, und man erkennt: gerade auch wenn "Sachzwänge" (meist Zeit und/oder Geld) real oder weniger real vorliegen, sind Änderungen oder Korrekturen möglich.
    Daher Dank an einige Stadtpolitiker, welche diesen Hinweis ernstnahmen und in die Gremien trugen.
    Leider übernahm damit die Ehrenamtspolitik Aufgaben TÖD-entlohnter Amtsfachleute - ein Zustand, welcher Folgefragen aufwirft.
    Denn es fragt sich, ob man nicht hier und da nur hätte "Halt!" oder "Moment mal" rufen müssen, und bei manch "öffentlichen" Bau wäre manch Kröte im Stall geblieben.


    neue und alte Visu


    ^ alte Visu: Quelle Schulverwaltungsamt Dresden


    Hier das mit den Aufträgen 'wachsende' Bauschild. Eine externe Architekten-GmbH ist ersichtlich, und wie immer bei "öffentlichen" Bauten in Dresden, glänzen die Entscheidungsträger-Ämter mit lediglicher Angabe des Postfaches, als nehme man sich Beispiel an gewissen Briefkästenfirmen auf den Cayman-Inseln. :D


    Die neue Visu vom Bauschild nochmal etwas grösser: die bodentiefen Fenster haben wohl nur Verblendungen, die Hochkantstege der Fensterbänder scheinen Riemchen zu beblenden. Eine "Teilung in 3 Fassadenabschnitte" gemäß dem Ratsbeschluß, war den Fachleuten dann wohl doch zuviel, ein bissel Zurückstänkern muß man schon - wo kämen wir denn hin, wenn uns die Politlaien noch die Architektur diktierten...


    Gleich wie sich das Stadtplanungsamt positionierte und ob es ggf übergangen wurde, bleibt der Vorgang als offensichtliche Typik im Verwaltungsgetriebe bestehen und benennt drängenden Handlungsbedarf hinsichtlich Arbeitsweise und Ablauf der internen Vorgänge - vor allem im kommunalen Schulbau, aber auch allgemeinen im Öff.Bau.
    Die Presse sollte den Faden aufnehmen, Beteiligte der Ämter sollten sich äußern, der OB beibt fürs Künftige gefordert, da es um einen gesamtstädtischen Belang hohen öffentlichen Interesses geht. Ur-Vorlage und Vorgang waren jedenfalls eine riesen Watsche und Peinlichkeit für die beteiligte Verwaltung.

  • Treffend formuliert und zusammengefasst. Da wünscht man sich doch, dass hier mitgelesen wird.
    In wieweit ist eigentlich das "Nichtverwirklichen" des Ratsbeschlusses (Teilung der Fassade in 3 Abschnitte) sanktionierbar? Warum denn Ratsbeschlüsse, wenn die nach Gemütslage mal eingehalten werden und mal nicht?


    p.s.: Dem ganzen fehlt dennoch nen Dach - schon allein um mit den anschließenden Bestandsbauten zu korrespondieren. Ist halt das typische Dresdner Kasterl geblieben - halt nur mal in beige/braun (oder gold).

  • ^ ach so, de facto gibt es keine Sanktionsmöglichkeit. Im Nachgang hängts dann eher daran, wie hoch noch das allg. Protestbild ist. Meist geht Letzteres gegen Null. Also, m.E. könnte die Verwaltung noch viel mehr boykottieren - die Zeit heilt dann die Wunden.



    Die Dauerhitze führt derzeit dazu, dass es meinerseits nur noch wohltemperierte News gibt - hier ließ sich der Reporter per klimatisierter S-Bahn vorbeikutschieren. :D
    Super8 Hotel an der Marienbrücke - update


    ^ immerhin ein schöner Schallschutzriegel für den zornigen Nachbarn.

  • Aktuelle Bilder vom Super8 Hotel, diesmal unter annehmbaren klimatischen Bedingungen und vom Straßenniveau:





    Immerhin, die Seite Richtung Bahnhof Neustadt scheint eine Brandwand zu werden. Dort besteht also die Chance, dass dereinst der Anschluss an den Altbau in der Robert-Blum-Str hergestellt wird, vorzugsweise unter Nutzung des noch vorhandenen gründerzeitlichen Erdgeschosses an der Ecke.

  • Es werde Licht!


    Vor Wochen hatte ich im Stadtgespräch-Strang (#531) den Lichtmasterplan angesprochen.
    Nun bringt die SäZ einen Artikel über die schleppende Umsetzung des vor 9 Jahren beschlossenen Konzepts.
    Der Freistaat als Eigentümer der meisten anzustrahlenden Bauten hält sich bisher nicht an den Masterplan - auch da, wo die Beleuchtung sogar schon "verbessert" wurde.
    Derzeit sei die Brühlsche Terrasse in Planung - allerdings ist unklar, wann das mal soweit ist. Die SäZ verarbeitete anscheinend nur die Ratsanfrage des Touristikers Z. aus #531.


    Gemäß dem SäZ-Foto im Artikel zeige ich noch paar eigene Bilder vom Beginn des diesjährigen 'Palais-Sommers',
    welcher nun Dank Sponsoring das Palaisgebäude erstmalig in luminöse Szene setzt. Das zeigt, was alles möglich wäre - auch andernorts.





    Daß man auch Parkanlagen oder Gebäudeumgebungen illuminieren kann, zeigen noch folgende zwei aktuellen Bilder einer dortigen Extra-Festivität der Städt. Kliniken im Palaisgarten.

  • Neubau Glacisstrasse (Gamma Immo) - fast fertig


    Als Villa Kunterbunt oder Palais im Regierungsviertel kann es nicht bezeichnet werden, hier hat die Gamma der Stadt eine gehörige Kröte beschert.
    Ein Besuch bei der Gestaltungskommission und das Finden eines echten Architekten sei angeraten.





  • Mal die Frage auch hier: Worauf gründet sich der Denkmalschutz des Platzes westlich des Jägerhofes. Kennzeichen: riecht nach Pipi, Ostkeramikbrunnen seit Jahren eingezäunt, weg von der öffentlichen Aufmerksamkeit. Laut Themenstadtplan stimmt das. Ebenso die Pergola aus Formbeton die den Müllplatz einhaust.

  • Hat jemand Kauflust von Bauflächen am Neustädter Markt? - Zwangsversteigerung startet


    Flurstücke 313/1 und 313/2 (Wohnmobil-Stellplatz) an Wiesentorstrasse - Th.Sta.pla
    3.71 Mio und 0,3 Mio Verkehrswertangabe.


    weil keine direkten Links möglich, selbst finden:
    Im Justizportal klick "Termine suchen", dann "Sachsen" und "Dresden" eingeben und "unbebautes Grundstück" wählen/doppelklick --> suchen.
    In den beiden Flächenannoncen dann je "Gutachten1.pdf" interessant - mit sämtlichen Infos zum Areal (pdf).


    auch bei ebay-kl.anz. :D


    Also, wer das entsprechende Kleingeld hat, und Bauen möchte...

  • ^^^also der Th.stadtplan zeigt noch keine Strassensperrung für Hochbau. :D
    Nee, da kann nun bis auf weiteres niemand bauen. Der B-Plan wurde aufgestellt, per diesem Ratsbeschluß gilt im Öffentl. Interesse die Klärung der Sachverhalte im Zuge des B-Plan-Verfahrens. Mit Festsetzung des B-Plans per Satzungsbeschluß gilt dann neues Baurecht. Bis dahin, können alle Baugesuche rechtsfest zurückgestellt werden.
    Bevor Rückfragen kommen: Das Narrenhäusel kann schon vorher gebaut werden, da es als Einziges in den B-Plan-Zielstellungen festgesetzt wurde und folglich die "Grundzüge des Bebauungsplans" nicht ändert oder hindert.




    Neubau Georgenstrasse 4a (pohl projects) - in Bau
    zuletzt mit Visu#559


    Nebenan erwartet der nun leere Altbau Georgenstrasse 4 die Sanierung (auch pohl projects)

  • CG-Projekt "Palatium" (Altbau) und "Königshöfe" (Neubauquartier) - Palaisplatz


    Blick in den Altbau der Ex-Brandversicherungsanstalt:
    Haupteingang mit Stuckatur-Probeachse. Es hieß, in diesem originalen dunklen Farbton werden die Stuckaturen wiederkehren.


    Treppenhaus mit DDR-Kugellampen


    beispielhafter Flurdurchgang, welcher wie die anderen auch den künftigen Wohnungen zugeschlagen wird.
    Der Gebäuderiegel wird in Abschnitte unterteilt, trenngemauert, und die Abschnitte eigenständig erschlossen.


    Büroraum an der Rundecke des Gebäudes - mit Blick auf Palaisplatz-Park und Torhaus.


    Großbüro dort nebenan - also gute Voraussetzungen für vornehmes Logieren


    Blick hintenraus auf die Baufläche der Königshöfe sowie die Rückseiten am Wallgässchen


    Die Baugenehmigung wurde als bis spätestens zum Jahresende erwartet, der Themenstadtplan zeigt allerdings schon die wohl exakte Stellung der Baukörper.
    Was nun auffällt: die Neubauten umgreifen das palais-artige Gebäude Wallgässchen 4-4a. Am engen Wallgässchen 3 wird der Altbau im Hof sowie der kuriose Kleinbau zur Gasse abgerissen (beides nicht denkmalgeschützt) und durch eine neue Lückenschließung ersetzt, wobei hierzu noch keine Ansicht bekannt ist. Ich gehe von simultaner Art wie auf der anderen Seite aus.


    ^ Die abzureissenden Gebäude nochmal im Foto. ^Quelle Kartenausschnitt: aus Themenstadtplan LHD


    Hier noch der Blick auf benachbartes "Wallgässchen-Palais" - ein versteckt liegendes wunderbares Gebäude mit in Dresden seltener Vorplatzbildung. Hier hält sich bislang auch ein gehobenes Restaurant der afrikanischen Küche.


    Übrigens hatte Fabian Jäckel damals auch einen Entwurf für die Königshöfe.

  • Blockhaus - Archiv der Avantgarden


    Nachdem zum Jahresanfang die Wettbewerbsergebnisse gezeigt wurden und der Sieger feststand, gab es nun einen Pressetermin zur fertiggestellten Bauplanung.
    PM des Freistaates.
    SäZ - mit Einblicken ins Blockhaus.


    Ausserdem gab es eine weitere Schenkung durch den Sammler Marzona an die SKD.


    Das AdA soll 2022 eröffnen. Gute Visus gabs seit Februar'18 (Strangseite 37) beim Entwurfssieger Sobejano Arquitectos, Berlin (Link pdf im damaligen SäZ-Artikel oben).