Dresden: Innere Neustadt

  • Palais am Rosengarten
    zuletzt in post 113


    die erste strassenfassade ist nun frei. die austretenden fensterleibungen finde ich interessant, ein zeittypisches gestaltungselement, um struktur in die fläche zu bekommen, jedoch ist das übertünchen auch der rahmenkanten im selben roten farbton einer plastischen wirkung eher unzuträglich. die kantenseiten hätte ich etwas heller gewählt. man sieht quasi nur von nahem, dass die leibungen auskragen.



    am Neubau schräg ggü wurde nun endlich auch der sockel fertig - fast fertig.
    aber so präsentiert sich der - hier schon geschmähte - bau final.
    ich halte den bau durchaus für gelungen. allein die dachkante zum staffelgeschoss müsste auch eine graue binde bekommen.

  • W&G-Haus Bautzner-/ Weintraubenstrasse - neuer Farbanstrich


    mist - chance vertan - es blieb bei dieser miesen farbwahl - alles nun wieder frisch



    sprung zur königstrasse - impression
    man achte auf die genormten baumkronen

  • wer was über die abmonierten venezianischen fahnenmasten am neustädter markt sowie die abmontierten sandsteinfiguren an der hauptstrasse erfahren möchte:


    ratsanfrage hier - klick link 2


    (da bin ich herrn Z ausnahmsweise mal dankbar, denn genau das fragte ich mich auch)

  • Palais am Rosengarten


    die strassenfassade ist nun beidseitig frei und vermittelt - wenn auch noch längst nicht fertig - einen gesamteindruck. die hofseite ist noch voll in bau.



    Glacisstrasse 9
    zuletzt post 115

    ^ nach vorn wurde auch das schnuckelige seitengebäude saniert
    v nach hinten wurden 2 kleine anbauflügel errichtet, einer davon am kleinen seitenbau



    Blick in die Tieckstrasse
    am eckhaus hoy-str sinds nur reparaturen

  • Sanierung Kita "Dreikönigskinder" (Unterer Kreuzweg 1)


    ehemalige plattenbaukita - seit jahren leerstehend


    keine ahnung was die an dieser immerwährenden krankenhausoptik ("modern muss es sein" - ach herrje) so toll finden.

  • Torhaus Palaisplatz - was genaues weiß man nicht


    jedoch laufen seit monaten innenarbeiten und nun sind auch erstmals äußerlich veränderungen sichtbar: zwei kupfertürmchen zieren das dach, am portikus wird die dacheindeckung erneuert. es geht also voran.



    das Hotel Stadt Leipzig wird hingegen wohl auch den nächsten Winter noch vernachlässigt überstehen müssen. ein Baubeginn im Sommer wurde bekanntlich vollumfänglich verfehlt.


    ebenso wartet man auf ein neues Projekt am Standesamts-Altbau hinter dem Torhaus am Palaisplatz. dort wäre samt der riesigen Hinterhoffläche etwas größeres (auch mit Wohnungsbau) durchaus möglich.

  • Parkhaus am Diakonie-Krankenhaus (Wolfsgasse / Holzhofgasse)


    Baubeginn - die Grube wird ausgehoben

    wäre besser eine super wohnbaufläche - aber ich hatte mE schonmal über den ärger mit dem verein dort geschrieben.

  • Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (Carusufer) - Aussensanierung


    nachdem die dacheindeckung in den letzten wochen erneuert wurde, sind heute netze an den fassadengerüsten angebracht worden, die auf eine fassadenreparatur hindeuten.

    irgendwann sollte ein hoher dachaufbau aufs gebäude gesetzt werden, wie es mal vor den krieg war. (träum)

  • ...und dazu mal auch eine Fotothek-Luftaufnahme:


    http://fotothek.slub-dresden.d…_hauptkatalog_0305666.jpg


    Die alte Dreikönigsschule links oberhalb der Bildmitte an der Arnimstraße (ab 1.7.1946 Wigardstraße) , leider nur von hinten...


    Interessant auch, dass die heutige Parkplatzfläche (ehemals Standort Pädagogische Hochschule) damals dem privaten Gemüseanbau und dem Tennisspiel diente, beide Nutzungen säuberlich diagonal getrennt durch die Craushaarstraße (ebenfalls ab 1. Juli 1946 Wilhelm-Buck-Straße), heute nicht mehr bis Carolaplatz durchführend.



    Eine Bebauung erfolgte hier m.W. bis 1945 nicht, war aber sicher geplant, wie man am Straßenverlauf deutlich erkennen kann.

  • Hotel Stadt Leipzig - nur Gerüstgerangel?


    unter TOP sonstiges wurde eben auf der bauausschusssitzung zum sachstand am hotel nachgefragt: der BauBM klärte auf: das bisherige gerüst + wetterschutzdach war zu teuer - es steht ja auch lange zeiten - sodass der investor wohl eine mietpreissenkung versuchte, allerdings darüber in disput geriet und nunmehr (angeblich) einen billigeren gerüstbauer beauftragte, welcher in folge ein neues gerüst stellen wird. der BauBM sah dabei wenig aussergewöhnliches. die zeitung berichtete von säumigen mietzahlungen über die letzten monate.


    dann wurde allerdings eine interne info erwähnt, wonach nebulös durchsickerte, dass der bauherr auf einen abriss spekuliert. das wiederum entkräftete der BauBM dadurch, dass es in den letzten monaten einige gespräche mit dem bauherrn gegeben habe, die durchweg auf die bisherigen zielstellungen hinauslaufen. allerdings machte der BauBM einen doch sehr vertrauensseeligen eindruck diesbezüglich. letztlich verblieben die stadträte in optimistischer haltung. aber es wurde deutlich auf jetzige ständige kontrolle des ganzen gedrungen, was der BM auch aufnahm, um bei eventueller gefahr in verzug eine schnelle ersatzvornahme für die sicherung (also neues wetterschutzdach) anzuordnen.


    bilder von heute: die fassadengerüste sind noch im abbau, die holzabstützung (bild unten) bleibt

  • Jein, es ist kein wirklicher Nachkriegsbau, sondern die ausgebaute Kriegsruine der Dreikönigsschule, die dann für die spätere PH genutzt wurde. Es lässt sich beim Vergleich mit der verlinkten Fotothek-Luftaufnahme auch recht gut erkennen...

  • ^Ich habe mal versucht ein altes Bild vom Gebäude zu finden, da das Originaldach wirklich eine Bereicherung für das Stadtbild wäre.
    Ich habe leider nur ein "mäßiges" Bild gefunden, wo man vom Johannstädter Ufer herüber schaut.
    Gefunden auf http://www.deutschefotothek.de.
    Wer ein besseres Bild findet, einfach her damit :).
    Man erkennt aber deutlich das "dominante" Dach.


    http://www.deutschefotothek.de…1/df_hauptkatalog_0279305


    MfG
    Christian

  • Also stilistisch ist das in meinen Augen ein Neubau. Nicht mal die Geschosszahl stimmt noch überein. Das Dach würde ohne die verspielten Verzierungen im Abschluss stumpf wirken und mit ihnen nicht mehr zur Strenge des jetztigen Gebäudes passen.

  • Dann guck mal genau hin. Natürlich ist die Fassade stark überformt, aber besonders am Erdgeschoss ist deutlich augenfällig, dass es sich um den Vorkriegsbau handelt. Auch die Etagenhöhen, Fenstergrößen, Anzahl der Fensterachsen, Baukubatur im Ganzen entspricht dem Vorkriegszustand. Die Geschosszahl allerdings stimmt nicht überein, richtig: Der Bau wurde aufgestockt.


    Aber ich gebe Dir recht: Ich finde auch, man sollte den Ist-Zustand belassen - glaube auch kaum, dass sich die Frage nach einem gründerzeitlichen Rückbau stellt.


    edit: Bin bei http://www.altesdresden.de doch noch fündig geworden - ich liebe diese Seite...


    http://www.altesdresden.de/neus/wiga0173.jpg


    im Vergleich:


    http://de.wikipedia.org/wiki/S…reik%C3%B6nigsschule1.jpg

  • ^ mir persönlich würde ein höherer dachaufbau auf dem gebäude von 1951 mehr zusagen als das nachkriegsflachdach. das neue dach wäre nur eine reminiszenz an den vorkiegsbau, und es ist aus heutiger sicht natürlich kein muss. der bau gehört aber zur elbfront und setzt die baulichkeiten von finanzministerium sowie staatskanzlei nach osten fort.


    achtung leute : vor dem seitenumbruch kam noch was zum hotel stadt leipzig. ok, alles klar. weitermachen.