Dresden: Antonstadt

  • Hahaha, ich musste auch erst mal herzhaft lachen, als ich das Hornbach-Gartenhäuschen sah, aber ich würde mal schwer behaupten, dass dies keine Visualisierung des Pavillons ist, so wie er gebaut werden soll. Für diese niedliche Schutzhütte drei Bauüberwacher, einen Tragwerksplaner aus Frankreich und ein Büro für Haustechnik (für den Anschluss eines Herrnhuter Sterns zur Weihnachtszeit?) zu engagieren erscheint mir etwas übertrieben :)


    Es scheint wohl eher ein "echter" Ausstellungspavillion für Kunst, oder das was so bezeichnet wird, zu entstehen. ;)

  • ^eigentlich wollte ich mir gerade noch die ausstellungen anschauen, aber die liefen nur bis gestern. aber es waren noch organisatoren vor ort, die ich ansprach, weil dieses bauschild neuerdings wieder verschwunden ist. irgendwie war es von beginn an möglich, dass es teil einer kunstaktion ist, allerdings kostet solch vollständige schildkonstruktion durchaus auch geld, was es etwas unwahrscheinlich machte. die leute klärten nun jedenfalls alles auf: es war nur ein fake. auch ist das areal kein ausgesprochenes "kreativareal" sondern normaler bürostandort mit vermieteten büros. zudem war die hütte nur ein im baumarkt erhältliches modell, wo zudem kaum platz drin ist. lustig wars jedenfalls und vielleicht taucht das schild anderweitig wieder auf - zB im innenstadtbereich. die internationalen künstler durften das gesamtobjekt für eine woche bespielen.

  • :) Stimmt, das Schild war von seiner Gestalt wirklich vertrauenswürdig. Tja, bei so manch anderem Vorhaben wünschte man sich auch, dass alles nur ein übler Scherz wäre ...

  • Postgebäude Königsbrücker Strasse - Luftnummer


    heute schreibt die SäZ :


    das gebäude bleibt bürohaus, die wohnnutzung ist vom tisch
    derzeit werden die beiden treppenhäuser renoviert sowie einzelne büroräume
    in kürze werden die fassaden aufgearbeitet, allerdings im bestand gehalten
    am kantinenanbau wird auch noch etwas renoviert.


    fazit: das gesamte areal bleibt so wie es ist. es wird nicht viel investiert. vor allem die gesamte barrackenstadt dahinter wird damit im bestand gesichert, da einige buden neuvermietet und bestandsverträge verlängert wurden. ein stadtteilzentrum ist ohnehin schon lange vom tisch. vorn bleibt die post drin, hinten das staatsschauspiel mit lagerflächen, die kantine soll wieder einen betreiber bekommen.


    also alles in allem eine völlige luftnummer. äußerlich ändert sich nichts. das innerstädtische riesenareal (barrackenstadt) - zudem im attraktiven neustädter kontext - bleibt auf jahre schandfleck und verlorener raum.

  • wie ich schon zuvor sagte, unvorstellbar, dass sich dort drin jemand eine Wohnung nimmt, deswegen wurden die Pläne geändert.
    Abriss wäre sinnvoller gewesen und dann ein neues Wohngebäude

  • ^ es gab doch noch gar keine vermarktung, auch keine umfragen, ob da jemand einziehen würde. fakt ist, wenn der preis stimmt, wären die buden weg wie warme semmeln. hier scheint eher der berliner eigentümer hochkarätig impotent zu sein und völlig desinteressiert. die konnten halt die hütte billig kaufen und wollten auch fett mitverdienen, tja, leider kannten sie die situation nicht. so ist das mit fernabbesitzern. die kriegen die büros erst recht nicht los, wie gesagt, es sei denn, es ist wirklich preiswert. dann verlagert sich bissel was dahin, ansonsten brauch in dd keiner neue büros. ich fände im übrigen wohnen dort auch nicht gut. hier ist es sicherlich am lärmpegel gescheitert, das legt man in dresden penibel gesetzestreu aus, die köni ist noch lange schön gepflastert und durchrattert, und man hält das meßmikro nicht wie anderswo trickreich im hintersten zimmerwinkel versteckt sondern hält es in dresden schön weit raus ausm fenster - fast bis zur pflasteroberfläche - damit mans schön verbieten kann. kurz: an allen lauten hauptstrassen ist keine bauliche entwicklung gewollt, denn ausser wohnungen baut ja derzeit keener was.

  • Alaunstraße - Lückenneubau Nr. 29


    zuletzt post 44


    bei diesem haus handelt es sich in der tat um ein einfamilienhaus.
    eine kurze baubeschreibung findet sich beim achitekten - unter details - hier


    neben dem schmalhaus am volkshaus schützenplatz und kulkas parzelle in f-stadt ist dies mindestens schon ein dritter solcher parzellenbau, was ich positiv empfinde, gerade bei moderner architektur. in anderen städten sind mir kaum solche "handtuchbreiten" häusel derzeit auffällig, dabei ist diese art des bürgerbauens eine bauform, die viele probleme heutiger stadt- und baustrukturen wieder beheben würde.




    dahinter war ein stadthaus von selben architekten beplant, allerdings scheint es noch nichts zu werden - womöglich aufgrund immissionen der putzi-dentalfabrik daneben, wo es häufig nach zahnpasta (chemie) müffelt. projektseite - hier

  • Königsbrücker Straße 26 (Neubau der Treuwobau) - update


    seit mitte märz (letzter post 36) wuchs der rohbau endlich in die höhe.
    hier soll im EG+1.OG die stadtteilbibliothekt der neustadt bis zum oktober einziehen.
    infos zum gebäude(äußeren) sowie ein bauschild fehlen indes immer noch.
    der bisherige rohbau zeigt zumindest eine gleichmäßige rasterfassade mit ausreichend großen und raumhohen fensterflächen. nach hinten baucht das gebäude in einem mittigen rund aus, um wohl mehr raumvolumen zu bekommen.

  • "Stadtvillen" zwischen Bautzner und Böhmischer Str. - Baubeginn


    projektvorstellung in post 8


    die letzte nutzung als lustgarten zur BRN ist nun vorbei und zack gehts los.

  • Sauerkrautfabrik Lutherstrasse - Zwischenstand


    zuletzt in post 28


    Familienwohnungen in hofseitigem Gewerbealtbau


    langsam kommt das projekt zum ende, es soll nur etwas verzögerung gegeben haben, allerdings zieht sich das rumgewerkel hier nun schon fast drei jahre hin. die ersten sind eingezogen, es soll max. noch 1 jahr dauern. das ergebnis scheint allerdings zu gefallen.




    der spruch bezieht sich wohl nicht nur auf die TG-einfahrt

  • Neustadt-Palais - Update 2


    zuletzt in post 33


    in etwa drei monaten wird das projekt fertiggestellt.




    an den Mondholzhäusern nebenan steht seit längerem ein Holzpavillon zur Anschauung. sieht nicht nach "uninspirierten holz-applikationen" aus.

  • The Post Dresden-Neustadt


    Vornehmlich Fassadensanierung und kleinere, innere Ausbauten (Brandschutz, Lift, Extra-Treppenhaus, Raumsanierungen)


  • Bautzner Strasse 13


    standort hier


    Der verwunschene Altbau im Innenhof steht derzeit zum Verkauf. Dies könnte demnächst zur Sanierung führen. das Gebäude liegt weit im Innenhof, ist denkmalgeschützt und umfasst noch einen weiteren Altbau seitlich, welcher nicht unter Schutz steht. Daneben gibt es noch mehrere Flachbauten, die wohl abgerissen werden könnten. Zuletzt waren noch letzte Bewohner zu gange, nun ist die Durchfahrt verbrettert, was auf einen Verkauf des Gesamtobjekts hindeuten kann. Irritierend ist das Verkaufstranspi, welches moderne ETWs in einem Neubau verkaufen möchte. Seitlich davor gibt es auch noch eine leere Kiesfläche (2. Bild), die ggf auch bebaubar ist. Auch ohne die Kiesfläche wäre ein größeres Gebäudeensemble hier möglich.