Dresden OST: Projekte in Gruna, Tolkewitz, Seidnitz, Striesen-Süd

  • USD baut an Schandauer Str. 26/28

    USD reißt demnächst mal kein weiteres Wohnhaus ab, sondern diese Hallen:
    http://binged.it/1MUQ5VU
    Das ist doch eine gute Nachricht, das ist ein echter Schandfleck in guter Lage.
    Die SZ schreibt einen längeren Artikel (kostenpfl.):
    http://www.sz-online.de/nachri…verschwinden-3253918.html
    weiterer Inhalt:
    Es gab einen Wettbewerb von mehreren Planungsbüros. Der Sieger steht bereits fest und bereitet nun eine Baugenehmigung vor.
    Der Stadt ist die Qualität wichtig, hört, hört!
    "Dabei müsse die Struktur des Stadtteils vor allem südlich der Schandauer Straße beachtet werden. Die ist allerdings durch verschiedene Baustile geprägt. So stehen östlich des Plangebietes historische Bauten. Zur Pohlandstraße hin wurde erst in den 90er-Jahren ein Bürokomplex neu gebaut. An der Schandauer stehen außerdem sogenannte Altneubauten aus den 50er- und 60er-Jahren."
    Gerade da stehen ja nun kaum Häuser, da passen die USD-Häuser schon hin.
    Visus gibts noch nicht, im 1. Q 16 sollen die Planungen fertig sein. Baubeginn ggf. schon ab Sommer 16.

  • ^ Da kann sich USD nun erstmals (erstmals?) nicht nur auf den "Hausarchitekten" verlassen, der ja die bekannten Optiken widerkäut, sondern muss mal über den letztjährigen USD-Tellerrand hinwegschauen. Das Prozedere um den "Wettbewerb" ist natürlich wieder mal "super-transparent" und wenig "anrüchig". Ich vermute, der USD-Hausarchitekt hat gewonnen :D und kann nun der Kreativität (des - hust.. - "wirtschaftlichen Bauens") neuen Schwung verleihen.

  • Rahmenplanung Nr. 787 "Seidnitz/Tolkewitz"
    ratsinfo
    auch hier ein konzeptionelles Rahmenwerk in Arbeit. Es scheinen immerhin drei Entwürfe zur Weiterverwendung berücksichtigt zu sein. Das Ganze ist wohl eher ein langfristiges Ding und reicht gar bis ins Jahr 2038 (irgendwo stehts geschrieben: "Vision 2038"). Hollatrio! Ich wette, in nem halben Jahr weiß schon niemand mehr, ob da was war oder nicht. Ähm.. war da was?!
    Ach doch, da war was!: die lautesten Proteste sind längst von den üblichen Verdächtigen zu vernehmen gewesen - Kleingärtner und Garagenkomplexnutzer (lese: Anlage 3a). Na hoffentlich bekommt die Stadt den teilverhuntzten Alten Elbarm bis 2038 oder 2048 so einigermassen naturnah wieder hin, wofür eben einige der o.g. Verdächtigen mal umziehen müssten. Weitere Stimmen - gar für-sprechende - waren derweil kaum zu vernehmen. Ob zwei weitere Nahversorgungszentren notwendig sind, wurde debattiert ebenso wie der mantra-verdächtige "Parkplatzmangel" aufgrund "enormen Parkdrucks". Da drückts mir auch gleich irgendwo - so mehr so hinten und mittig.

  • Es gibt schon Möglichkeiten, sich zu informieren, da es einen nicht öffentlichen Wettbewerb gab, die Architekten aber trotzdem ihre Ergebnisse zeigen wollen. Siehe http://patrickhesse.net/portfo…handauer-strasse-dresden/ (3. Preis) http://www.mueller-reimann.de/…sden-Striesen__-_1._Preis (1. Preis)


    Des Weiteren glaube ich nicht an Baubeginn Sommer 2016. Erst mal muss geklärt werden, ob ein B-Plan notwendig ist, das Gebiet ist ziemlich groß und nicht wirklich homogen strukturiert. Bebauung ohne B-Plan, das heißt am Bestand orientieren, wäre hier problematisch, da der Bestand wie gesagt inhomogen ist.


    Es gibt auch noch ein fast vergessenes Projekt am Rand dieses Gebietes: http://www.meiag.de/angebot/items/Glash%C3%BCtter%2055.html


    Das ist schon im Dresdner Stadtplan eingezeichnet, daraus schließe ich, dass es eine Baugenehmigung hat.

  • Update Striesen-Süd - Bilder von letzter Woche

    Gartenstadt Striesen





    Halle - Laubestraße
    Diese sollte mittlerweile wohl verschwunden sein. So darf es gerne weitergehen.



    Planstraße - fast fertig


  • DNN: "Arbeiten in Pegasus Residenz in Dresden-Striesen schreiten"

    DNN-Artikel


    "Die Pegasus Residenz in Striesen wächst und wächst. Mittlerweile umfasst die Wohnanlage im Süden des bürgerlichen Stadtteils acht Gebäudekomplexe."

  • Straßenbahnhof Tolkewitz

    DD-Fernsehen berichtet inkl. einem kurzen Video über die angegangenen Abrissarbeiten am Straßenbahnhof Tolkewitz, für den neuen geplanten Schulstandort mit einer vierzügigen Oberschule und einem fünfzügigen Gymnasium (sammt dazugehörigen Sporthallen und Freiflächen). Auch die MOPO hatte in der Zeitung darüber berichtet, finde den Beitrag aber online nicht.


    Gab's hier nicht mal Visus dazu? Ist das überhaupt der richtige Strang?

  • Die SäZ berichtete erneut über den von der USD an der Schandauer Straße geplanten Wohnpark (siehe [Post=502214]Post 201[/Post] und [Post=503097]204[/Post] in diesem Strang). Der SäZ-Artikel ist zwar schon paar Tage alt (Dresdner Lokalausgabe vom 18.12.), aber der Vollständigkeit halber hier noch einmal die Zusammenfassung:


    - In 4 winkelförmigen Gebäuden zwischen Schandauer und Glashütter Str. sollen 188 (!) Wohnungen entstehen (Standort http://binged.it/1Ol64gw)
    - Aus einem Wettbewerb mit 6 Architekturbüros gingen MüllerReimann-Architekten als Sieger hervor (ein – etwas dürftiger – Eindruck unter: http://www.mueller-reimann.de/…sden-Striesen__-_1._Preis)
    - Im Erdgeschoss zur (Schandauer?) Straße sind 2 Läden geplant; später ist von Abstandsgrün zwischen Gebäuden und Schandauer die Rede, was für mich nicht ganz zusammen passt
    - Wohnungskaltmieten zwischen 7,50€ (zur Schandauer) und 9,50 (zur Glashütter); ein Teil der Wohnungen wird verkauft
    - Die Blasewitzer Ortsbeiräte, welchen das Projekt vorgestellt wurde, kritisieren den zusätzlichen Verkehr durch die steigende Einwohnerzahl und den Verlust von Grünflächen (wo? Bing zeigt nur versiegelte Flächen)
    - Die jetzigen Gewerbebrachen sollen ab 2016 abgerissen werden


    Mein Fazit: Gute Sache, der Schandauer hier wieder mehr Fassung und der ganzen Gegend mehr Dichte zu geben. Soweit die erste Visualisierung ein Urteil erlaubt, hätte die Rasterfassade etwas weniger grobschlächtig ausfallen können. Für mich würde ein breiter Gehweg bis zur Gebäudekante der Schandauer mehr großstädtisches Gepräge geben, aber die Rede vom Abstandsgrün lässt eher auf Siedlungscharakter schließen. Wie man sich über Verdichtung in dieser verkehrlich gut erschlossenen, stadträumlich aber zerfaserten Gegend beschweren kann, bleibt mir ein Rätsel.


  • Mein Fazit: Gute Sache, der Schandauer hier wieder mehr Fassung und der ganzen Gegend mehr Dichte zu geben. Soweit die erste Visualisierung ein Urteil erlaubt, hätte die Rasterfassade etwas weniger grobschlächtig ausfallen können. Für mich würde ein breiter Gehweg bis zur Gebäudekante der Schandauer mehr großstädtisches Gepräge geben, aber die Rede vom Abstandsgrün lässt eher auf Siedlungscharakter schließen. Wie man sich über Verdichtung in dieser verkehrlich gut erschlossenen, stadträumlich aber zerfaserten Gegend beschweren kann, bleibt mir ein Rätsel.


    Schade, dass du nicht in der betreffenden ÖFFENTLICHEN Sitzung des Ortsbeirats anwesend warst. Das Rätsel hätte sich für dich schnell gelöst. Es wurde zwar der Verlust von Grünflächen insgesamt bemängelt, aber eher so, dass hier die Möglichkeit genommen wurde etwas mehr Grün, etwas mehr für Kinder z.B. ein Spielplatz etwas mehr Einfallsreiches zu planen. An der Schandauer wird eine Wand aus zwei Sechs-Geschossern mit wenigen Fassadendetails entstehen + Staffelgeschoss. Dazwischen werden vier Hinterhofgebäude und an der Glashütter nochmal zwei Riegel entstehen, alles als L konzipiert. Trotz des sogenannten Innenhofs wird wenig Grün da sein, Spielplatz nur im notwendigen Rahmen. Alles in allem noch enger als die USD-Gartenstadt, die mit ca. 310 Wohnungen schon ziemlich groß ist. Abstandsgrün bezieht sich auf einen sehr schmalen Rasenstreifen (vielleicht oder hoffentlich mit Sträuchern und Bäumen) vor den Häusern zur Schandauer. Einziger Lichtblick: die anderen Architekturbüros sollen noch schlechtere Entwürfe abgeliefert haben.
    Und noch was zu deiner Info: Striesen hat eine Bevölkerungsdichte von fast 10.000 Einwohnern pro qkm. Da sollte Verdichtung nicht mehr das vorangige Ziel sein.


    Dynat

  • Danke, Dynat, für die Ergänzung aus erster Hand. Aus entfernungstechnischen Gründen konnte ich bei der Sitzung leider nicht dabei sein und musste mit der Sächsischen Vorlieb nehmen. Und da der Artikel online verschlüsselt war, dachte ich, ich fasse es mal für alle zusammen.


    Was die Dichte betrifft: Im Ganzen hat Striesen natürlich schon eine vergleichsweise große Bevölkerungsdichte. Nur leider merkt man davon an der Schandauer recht wenig. Für mich ist sie in weiten Teilen eine sehr langweilige Vorortstraße ohne jede Verweilqualität. Gerade weil sie einen relativ dicht besiedelten Stadtteil durchschneidet, könnte sie mit einer besseren baulichen Fassung und qualitätsvollen öffentlichen Räumen (breite, gern auch baumbestandene Fußwege, abwechslungsreiche Geschäfte) dem Stadtteil mehr urbane Qualität verleihen. Erreicht werden könnte das durch eine geschlossenere Bebauung entlang des Straßenzugs, welche in meinen Augen zu einer wohltuenden Ergänzung zur sonst typischen Punktbebauung stehen könnte. Wo dieses Verhältnis aus geschlossen bebautem „Boulevard“ und aufgelockerter Umgebung aus meiner Sicht gut funktioniert, ist die untere Kesselsdorfer Straße in Löbtau. Etwas qualitätsvollere Architektur und breitere Fußwege vorausgesetzt, könnte das, langfristig gesehen, auch ein Modell für die Schandauer sein. Nur wäre es dann aus meiner Sicht erforderlich, dass sich Neubauten nicht – durch Grünstreifen zurückgesetzt – von der Straße abschotten.

  • Bis nach Löbtau muß man gar nicht schauen, schon die Borsbergstraße ist m.E. eine gutes Vorbild. Spannend wird hier, ob und wie sich der Angebotsmix durch die zahlreichen neuen potentiellen Kunden (Eigentumswohnungen im Umfeld) verändert.


    Bei dieser Gelegenheit: Was mir überhaupt nicht gefällt, ist der Trend bei Supermärkten, die der Straße zugewandten Fenster komplett abzukleben. Zu beobachten im Viertel z.B. bei Kaufland oder Penny. Gibt es hier nicht auch irgendwelche städtischen Vorgaben (Werbesatzung)?

  • Gamma-Wohnpark Stübelallee - fertig








    Desweiteren sind auch die Zweitsanierungen an die Hochhäusern abgeschlossen



    ^ hier mal der kaum wahrgenommene Pfau im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit



    Stübel - Ecke Lipsiusstrasse besteht die fast letzte unbeplante Baufläche an der nördlichen Parkkante, wo bereits mal ein Flachbau abgerissen wurde.
    Mir schwant, hier bereitet sich auch schon was vor.

  • Stabahof Tolkewitz im Abriss
    (Projekt Großschulstandort Tolkewitz)



    Blicke von der Wehlener Strasse



    ^ partiell behutsame Demontage des Tragwerks deutet auf geplante Wiederverwendung hin



    die Altbauten entlang der Schlömilchstrasse werden weitgehend erhalten. Die beiden in der künftigen Gleisschleife wurden an einen privaten Bauherrn veräußert, welcher sanieren will.



    dieses Gebäude wird in den Schulstandort integriert (Einblick folgend)



    Blicke von der Kipsdorfer Strasse, welche alsbald und parallel zum Schulbau saniert wird



    ^ Teile der Hallen werden mE auch erhalten

  • Neubau Wehlener Strasse 8 / Ecke Schaufußstrasse (DD-Tolkewitz) - update
    zuletzt #175


    im Vordergrund sieht man die bereits fertiggestellte Wehlener Strasse


    hinter dem Neubau scheint nun noch ein zweiter Baukörper zu entstehen