Dresden WEST: Projekte in Löbtau, Cotta, Gorbitz und Briesnitz

  • Sanierung Lange Straße 29

    Im letzten Jahr konnten die Sanierungsarbeiten in der Langen Straße 29 abgeschlossen werden. Dick verpackt kommt der Altbau jetzt daher. Die vorher spärlich vorhandene Fassadendekoration musste der Wärmedämmung weichen. Auf der Vorderseite fehlt auch noch ein Balkon.



  • Kesselsdorfer Straße 74

    In der Kesselsdorfer Straße 74 (zuletzt in Post #4) sind die Sanierungstätigkeiten mittlerweile auch weit fortgeschritten. Das gewählte Gelb sticht schon etwas ins Auge, passt aber zum Objekt und in die Straßenaussage. Schade ist allerdings, dass man sich für die billige Fenstervariante entschieden hat. Die zuvor stark gesprossten Fenster waren vor Beginn der Sanierung das einzige gestaltende Merkmal an der Fassade. Mit den neuen Fenstern wirkt das Gebäude irgendwie kahl. Auch die schönen, alten Holztüren mit Füllung zu den kleinen Balkonen sind nicht wiedergekommen. Alles ein wenig enttäuschend, da andere in der Straße zeigen, wie es besser geht.



    Auf der anderen Seite gibt es weiterhin keine Aktivitäten.




    Zitat von Dunkel_Ich in Post #7:

    Dort soll es nächstes Jahr eigentlich losgehen und ein Wohnheim für Senioren aus der Ruine entstehen. Es hängt auch ne Plane dran, oder ist die mittlerweile wieder ab?


    Die Plane ist noch dran (in Teilen zumindest), aber ich kann dem Ganzen nicht so recht glauben. Mal schauen, ob hier dieses Jahr wirklich etwas handfestes geschaffen wird. Es wäre natürlich ein großer Gewinn für die Kesselsdorfer Straße und für gesamt Löbtau.


  • Die Seniorenresidenz "Naußlitz" können wir uns meines Erachtens abschminken - nach 2 Jahren macht selbst das Banner allmählich 'nen Abflug. Hier könnte allerdings jederzeit ein neues Projekt einspringen. Seltsam, dass bei scheiternder Finanzierung, Genehmigungsgerangel oder Blockade am Grundstücksverkauf nicht in absehbarer Zeit neue Projektträger aufsatteln - die Investoren stehen eben fast nirgendwo Schlange. Irgendwann wird das. Am besten gleich mit dem Nachbargrundstück - vielleicht mal Studentenbuden für das Studi-Viertel Löbtau?


    Das gelbe Farbelend an der Kesselsdorfer 74 gefällt mir gar nicht. Das ist nur wieder das übliche Barock-Hundepiss-Billiggelb, aber ok, abwarten bis zum Schluss.


    Bei der Langen Straße 29 bleibt die Frage, was die Aussentreppchen sollen - etwa Zugang zum eigenen Vorgarten? Hust! Wir werden sehen.

  • Bauprojekt Wernerstraße/Burgkstraße

    Update - zuletzt in Post #25
    Ich war letztens doch sehr erstaunt, dass man dieses große Baufeld fast komplett ausgehoben hat und hier im Moment das mächtige Kellergeschoss errichtet. Das scheint ein echter Koloss zu werden.



  • Neubau Groebelstraße

    Update - zuletzt in Post #48
    Nach etwa sechs Wochen Bauzeit sind weitere zwei Geschosse fertig gestellt. Nach dem 3. Obergeschoss wird man jetzt aber wohl mit der Errichtung der Dachzone beginnen. Ich frage mich, ob später im Erdgeschoss nur Stellplätze untergebracht werden sollen, da hier im Moment fast keine Öffnungen vorhanden sind.



  • Geschäftshaus Kesselsdorfer Straße

    Update - zuletzt in Post #56
    Hier hat man dank der milden Temperaturen in den letzten vier Wochen ein ganzes Geschoss errichten können. Im 3. Obergeschoss baut man gerade an den Wand- und Deckenelementen an der Ecke Kesselsdorfer Straße/Groebelstraße. Im östlichen Teil sind die Decken bereits fertiggegossen. Damit fehlt nur noch ein Obergeschoss und ein Staffelgeschoss.




    Der Blick aus der Groebelstraße nach Süden (im Hintergrund die Löbtau-Passage):


  • Danke für die Bilder.


    Ich denke bei dem ersten Projekt wurde die große Baugrube ausgehoben wegen einer Tiefgarage. Ich denke nicht, dass über die gesamte Grube am Ende der Baukörper kommt. Das wäre ein ganz schön großer Klotz.
    Beim zweiten und dritten Projekt bin ich auf die Fassade gespannt, aussagekräftige Visualisierungen sind ja nicht zu finden (ich werde gerne eines besseren belehrt :-)). Ich finde auch, dass das letzte Projekt sehr schnell hochgezogen wird, hoffen wir die Qualität leidet nicht drunter.

  • Bevor hier in der Wernerstraße mit dem Bau begonnen worden ist, stand auch lange Zeit ein Bauschild (soweit ich mich erinnere), auf welchem man die Fassade einer Bebauungsstudie sehen konnte. Da ich so kurzfristig nicht mit einem Baubeginn gerechnet hatte, schien mir ein Foto sinnlos. Mittlerweile habe ich auch vergessen, welche Ausmaße der Bau auf der Visualisierung hatte. Möglich, dass es jetzt auch ganz anders gebaut wird.
    Ich hoffe aber auch, dass das eigentliche Gebäude nicht die Größe des Kellergeschosses bzw. der Tiefgarage aufnimmt. Aber seltsam ist das trotzdem alles.


    Ich konnte im Internet dazu auch nichts finden. Das betrifft das Projekt in der Wernerstraße, wie auch das in der Groebelstraße. Das hier federführende Büro Brinkmann & Oehl hat dazu nichts auf ihrer Seite.

  • In Bezug auf das spätere Ergebniss finde ich es immer als sehr unangenehm, wenn Bauherren nichts darüber preisgeben. Das spricht dafür, dass man nicht viel erwarten kann :-(.
    Wobei, bei anderen Projekten hätte ich das "Grauen" auch erst bei der Fertigstellung sehen wollen :-).

  • Geschäftshaus Kesselsdorfer Straße


    neue visualisierung wurde bei sz-online veröffentlicht:

    quelle hier


    Läden (EG) und Büros (1.OG) bis sommer 2014 bezogen
    98 wohnungen in den weiteren OGs bis herbst bezug geplant


    rossmann zieht von paar meter weiter (nr.24) um, weitere mieter sind eine Bäckerei, Fleischerei, Friseursalon und ein Asia-Imbiss. na das haut einen ja fast vom hocker, hört sich alles stark nach verlagerung der läden an. solche gibts direkt umliegend schon zur genüge, auch ggü in der "löbtau-passage".


    den bauherren gehört schon länger das grundstück, jedoch musste erst die positive entwicklung löbtaus in die gänge kommen, um zu investieren. "löbtau liegt im trend!" heisst es.

  • Na ja der neue Klotz passt sich den alten an aber von einem schönen Einkaufsboulevard sind Sie alle meilenweit entfernt. Aber ich will mal nicht zu sehr lästern da der Bau ja erstmal fertig werden sollte, bevor man ihn wieder runter kritisiert :-)

  • Auf der Scheibe 4 Dresden-Briesnitz

    Die VSC-GmbH plant in der Straße "Auf der Scheibe" in der Numero 4 den Neubau eines MFH mit 7 Eigentumswohnungen( 3- und 4-Raumwohnungen). Dabei macht sie allerdings einen Altbau platt, der saniert ganz sicher seine Qualitäten gehabt hätte. Sehr schade.


  • Schade um das alte Haus, im Street View kann man sehen das ein paar neue Fenster schon eingebaut wurden.
    Aber es passten wohl nicht allzu viele Wohnungen rein und deshalb muss es wohl weichen. Schade.
    So schlecht finde ich das neue erstmal nicht, zumindest von dem was die Visualisierung fürs erste hergibt. Na mal sehen was wird...


    Gruß
    Christian

  • Das Haus hatte noch gar keinen so schlechten Eindruck gemacht und ich war eigentlich auch davon ausgegangen, dass es saniert wird. Da habe ich mich leider geirrt. Im Dezember stand der Altbau noch. Hier ein Bild:



    Die Gegend ist wirklich sehr beschaulich und ruhig, für Wohnzwecke also bestens geeignet.

  • oh je, da krümmen sich ja alle haare. mag sein dass das haus schadstoffbelastet ist, aber es scheint völlig intakt und wohl nur ein normales wohnhaus gewesen zu sein. besonders der rechte nachbar (siehe obiges bild hinten rechts) symmetriert mit dessen giebel.
    laut themenstadtplan liegt kein denkmalschutz vor. eigentlich müsste die investfirma noch umgestimmt werden, denn wahrscheinlich sitzen dort ungebildete kulturbanausen, denen der wertevorteil von altbauten nicht ganz klar ist. die nachbarschaft ahnt bestimmt nichts davon und eigentlich müsste sich da mal die presse draufstürzen. klar ist hier aber auch, ein großer zwist lohnt hier nicht wirklich. wenn die unbedingt einen standardwürfel bauen wollen, gerne, da gibts ca. dreimillionen andere freie super baugrundstücke stadtweit.


    bleibt zu hoffen, dass es nur vermarktungsstart ist - wie so oft unabhängig vom bauantrag und einzuholener genehmigungen. kann sein die stadt erteilt so noch keine genehmigungen.

  • Kletterhalle des SBB


    der sächsische bergsteigerbund sbb errichtet eine dringend benötigte neue und große kletterhalle mit allem drum und dran hinter dem s-bahn-haltepunkt freiberger strasse an der papiermühlenstrasse (standort hier)


    1500 qm fläche der halle
    sporträume
    trainingsbereich für die bergwacht
    neue geschäftsstelle sbb
    bibliothek und archiv des sbb
    rund 2,5 mill euronen gesamtkosten (viele fördermittel dabei)



    das kompakte gebäude hat die höhe eines etwa 4-geschossigen baus.

    quelle: visualisierung SBB



    der bau hat begonnen (z.T. im bild durch gleise verdeckt). das barackig-garagige umfeld lässt arg zu wünschen übrig.

  • Na da hat ja endlich der Streit mal ein Ende um die Kletterhalle, das ging doch auch schon ein paar Jahre.
    Auch schön zu sehen das in diesm Areal mal etwas voran geht. Ausser ein paar Wohnhäuser und die verschiedensten Industriebauten ist doch nicht wirklich viel los dort und zieht bestimmt nicht grad viele Investoren an. Vielleicht wird die Kletterhalle ja nen gewissen Aufschwung für die Gegend bringen.