Baugeschehen: Gablenz / Lutherviertel

  • Generell finde ich die Idee, Einfamilienhäuser auf zentralen Brachflächen - die für eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern nie wieder in Frage kommen - gut. Was hier an der Bernhardstraße aber in den letzten beiden Jahren entstanden ist, ist dermaßen geschmacklos. Hier passt nichts zueinander - weder die Größen der Gebäude, noch Dachformen, Materialien, Farben - türkis neben lachsrot neben pink. Ein wahres Trauerspiel. Hier müssen dringend Gestaltungsvorgaben her, die zumindest einheitliche Fluchtlinien, Dachformen und einen Farbkanon vorgeben - wenn schon die Bauherren nicht mehr in der Lage sind, sich eine ansprechende Hütte zu bauen :nono: Da lobe ich mir wirklich die Eckstraße. Dort sind die Gebäude wenigstens konsequent modern und einheitlich gestaltet sowie die Freiflächen ansprechend aufgearbeitet. Ich kann mich nicht oft genug wiederholen: Chemnitz, leiste dir ein Brachflächenmanagement!

  • Ich finde es ok, für jeden Geschmack was dabei. Ich möchte nicht sagen "Arme-Leute-Gegend", aber es bleibt ein Wohngebiet für normale Familien. Finde ich gut! Die Stadt soll lieber vorgeben, dass jeder einen großen Baum pflanzen muss, dann ist das in 10 Jahren richtig schön.

  • Mag sein, dennoch können hier Gestaltungsvorgaben gemacht werden. Das ändert wenig daran, welche Art von Menschen hier leben werden. Die, die sich ein Haus leisten können, werden sich auch eine andere Dachform oder eine andere Fassadenfarbe leisten können. "Arme Leute" und Eigenheime schließen sich für mich jedenfalls aus.


    Am meisten enttäuscht mich im Endeffekt auch der schlechte Geschmack der Häuslebauer. :nono:

  • Reaktivierung, Albrecht-Dürer-Schule, Charlottenstraße 52/Stadtteil Gablenz


    Gute Nachrichten gibt es für die seit 2013 geschlossene Schule Albrecht-Dürer. Die Freie Presse gibt hier noch keine Daten heraus, aber das Schulgebäude ist bereits für eine Reaktivierung in der Planungsphase.


    Kulturdenkmal. Baujahr: 1890


    Januar 2014

    Einmal editiert, zuletzt von (dwt). () aus folgendem Grund: Link hinzugefügt

  • Sieht winzig aus. Kann sich jemand erinnern, wieviele Räume es gibt? 2-zügigkeit wäre ja das Mindeste für eine öffentliche Schule. Aber bestimmt könnte man auch erweitern.

  • Früher war dort ja das Schulmodell drin, die zweizügig von Klasse 1 bis 10 unterrrichteten. Die hatten aber noch einen Standort an der Philippstraße und wohl auch Container, weshalb die Kapazität des Gebäudes schwer einzuschätzen ist. Für eine zweizügige Grundschule reicht es aber auf jeden Fall, für eine dreizügige Grundschule oder zweizügige Oberschule wahrscheinlich auch. Saniert werden müsste sowieso, so dass auch für das Problem der fehlenden nutzbaren Turnhalle eine Lösung gebaut werden könnte.

  • Update, Neubau zweier Mehrfamilienhäuser "Ahornhöfe" an der Carl-von Ossietzky-Straße, Ecke Geibelstraße/Stadtteil Gablenz


    Zuletzt im Beitrag hier <


    Die beiden Rohbauten sind bereits sehr weit vorangeschritten.


    Sicht von Geibelstraße in Richtung Carl-von Ossietzky-Straße:




    Ansicht, Geibelstraße:



    Ansicht an Ecke, Carl-von-Ossietzky-Straße:




    Gebäude an Geibelstraße:




    Immer noch Ansicht von Geibelstraße:



    Hofansicht:



    August 2018

  • Es tut sich auch etwas bei der Bernhardstraße 63/Stadtteil Gablenz


    Hier < im Beitrag über den Neubau eines Heimes, ist das Wohnhaus auch gut ersichtlich.


    Vielleicht schafft man hier auch die alten Fenster ab und ersetzt sie durch ansehnlichere. Das würde dem Haus gerechter werden.


    Sicht, Bernhardstraße in Richtung Kant/Clausstraße:



    August 2018

  • Anläßlich des Richtfestes für die "Ahornhöfe" Kreuzung Carl-von-Ossietzky-Straße/Geibelstraße (erst vor kurzem hier im Bild) berichtet die Freie Presse, dass diese bereits voll vermietet sind (Link). Angekündigt wird auch die Sanierung der 60 Jahre alten Wohnblöcke Carl-von-Ossietzky-Straße 132 bis 138 und 140 bis 146 - beginnend mit einer Teilsanierung der 132 bis 138, bevor ab April 2019 die Sanierung der 140 bis 146 beginnen soll. Dafür sind insgesamt drei Millionen Euro vorgesehen.

  • Anläßlich des Richtfestes für die "Ahornhöfe" Kreuzung Carl-von-Ossietzky-Straße/Geibelstraße (erst vor kurzem hier im Bild) berichtet die Freie Presse, dass diese bereits voll vermietet sind (Link). Angekündigt wird auch die Sanierung der 60 Jahre alten Wohnblöcke Carl-von-Ossietzky-Straße 132 bis 138 und 140 bis 146 - beginnend mit einer Teilsanierung der 132 bis 138, bevor ab April 2019 die Sanierung der 140 bis 146 beginnen soll. Dafür sind insgesamt drei Millionen Euro vorgesehen.


    Stand vom 13.04.2019



  • Erinnert mich mit den kleinen Fenstern etwas an die Wiener Gemeindebauten der 20er- und 30er-Jahre, die damals in turbulenten Zeiten gebaut wurden und in den Straßenraum oftmals wie Trutzburgen wirken, sich dann aber zum Innenhof öffnen. Das ist aber nicht negativ gemeint - der Neubau sagt mir zu.