Baugeschehen: Altchemnitz

  • Hochwasserschutz entlang der Chemnitz, (Fluss) im Bereich der Annaberger-Straße.


    Beginnend im Kreuzungsbereich, Annaberger/Reichsstraße. Hier steht das Bahnviadukt, welches durch einen Neubau ersetzt werden soll.




    Hier wo die Chemnitz einen Engpass hat, ist es in den letzten Jahren,
    wie zuletzt im Sommer 2013 zum Überlauf gekommen. Siehe hier.



    Die Neu Aufgesetzte Mauer ist gut gewählt.
    Leider auch schon mit Graffiti versehen, was sich in einer Stadt aber leider nicht verhindern lässt.






    Blick in Richtung Zentrum.



    Stadtauswärts..


    November2014

  • Neues vom zuletzt hier gezeigten Wohnpark Lebens(t)räume gibt es heute in der Freien Presse (Link). Am 13.11.2014 fand dort die Grundsteinlegung des ersten von mindestens fünf Mehrfamilienhäusern statt, das bis Herbst 2015 fertig werden soll und bereits voll belegt ist. Vielleicht sollen insgesamt sogar sechs oder sieben viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit barrierearmen bis barrierefreien Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderungen entstehen. Hinzu kommen weitere 25 Reihenhäuser. Für das denkmalgeschützte Gebäud Rößlerstraße 27, das ursprünglich saniert werden sollte und dann durch Brandstiftung stark beschädigt wurde, scheinen die Aussichten aber eher schlecht zu stehen. Hoffentlich kann der Abriss noch abgewendet werden.


    Das Mehrfamilienhaus soll wie folgt aussehen, allerdings sieht man da das Haus vor lauter Bäumen nicht:

    Grafik: Lebenshilfe Chemnitz / Furoris Gruppe, Quelle: freiepresse.de


    (dwt). : Bei Wikipedia gibt es noch kein Bild des Hauptgebäudes der Rößlerstraße 27, wenn ich das richtig sehe. Kannst Du bitte das aus Deinem von mir verlinkten Beitrag hochladen (oder ein anderes geeignetes)? Danke.

  • ^^^^


    Eine Tolle Sache, und endlich geht es auch wirklich los.


    Es war ja hier stehts ganz schön still bei diesem Projekt.


    Was das Vorhaben auch weiter Stützen könnte, ist die neue Arbeitstäte an der Scheffelstraße.


    Hier sollen ja um die 650 Arbeitsplätze mit zum Größeren Teil Behinderten Menschen entstehen.


    kt_kb

    Zitat

    Auch die Morgenpost beschäftigt sich in einem Artikel mit dem Umbau auf der Scheffelstraße.


    So sehe ich hier beste Möglichkeiten für die Komplettierung des ganzen Areals.


    Schauen wir mal, ob die Rößlerstraße 27 eine Integration erfahren wird.
    Demnächst auch bei Wikipedia gespeichert.:)

  • Ein schöner Wohnpark, der dort entstehen wird. Hoffentlich wird der Industriebau (für Loftwohnungen) gerettet, fügt sich doch prima ein.


    Auf Sachsen-Fernsehen gibt es auch einen Videobeitrag mit weiteren Ansichten.


    Insgesamt erstaunlich, wieviele neue "Wohnsiedlungen" derzeit in Chemnitz entstehen. Und richtigerweise auch auf den Freiflächen in der Stadt statt am Stadtrand.

  • Endlich mal ein update vom Projekt Lebensträume,
    wo es auch außer Grasbewuchs oder Schneedeckenbefall etwas mehr zu sehen gibt.


    Hier im Bild zu sehen, die zwei älteren Gebäude, wovon das Größere mit zum Projekt gehört, aber wahrscheinlich, durch Brandstiftung in 2013, nicht mehr zu retten ist.
    Darüber wurde ja auch schon ausführlich geschrieben.


    Beim kleineren Gebäude kann man sagen, das dies schon seit längerer Zeit in Sanierung ist, und scheinbar nicht zum Projekt Lebensträume gehört.




    Jetzt kann man sagen das diese Freifeldbilder sicher wirklich schwinden werden.




    Die Bodenplatte ist schon im weiten Fortschritt angekommen.




    Dezember2014


  • Hier wurde das Gerüst wieder abgebaut.
    Zum Vorschein kommt das Haus mit komplett neuen Dach.
    Die Fassade ist leider noch im gleichen Zustand wie auf dem Bild zu sehen.

  • Auf der nächsten Stadtratssitzung soll für folgende Projekte mit Baubeginn ab dem Jahr 2015 der Startschuss gegeben werden (Beschlussvorlage):


    - Jan-Amos-Comenius Grundschule - Sanierung Dach und Fassade. Gesamtkosten 726.729 Euro, Fördermittel gibt es dafür nicht. Baudurchführung 03.08.2015 bis 30.11.2015. Planungsbeschluss siehe hier.


    - Berufliches Schulzentrum für Technik III Richard-Hartmann-Schule - Dach- und Fassadensanierung, Sanitäranlagen, Haustechnik (Haus K10, J20). Gesamtkosten 4.000.000 Euro, 1.400.000 Euro Fördermittel. Baudurchführung 07.09.2015 bis 15.09.2016.

  • Auf der nächsten Stadtratssitzung soll für folgende Projekte mit Baubeginn ab dem Jahr 2015 der Startschuss gegeben werden (Beschlussvorlage):


    - Jan-Amos-Comenius Grundschule - Sanierung Dach und Fassade. Gesamtkosten 726.729 Euro, Fördermittel gibt es dafür nicht.


    Von dieser habe ich ein paar aktuelle Bilder.
    Dieser Schulbau ist in dieser Wohngegend als solcher im Aufwand eher die Ausnahme:





    Auf der Bautafel liest man auch etwas von Abbruch:



    Und dieser ist wohl bereits geschehen:




    Zum Teil wurde schon begonnen mit der Sanierung:



    Beim zweiten Ein und Ausgang sieht man derzeit noch die Zeit der Zeit..




    Laut Wikipedia, 1916 fertiggestellt.
    Was dann auch den Unterschied zur Umgebungsbebauung erklärt.
    In den 50ern wurden hier Neubauten errichtet, wie man sie in dem ersten Bild sowie auch letzten sehen kann.^/v




    Januar 2015

  • Abgeschlossene Sanierung an der Wolkensteiner-Straße.
    Zuletzt in Bildern hier<


    Dieses Haus ist wohl insgesamt das letzt Unsanierte in dieser Wohngegend gewesen.
    Unsaniert ist dann als Abschluss oder Anfang dieser Wohnsiedlung die Annaberger Straße 155., Übrigens nicht ganz leerstehend.
    Es gehört mit zum Umkreis der Comenius Schule, siehe Beitrag ^



    Das Ergebnis, Wolkensteiner Straße 10:






    Noch ein Bild von der Erdmannsdorfer-Straße 2-10/Comeniusstraße 2, mit Blick zur Annaberger Straße 110,
    Rechts im Bild, wo das zu sehende angrenzt
    an die Annaberger-Straße 155. Ich hoffe das ich nicht zu kompliziert Texte: )


    Januar 2015

  • Update, Ehemaliges Krankenhaus und Auto Union an der Scheffelstraße:



    Sichtbar geht es weiter:


    Zuletzt in Bildern, hier<


    Ob und wann der Seitliche Bau in Angriff genommen wird, ist mir nicht bekannt.
    Ich glaube aber das dieses Seitlich befindliche Gebäude mit zum Vorhaben dazu gehört.?







    Wie das schon einmal kürzlich hier im Forum erwähnt wurde,
    können sich andere eine Scheibe davon abschneiden.
    Anstatt 0815 Neu zu bauen, lieber erst einmal das Vorhandene wieder beleben.



    Mit zum Teil neuen Fenstern:




    März 2015

  • Der Stadtrat soll auf seiner nächsten Sitzung ein Integriertes Handlungskonzept (IHK) „Revitalisierung Gewerbestandort Altchemnitz“ beschließen (Beschlussvorlage). Der Masterplan dient der Stadtverwaltung als Leitlinie und Entscheidungshilfe i. S. e. Selbstbindung für das allgemeine Verwaltungshandeln sowie als grundlegende Vorgabe für weiterführende Planungen. Durch die Installierung eines Gebietsmanagements, das Anzapfen von Fördertöpfen und die finanzielle Unterfütterung bestimmter Maßnahmen sollen die Abwärtsentwicklung aufgehalten und die Chancen der Urbanität verbessert werden. Meines Erachtens ist das Ziel selbstverständlich richtig, der Weg dorthin aber wenig überzeugend. Wenn man sich die nachfolgend aufgelisteten Maßnahmen anschaut, bin ich mir sicher, dass durch den Neubau einer teuren, aber eher nutzlosen Fußwegbrücke zur TU über die Bahnanlagen und den großflächigen Abriss von teils denkmalgeschützten Bestandsbauten noch keine Hoffnung auf eine nachhaltig positive Entwicklung in Altchemnitz besteht. Mit Abrissen allein löst man keinen Anstoß für eine Belebung des Gebietes aus. Extrem sauer stößt mir dabei der Abriss der Fabrik Wilhelm-Raabe-Straße 4 auf.


    Folgende Maßnahmen werden vorgeschlagen, wobei ich mich auf schon relativ konkrete bauliche Entwicklungen konzentriere:


    • A1 Fuß- und Radwegübergang "Smart Bridge": Vernetzung TU/Forschungsgelände mit Altchemnitz. Geschätzte Gesamtkosten 2,6 Mio. Euro. Die Maßnahmen A1 bis A3 sollen in dem Bereich aus dem Luftbild stattfinden.
    • A2 Fuß- und Radwegverbindung TU-"Smart Bridge" - Altchemnitzer Straße: Als räumliche Fortsetzung von Maßnahme A1. Geschätzte Gesamtkosten 320.000 Euro.
    • A3 Straßenverkehrsanbindung "Spinnereimaschinenbau": Ziel ist die bessere Anbindung des Spinnereimaschinenbaus. Geschätzte Gesamtkosten 170.000 Euro.
    • B Parkpalette Heinrich-Lorenz-Straße: Zielstellung ist die Absicherung einer adäquaten Stellplatzanzahl im Bereich der Heinrich-Lorenz-Straße (Luftbild). Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich bei 560 Stellplätzen auf voraussichtlich ca. 2,5 Mio. Euro, die von Thyssen-Krupp getragen werden sollen, die daneben ein Werk haben.
    • C „Krenkel-Ring“ Einrichtung Kreisverkehr | Platzaufwertung: Aufwertung des Kreuzungsbereiches Altchemnitzer Str./ Rößlerstr./ Wilhelm-Raabe-Str. (Luftbild) für 130.000 Euro.
    • E Stadteingang Annaberger Straße - Stadtbildgestaltung durch landschaftsarchitektonische Maßnahmen: Geschätzte Gesamtkosten 220.000 Euro.
    • F1 Abbruch Wilhelm-Raabe-Straße 4 (Luftbild): Das soll zwar durch den Privateigentümer erfolgen, der Abriss dieser denkmalgeschützten Fabrik würde dann aber durch die Stadt genehmigt und gefördert werden. Erschütternd, dass sich so etwas in einem solchen Konzept wiederfindet. Damit setzt man erneut ein Signal, dass der Stadt nichts an ihrer denkmalgeschützten Industriearchitektur liegt:

      Bild: (dwt).
    • F2 Abbruch Elsasser Straße 45 (Luftbild): Auch hier soll der EIgentümer abreißen, was aber aufgrund des Brandschadens nicht wirklich kritisch zu sehen ist - das Denkmal ist nicht mehr zu retten:

      Bild: (dwt).
    • F3/F4 Abbruch Liegenschaft Brüder-Grimm-Str./Elsasser Str./Treffurthstr./Wilhelm-Raabe-Str. inkl. Objekt Treffurthstraße 17 (Luftbild): Wieder durch privat, hier gibt es aber keine Baudenkmale.
    • F5 Abbruch Waplerstraße 1 (Luftbild): Wurde hier auch schon gezeigt. Die ehemalige Naplafa ist nicht denkmalgeschützt, allerdings ein prägendes Gebäude an der Annaberger Straße. Auch hier besteht kein wirkliches Konzeot für eine Nachnutzung.
  • Sie lernen es nicht.
    :Nieder:
    Bis das jetzige Technische Rathaus einmal wieder gut vermietet ist....
    Kurz....vielleicht braucht die Stadt noch ein paar Gebrauchtwagenhändler!

  • Nach den ganzen Abrissen dürfte dieser Bereich von Altchemnitz ja fast eine grüne Wiese sein. :lach: -> leider auch traurig, gerade bei den abzusehenden nachfolgend hingeklatschten "modernen" Allerweltshütten.


    Am traurigsten finde ich den vorgesehenen Abriss an der Waplerstraße 1, da man dieses Gebäude wunderbar für eine Entwicklung einer zusammenhängenden Bebauung entlang der Annaberger Straße nutzen könnte, aber so etwas war in Chemnitz vielleicht noch nie beabsichtigt. Baulücken scheinen der Stadt lieber zu sein.


    Weiterhin finde ich auch etwas sinnfrei, dass zur Verbindung von Altchemnitz und dem Techno-Park nur Fußgängerbrücken geplant sind, trotz dass die Reichenhainer als "Hauptdurchfahrtsstraße" durch die Fraunhofer Straße ersetzt werden soll. So muss man also weiterhin einen Umweg über den Südbahnhof oder die Werner-Seelenbinder fahren um vom Altchemnitzer Bereich in das eigentlich nur einen "Katzensprung" entfernte Reichenhain zu gelangen. Die weitere Entwicklung und das Zusammenwachsen von Altchemnitz mit dem Technologiepark würde mehr von einer Straßenbrücke profitieren.

  • Also so wie ich das sehe, soll aus der Annaberger eine zweite Zwickauer werden. Reine Ausfallstraße mit etwas Einstock-Gewerbe und Parkplätzen.