Dresden: Planung Hafencity/ Globus Leipziger Bahnhof

  • Wenn ich mich recht entsinne, wurde die Baugenehmigung erteilt, weil das Haus keinen Keller (und keine Tiefgarage) hat und dadurch im Überschwemmungsfall quasi wie "auf Stelzen" steht.

  • Marina Garden: Frank Wießner soll Interesse haben


    Die Bild berichtet heute, dass Frank Wießner angeblich Interesse hat, Regine Töberich das Grundstück abzukaufen: klick. Weder bestätigt, noch dementiert Wießner die Pläne. Für Töbi komme ein Verkauf nicht in Betracht, solang der Rechtsstreit mit der Stadt noch nicht geklärt ist.

  • Ich finde, dass die Planung deutlich gegenüber dem ursprünglichen Entwurf verbessert wurde. Das Haus sieht deutlich eleganter aus. Über das Projekt freue ich mich sehr.

  • Naja, Geschmacksache, sehe ich anders, aber das Thaut'sche Eckhaus ist deswegen immer noch sehr ansehnlich und weit über dem gebauten Durchschnitt der Neubauten in Dresden. Was sich m.E. deutlich verbessert hat, sind die benachbarten Bauten. Freue mich auch auf das Projekt. Legen sie los, Herr Wießner :daumen:

  • Von den Proportionen würde ich ein Mittelding zwischen dem ursprünglichen Entwurf und dem jetzigen favorisieren. Es ist auch schön zu sehen, dass gegenüber der Wettbewerbsvsualisierung noch ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen wurden, anscheinend vor allem in Ornamenten.
    Die Anbindung an die vorhandene Substanz in der Hafenstr. gefällt mir im überarbeiteten Entwurf auch besser.
    Etwas Bauchschmerzen habe ich immer noch bei den Geschosshöhen bzw. der resultierenden Wirkung. Da der Altbau in der Hafenstr. quasi ein Hochparterre hat, aber das Erdgeschoss in den Neubauten sehr niedrig und ebenerdig ist, verläuft jetzt der Boden des ersten Obergeschosses auf Höhe der Mitte der Erdgeschossfenster der Altbauten...

  • USD präsentiert Entwurf für Hafencity


    Das Dresdner Büro Rohdecan hat das Werkstattverfahren für sich entscheiden können.Pieschen-aktuell berichtet.


    Dabei ging es jedoch nur um städtebauliche Aspekte. Die gezeigten Fassaden sind nur vorläufig. Das berichtet heut die Bild.

  • Könnte ruhig etwas dichter sein. Eher eine Vorstadt, als eine City... Ansonsten aber ganz gut gelungen. Der angedeutete Blockrand tut der Ecke sicher gut.

  • Werkstattverfahren Hafencity (Ausstellung 10.-20.10.2016) - Ergebnisse



    Sieger: Rohdecan Architekten:





    Knerer und Lang Architekten




    nps tchoban voss Architekten




    TSSB architekten.ingenieure




    Hadi Teherani Architects



    Quelle aller Bilder: Ausstellung des Stadtplanungsamtes Dresden im WTC gemäß 1. Bild oben.


    Nunja, alles irgendwie ziemlich ähnlich, so richtig sticht für mich keiner der Entwürfe durch oder wartet mit Besonderheiten auf. Ich halte ja die generelle Beschränkung auf 4 Geschosse schonmal für lächerlich und hinderlich. Nun kann mit dem empfohlenen Sieger weitergeplant und idealerweise manch bessere Lösung anderer eingearbeitet werden. Wie immer wird es auf die Qualität der Einzelfassade ankommen, da hier m.E. die Anordnung der "Klötzchen" eine eher untergeordnete Rolle spielen wird. Hier ist für mich Knerer ein Schwachpunkt gewesen. Mir würden die Glasfassaden Teheranis mehr zusagen.
    Nun wirds auch drauf ankommen, etwaige Würfelmonotonie zu vermeiden. Ein Wasserbassin im Hafenbecken - meinetwegen. Auch die Querachsen sollten gut wirken. Mal sehen, ob man nun Rosinenpickerei anstellt und dann alles zusammenrührt.

  • Mir fällt besonders auf, wie weit gegenüber den ursprünglichen Entwürfen und Planungen die Bebauung zurückgesetzt ist. Im Prinzip erfolgt sie jetzt erst in "zweiter Reihe", deutlich hinter dem Elbradweg und hinter den noch stehenden Baracken. Ältere Visualisierungen und Planspiele hatten da teilweise mit Überhängen bis zum Wasser hin gearbeitet.


    Möglicherweise hat das was mit Hochwasserschutz zu tun.

  • Klobis Klobas Klobus


    Im Zeitalter der Klobussisierung wird eifrig diskutiert, solange man noch sehr viel Zeit wie hier hat:


    pieschen-aktuell


    SäZ



    dem entsprechend sucht man nun nach einem anderen Standort - ähm... wer sucht eigentlich?
    DNN


    Die Linken blockieren ja bekanntlich eine Aufhebung des CDU-B-Planes von 2014. Bei den paar Bau-Verantwortlichen in dieser Partei schwirrt überdies eine Fabel, dass ein Wohnbauinvestor ja die historischen Häusels nicht sanieren könne/würde/dürfe.
    Nunja, wenn der eine T(h)ilo gen Bundestagsberlin davonzischt (ist ja erst Ende nä. Jahr), gibts schonmal einen weniger.
    :achso:

  • Wie weiter am Alten Leipziger Bahnhof?
    Bing-Draufsicht
    SäZ berichtet von einer Antragsabsicht einiger Stadträte, die Verwaltung mit einer "alternativen Standortsuche" zu beauftragen.


    Derweil machen sich schon andere Architekten einen Kopp ums "Klobus"-Gelände.
    Aber bitte: WAS ist denn DAS ??? :glubsch:
    Ist sicher nur ein Spaßentwurf, aber trotzdem: Was hat man sich nur dabei ge.....
    Reihenhaussiedlung auf Open-Air-Gleismuseum :glubsch2:

    © Visualisierung: Jörg Möser aus Pirna



    Ich denke, solange man hier nicht an die Grundannahmen zum Gelände geht, die den ganzen Brei zerschießen, ist ein Reingequetsche in den Bestandsmist völlig sinnlos.
    Grundannahmen/Bestandsmist sind zB der unnötige Bahndamm nördlicherseits (nie genutztes "Havariegleis" für Bhf - andere haben sowas auch nicht), "Weitererhalt" von hunderten Metern Deportationsbahnsteig + Baracken (da reichen 20m, in anderen Städten reichte ne Stele/nen Schild, ok - sagen wir 50m Nazi-Dunkelbahnsteig), Vergessen einer Vorhaltefläche des Verkehrsmuseums zwischen den alten Bahnhofsgebäuden, die Tanke ist später tilgbar - aber sollte in Rahmensetzungen wenigstens erwähnt sein etc pp.


    Kein Wunder, dass im Entwurf aus Pirna nur lächerliche 100 Wohnungen auftauchen, wobei: wenn man den Wohnriegel vorn abzöge, bleiben auf Riesenfläche nur paar Stadtrandhäusels hinten übrig. Oh mein Gott! Das ist nix, es war wohl nur Witz&Palaver. :D


    Meinetwegen kann Klobus gern vorn und kompakt in die Ecke - mit TG fürs Parken, mit nochmals weniger Verkaufsfläche und allerliebst auch als Baumarkt (was aber das Zentrenkonzept diskriminierend ausschließt). Aber wen interessiert schon das "Zentrenkonzept"?

  • latest News of Niemandsland:


    USD darf nach Lärmkompromiss den Schallriegel... äh.. das Büro- und Ateliergebäude ("Kreativzentrum") bauen.
    SäZ beschreibt wie DNN den Zwist mit benachbarter Pharmabude, ohne den eigentlichen Grund zu nennen: den LKW-Lärm der An- und Ablieferung am Werk.
    Das Werk selber fiel mir nie als besondere Schallquelle auf, ok, auch das muß halt formal mitbedacht sein, aber egal wann ich dort vor Ort war oder bin: ich höre die Vöglein zwitschern bzw im Hafenbecken die Fische blubbern. Idylle - hier darfst du sein!
    Auch der genannte Aspekt möglicherweise höher liegender Wohnungen in weiteren Neubauten und dortige erneute Virulenz einer eventuellen Schallimmission resultiert nach meinem rauschigen Buschfunkempfang ebenso aus herüberquellendem Lärm besagter LKW-An- und Ablieferung. Eine für Menarini nun auch noch zugestandene Erhöhung der zulässigen Tagesschallemmission dient mE etwaigen Wachstumszielen der Firma, die sich jedoch weniger in "mehr Werkslärm" äussern sondern vielmehr in etwas vermehrter LKW-Frequenz, was ja wieder die genannte Ursächlichkeit des "Lärms" stützt.



    gegenüber bei Globus wird seitens der "Allianz für DD" eine tatsächliche Rettung der altleipziger Bahnhofsbauten angemahnt, was sicher auf großen Zuspruch beim Einzelhandelsinvestor stoßen wird.
    pieschen actuellemente
    Schöne Bilder der Ruinen bietet neustadt-ticker
    Blöd nur, daß sich die beiden Linken-T(h)ilos immer noch sperrig zeigen und mit globus'schen "Rettungsabsichten" weiterhin und konstant hinters Licht geführt werden.
    Es wird gemunkelt, daß es da Verstrikungen über die Globusheimat Saarland geben könnte sowie daß im Schlepptau dortige "Genossenschaften" im Lafontainland eine zwilichtige Rolle spielen könnten. Nunja, und dann hängt Biedenkopfs Neffe oder Schwagerdingsbums da ja noch im Planungsstab herum, wobei man hier wohl die beiden Alt-Bikos mal außen vor lassen dürfte.
    Das wird noch lustig.



    Derweil wurde die Veränderungssperre fürs töberich'sche Zerstörungsareal um mE 1 Jahr verlängert. Flora und Fauna können sich endlich gemäß FFH-Gebietsansprüchen entwickeln. :D
    Etwa Mitte des Jahres gibts den nächsten Richterspruch in punkto "Schadenersatzklage", wo Lady "Marina" Gaga-Garden sich die nächste Watschn abholen darf.

  • ^
    Wenn man solche Probleme mit Schall hat, dann soll man es halt als “Urbanes Gebiet“ definieren um die Anforderungen runterzuschrauben. Wär zumindestens aufgrund der drohenden Verschärfung der DIN 4109 ratsam. Ansonsten ist eine Sache die man Konstruktiv mit Fenstern und den vermeiden von Schallbrücken begegnen kann. Mich interressiert eher was man wegen den drohenden Spinnenproblem machen will, aufgrund der Wassernähe. An der Hamburger Hafencity war man da ja sehr kreativ aber nicht zu erfolgreich.

  • ^ also wenn mit den Spinnen jetzt noch ein "Problem" aufkäme, dann sollte man das ganze Hafencity-Dings besser bleiben lassen. Guten Rat kann man sich aus der freien Spinnen- und Hansestadt ja nun nicht holen, also auch keine "Senatsvorlage Antispider-Strategie" zur Rettung der Elbefront. Man sollte also eilen, um noch einen Rest Elphi ohne Spinnenwucher zu erhaschen.



    Wießner Projekt Hafen01 - update aus der Spinnengrube (11.01.), im Vordergrund die ersten Netze besagter Raubtiere

  • In der Anwohnerinformation zu "Hafen01" ist übrigens die Rede von "Neubau Wohnhaus mit Tiefgarage".
    Im Vorfeld hingegen war ja immer betont worden, dass es (wegen Überflutungsgebiet) keine Tiefgarage geben würde und deshalb die Parkflächen im Erdgeschoss und auf dem Hof angelegt würden. Auf dem derzeitig auf der Website eingestellten Grundriss der Aussenanlagen und des Ergeschosses sind aber die Stellplätze im Hof verschwunden; und die Zufahrt von der Uferstraße hat sich anscheinend in eine Tiefgaragenzufahrt und einen Durchgang verwandelt...