Dresden: Johannstadt

  • Neubau Wallotstrasse - fertig
    zuletzt in post 70


    der bau ist niedriger als die 60er-riegel der umgebung. höhenmäßig fehlt halt der satteldachbereich. der innenhof ist ganz nett geworden.




    der 60er-Wohnblock Wallotstrasse ggü ist nun auch endlich fertig
    diskussion um zweitsanierungen zuletzt u.a. in post 53


    aktuelle ansicht - das zu sehende bauschild gehört bekanntlich nicht zu diesem block

    an der dämmung hat sich nichts geändert, auch sonst kaum was. nur die optik sieht jetzt noch steriler und langweiliger aus. die fensterleibungen sind weißgetüncht, die vertikalbetonung der treppenhäuser fiel weg. stadtweit werden warmfarbtöne durch weiß+kalttöne an solchen blöcken ersetzt. und dann diese lächerlichen farbfelder als ausdruck letzter kreativer möglichkeiten. für die verhässlichung wird auch noch zur kasse gebeten.
    die letztjährigen zweitsanierungen aus post 53 waren gestalterisch besser gelungen.


    vormalige ansicht aus post 42:



    Büroanbau an Technikhalle am BIOZ
    zuletzt in post 39


    könnte sich als normaler büroanbau herausstellen - sieht jedoch irgendwie wie ne kita aus

  • Pfotenhauer Strasse 69 - Hinterhaus
    draufsicht hier


    Sanierung, Umnutzung und Aufstockung zu privaten Wohnzwecken (vermutlich ein 3er-Reihenhaus)

    das - zufällig entdeckte - bauergebnis kann sich zwar sehen lassen, allerdings sind auch alle anderen altgewerbe-hofflachbauten minderer qualität noch bestehend und werden u.a. als garagen genutzt. das thema hofentkernung zwecks grünflächen ist in dresden strukturbedingt kein großes thema. hier aufgrund privateigentum und klarer nutzungsinteressen wohl noch länger nicht umsetzbar - höchstens stückweise, wenn "privat" will.

  • Ein Hallo aus der Johannstadt. Ich lese schon länger hier mit und freue mich immer über die neuesten Bilder und Infos! Danke dafür! :)
    In den letzten drei Jahren (weiter zurück kann ich nicht beurteilen) hat sich hier (Pfotenhauer + Seitenstraßen) einiges getan. Viele Altbauten wurden bzw. werden noch saniert und Baulücken werden geschlossen. Und auch neue kleine Geschäfte öffnen immer mal wieder. Dieser hintere Teil rund um die Pfotenhauer entwickelt sich immer besser, was man vom vorderen Abschnitt leider nicht sagen kann...


    Vielleicht gibts dann demnächst auch das ein oder andere Bild von mir. ;)

  • Sanierung K-K-Ufer - update


    es wurde auch hier ein größerer kran aufgestellt. die sanierung hat elbseitig begonnen und wird sich in richtung blumenstrasse voranarbeiten.


  • KVS-Neubau - Marschnerstrasse
    zuletzt in post 64


    auch hier sind die baugerüste gefallen - nach längerer montage einer natursteinfassade.



    ums eck ging die nun ganz fertige brunnenanlage "flugwille der menschheit" in betrieb

  • Blicke auf Johannstadt-Nord


    dieser stadtteil wird nun zum fördergebiet "soziale stadt". bis 2020 werden knapp 7 mill. euro zur verfügung stehen.
    damit werden aufwertungmaßnahmen sowie soziale einrichtungen wie das kultur- und jugendhaus johannstadt gefördert.
    ein quartiersmanagement wird eingerichtet. vielleicht demnächst mehr dazu.



  • Johannbogen







    Altbauquartier Käthe-Kollwitz-Ufer / Hertelstrasse
    Innenhof




    Studentenwohnen Pfotenhauer Strasse - erste Fassaden sichtbar, aber alles noch unfertig

  • Bezüglich des letzten Bildes: Auch wenn es natürlich zu begrüßen ist, dass zumindest in einen Teil der Johannstadt der klassische Blockrand Stück für Stück zurückkehrt und ein Wohnheimbau auch selten ein architektonisches Kleinod darzustellen vermag: DIESES Ergebnis ist doch eher ernüchternd. Es wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen, hätte man den großen Monolith durch verschiedene Fassadengestaltungen gegliedert. Kurz gesagt: Für meinen Geschmack zu klotzig, zu klobig, zu lieblos, die Farbe ein Graus.
    Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die fehlenden Brüstungen hier noch etwas zu retten vermögen. Ebenso scheint mir unverständlich, warum die Fassade nicht bündig an die Brandmauern der Umgebungsbebauung anschließt und damit diesen hässlichen Versatz beschreibt. Enttäuschend!


    Mit dem Johannbogen hingegen kann ich mich sehr gut anfreunden, da er meiner bescheidenen Meinung nach gut zu den monumentalen Zwanziger-Jahre-Bauten der Umgebung zu passen scheint, zumindest laut dessen, was der Bauzustand und die Bautafel erwarten lassen.

  • ^Das empfinde ich ganz genauso. Dieses Signalrot hätte es nicht sein müssen.
    Beim Johannbogen wird man noch warten müssen, wie sich das Endergebnis gestaltet. Was ich allgemein kritisiere, ist der Trend der "springenden Balkone". Die Fassaden wirken dadurch unnötig unruhig

  • ^ springende balkone sind doch super, da kann jeder dem anderen aufn kopp spucken.


    aber zum thema: ich würde beim studiheim den abschluss des EG der der staffelgeschosse abwarten. mir mißfällt die kräftige farbe nicht unbedingt, da es das einzige ist, was irgendwie die absehbare hauptschwäche der fassade kaschiert: die viel zu geringe fensterfläche - auf der längsseite. vermutlich kommen nur billige balkonbrüstungen dran, die die hauptgeschosse kaum aufwerten - also daher noch bissel hoffnung auf die geschäfte im EG sowie die ohnehin kuriose staffel, wo sich die fenster geduckt hinter der trauflinie verstecken.
    die fassade ist übrigens bündig, jedoch durch eine dicke alt-brandwand, die diese helle fuge erzeugt, kommts zu dem (nur fotografischen) eindruck eines versatzes. ich war aber zu faul es mit hinzuschreiben, ich sah diesen kritikpunkt schon vor mir. (hust)

  • Fördergebiet Nördliche Johannstadt - beschlossen


    alle infos dazu - hier


    um fördergebiet zu werden, war nachzuweisen, daß zahlreiche merkmale eines "sozialen brennpunktes" vorliegen. bisher liegt ein grobkonzept als vorstudie vor, die ausarbeitung eines feinkonzepts (integriertes handlungskonzept) ist beauftragt. dieses wird bis mitte 2015 erarbeitet, sodasß bis 2016 die umsetzung erfolgt. im 4. quartal 2015 erfolgt noch eine bürgerbeteiligung.


    der stadtrat beschloss zur sicherung des förderrahmens von 6,23 mill. euro die bereitstellung des eigenanteils (ein drittel) von 2,08 mill. euro sowie weiterer 2,8 mill. euro für nicht-förderfähige kosten.


    räumlicher schwerpunkt: fokussierung auf das stadtteilzentrum bönischplatz - investitionsschwerpunkt


    inhaltliche schwerpunkte:
    aufwertung der sozialen infrastruktur, gemeinbedarfseinrichtungen und einrichtungen der soziokultur.
    einrichtung eines quartiersmanagements als fester anlaufpunkt im gebiet.


    hauptprojekte (WNZ = wohnnahes zentrum)

    vorgestellt von BM dirk hilbert auf dem umundu-podium "wie grün ist die johstadt"

  • Burckhardtstrasse / Hertelstrasse

    So meine ersten Bilder (verzeiht die Höhe). Noch mal Danke an RianMa! :)


    Zuletzt Post 71


    Längere Zeit ist nichts passiert, aber letzte Woche wurde das Haus eingerüstet und mit den Arbeiten begonnen.



    Hier ist im Hintergrund noch die Sanierung des Altbaubestandes Käthe-Kollwitz-Ufer/Hertelstraße/Blumenstraße mit zu sehen.



    Zum Neubau Studentenwohnungen an der Pfotenhauerstraße: Schön ist er nicht, aber für diese Nutzungsart wäre eine andere Fassadengestaltung wohl zu teuer gekommen. Günstige Studentenwohnung mit teurer Fassade ist leider wohl nicht machbar?! Ins Geschäft am Eck zieht die Apotheke Johannstadt ein, der Schriftzug ist bereits angebracht.

  • na endlich.


    damit muss jetzt aber auch die "trödelecke" umziehen - doch wohin? die ecke (aussen) war eine art kleiner strassen-umsonstladen - zumindest manchmal und meist auf doch eher ramschigem niveau.

  • Gagfah plant an der Nicolaistrasse


    SäZ berichtet


    1. die gagfah präferiert einen anderen standort in reick für ihr 1. neubauprojekt, nicolaistrasse könnte noch zeit bekommen
    2. zur nicolaistrasse scheint es keine abstimmung mit der stadt gegeben zu haben
    3. die visu zeigt mE dennoch eine sanierte platte, die planung wirkt unausgegoren
    4. dem zuständigen SPA-Mann, Herr Mann, ist nur wenig zuzutrauen, ggf übernimmt aber jemand anderes - denn:
    5. ich halte den murx für so nicht umsetzbar. eine plattensanierung (o. neubau) sowie einen schlichten riegel zur nicolaistrasse wäre für den westlichen bereich durchaus annehmbar und umsetzbar - allerdings nur als minimallösung.
    der würfel hingegen wird nun zu ärger mit der stadt führen, einen verzicht auf dortigen blockrand halte ich im stadtteilzentrum fetscherplatz für nicht genehmigungsfähig. da darf jetzt aber keine politische grätsche kommen und es muss ggf ein b-plan her.


    6. klappt die fusion mit der dt. annington, steht ggf die ganze planung von dresdner neubauten zur debatte. mal sehen was dort intern entschieden wird. der gagfah-chef scheint überhaupt noch nichts über seine Übernehmer zu wissen.

  • Fördergebiet "Soziale Stadt" - Nördliche Johannstadt
    zuletzt in post 96 oben


    gestern präsentierte bauBM marx und die verantwortliche planerin des SPA (SG stadterneuerung) den fahrplan für die umsetzung:


    DNN berichtet - mit Folienreihe


    filmchen bei dd-fernsehen


    auch hier wird dies thematisiert.

  • Neue Rettungswache Gerokstrasse - fertig


    am 5.1.2015 soll Übergabe sein, darauf erfolgt irgendwann die offizielle Einweihung.



    nördlich davon erwartet ab 2016 die Schokoladenfabrik Fördermittel aus der "Sozialen Stadt". Dabei wird vermutlich der ruinöse Langriegel gen Plattenwerksgelände abgerissen und "nur" das Künstlerdomizil am Plattenwohnhaus (hinten) instandgesetzt/(teil)saniert. das Umfeld soll aufgewertet werden - wie man sieht, nicht ohne Grund.

  • Tatzberg - update
    zuletzt in post 78 - bild 3
    das hier ist keine Impression aus einer Tagebauregion, sondern Abbild am Tatzberg, dass die Schuttmassen bis in die Tiefe entsorgt wurden.



    Neubau am Clara-Zetkin-Seniorenheim - zwischen Fetscher- und Neubertstrasse
    zuletzt in post 84 - bild 6
    es ist mir immer noch nicht klar, was das sein soll, aber es scheint wohl doch eine kita zu werden - mal sehen