Dresden: Johannstadt

  • Brachland am Skatepark

    Hallo Leute,


    ich interessiere mich privat für Neubau/Sanierungsprojekte im Raum Dresden. Speziell Johannstadt/Blasewitz/Striesen.


    Ich frage mich seit Jahren, warum dieses riesige Gelände zwischen Pfeifferhannsstraße und Arnoldstraße brach liegt? Weiß einer von euch offensichtlich gut Informierten, wem dieses Grundstück gehört und warum dort einfach nichts entsteht?


    Auf dieser Fläche könnten doch regelrechte Wohnparks entstehen? Sicherlich würde man noch den ein oder anderen Blindgänger finden und entfernen müssen, aber bei den heutigen Kauf-/Kaltmietpreisen muss sich das doch lohnen?


    Ich würde mich sehr über Infos freuen.


    Viele Grüße
    - Sven

  • Auf diesem Gelände stand einst das Carolahaus, das erste öffentliche Krankenhaus in der Johannstadt. Eine Abbildung, wie es hier vor dem Krieg aussah, zeigt das Gebäude inmitten einer großzügigen Grünanlage. Nach der Eröffnung des Krankenhauses Johannstadt spezialisierte sich das Carolahaus auf die Behandlung von Tuberkulose. 1930 wurde die Einrichtung geschlossen und drei Jahre später zur SA-Reichsschule umfunktioniert. Während des Krieges hatte man hier ein Lazarett eingerichtet.
    Die Bombardierung Dresdens 1945 brachte leider die vollständige Zerstörung. Nach der Beräumung des gesamten Geländes errichtete man in den 50er Jahren das Plattenwerk, in dem die benötigten Betonfertigteile für den DDR-Wohnungsbau produziert wurden. Die Trümmerreste der Vorkriegsbebauung wurden hier in großem Stil zusammengetragen und in gemahlenem Zustand als Zuschlagstoff zu den geformten Zementelementen beigegeben.
    Durch den stetig steigenden Wohnraumbedarf wuchs auch die Anlage, wie etwa durch den Bau eines neuen Großblockwerkes. Nach dem Ende der DDR musste die Produktion aufgrund eines kompletten Nachfrageausfalls eingestellt werden.
    Es folgte der Abriss der baulichen Infrastruktur.


    Ich zeige nochmal ein Foto aus dem Post #9. Die mit Graffiti versehenen Betonreste stammen noch vom Plattenwerk. Die kleine Hütte vorne war einst das Pförtnerhäuschen. Im Hintergrund sieht man die Überbleibsel des großen Kiessilos. Westlich davon hat man einen Skaterpark angelegt.



    Soweit ich weiß, gehört das gesamte Gelände einem Berliner Investor, der aber momentan keine Pläne für eine mögliche Bebauung hat. Die Stadt strebt jedoch mittel- bis langfristig eine Wohnbebauung an, die das gesamte Areal betreffen soll. Es scheint jedoch Differenzen zwischen Eigentümer und Stadt zu geben. Genaueres kann ich jedoch nicht sagen.


    Der in Dresden arbeitende Architekt Ruairi O'Brien hatte hier von 2002 bis 2005 das Projekt "Betonzeitschiene" als sogenanntes Micromuseum für Plattenbau geplant und verwirklicht. Hier wurden zahlreiche Fragmente präsentiert, die man aus dem abgerissenen Plattenwerk retten konnte. 2005 musste die Betonzeitschiene weichen. Sie hat jedoch Chancen, bei der Neuerrichtung der momentan nur rudimentär vorhandenen Pfeifferhannsstraße eingearbeitet zu werden. Zu dieser Planung habe ich eine PDF gefunden, bei der man auf Seite 2 im schematischen Plan auch eine mögliche Bebauungsvariante für das Areal erkennen kann. Ob diese Planung jedoch noch aktuell ist, kann ich leider nicht sagen.


    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. ;)

  • Danke, die Infos waren mehr als ich erwartet hatte :) Unglaublich, wie dicht das Gebiet zu Vorkriegszeiten bebaut war. Ich bin schon vor über 10 Jahren am "Trini" Skateboard gefahren. Dass sich bis heute nichts getan hat, ist schade. Und auch an das Projekt "Betonzeitschiene" kann ich mich noch erinnern. Ich hoffe für die Zukunft wirklich, dass es auf dem Areal zur Neubebauung kommt. Es gibt doch so zentrumsnah kaum noch brachliegende Flächen in der Größe. Immerhin haben wir dort bald eine neue Feuerwache, wenigstens etwas.


    Danke

  • Plattenwerksgelände Johannstadt


    warum die Betonzeitschiene so schnell wieder verschwinden musste, ist unklar, denn bis heute und auf absehbare zeit ändert sich noch nichts im gebiet.
    einen schönen draufblick gibt übrigens bing-maps HIER.


    das gelände macht seit einiger zeit einen aufgeräumten stadtparkähnlichen eindruck, da hin und wieder gemäht wurde. es präsentiert sich derzeit als großer grüner freiraum im stadtgefüge, welcher eine beeindruckende einrahmende "skyline" des sozialistischen städtebaus aufweist - sprich 11geschossige wohnriegel und 17geschossige punkthochhäuser auf drei seiten. diese großzügige weite mit blick auf die neubaustadt ist einzigartig. deswegen und auch aufgrund der hier im stadtteil stark vertretenen GUS-spätaussiedler nenne ich diesen panoramablick mit verlaub "klein-moskau".




    daher bin ich derzeit gegen eine bebauung. sicherlich gibt es nicht viele solcher großen "flächenreserven", aber es gibt mehr als genügend sonstige und städtebaulich wichtigere brach-, frei- und bauflächen, die zuerst bebaut werden müssten (kollwitzufer, lingnerstadt, und viele viele mittelgroße bis kleinere flächen).


    irgendwann wird auch eine bebauung auf dem plattenareal kommen, es gibt sogar neuere kubaturenpläne möglicher quartiere, allerdings ist das alles ziemlich halbgar. ich gehe davon aus, dass zunächst ein streifen zwischen der neuen rettungswache und der schokoladenfabrik (also Hier) bebaut wird, wogegen ich auch jetzt schon nichts hätte. das könnte mit der ohnehin geplanten durchbindung der ehem. stephanienstrasse (heute: pfeifferhansstrasse) einhergehen.
    generell wäre auch die variante einer durchwegbaren randbebauung denkbar (also entlang der gerokstrasse und am nördlichen rand), sodass eine immer noch große grünfläche im inneren erhalten bliebe - mit blick über die wohl ca. 4-5geschossige randbebauung auf die o.g. "plattenskyline".

  • kleines Bilderupdate aus der Johannstadt bei leider sehr mäßigem Wetter...


    Dazu die fertiggestellten Sanierungskandidaten aus den Beiträgen #3 und #4 von RianMa


    Wir starten in der Blumenstraße



    Nr. 102 erstrahlt ebenso neu



    wie Numero 106, an der noch Restarbeiten stattfinden




    Weiter geht es in die Hertelstraße



    Die frisch aus dem Ei gepellte Nr 35



    prächtige Bauten gibt es hier



    Hertelstr./Ecke Burckhardtstraße




    Blick zurück



    und vor zur Pfotenhauerstr.






    An der Pfotenhauerstr.





    Nr. 67 fast "fertsch"



    Grüße

  • Hi,


    danke Dunkel_Ich für die tollen Bilder. Die Bebauung in der Johannstadt stellt schon einen krassen Gegensatz dar. Wenn man den Namen hört kommen den meisten doch gleich die 10geschosser in den kopf aber wenn man dann solche Bilder sieht fühlt man sich fast in die Neustadt versetzt. Durch diese stark voneinander abweichende Bebauung kann man aber auch sehr gut die Narben der Stadt erkennen, welche Sie bis heute noch "zieren".
    Schön ist aber in der Johannstadt, dass an einigen Stellen die Blockrandbebauung wieder aufgenommen wird durch Neubauvorhaben.
    Durch die Nähe zur Elbe, Altstadt oder dem Großen Garten sehe ich hier eigentlich auch noch ein großes Potential für die Zukunft, zumindest träum ich davon :-).

  • hertelstraße 35

    Es ist zwar erfreulich, dass das Gebäude saniert wurde und hierbei zumindest zur Fassade passende Fenster eingebaut wurden und ein insgesamt noch positives Erscheinungsbild erzielt wurde.
    Ich frage mich bei solchen Ergebnissen allerdings immer, welches ästhetische Empfinden die verantwortlichen Personen haben, wenn sie das sowieso nicht sonderlich attraktive Staffelgeschoss noch mit einem Wärmeverbundsystem versehen und es durch die farbliche Gestaltung als unangenehmen Fremdkörper in der stimmigen Straßenfront hervortreten lassen. Der Ursprungszustand zeigt, dass hier mit dem Verzicht auf Styropor und einer zur Fassade passenden Farbgebung ein weniger unattraktiv auffalllendes Ergebnis möglich gewesen wäre.
    Interessant ist auch, dass trotz intensiver Reinigung des Ziegelmauerwerks sichtbar bleibt, dass hier irgendwann mal die Fensterverdachungen entfernt wurden.

  • Pilotprojekt WGJ


    die wohnungsgenossenschaft johannstadt WGJ möchte neben ihrem neubau an der holbeinstrasse (in striesen, ab frühjahr, 9 mill eur) und einem neubau an der tiergartenstrasse (in strehlen, ab jahresende, 8,5 mill eur) auch an der blasewitzer strasse in johannstadt wohnungen errichten. dazu wird zunächst eine 60er-jahre wohnzeile mit 5 geschossen um 2 etagen erhöht und erstmals mit fahrstühlen ausgerüstet (2,5 mill eur). die satteldächer werden dafür entfernt und die zusatzetagen mit flachdach abgeschlossen. wird dies ein erfolg sollen auch die anderen 3 gleichartigen wohnzeilen derart aufgestockt werden.
    Hier sind die betreffenden blöcke zu sehen.


    es bleibt abzuwarten, wie sich die neue optik präsentieren wird. beispiele bieten die wohnblöcke um die lessingstrasse in der inneren neustadt. die lifte sorgen für viele neue barrierearme wohnungen, was auch den zielen der stadt entspricht. die aufstockung scheint aber auch eine unkomplizierte variante zu sein, mit der man preiswert teuer vermietbare penthouse-wohnungen mit panoramaaussicht bekommt. meiner meinung nach wäre es besser, die eine und andere offene strassenecke dieser banalen wohnstadtstruktur in johstadt durch neubauergänzungen zu schließen, um stadtbildreparatur zu betreiben und den strassenraum zu arrondieren. nur das ist etwas aufwendiger, spricht oft gegen die meinungen der anwohner und würde den einen oder anderen abriss einzelner randaufgänge solcher wohnzeilen erfordern. allerdings kann nur durch diese variante das unattraktive signum der banalen schlafstadt etwas aufgemöbelt werden. es handelt sich ja schließlich um innerstädtischen raum, der so wie jetzt nicht seinen eigentlichen funktionen gerecht werden kann.

  • Hi Elli, jetzt haben sich unsere Beiträge überschnitten. Deinen zweiten Absatz kann ich nur unterstreichen und teile deine Skepsis. Die Beweggründe für die Aufstockungen sind zwar nachvollziehbar (da vergleichsweise unkompliziert und billig), aber nachteilig, was den städtebaulichen und optischen Aspekt angeht.

  • Aufstockung WGJ-Wohnzeilen Blasewitzer Strasse


    ähnlich wie um die weintraubenstrasse in der inneren neustadt, wo satteldächer jeweils durch eine penthouse-etage mit flachdach ersetzt wurden, stelle ich mir die aufstockung um 2 etagen bei der WGJ vor.


    dazu hab ich superprofessionell mal eine ansicht zurechtgebastelt, auf was man sich etwa gefasst machen muss
    Beispielvisualisierung:

    bei den WGJ-wohnzeilen sind es allerdings 5 bestandsgeschosse.

  • Weil schon die Frage nach einer Rahmenplanung bzw. Vorstellung zum Plattenwerksgelände (7) kam, habe ich mal die Grobplanung des Stadtplanungsamtes SPA (veröffentlicht in Flyern, Herbst 2012) rausgesucht. Der Plan ist wie immer mit Vorsicht zu genießen, denn es kann auch alles anders kommen. Vielleicht dient er aber gut zur Diskussion.



    Quelle: Stadtplanungsamt Dresden


    Irgendwann im oder ab März soll ein studentischer Workshop zur Nutzung/Bebauung des Plattenwerkareals (7) stattfinden, welcher vom SPA, der WGJ und der TUD initiiert wird. Auch wenn es nur zum mal austoben für Studis gedacht ist, seh ich es mit gemischten Gefühlen, denn ich würde diese große Grünfläche dringend von vollständiger Bebauung freilassen. Es soll in der Johannstadthalle stattfinden - mal sehen, was rauskommt. Gute Ideen sind immer gut.


    Zahlen im Plan: 1+2...Käthe-Kollwitz-Ufer, 3...Sparkassengelände an der Gerokstraße, 4...bisheriges Nahversorgungszentrum (Konsum, Aldi, Kleinkrams), 5...Kunsthaus Schokoladenfabrik (marode), 6...neue Rettungswache (in Bau)

  • Neubau Wallotstraße 1-5

    Der Neubau in der Wallotstraße, den wir zuletzt in Post #20 zum Thema hatten, ist mittlerweile im Rohbau fertiggestellt. Laut dem Bauschild soll die schlüsselfertige Übergabe des Gebäudes im September sein. Bei der aktuellen Lage gehe ich aber von einem früheren Fertigstellungstermin aus.


    Städtebaulich ist dieses Projekt nur zu begrüßen. Der Neubau legt sich in einem Winkel auf das Grundstück und knickt dabei an der Ecke Wallotstraße/Schuhmannstraße nach hinten weg. Eine mögliche Verlängerung der Schuhmannstraße bis zur Nicolaistraße nach historischem Vorbild ist also weiterhin möglich. Ein Pluspunkt ist auch, dass sich das Gebäude fast direkt an die Gehwegkante anlehnt. Durch die Loggien wollte man wohl ein wenig davon abrücken. Solange dann aber die davor liegende Freifläche nicht einfach nur eine belanglose Rasenfläche wird (wie es ja in der Umgebung bei allen DDR-Zeilen der Fall ist), ist das Abrücken akzeptabel.



    Die Fassade kann man erst beurteilen, wenn auch alles fertig ist. Zu viel kann man allerdings laut Bauschild nicht erwarten. Allgemein bestand die Schwierigkeit darin, dass man die Wohnungen nach Süden ausrichten möchte, um dort der Sonne wegen private Außenräume zu realisieren. Dadurch sind fast alle Loggien/Balkone auf der Straßenseite angeordnet worden statt auf der passenderen Innenhofseite.




    Der Eingang in die Tiefgarage erfolgt auf der westlichen Seite.



    Etwas besser ist hier nochmal der Abstand des Neubaus vom angenehm breiten Gehweg zu erkennen.



    Die Rückseite zum Hof, von der Nicolaistraße aus gesehen:


  • ja, hier vermute ich ein besseres erscheinungsbild in real als auf der billigen visualisierung. das mit der balkonausrichtung zur strasse finde ich eher gut, da werde ich glatt zum südeuropäer: das lebendige immer auf den privaten und abgeschotteten innenhof auszurichten, sehe ich als große schwäche der nachkriegsstrukturen allg. an. dadurch wirken deutsche städte immer wie ausgestorben, zumindest im vergleich zum süden. man will es aber so und hier spielte natürlich nur die sonne eine rolle, jedoch ist die abschottende bauweise auch ein zeichen der individualistischen entfremdung seinen mitmenschen gegenüber. hier, wie gesagt, wurde es aber mal richtig gemacht. eigentlich müsste es hintenraus auch balkone geben. vielleicht angeschraubte?


    sehr positiv hier: der radweg wurde neu asphaltiert (obig bild 5). fehlen nur noch die bäumchen auf dem pflasterstreifen.

  • KVS-Neubau Marschnerstraße

    Der Erweiterungsbau des Kommunalen Versorgungsverbandes Sachsen (KVS) in der Marschnerstraße ist mittlerweile aus der Baugrube emporgewachsen und im ersten Obergeschoss angelangt (zuletzt in #18).


    Der Blick aus Richtung Süden:






    Mit dem Bau des Verbindungstraktes zwischen dem entstehenden Neubau und dem Bestandsbau ist bisher noch nicht begonnen worden. Hier noch ein Foto des bisher nicht gezeigten Bauschildes:


  • Bertolt-Brecht-Gymnasium

    Das 1967 erbaute Bertolt-Brecht-Gymnasium in der Lortzingstraße 1, eine DDR-Typenschule in Plattenbauweise, wird seit 2010 modernisiert. Verantwortlich dafür zeichnet sich das Büro Sucharski Architektur. Nach der Durchführung von Schallschutz- und Unfallschutzmaßnahmen sowie der Sanierung des Glasdaches über der Aula und der Pausenhalle ist man aktuell bei der Umgestaltung des östlichen Eingangsbereiches in das Schulgebäude. Ein neuer Aufzug wird installiert und die Außenbereiche aufgewertet.


    Die südliche Front:




    Die Nordseite des Gymnasiums:



    Zudem sollen in diesem Jahr die beiden veralteten Turnhallen zugunsten einer neuen Dreifeldsporthalle mit 200 Zuschauerplätzen abgerissen werden. Die Vorbereitungen dafür laufen. Geplant sind zusätzliche drei bis vier Klassenräume, die ebenfalls in den Neubau integriert werden.


    Die Turnhallen befinden sich an der Thomaestraße und bieten aktuell die folgenden Eindrücke:





    Im hinteren Bereich werden die Freiflächen bereits für den Neubau vorbereitet.




    Auf der Seite des beauftragten Büros Heinle Wischer und Partner findet man die folgende Visualisierung:



    Quelle: Heinle Wischer und Partner

  • Neubau Rettungswache Gerokstraße

    Einen kurzen Zwischenbericht möchte ich noch zum Neubau der durch das Brand- und Katastrophenschutzamt geplanten Rettungswache in der Gerokstraße abliefern (zuletzt in Post #9). Der Bau schreitet planmäßig voran. Aktuell arbeitet man an der Errichtung der Stahlbetondecke des abschließenden Gebäudedaches. Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten aber noch einige Wochen vergehen. Die Wache erhält eine Verkleidung mit dunklen Ziegeln und die Fenster werden mit hellen Betonfertigteileinfassungen ausgestattet. Auch das Umfeld muss noch auf Vordermann gebracht und der Auffahrtsbereich für die Feuerwehrfahrzeuge angelegt werden.




    Der Blick von Osten auf den Neubau:


  • Bio-Innovationszentrum - Hallenerweiterung


    ich muss mich leider korrigieren: der nach wie vor bestehende funktionsbau hinter dem BIZ wird durch einen anbau erweitert.
    eine durchbindung der bisher unbekannten terscheckstrasse ist damit endgültig nicht mehr möglich.
    es existiert aber ein schotterweg für fußgänger, welcher auch von radlern genutzt werden kann. dieser schlängelt sich allerdings etwas unvorteilhaft um das funktionsgebäude herum und mündet an die fetscherstrasse.


    draufsicht hier




    der funktionsbau und die abgewinkelte durchwegung um das gebäude herum

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: falschmeldung korrigiert

  • Fabrikbauten am Tatzberg - bald Abriss


    um platz für die neuen forschungszentren an der strasse tatzberg zu bekommen wird derzeit der abriss der letzten industriebauten vorbereitet. dazu werden aus alten ddr-funktionsbauten nebstan schadstoffe ausgebaut. danach soll der abriss erfolgen - wann genau ist noch nicht bekannt, ggf alsbald danach.
    bereits vor ca. 1,5 jahren erfolgten die ersten abrisse von neben- und flachgebäuden.


    draufsichthier


    damit einher geht auch der bedauerliche verlust dieser schönen industriehalle, der verlust ist jedoch angesichts der funktionen der neuen forschungszentren vertretbar.



    lustig der symmetrische baumbewuchs auf dem giebel