Kleinere Projekte Lichtenberg

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    Danke für die ganzen Fotoupdates :applaus:


    Die letzten 3 Projekte finde ich nicht per se schlecht, jedoch wirken sie imho mit den ganzen glatten Putzflächen ziemlich wuchtig. Und dieses lange dunkelgraue DG beim EOS Nox setzt dem noch die Krone auf :Nieder:


    Noch eine kleine Projektvorstellung.


    Die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land plant in der [URL='https://www.google.de/maps/place/52%C2%B030'43.3%22N+13%C2%B030'24.9%22E/@52.512198,13.5066422,352m/data=!3m1!1e3!4m14!1m7!3m6!1s0x47a84eb8927727f7:0x28380b406cfa41e!2sRosenfelder+Str.,+Berlin!3b1!8m2!3d52.510792!4d13.5053003!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d52.5120215!4d13.5069087']Rosenfelder Straße[/URL] den Bau von 60 Wohnungen. Baubeginn soll Ende des Jahres sein.
    Eine erste Planungsskizze gibt es auch schon:



    © con-tura Architekten + Ingenieure GmbH

  • Schön das der Blockrand geschlossen wird. Diese Fläche zeigt wieder mal sehr aufschlussreich wie gewaltig viele Brach/Freiflächen es eigentlich wirklich in Berlin gibt. Spärlich überbaut mit irgendwelchen Getränkemärkten, obwohl extrem nah am Innenbereich.


    Bin gespannt ob in das Gebäude Einzelhandelsflächen integriert werden - im Bild sieht es ja nicht danach aus.

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    Mit den Freiflächen gebe ich dir Recht. Ein weiteres schönes Beispiel ist die Gegend rund um das weiter oben von Backstein gespostete "i Live" (das Projekt sehe ich leider nicht ganz so positiv wie Bato. In echt wirken die Materialen leider eher billig und im Kontext mit der Umgebung hätten es auch gerne noch 2 Stockwerke mehr sein dürfen).


    Bis hoch zum U-Bahnhof Friedrichsfelde gibt es dort extrem große Flächen Abstandsgrün, die geradezu nach ergänzender Bebauung, Aufstockung und/oder Neubebauung schreien. Die Gegend hätte sehr viel Potential, wenn man dort hin zur Volkradstraße Neubauten mit Gewerbeflächen und Einzelhandel errichten würde. Man darf außerdem nicht vergessen, gefühlt zwar jwd aber von dort sind es nur knapp mehr als 15 Minuten mit der Ubahn zum Alex.

  • Auf den Webseiten der Beteiligten ist bisher nichts darüber zu finden:
    http://www.vancaem-projects.com/


    Nun wurde inzwischen auch dort was veröffentlicht, aber überwiegend die bekannten Bilder und paar Informationen:
    "Büroentwicklung in Berlin an der Frankfurter Allee / U-Bhf Magdalenenstraße
    Fertigstellung: in Planung
    Lage: Berlin Lichtenberg, Buchberger Straße 8A, 10, 12 und Frankfurter Allee 196, 13365 Berlin
    BGF: 110.810 m²
    NGF: 88.000 m²
    Pkw-Stellplätze: 480 Stellplätze in Tiefgarage, 20 Stellplätze oberirdisch
    Mietpreis: 20 € / m² / Monat (exkl. MwSt.)
    Architekt: Marc Kocher"
    Quelle: http://www.vancaem-projects.co…k-berlin-lichtenberg.html
    (PLZ dürfte 10365 sein)

  • Q218

    Zuletzt hier.


    Laut einer Pressemitteilung der HOWOGE und einem Bericht der Morgenpost hat die HOWOGE auf Grundlage eines Architektur-Wettbewerbs im VOB/A-Vergabeverfahren (SachpreisrichterInnen: Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin/Stefanie Frensch, HOWOGE-Geschäftsführerin/Birgit Monteiro, Stellv. Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung Soziales, Wirtschaft und Arbeit/Klaus Güttler-Lindemann, stv. Amtsleiter Stadtentwicklungsamt Lichtenberg; FachpreisrichterInnen: Frank Buken, pbp Architekten, Hamburg/Johannes Kressner, Kleihues+Kleihues Architekten, Berlin/Claudia Meixner, MeixnerSchlüterWendt Architekten, Frankfurt/Justus Pysall, Pysall Architekten, Berlin) PORR mit dem Bau eines 64 Meter hohen Wohnhochhauses beauftragt. Der Entwurf stammt offenbar von Baumschlager Eberle Architekten, die auch für das HOWOGE Wohnhochhaus an der Frankfurter Allee 135 verantwortlich zeichnen.



    © HOWOGE, BE_berlin GmbH Prof. Dr. Jaeger

  • Zuletzt hier: https://www.deutsches-architek…hp?p=530703&postcount=232


    Das Bauprojekt Rathausstraße 12 ist inzwischen weitgehend fertiggestellt. Am Altbau wird noch fleißig gearbeitet, hier folgen 6 Einraum- und 6 Vierraum-Wohnungen bis "Sommer 2019" und 1-2 Gewerbe (bevorzugt Restaurants) mit 350 m2 bis "Ende 2019".


    Für den größeren Neubau-Teil Rathausstraße 11 A-F gibt es von Hemprich Tophof jedoch abschließende Drohnenaufnahmen und auch die Wohnungsgrundrisse: http://hemprichtophof.de/portfolio_page/rathausstrasse-12/


    PS: Im Innenhof wurden zwischenzeitlich mehrere Erdhügel aufgeschüttet und man hat diverse Bäume und Sträucher gepflanzt

  • Wohnblocks an der Möllendorfstrasse

    Das Projekt ist so massiv das es aus meiner Sicht eigentlich einen eigenen Strang verdient hätte.


    Entwürfe hier: https://www.axthelm-rolvien.de/?projekt=aj12-studentenwohnen
    In der DAF Projektkarte ist das Projekt leider nicht eingezeichnet. Die genaue Adresse müsste die Alfred-Jung-Strasse 12 sein - bei Google sieht man auf dem Satellitenbild die Baugrube.


    Foto ist leider nur im vorbeifahren gemacht werden - ich war relativ überrascht, dass hier so ein massives Projekt gebaut wird ohne das ich jemals davon gehört habe. :confused:



    Siehe Post #204.
    Bato

  • "Parkstadt Karlshorst"

    Ich weiß ganz ehrlich nicht, ob dieses Projekt hier richtig ist. Es ist in Karlshorst, also Lichtenberg, aber es ist kein "kleines" Projekt.


    Hier, am Blockdammweg, soll in den nächsten Jahren ein ganz neues Stadtviertel mit mehr als 1000 Wohnungen entstehen. Bis aus der Brache mit DDR-Bauten die "Parkstadt Karlshorst" entsteht, sollen "nur" 5 Jahre vergehen. Projektentwickler ist Bonava (ehemals NCC). In der Berliner Morgenpost ist dazu auch ein Bild zu sehen.

    Puh, das ist jetzt schon wieder drei Jahre her, dass es zu diesem großen Bauprojekt die letzte Meldung gab. Auch die avisierten 5 Jahre waren wohl sehr optimistisch gedacht.


    Es gab wohl einen längeren Streit um die Anzahl der Sozialwohnungen mit dem Bauträger. Der Tagesspiegel berichtet, dass die BVV jetzt mit den Stimmen von AFD, SPD und CDU gegen Grüne und Linke die Planreife des Projektes beschlossen hat. Knackpunkt war auch die vom Bauträhger zu errichtende Schule, die der Bezirk dringend benötigt.


    Ungeachtet dessen macht der Bauträger schon Werbung für die Wohnungen. Auf der Webseite von Bonava sind auch ein paar Pläne und Visualisierrungen zu sehen.

  • In Berlin vermisse ich sehr oft: "Gemeinsam" die Stadt von morgen. Ich bin ja kein Gegner von Lückenschluss, Erweiterungen im Bestand etc. aber diese Art von Bauland kann auch nicht die endgültige Lösung sein. Überall zu bauen bis es keine Freiflächen oder landwirtschaftliche Flächen mehr gibt, bis Berlin und Brandenburg eins werden kann auch nicht die Antwort auf die Wohnungsnot sein.


    Ein Beispiel:


    - Immobilien Leerstand beenden

    - Brachflächen nachhaltig entwickeln, immer im Sinne der Menschen. Ein "gesunder" Mix aus Erholung, Wohnen, Nahversorgung, Arbeiten mit Smart Cities etc.

    - behutsame Sanierung, Umbau, Erweiterungen im Bestand wo es sinnvoll erscheint, aber stets mit den Bürgern vor Ort, notfalls komplett Neubau und Wiedereinzug der Altmieter zu bezahlbaren Konditionen (in vielen deutschen Kommunen längst Realität)

    - in die Höhe bauen, Bürokratie abbauen und Neubau/Umbau beschleunigen. Alles sozialverträglich, nachhaltig ~ Umweltschutz muss beachtet werden, ohne gleichzeitig die Miete in die Höhe zu treiben. Ein Immobilienbesitzer ist genau so in der Pflicht Verantwortung zu übernehmen wie jeder Zivilist (ohne eigenes Eigentum etc.)

  • Ich meine es ist richtig dass eine Brachfläche, die schon durch eine Straßenbahnlinie (21) mit eigener Haltestelle erschlossen ist, bebaut wird. Dort werden teure Eigentumswohnungen gebaut, daran hat ein privater Investor natürlich Interesse. Eine Schule soll aber auch gebaut werden.