Kleinere Projekte Lichtenberg

  • "Q 218 Tower"

    [...] -Das Hochhaus Q218 ist sozusagen eine Erweiterung oder Ergänzung des Q216. Dort gibt es bereits 440 kleine Wohnungen von 22-40m² mit einer Warmmiete um 350€ in denen überwiegend Studenten wohnen.
    -Im Q 218 sollen nun nochmal 500 kleine Wohnungen (1-Raum Whg. mit 30-40m²) primär für Studenten hinzukommen.
    -Der Investitionsbedarf liegt bei 50 Mio € und scheint gesichert, denn...
    -...der Baubeginn soll im kommenden Jahr erfolgen [...]


    Letzteres bestätigt ein entsprechender Artikel der Berliner Zeitung vom vergangenen Mittwoch.

  • ^^ Die Lage am Bahnhof Lichtenberg bietet sich ganz gut für eine Verdichtung an. Auch aus ästhetischen Gründen fände ich ein Hochhaus an der Ecke gut, weil momentan die Fahrt auf der Frankfurter nach Osten an der Stelle keine Augenweide ist (nicht nur dort).

  • Für eine Verbesserung müsste die Straßenanlage verändert und Alleebäume gepflanzt werden. Die Tankstelle müsste verschwinden usw. Das ist noch ein weiter Weg, der sich aber lohnen würde bei der Bedeutung der Straße für den Bezirk.



    Interessant, dass die Studentenwohnungen am Alex laut Artikel^ ca. 5000 Euro/qm kosten sollen. Das ist ja nun wirklich astronomisch.

  • naja, objektiv betrachtet ist das natürlich kein Wohnareal - auf der einen Seite die Bahnanlagen, auf der anderen die Lichtenberger Brücke, vor dem Haus ne Tankstelle. Das wird auch mit Bäumen nicht attraktiver...

  • Interessant, dass die Studentenwohnungen am Alex laut Artikel^ ca. 5000 Euro/qm kosten sollen. Das ist ja nun wirklich astronomisch.


    Das klingt allerdings mehr nach Nitribit-Appartements.
    Im Rohrverlegungegewerbe ist so ein Preis bezahlbar.
    An diesem Standort wäre das jedenfalls nicht unwahrscheinlich! :lach:

  • Sehr beeindruckend! :daumen:


    Diese Vielfalt von Farben und Formen, diese spannende Durchwegung des Areals auch die empathische Annäherung an die Nachbarbebauung!


    Ja, das ist große Architektur! :cool:

  • ^ an diesem Standort passt es mMm sehr gut. Es wird wohl ein guter Übergang vom Altbau des Kaskelkiez zu den Bürobauten der Rentenversicherung. Dazu wird der Blockrand geschlossen.

  • ^ Stimmt, das Schließen des Blockrandes ist schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Sonst sehe ich das wie Reinhard: es könnte mit der Fassade auch noch 20 Kilometer so weitergehen. Uninspiriert, bestenfalls postmodern (die Rundstützen!) - hat zusammen mit der monotonen Fassade gegenüber alles Zeug zu einem echt öden Straßenabschnitt.

  • Naja, was soll man dazu sagen, wirklich uninspiriert, aber wie meine Vorredner schon sagten, wird immerhin der Blockrand dort geschlossen. Die Versorgung mit einer KITA und einem Ladenlokal dürfte auch klarmachen, für welche Klientel diese Wohnungen gebaut werden. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch OK, dass die Architektur nicht ganz so überragend ist. Etwas mehr Gestaltungswillen kann man aber trotz kleinerem Budget an den Tag legen und auch und gerade die Hinterhofe könnten ein klein wenig mehr Abwechslung und Individualität gebrauchen. Aber da kann man ja immer noch auf die zukünftigen Bewohner hoffen.

  • Vom Prinzip her ähnelt das BV diesen großflächigen 20er/frühe 30er-jahre Blöcken, nur dass letztere i. d. R. viel eleganter und stilvoller sind. Hier sieht es hingegen viel zu monoton und uninspiriert aus.


    Ansonsten sehe ich es wie die Vorredner: Hier halte ich es für richtig, dass diese Brache im Blockrand bebaut wird. Eine belebte Straße mit vielen Passanten und irgendwelchem Flair ist und wird es eh nicht.

  • Vom Prinzip her ähnelt das BV diesen großflächigen 20er/frühe 30er-jahre Blöcken, nur dass letztere i. d. R. viel eleganter und stilvoller sind. Hier sieht es hingegen viel zu monoton und uninspiriert aus.


    Ich weiß ja nicht. Diese 20er/30er-Jahre Blöcke mit ihren kleinen Fenstern, tlw. nur in Schießschartengröße, und ihren winzigen, dunklen Balkons würde ich jetzt nicht als elegant und stilvoll bezeichnen. Ich finde diese Gebäude gehören mit zu den deprimierendsten in der ganzen Stadt. Und wenn dann noch die Höfe mit dicken fetten Bäumen bestanden sind, sind die Wohnungen dort nicht nur klein, sondern auch zappenduster.
    Ich gebe zu, dass dieser neue Entwurf kein architektonisches Highlight ist, aber die großen luftigen Fenster, und schönen Balkons sorgen sicher für ein wesentlich eleganteres und stilvolleres wohnen, als diese alten kasernenähnlichen Bauten. ;)

  • Der_Geograph
    ich glaube in dem was dir mit 20er Jahre-Siedlungen vorschwebt hast du dich im Jahrzehnt vergriffen. Denke ich an 20er Jahre-Siedlungen fällt mir die Onkel Tom Siedlung in Zehlendorf oder Siemensstadt ein oder die Hufeisensiedlung. Allesamt großzügige moderne helle großstädtische Wohnbebauung wegweisend geradezu. was du meinst stammt dann aus den weniger vorwärtsgewandten 30-40er Jahren.


    Onkel Tom Siedlung:
    http://www.monumente-online.de…rchiv_berlin_g_3_452x.jpg
    Siemensstadt:
    http://upload.wikimedia.org/wi…_Siemensstadt_Haering.jpg
    Hufeisensiedlung:
    http://kirstycollar.files.word…06/hufeisensiedlung-3.jpg

  • Gegenüber dem Koloss von Rentenversicherung passt das Projekt in seiner jetzigen Form ganz gut. Vielleicht könnte man ca. ab der Hälfte entlang der Schreiberhauer ja die Farbgebung ein wenig ändern aber ich finde nicht mal das das unbedingt nötig ist.


    Auch an dem Hinterhof kann ich nichts wirklich schlechtes entdecken und wozu braucht es hier eine "spannende Durchwegung"? Ich find gerade diese Art von Hinterhof albern in denen alle paar Meter kitschige Holzbänke an kleinen, verschlungenden Pfaden stehen. Als ob man stundenlange Spaziergänge im Hinterhof machen würde... .


    So ist das schon ganz gut. Und einen Spielplatz um die Blagen mal aus der Wohnung zu haben gibts auch :zunge:

  • Update Kaskelkiez

    Im Kaskelkiez unweit des Ostkreuz laufen momentan eine Reihe von Projekten (letztes Update Klarenbach).


    Der Rohbau des "Living Victoria" ist abgeschlossen, die meisten Fenster sind auch schon drin:




    Beim Großprojekt "Victoria-Ensemble" mit 180 Wohnungen sind noch keine Bauarbeiten zu verzeichnen, dafür gibts aber ein paar Momentaufnahmen für den vorher-nachher-Vergleich. Das Grundstück liegt gegenüber der Rentenversicherung und wird den bisher nur zur Hälfte existierenden Altbaublock komplettieren.


    Große Grasswiese, links der Neubau der Rentenversicherung:



    Gegenüber stehen noch ein paar Altbauten sowie ein Neubau:



    Der Altbau der Rentenversicherung schräg gegenüber:



    Das gesamte Grundstück von Süden aus, Radwege und Bürgersteige sind bereits alle modernisiert und fertig:


  • (G)lück 74 (Nöldnerplatz)

    Mir gefällts!



    Auf der Rückseite in der Leopoldstraße gehts auch schnell voran:




    Bilder von mir und gemeinfrei.

  • Update Lichtenberg

    (Alle bisherigen Updates im Post von Klarenbach)


    Das Wohngebäude Archibaldweg 2 hat fast seine finale Höhe erreicht, leider sind die Perspektiven aufgrund des nahen S-Bahn-Viadukts schwierig:



    Das "Lück 74" ist fertig, ich kann mich Artecs Meinung anschließen: Es gefällt.




    Die Rückseite ist wie zu erwarten schlichter gestaltet:



    Wenige Meter weiter wächst die Lückstraße 71 aus dem Boden, hier entstehen Fahrradlofts (zuletzt hier):



    Bei der Maximilianstraße 15, eines der ersten höherpreisigen Bauvorhaben im Viertel, ist die Bodenplatte fertiggestellt:



    Der Wohnungsneubau in der Türrschmidtstraße 30 hat kräftig an Höhe gewonnen:


  • Lichtenberg I - Am Tierpark 51

    Es folgen ein paar Beiträge zu kleineren Bauvorhaben und Projekten in Lichtenberg.


    An der Straße Am Tierpark 51, etwa auf Höhe des Schlosses Friedrichfelde, entsteht dieser Neubau mit Eigentumswohnungen: