Dresden: Südvorstadt und TU Dresden

  • Aussenanlagen am Andreas-Schubert-Bau der TUD


    nach langem rumgewerkel zeichnet sich nunmehr der sinn des ganzen ab: rund ums gebäude am zelleschen weg entstanden großzügige und ansehnliche aussenanlagen.
    dies muss aber mal separat von unten und auch detaillierter gezeigt werden. der kostenumfang müsste schon etwa eine knappe million ausmachen - erstaunlich, dass hier soviel aufwand betrieben wurde, während für einige prägende großbauten der TU noch immer kein pott farbe für den ddr-rauputz möglich scheint.

  • Es ist in der Tat so, dass sich diese landschaftsgestaltenden Maßnahmen fast schon unverschämt lange hingezogen haben. Der erste Beitrag zu diesem Projekt hier im Strang war bereits im vorigen Jahr (#58)!! Diese Dauer kann man keinem normal denkenden Menschen vermitteln, zumal die Bauarbeiten noch immer nicht beendet sind. Andererseits hat man sich bei den Details viel Mühe gegeben und das Entstandene ist wirklich sehr schön geworden. Also Schwamm drüber.


    Bei solchen Maßnahmen ist es wirklich schwer, alle Bereiche in wenigen Bildern zu zeigen. Deshalb sind es jetzt auch ein wenig mehr.


    Der neu angelegte asphaltierte Weg startet wie vorher auch an der Max-Liebermann-Straße, umläuft auf veränderter Strecke einmal das Gebäude und endet vorne an der Leonhard-Frank-Straße.



    Auf der Vorderseite sind einige Park- und Fahrradabstellplätze entstanden. Direkt vor dem Haupteingang muss die Fläche noch gepflastert werden. Diese setzt sich in gesamter Breite bis zum Zelleschen Weg fort. Zu beiden Seiten hat man die Grünflächen neu angelegt und lineare Pflanzbeete hinzugefügt. Die Wasserfläche ist wirklich sehr schön aufgearbeitet worden und kommt wieder sehr gut zur Geltung. Das betrifft auch die von dem Künstler Werner Scheffel entworfene Kranichpaar-Skulptur (1956-58), die hier seit 1964 ihren Platz hat.








    Auch im westlichen, rückseitigen Eingangsbereich wurde eine neue Platzsituation angelegt. Zuvor haben an dieser Stelle die Autos wild geparkt.




    An der Stelle, an welcher sich zuvor die schäbige Baracke befand, wurde jetzt eine Sitzmöglichkeit geschaffen. Die restliche Fläche hat man zu einer Grünfläche umgewandelt.



    Auf der Rückseite (Nordseite) sind die meisten Parkplätze entstanden, die zum Teil schon in Benutzung sind. Die anderen Flächen sind aktuell noch durch Baucontainer belegt.




    Lange kann es also nicht mehr bis zur endgültigen Fertigstellung dauern.

  • Neubau Jobcenter Dresden - in Containerbauweise
    Ankündigung in Post 93
    Standort H-Heber-Strasse (hinterm bisherigen Amt)


    länger schon mit Spannung erwartet, zeigen sich plötzlich große Veränderungen:


    der Hang zur Zwickauer Strasse wurde aufgegraben, mal sehen wie der Geländesprung gestaltet wird


    ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet, aber ich bin positiv überrascht - ja geradezu überzeugt, dass der Neubau (zumindest äußerlich) wesentlich besser daherkommt als der bisherige Bürokasten


    die monumentale Regelmäßigkeit der Fassade und die raumhohen Fenster gefallen mir sogar - oben und unten gleiche Perspektive



    ^ schön, dass die Brauereistrasse eine Endfassung erhält. der bisherige Bürobau (rechts) müsste (dann leerstehend) einer Nachsanierung unterzogen werden, was hoffentlich schon angedacht ist. das Gebäude ist elende dreckig und der Eigentümer müsste ein Interesse haben, den Muff des Arbeitsamts auszutreiben - so wie jetzt ist das Ding nur mit Dumping bzw. gar nicht vermietbar.

  • Hohe Strasse 22 / Eisenstuckstrasse
    zuletzt in post 114
    der Umbau geht auf die Zielgeraden, die Gerüste ziehen sich nun auch rund um den Altbau. Mal sehen ob die Altbaufassade augehellt oder die Neubauecke eingedunkelt wird - oder nichts von beidem. Das Dach wurde komplett neu eingedeckt.



    Bergstrasse 21 / Schnoorstrasse - Altbausanierung
    Standort hier

  • Plauensches Quartier (Chemnitzer Strasse 65 (?), Südvorstadt)
    zuletzt in post 120
    die Projektseite zeigt blöderweise zwei Entwürfe, wobei der blödere auf dem Bauschild abgebildet ist. Der andere Entwurf geht zumindest etwas auf die Rundung der dortigen Platzanlage ein und sieht auch besser aus. Ach nee, auf dem Schild ist die Rückansicht dargestellt.


    Bauschild gestellt - im Frühjahr solls mE losgehen


    so siehts noch aus

  • Rahmenplan Südvorstadt-TUD von ASP


    Die SäZ berichtet, daß das Verfahren nochmal eine Ehrenrunde durch den Bauausschuss drehen darf, da dort zuletzt die Ausgliederung einer Kleingartenanlage (Standort) aufgrund 106 protestierender Kleingärtner beschlossen wurde. Ausserdem will die linke Mehrheit eine klarere Abgrenzung südlich der Nöthnitzer Strasse, um dort die Hangfläche bebauungsfrei zu halten (Südpark-Idee). Nun wird der Plan abgeändert und soll dann im März in zweiter Lesung beschlossen werden.
    Nach Beschluss soll öffentlich ausgelegt werden und diskutiert werden können. Es ist sogar von einer "Dresdner Debatte" zum Rahmenplan die Rede.
    Auf die Kritik zu den "Abrissabsichten" der Platten Fritz-Löffler-Strasse im Rahmenplan, wurde darauf hingewiesen, daß der Rahmenplan nur als strategisches Potential zu werten sei, die Vorschläge kein Muss darstellen und hier ohnehin ein langfristiger Zeithorizont (über 10 Jahre) für diese Gagfahplatten angedacht sei. Nur dann, und wenn ein Investor käme, dann hätte man schon Bebauungsvorschläge in der Hand.



    Parkraumkonzept Südvorstadt-Ost verzögert sich aufgrund Geldmangels


    auch hier meldet die SäZ, daß es zw. Strehlener- und Reichenbachstrasse sehr hohen Parkdruck gibt, allerdings der städtische Parkplatz (fürs Dynamostadion) fast nicht genutzt wird (es fehlen u.a. Hinweisschilder). Schon Okt. 2010 hatte der Stadtrat das Parkkonzept beauftragt, allerdings gibt es laut BauBM Marx erst einen Entwurf, für den derzeit angeblich die Bürgerbeteiligung vorbereitet wird. Um die Anwohner zu entlasten soll nun frühestens 2016 die Umsetzung erfolgen.
    Für den 2. "Dynamoparkplatz" mit 500 Stellplätzen auf dem beräumten Abrissareal an der Strehlener Strasse fehlt schlichtweg das Geld. Wann der kommt steht in den Sternen (Anm: Gut so!). Die Vorplanung dafür sei aber vorhanden, so Marx.

  • Lukaskirche

    Mir war heute mal danach, von der Lukaskirche ein paar Detailaufnahmen zu machen. Sie wirkt zwar von weiten immer gestutzt durch den fehlenden Turmhelm(e) und auch etwas "massig", aber aus der Nähe betrachtet sieht man die vielen kleinen Details. So etwas nenne ich Kunst am Bau. Viel Spaß beim Betrachten der Bilder.


    01: Eingangsportal:


    02: kl. Turm rechts vom Eingangsportal:


    03: Turmstumpf:


    04: Seiteneingang Ostseite:


    05: Ostseite:


    06: Dachlandschaft (Ost):


    07: Rückseite (frontal):


    08: Detail Rückseite:


    09: Eingang Rückseite:


    10: Detail vom Fenster an der Rückseite:


    11: Westseite:


    12: Detail Westseite:


    MfG
    Christian

  • weitere Eindrücke der Südvorstadt

    Studentenwohnheime am Weberplatz:


    Architektonisches Sammelsorium an der Reichenbachstraße:


    und sowas nenn man wohl "Gated/Walled Communities":


    Alter Eckbau direkt dahinter:


    Blick in die Geinitzstraße:


    Blick in die Franklinstraße zum Hotel und den dovor liegenden "Franklingardens":


    Gutzkowstraße:


    Lukasstraße:


    Russ. Orth. Kirche:


    Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße:


    Rugestraße:


    erhaltene Altbauvilla an der Winckelmannstraße:


    MfG
    Christian

  • Neubau Jobcenter Dresden
    zuletzt post 164


    Bisher ging der Fertigteilbau nicht weiter, allerdings wird im errichteten Südflügel (hinten) ausgebaut und die Fassade angebracht. Im Zwischensektor wurde das EG in Stahlbeton errichtet, am nördlichen Bauteil ist die Baugrube (unten) soweit vorbereitet. Insgesamt wird der Neubau ein Riesenkomplex - etwas größer als der Bürokomplex des bisherigen Amtes.

  • zur Info: der Neubau ist nur für die Agentur für Arbeit gedacht. Das rechtlich völlig eigenständige Jobcenter verbleibt am alten Standort Budapester str. Hoffnung auf eine gründliche Sanierung des Gebäudes würde ich mir nicht so schnell machen;-)

  • Arge:
    Zitat aus besagtem SZ-Artikel:

    Ursprünglich sollte am Gebäude ein rotbrauner Farbton dominieren, wie bei den meisten Agenturbauten. Jetzt wird es auf Anregung der Stadt ein gebrochenes Weiß, dazu gibt es hellblaue, braune und graue Töne.


    Ohne jetzt gleich schon wieder zu negativ zu klingen, aber wenn sich die Stadt einmischt und irgendwas mit weißer Farbe anregt und hellblau, bekomme ich doch etwas meine Zweifel. Die Visualisierung aus Post164 scheint ja noch die rotbraune Färbung der Anfangsplanung zu sein. Wie hässlich würde das mit weiß oder hellblau wirken :(, gerade noch in der Ecke dort hinten würde sich in meinen Augen etwas dunkleres besser machen. Naja, warten wir es ab...
    Oder sind die Visus schon die von der Stadt beeinflussten?


    MfG
    Christian

  • Kita Uhlandstraße 34

    In der Uhlandstraße werden beim kürzlich fertiggestellten Kitaneubau (zuletzt in #158) die Außenanlagen nach den Gestaltungsideen des Landschaftsarchitekturbüro Grohmann umgesetzt.
    Die Plangrafik:



    Quelle: Stesad


    Hinter einem eingeschossig nach Norden heraustretenden Baukörper, der als Sammelstätte für Kinderwagen dient, liegen noch einige Parkplätze für die Angestellten.





    Im vorderen Bereich zur Reichenbachstraße hat man zum Glück einen recht großen Bereich freigelassen, der sich hervorragend für eine weitere Bebauung eignet.