Dresden: Südvorstadt und TU Dresden

  • Ich will noch einmal ein Wort zum Superrechner loswerden, da ich mich damit ein wenig auskenne.


    Der neue Rechner soll eine Schnelligkeit von 10 PetaFLOPS haben.
    FLOPS steht für Floating Point Operations per Second, soll heißen, wie viel Additionen bzw. Multiplikationen ein Rechner in einer Sekunde ausführen kann.
    Der neue Superrechner wird also
    10.000.000.000.000.000 Additionen oder Multiplikationen pro Sekunde ausführen und wäre damit der
    - schnellste in Deutschland
    - drittschnellste Europas
    - achtschnellste der Welt,
    sofern meine Quellen stimmen.

  • Franklin-Gardens (Wohnpark) Südvorstadt-Ost
    Franklinstrasse / Schnoorstrasse


    in rasantem tempo steuert man auf die fertigstellung zu. auch der 4-geschossige riegel links.



    die gesamte anlage gruppiert sich um einen großen innenhof.
    am hochhaus im hintergrund steht übrigens die obere hälfte leer (gut wäre ein teilabriss), unten ist noch das apart-hotel drin.

  • Hier nochmal die situation gegenüber dem Hbf an der bayrischen strasse

    richert & oertel - immo-plakate: es scheint sich nur um ein mietangebot im rechten post-altbau zu handeln, was da unter der vielversprechenden bezeichnung "quartier am hauptbahnhof" angeboten wird. es geht ja nur um die zweite etage (büros) sowie dritte etage (wohnung).
    ich würde mir dort ein echtes neubau-quartier am Hbf wünschen. im hintergrund der umbau eines ddr-bürobaus zum wohnhaus (weiter oben beschrieben).

  • Studenten-Hochhäuser in der Südvorstadt-Ost


    nahe dem TUD-KernCampus wurden die hochhäuser des studentenwerks an den standorten hochschulstrasse und wundtstrasse/zell.weg in den letzten jahren saniert und umgestaltet. leider wurden dabei die balkone den jeweiligen wohnungen zugeschlagen. es waren auch nahmhafte architekten am werk. jeder tower kostete etwa 4-5 mill. euro. insgesamt sind es 3 + 5.


    Hochschulstrasse mit teilweisem altzustand


    Zellescher Weg / Wundtstrasse



  • Nürnberger Strasse 34 - das dach wird gedeckt, die sanierung kommt nun zügig voran


    Neubau Studenten-Wohnungen Münchner Straße


    oben: hofseitiger flügel


    Hochhauswand an der Hochschul-/ Bergstrasse

  • Franklin-Gardens - Franklinstrasse SV-Ost


    gestern mal vom Hang aus gesehen

    gut sieht man die leerstehenden oberen 6 etagen des dahinterliegenden hochhauses.

  • ich finde den östlichen hintergrund der kirche mit großen plattenbauwänden eher reizvoll, früher standen meist kleinere villen drumrum, das findet man überall. die kirche steht heute in erster linie auf einer großzügigen grünachse mit alter platanenallee entlang der f-löffler-strasse. erst im abstand folgen die platten gemäß weiträumigem städtebau der moderne. die platten bedienen den dringend benötigten unteren mietsektor. eine sanierung ist noch nicht geplant, jedoch bestimmt angedacht. irgendwann wird dies passieren und die wirkung der "kirche vor sozialistischem städtebau" noch steigern. ich stelle mir da eine sanierung etwa wie an der prohliser allee vor, dann sieht das voll schnieke aus.
    die kirche ist im übrigen von einem kranz an bäumen umgeben. blockrandschließungen könnten eher auf der westlichen seite unter- und oberhalb des studentenwerk-gebäudes entstehen. die grünachse würde ich erhalten, auch sie ist alleinstellungsmerkmal.

  • Brachfläche Strehlener Straße - zwischen Uhland- und Franklinstraße (SV-Ost)


    2015 soll an der Strehlener Straße im Bereich Uhland- und Franklinstraße auf etwa 20.000 Quadratmetern ein weiterer großer Parkplatz entstehen. 150.000 Euro musste die Stadt zunächst für den Abriss des ehemaligen Betonwerks bezahlen. Eine weitere Million wird der Abriss der Kellerräume und die Bepflanzung der Seitenstreifen kosten. Der Stadt stehen dabei 75 Prozent Fördermittel durch die EU zu. Im Frühjahr sollen Birken, Säuleneichen und Gingkobäume gepflanzt werden, die die Fläche später einfassen werden.


    Quelle: SZ-Online.de


    Während ruhige, integrierte Flächen im Stadtteil durch Funktions- und Flachbauten (z.B. entlang der Schnoorstraße) errichtet wurden, werden die dafür geeigneten (und sogar städtischen) Flächen entlang der Bahnlinie als Parkplatz verschleudert.
    Warum ist das so? Weil seit dem Stadionneubau etwa 800 PKW-Stellplätze im Umfeld nachzuweisen sind. Zirka 250 gibt's auf Parkplatz Nr. 1 neben der neuen City-Feuerwache, etwa nochmal so viele kommen bei Nr. 2 hier hinzu - ebenerdig. Damit bleibt immer noch eine ähnlich große Nr. 3 offen. Am BauGB scheint kein guter Weg vorbeizuführen, denn seit Jahren kommt es trotz fehlenden Nachweises ums Stadion zu keinem Verkehrskollaps: die Dresdner Fans kommen mit Bahn, Bus und zu Fuß und auch die Gäste-Fans. So kann sich die SV-Ost natürlich kaum interessant entwickeln. Diese Parkplätze werden nur für das BauGB errichtet, ansonsten stehen sie außerhalb der Fussballtermine leer.

  • TUD - Campus


    die sanierung des Hempelbaus Mommsenstrasse ist abgeschlossen (15,6 mill. euro)


    hinten links der försterbau, wo derzeit die sanierung beginnt.



    Baufortschritt am Bauing-Campus, G-Schumann-Strasse (25 mill. euro)

  • Seniorenresidenz am Lukasplatz (2010-11) - Rückblick


    standort und vorzustand HIER


    hier wurde eine ruine in den neubau einbezogen, die rustika des erdgeschosses erhalten
    vorzustand bei baubeginn 2010, im hintergrund die lukaskirche




    hofseitige ansicht von west


    zu hoffen ist, dass die benachbarte lukaskirche ihren kriegszerstörten turmhelm zurückerhält. eine initiative sammelt seit jahren spenden für diesen wunderschönen turm, welcher unbedingt zur südvorstadt und zur silhouette von der südhöhe gehört. problem ist die stabilisierung des sich vom kirchenschiff wegneigenden turms, welcher zuerst aufwendig gestützt werden müsste. ausserdem bedarf die kirche einer zumindest teilweisen sanierung.

  • Andreas-Schubert-Bau

    Der zur Technischen Universität Dresden gehörende Andreas-Schubert-Bau (Adresse: Zellescher Weg 19) wurde von 1956 bis 1960 nach Entwürfen von Helmut Fischer und Heinz Stoll erbaut und steht meines Erachtens zurecht auf der Denkmalliste des Landes. Besonders die eleganten Treppenhäuser, aber auch die für diese Zeit außergewöhnliche Fassade sind erhaltungswürdig.


    Momentan finden östlich des Gebäudes größere, landschaftsplanerische Maßnahmen statt. Ein Teil der Zufahrtsstraße wird erneuert.




    In der nordöstlichen Ecke (Leonhard-Frank-Straße) wurde ein sehr unscheinbarer Altbau abgerissen. Ich vermute, dass man in diesem Bereich das gesamte Parkkonzept umstrukturiert und die aktuelle Situation nachhaltig verbessert.



    Nördlich finden auch Arbeiten in einer Baracke statt. Aber ob dies eine Modernisierung oder Abrissvorbereitung darstellt, wird sich erst noch zeigen.



    Ein Foto des ovalförmigen Treppenhauses im Westtrakt des Andreas-Schubert-Baus:


  • Technikum Nöthnitzer Straße

    Kurze Info:
    Am 2. Dezember wurde an der Nöthnitzer Straße das neue Technikum der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik feierlich eröffnet (zuletzt in Post #26). Für Arbeiten im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik stehen den Angestellten und Studenten zukünftig 1980 m² Laborfläche zur Verfügung (Gesamtnutzfläche: 2250 m²).
    Wie es für die TU üblich ist, erhielt auch dieses Gebäude den Namen einer im jeweiligen Fachgebiet erfolgreich tätigen Persönlichkeit: Werner-Hartmann-Bau.


    Werner Hartmann (1912-1988) war ein deutscher Physiker und Elektrotechniker und gilt als Begründer der Mikroelektronik in der DDR. Er war von 1961 bis 1974 Leiter der erfolgreichen Arbeitsstelle für Molekularelektronik (AME), die ihn international bekannt machen sollte.
    Sein Grab (mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt) befindet sich auf dem Loschwitzer Friedhof.