Dresden: Straßen- und Tiefbauprojekte

  • Wir befinden uns im Deutschen Architektur-Forum, Strang Straßen- und Tiefbauprojekte der Stadt Dresden. Abgesehen davon, dass verkehrspolitische Überlegungen sicher besser an andere Stelle passen, habe ich keinerlei Interesse daran, meine Ansichten dazu mit Dir oder irgendeinem anderen Forenmitglied zu diskutieren.

  • Wir befinden uns im Deutschen Architektur-Forum, Strang Straßen- und Tiefbauprojekte der Stadt Dresden. Abgesehen davon, dass verkehrspolitische Überlegungen sicher besser an andere Stelle passen, habe ich keinerlei Interesse daran, meine Ansichten dazu mit Dir oder irgendeinem anderen Forenmitglied zu diskutieren.


    Es ist dein Recht auf die Mittelung deiner Ansichten zu verzichten, aber dann solltest du vielleicht auch nicht jeden Post anderer diesbezüglich kommentieren ;) Immerhin hast du es ja kommen sehen.


    Back to topic: Ich denke eine Diskussion über verkehrspolitische Themen ist durchaus bereichernd. Vielleicht kann man das in den Strang Dresdner Stadtgespräch verlegen. Oder einen neuen eröffnen: Verkehrspolitik, Stadtverkehr oder so. :hmmm:


    Durch den Wettbewerb Zukunfsstadt, an dem Dresden teilnimmt gibt es dazu übrigens folgende spannende Projekte:
    Autofreie Zukunftsstadt – Die Woche des guten Lebens
    https://www.zukunftsstadt-dresden.de/projekte/e10/
    TransVer – Auf dem Weg zur verbrennungsmotorfreien Stadt
    https://www.zukunftsstadt-dresden.de/2018/10/transver-wie-geht-die-verbrennungsmotorfreie-stadt/

  • Noch etwas dazu:


    PM der Stadt von gestern:


    Die Stadt hat einen Green City Plan oder auch „Masterplan Luftreinhaltung“ erarbeitet, um die Schadstoffbelastung durch PKW und LKW zu reduzieren und umweltfreundliche Verkehrsarten zu stärken. Er beinhaltet, wie es heißt, zehn Maßnahmenschwerpunkte mit 17 Einzelmaßnahmen. Beispielhaft werden u.a. die Einrichtung von 76 sogenannter intermodaler Mobilitätspunkte in der Stadt und im Dresdner Umland, wo man zwischen verschiedensten Verkehrsmitteln wechseln kann/soll, den Aufbau einer stadtweiten öffentlichen Ladeinfrastruktur für e-Mobilität, der Ausbau des Radwegenetzes oder die Schaffung von mehr Pendlerparkplätzen genannt.
    Für die Maßnahmen sind Fördergelder bei der Bundesregierung beantragt.

  • Für sowas wie Autothema-Diskussionen haben wir übrigens auch den Debatten-Strang. Aber Vorsicht, das Thema ist vermint und wahrlich undankbar, wenngleich es sicherlich sinnvoll ist, immer mal wieder auf die KFZ-Nachteile in Städten hinzuweisen. Also ich habe ja oben eher das Nicht-Funktionieren einer Entwicklung leicht weg vom Auto in Dresden an paar aktuellen Beispielen angedeutet. Und, lieber Jester, bitte mache dir nicht zuviel Hoffnung auf diese Mini-Sache der "Zukunftsstadt" und schon gar nicht auf den "Luftreinhalteplan". Das einzige was bei Letzterem funktioniert, ist dessen Fortschreibung mit Papierverbrauch, diesmal mit Anglizismus-Rettungsversuch. Und diese Mob-Punkte, nunja, richtiger Ansatz zwar, aber das wird die Mobilität noch nicht nennenswert ändern, dafür aber etliche Ecken vielleicht städtebaulich "verschönern".

  • Stützwandsanierung Calberlastrasse Loschwitz



    Elberadweg - neuer Ausbauabschnitt zw. Loschwitz und Wachwitz - fertig

    Das ist seit Langem ein wirklich längerer neuer Abschnitt am dresdner Elbe-Rad&Wanderweg. Es werden derzeit noch Restarbeiten vollführt.


    Der Folgeabschnitt Richtung Hosterwitz ist leider wegen Privatgrundstücken schwierig, und wurde daher als eigener BA ausgelagert, um den ^1.BA wenigstens zeitnah fertig zu bekommen.


    Körnerweg - erster Kurz-Abschnitt nun nicht mehr Alt-Großflußpflaster sondern "gestockt-gekrönelt". :)

    Es soll nun möglichst zügig in dieser Art weitergebaut werden, heisst es aus dem Tiefbauamt. Wegen der Blaues-Wunder-Sanierung soll der holprige
    Rest des Körnerweges gar mit einer Interims-Asphaltdecke geebnet werden, da man den Radverkehr vom 'Wunder' hier entlangleiten muß.

  • Albertbrücke Pavillon


    Die ganzen Container zählen allerdings auch zur Sanierungsmaßnahme Brückenunterseiten und Gewölbe. Erstaunlich, wie schnell man doch einen Elberadweg-Parallelweg bauen KANN, wenn man will oder muss. In Johannstadt wartet man sich derweil schwarz, bis das Umweltamt mal einen Freigabe-Furz zelebriert. :D

  • Deckenerneuerung Schubertstrasse am Uni-Klinikum - zw. Schubi-21 und Fiedlerstrasse



    Entschärfung Knoten Käthe-Kollwitz-Ufer / Goetheallee (Blasewitz), Einordnung von tlw. Radspuren sowie einer Querungsinsel



    Leitungsbau Jägerstrasse (Radeberger Vorstadt) - in Bau



    Baumpflanzungen bis April 2019 an Straßen und in Parks - PM der Stadt (15.11.'18)

  • Bestandsausbau Lübecker Strasse - fertig
    ca. 150m zwischen Rennersdorfer- und Werkstättenstraße
    Info der DVB



    und der Blick zurück zum Schanzenberg



    Stadtbahn-Teilprojekt Oskarstrasse - update

    Blicke aus der S-Bahn beim Vorbeihuschen am Strehlener Bahnhof.

  • Naja, für 1,3 Millionen die Gleise im ZickZack und die Fahrbahnen ebenso wird den Verkehr nicht schneller machen. Damit werden bewusst und vorsätzlich die Emmissionen im Stadtgebiet nochweiter erhöht. Wann wird soetwas endlich unter Strafe gestellt?

  • Außerdem werden dann die maroden Gleisanlagen auf der Wasastraße entfernt, in dem Zuge bestimmt auch die gesamte Fahrbahndecke erneuert und der zukünftige Verkehr wird dort schneller fliesen. Auf der Oskarstraße wird der PKW-Verkehr vielleicht sogar abnehmen.

  • ^^^ Welche Emissionen werden zunehmen? Die der Straßenbahnen?


    Die Straßenbahntrasse wird zukünftig genau zwei ungefähre 90-Grad-Biegungen erhalten, und zwar von der Tiergarten- in die Oskarstraße und von selbiger auf den Wasaplatz. Dafür entfallen die gleichartigen Kurven von der Tiergarten- in die Franz-Liszt-Straße und von dort in die Wasastraße. Also nichts mit "Zickzack"...


    Die sehr nützliche Anbindung des Haltepunkts ("S-Bahnhofes" ) Strehlen hat Chris ja schon erwähnt. Also alles andere als eine Sinnlos-Investition, denn wenn die maroden Gleise auf der Wasastraße ohnehin erneuert werden müssten, warum nicht gleich für eine Lageverbesserung der Gleistrasse sorgen, deren Erschließungswert somit erheblich gewinnt?

  • ^Aha, danke. Da muss ich wohl Abbitte leisten - die angegebene Investitionssumme wäre auch etwas gering für die Oskarstraße...


    Dennoch kann ich die Argumentation bezüglich der Emissionen nicht nachvollziehen. Was sollte sich gegenüber dem Vorzustand denn so gravierend ändern? Die Lübecker ist ja nun auch keine wirkliche Hauptverkehrsmagistrale, verglichen z.B. mit der Hamburger Straße.


    Teilen aber kann ich in dem Fall die Kritik an den seit Jahren üblichen Gleisverschwenkungen zwecks barrierefreier Haltestellen mit ihren teilweise unmotiviert wirkenden abrupten Biegungen, die oft kaum als Kurve zu bezeichnen sind. Besonders bei den in unserer Stadt zahlreich anzutreffenden Multigelenkwagen der ersten Niederflurgeneration, die von Hause aus über recht gewöhnungsbedürftige Kurvenlaufeigenschaften verfügen, ist diese Art der Trassierung in der Tat am Rande der Zumutung. Da wären Haltestellenkaps oder, wo wegen der Straßenbreite nicht umsetzbar, generell aufgeweitete Gleisführungen wohl die bessere Lösung.


    Und wenn man schon wegen der örtlichen Gegebenheiten verschwenken muss, dann bitte in seichter Kurvenführung, dass es den unachtsamen Beförderungsfall nicht ruckartig vom Sitz befördert...


    Von der Beeinträchtigung des Stadtbildes durch eine derart wilde Verkehrsraumgestaltung ganz zu schweigen. Man schaue z.B. einmal die Leipziger Straße vom "Rudi" hinunter in Richtung Eisenbahnbrücke und Radebeul. Gruselig!

  • Wäre noch anzumerken, dass die Verschwenkung an der Einmündung der Werkstättenstraße natürlich dem Anschluss an die Bestandsgleise geschuldet ist, die beim weiteren Ausbau der Strecke in Richtung Altcotta sicher verschwinden wird.

  • Es ist leider so:


    - All die Busse und Fähren der DVB haben eine CO²-Emission von etwa 15000 Tonnen pro Jahr.


    - All die Straßenbahnen der DVB haben eine CO²-Emission von etwa 18000 Tonnen pro Jahr.


    Quelle: DVB


    Und ja, ich bezog mich auf den architektonischen Stuss in Dresden auf die Fotos von der Lübecker Straße. Sorry hät ich dazuschreiben müssen.

  • ^ Und was ist die Alternative? Stilllegung des Straßenbahn- und Busverkehrs? Verhaftung der DVB-Führungsebene und standrechtlicher Erschuss?


    Die Straßenbahn auf der Lübecker war auch vor dem Umbau da, also wo ist da der emissionsbedingte Schaden für die Stadt im Vergleich zum Urzustand? Das klingt, Entschuldigung, sehr nach plumper Propaganda ohne Substanz.

  • Die Emissionen der Straßenbahnen sind indirekt; das heisst, sie entstehen bei der Energieerzeugung. Die Emissionen der Busse sind direkt; sie entstehen bei der Dieselverbrennung. M.W. sind bei den Bus-Emissionen allerdings die bei Dieselherstellung und -transport anfallenden zusätzlichen Emissionen noch nicht enthalten.


    Davon mal abgesehen ist das alles ohnehin müßig; was man vergleichen müsste, wären die Emissionen pro transportierte Person und Kilometer.

  • antonstädter.


    Stilllegung des Straßenbahn- und Busverkehrs?
    Verhaftung der DVB-Führungsebene und standrechtlicher Erschuss?


    Nein, ich bezog mich auf den architektonischen Stuss.


    Es sollte doch bei dem unsere Enkel betreffenden klimatischen Änderungen, welche da kommen sollen, ein Ziel sein die Möglichkeiten zu nutzen um die Emissionen aller Verkehrsmittel zu mindern egal was man da bei den einzelnen Verkehrsteilnehmer für Emissionswerte errechnet.
    Bei einem Umbau einer Straße sollte dannach eine gewisse Effizienz in dieser Richtung erkennbar sein, da eine Alternative zu U-Bahn, S-Bahn, Tram, Bus, Pkw oder Lkw nicht in Sicht ist. Mehr wollt ich nicht sagen und die Fotos der Lübecker zeigen für mich das die Straßenarchitektur da überhaupt keinerlei Effizienz zeigt!