Dresden: Straßen- und Tiefbauprojekte

  • Bauarbeiten Rudolf-Renner-Straße

    Welche Funktion hat denn diese Brücken-Tunnel-Leitzentrale an der Waldschlösschenbrücke? Ansonsten bin ich im Verkehrswesen zu wenig bewandert, um mir ein Urteil bilden zu können, ob sich der finanzielle Aufwand bezüglich dieses Verkehrsmanagementsystems am Ende lohnen wird. Die Verkehrsleitzentrale macht sich insofern bezahlt, dass durch eine langfristige Analyse der Verkehrsströme bessere Prognosen gestellt und gezielt bauliche Maßnahmen vorgenommen werden können.



    Vamos a la Rudolf-Renner-Straße.
    Seit dem 29. September werden zwischen der Stollestraße und der Emil-Ueberall-Straße zunächst die Leitungen der Drewag und der Kanal der Stadtentwässerung erneuert. Es folgt der Neubau der Gleis- und Fahrleitungsanlagen (DVB AG), der Deckenschluss der Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung (Straßen- und Tiefbauamt).
    Die Bauarbeiten sollen bis zum 30. November 2014 abgeschlossen werden, sodass die Straßenbahnlinie 12 ab dem 1. Dezember wieder auf der Rudolf-Renner-Straße fahren kann. Bis dahin sollen auch die umfangreichen Bauarbeiten im Bereich Bramschstraße bis Rennersdorfer Straße abgeschlossen sein.




    Aktuell ist die Kreuzung mit der Stollestraße komplett gesperrt. Vom 24.10. bis zum 29.10. soll dann die Kreuzung mit der Emil-Ueberall-Straße komplett gesperrt werden. In diesem Zuge wird dann die Kreuzung mit der Stollestraße wieder geöffnet.

  • ^verkehrszählungen werden von STA, TUD und beauftragten büros ausgeführt, also das ist nicht aufgabe der leitzentralen. ausserdem gibts automatische zählstellen, die auch im themenstadtplan abrufbar sind.
    die aufgabe der WSB-tunnelzentrale ist schlicht die überwachung des verkehrsablaufs in den tunnelröhren und wohl auch auf der brücke. ich konnte bisher noch nicht herausfinden, wo diese überwacher sitzen, also ob sie mit in der leitzentrale an der lohrmannstrasse sitzen. mir stellt sich seit beginn die frage, warum die es dort nicht einfach mitüberwachen? die neue WSB-überwachung kostet schließlich ein vielfaches dessen, was die gesamtstädtische leitzentrale kostet. das müsste man erst herausfinden und was diese neue eigentlich tut, was die bisherige nicht auch macht. der haushalt wird durch 3,5 mille pro jahr enorm belastet, das ist eigentlich nicht vermittelbar.

  • Blaues Wunder (Loschwitzer Brücke)


    die brücke soll laut SäZ von 2015 bis 2017 fit für die zukunft gemacht werden.
    dazu gehören neue gehwege (holzbohlen und geländer an stromaufwärtiger seite), und neue fahrbahnmarkierung mit radspuren in 2015.
    von 2016 bis 2017 soll die brücke einen komplett neuen anstrich bekommen.
    das strassenbauamt geht noch von einer langen Lebensdauer des Bauwerks aus.


  • Lutherplatz (DD-Äussere Neustadt)


    die nordseite ist nun annähernd (mit verspätung einiger wochen) fertig und bereits dem verkehr wieder übergeben. heute morgen musste allerdings die verkehrsbehörde anrücken, da die eigentliche einbahnstrasse beidseitig befahren wurde, weil es beschilderungsfehler gab.



    das baugeschehen verlagerte sich nun auf die südseite. ausserdem bekommt der westliche platzbereich ein facelifting.

  • Dresden plant weltweit die erste Straßenbahn ohne Fahrdraht - ein Rückblick


    Was aus solchen Meldungen wird - hier eine vom 30. Januar 2009 - kann man im Bild unten sehen.


    zunächst die hochtrabende Meldung - hier (Zufallsfund).


    Die Tramerschließung des Messegeländes / Ostrageheges fand dann doch in klassischer Dresdner Bauweise statt - viele Masten und viel Gewürg an der Oberfläche. Die Ursprungsabsicht scheiterte bekanntlich an den Mehrkosten sowie noch unausgefeilter Technik. Das war allerdings auch Anfang 2009 schon klar.


    Hier ein Eindruck von der Gleisschleife an der Flutrinne


    Da solcherlei Flusen schon desöfteren vorkamen, ist mE bei vielen Dresdnern eine Einstellung gewachsen (so immer wieder zu vernehmen), dass man es erst glaubt, wenn es tatsächlich gebaut dasteht.

  • VEP 2025+ beschlossen


    nach langem stillstand wurde der neue Verkehrsentwicklungsplan für Dresden (VEP 2025+) dank neuer mehrheiten (auch in diesem ausschuss) vom ausschuss für stadtentwicklung und bau beschlossen.
    DNN berichtet
    damit ist das durchwinken im stadtrat demnächst nur noch formsache.


    das maßnahmevolumen von rund 1,2 mrd. euro für alle gelisteten einzelmaßnahmen ist zwar (wie immer) ambitioniert, jedoch ist der maßnahmenkatalog 1. zunächst reine zielstellung, die nur im bestfall komplett umgesetzt werden kann, und 2. sei darauf hingewiesen, dass im letzten VEP-zeitrahmen ein volumen von 1,3 mrd. euro umgesetzt wurde - es also vorausschauend nicht allzu illusorisch ist.
    wichtiger ist die strategische ausrichtung des planwerks und die dann auch politische protegierung von maßnahmen, was mit den neuen mehrheiten in den gremien mE durchaus eine chance in den nächsten jahren bekommen kann.
    über die finanzielle ausstattung würde ich mir hier keine sorgen machen, auch wenn derzeit und vorübergehend andere prioritätensetzungen in der stadt vorliegen. wir sind ein reiches land und es bedingt sich allein aufgrund der wirtschaftsförderung, dass stets viel geld in die verkehrsinfrsstruktur gesteckt wird.


    zu hoffen ist, dass nun bald auch der neue FNP zum beschluss kommt. auch hier blockiert die cdu seit jahren. seit 2008 liegt die drängende fortschreibung des FNP bereits vor. da der FNP keinen verbindlichen bauleitplan darstellt, konnte aber die verwaltung dennoch nach diesem FNP-neu agieren, da man ihn in der verbindlichen bauleitplanung (einzelne B-Pläne) längst berücksichtigen kann.

  • VEP im Stadtrat beschlossen - mit Ergänzungen


    freie Info dank dem guten Bürgerportal menschen-in-dresden.de. dort sind auch zwei interessante Bildchen zu sehen.


    Laut DNN: Ergänzungsanträge: Grüne: für die 169 Einzelprojekte des Maßnahmenkatalogs ist die genaue zeitliche Umsetzung (Plan) anzugeben, was bisher nicht vorliegt. Alle 3 Jahre ist ein Zwischenbericht zur Konzepterfüllung vorzulegen - der erste 2017. Es sollen mehr kleinräumige Fußgängerverkehrskonzepte entstehen als bisher beabsichtigt.
    Die SPD fordert mehr Bürgerbeteiligung bei großen Verkehrsmaßnahmen, die CDU die Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer bei Projekten des öff. Nahverkehrs.


    VEP download im Ratsinfosystem


    ab Jan.2015 soll dann auch die Langversion der Auswertung der dresdner-debatte.de zum VEP zur Verfügung stehen (bisher nur Kurzversion).



    so sah verkehrsplanung noch anfang der 70er aus

  • Schandauer Strasse 2.BA - fertig (nur noch Restarbeiten)


    bericht


    von der junghansstrasse stadtauswärts gelaufen. etwas seltsam: abschnittsweise nur einseitige beleuchtung. diese wird nachts auch noch zur hälfte ausgeschaltet. es bleibt also dunkel im (dresdner) osten - und das nicht nur im herbst.


    rückblick zum pohlandplatz


    vor dem "höcker" des landgrabens - jetzt etwas abgeflachter


    brücke über den landgraben (exklusivfoto, trotz zustimmung der steinsetzer, unter gebrüll des ankommenden bauleiters formvollendet)



    um den altenberger platz




  • Danke für das Update zur Schandauer Straße. Ich bin zwar kein Autofahrer, aber rein aus ästhetischer Sicht wirkt die sanierte Schandauer doch wesentlich freundlicher als die alte Huckelpiste.

  • Lutherplatz - Äussere Neustadt - update



    die geben gerade mächtig gas, vielleicht schaffen die bauleute es tatsächlich bis weihnachten, fertig zu werden. alles ist noch unverpollert, ob das so bleibt ist fraglich. es wurden jedenfalls keine bohrlöcher eingelassen, daher wird mitunter noch alles an neuen gehwegen zugeparkt, aber das muss ggf dann nachträglich noch kommen.


    Blick entlang der Lutherstrasse gen Süd


    Vorplatz zur Lutherkirche

  • Sanierung Rudolf-Renner-Straße

    Ab morgen sollen die Straßenbahnen wieder planmäßig auf ihren alten Strecken durch Löbtau und Cotta fahren. Die umfangreichen Baustellen im Bereich der Rudolf-Renner-Straße sind fast abgeschlossen. Der Abschnitt von der Rennersdorfer Straße bis zur Bramschstraße ist bereits sind einiger Zeit wieder für den Autoverkehr geöffnet. An der stadtauswärtigen Haltestelle "Pennricher Straße" wurde aber bis zuletzt noch gearbeitet. Im Bereich von der Stollestraße bis zur Emil-Ueberall-Straße hat man zuletzt sogar am Wochenende gearbeitet, um die Arbeiten zügig zum Abschluss bringen zu können. Hier sind noch letzte Arbeiten in den Kreuzungsbereichen und an den Gehwegen zu erledigen.


    Einige Eindrücke des fertigen Nordabschnittes kommen jetzt (von Nord nach Süd).


    Im Bereich der Lübecker Straße (nördlich der Abzweigung des Emerich-Ambros-Ufers) wurden einige Straßenbäume gefällt. Möglicherweise hängt das bereits mit den Planungen für das Jahr 2015 zusammen, die die weitere Sanierung der Lübecker Straße nördlich der jetzt fertiggestellten Rudolf-Renner-Straße betreffen.




    Am letzten Sonntag (23.11) wurde die Straße an der Haltestelle Birkenhainer Straße stadteinwärts neu ashaltiert.



    Situation am Abzweig der Lübecker Straße:
    Auf der Verkehrsinsel wurde ein neuer Gehweg angelegt. Die beiden Gleisstränge wurden in die Mitte der Straße verlegt, damit seitlich für Fahrradfahrer nun genügend Platz zum Fahren vorhanden ist. Zuvor gab es im Prinzip 1,5 Spuren stadtauswärts und eine Spur stadteinwärts. Jetzt ist es jeweils eine Spur in jede Richtung.




    Vor der Fatih Camii Moschee (grünes Gebäude rechts) hat man wieder Parkplätze angelegt (Vorzustand).



    Aktuell laufen noch Vermessungsarbeiten.



    Die Kreuzung an der Schanze wurde mehrere Zentimeter tiefergelegt, um für eine bessere Befahrbarkeit und Übersichtlichkeit zu sorgen und um den Geräuschpegel der Bahnen zu mildern.




    Interessant sind die Arbeiten an der Rudolf-Renner-Straße 23. Hier wurde in den letzten 2 Wochen eine massive Sandsteinmauer zur Haltestelle angelegt und rechts sind auch die Arbeiten im Einfahrtsbereich zu sehen. Das sind doch gute Zeichen.


  • Es folgt nunmehr noch der fotografische Nachschlag bezüglich des zweiten Sanierungsabschnittes in der Rudolf-Renner-Straße (Stollestraße bis Emil-Ueberall-Straße) in Löbtau.


    Im Kreuzungsbereich mit der Stollestraße sind im Gehwegbereich noch weitere Arbeiten zu erledigen. Die eigentliche Fahrbahn ist auf der gesamten Strecke fertiggestellt.



    Der Blick nach Norden in Richtung Conertplatz:



    Und der Blick nach Süden zum Annenfriedhof:



    Im Kreuzungsbereich mit der Emil-Ueberall-Straße sieht alles soweit fertig aus. Letzte kleinformatige Granitsteine fehlen noch.



    Im nächsten Jahr soll es dann mit der Sanierung des letzten, verbliebenen Abschnittes bis zur Kesselsdorfer Straße weitergehen. Hierbei wird die Kreuzung mit der E.-Ueberall-Straße wohl noch einmal aufgerissen. Der Schienenersatzverkehr wird dann über die Stollestraße umgeleitet werden.