Dresden: Straßen- und Tiefbauprojekte

  • Lutherplatz-Umbau (Äussere Neustadt) - update





    Rennplatzstrasse (DD-Seidnitz) - grundhafter Ausbau





    Radeberger Landstrasse (Dresdner Heide) - Teilerneuerung auf ca. 300m
    parallel finden Baumfällarbeiten am Strassenrand sowie angrenzendem Waldrand statt.
    derzeit ist die gesamte Strasse zwischen Dresden und Radeberg gesperrt - gute gelegenheit zum freien radfahren

  • Albertbrücke - update
    zuletzt in post 77


    blick von süd - strassenbahn fährt nun wechselseitig auf interimsgleis, autos sind weg


    blick von nord - die brückengewölbe werden freigelegt


    blick von süd in den zwischenraum zur interimsbrücke

  • Wegereko Olbrichtplatz (Ex-Kasernen-Areal - Albertstadt)


    derzeit werden die noch fehlenden wege in der östlichen parkanlage des olbrichtplatzes neu angelegt. damit wird wohl der vorkriegszustand rekonstruiert. die diagonalalleen wurden bereits neugepflanzt, fehlende bäume ergänzt und neue sitzbänke aufgestellt. in kürze ist alles fertig. der westteil wies noch die alte struktur auf - mit rundum-weg.


    der wiederauflebende wegeplan ist in der baubroschüre des freistaats zur sanierung des angrenzenden landesamts für geodäsie (grün) zu sehen:

  • North-Stream - Fernwärmetrasse fast fertig


    Gesamtlänge 7,5 km
    von Industriegebiet Albertstadt bis Klotzscher Dörnichtweg
    Bauzeit August 2012 - Oktober 2014 (Restarbeiten)
    Kosten: 19 mill. euro (davon Bund + Land 4,8; Rest Drewag)
    Zweck: Anschluss des Dresdner Nordens ans Fernwärmenetz


    jetzt müssen noch waldwege erneuert, kleinere strassenabschnitte asphaltiert sowie bäume gepflanzt werden. auch erhält die karl-marx-strasse in klotzsche endlich neue markierungen.



    desweiteren findet derzeit der bau einer größeren fernwärmeleitung um den rathenauplatz statt. dort werden als folge der o.g. nordtrasse die leitungen durch größere querschnitte ersetzt, da nunmehr eine erhöhte mengenkapazität gen norden erreicht werden muss. dafür wurde ein stück baumallee an der st.-petersburger-strasse gefällt. auch hier scheint das ende der arbeiten absehbar.

  • Magdeburger Strasse (DD-Friedrichstadt) - 100 Meter


    Deckensanierung auf 100 m stark verformter Fahrbahn, von Weißeritzstrasse stadtauswärts


    ^seltsam, dass die (gleich bleibenden?) fahrbahnmarkierungen nicht eingezeichnet sind



    Info:
    Für den Straßenzug Blasewitzer, Loschwitzer und Gerokstraße laufen gerade die Planungen, die Sanierung soll 2015 im Stadtrat beschlossen werden, lässt BauBM Marx wissen. Schwer zu sagen, wann dann mit dem Bau gerechnet werden kann. Ab 2016 könnte dies aber somit für diese "Sorgenkinder" der Fall sein.
    Hingegen wird ein weiterer Ausbau der Fetscherstrasse (ab Pfote südlich) auf die lange Bank geschoben. Gut so, denn es ist ohnehin fraglich, wozu dort überhaupt noch was "ausgebaut" werden muss - die Trasse bis zum Grossen Garten ist nach der Neuasphaltierung ziemlich ok und funktioniert mE reibungslos.
    Die Augsburger Strasse kommt nunmehr definitiv in 2016 dran. Das ist besonders für die Buslinie 64 wichtig.

  • Wilsdruffer Straße am Wochenende:




    Ich habe dort zwar nie Schäden feststellen können und der Großteil der Radwege ist in deutlich schlechterem Zustand, aber wird schon seinen Grund haben ...

  • Postplatz - Deckensanierung (Gewährleistung nach Nutzschäden)


    die nördliche Fahrbahn ist (inkl. ein Stück Wilsdruffer Str.) nun fertig asphaltiert,
    in 2 Wochen kommt noch die Südbahn dran.

  • Schandauer Strasse - update
    zuletzt in post 83


    die Südseite ist bis Altenberger Platz in Endbearbeitung und bereits für Auto und Bus wieder freigegeben



    ^ Brückenneubau am Landgraben / v westlich des Altenberger Platzes - Tramhaltestelle


    östlich des Altenberger Platzes (rechts das Programmkino Ost)

  • Kesselsdorfer Boulevard (Zentralhaltestelle)


    mit staunen stelle ich fest, dass hier noch nichts zum vorhaben zu finden ist, dabei solls ja eigentlich nächstes jahr losgehen. ausserdem ist kaum was im web zu finden.


    bis märz 2013 sollte dereinst die vorplanung abgeschlossen sein, vermutlich dauerte es hier länger. ende januar 2013 hiess es hier, dass es ziel der stadt ist, diese baumaßnahme bis einschließlich 2015 umzusetzen. dazu gab es forcierende aktionen im stadtrat. da bereits anfang der 1990er jahre ein solcher umbau zum autofreien "boulevard" diskutiert wurde und es sich analog zur königsbrücker zur endlosstory auswuchs, beschloss der stadtrat anfang 2011 gegen cdu+fdp überhaupt einmal dieses projekt. bei der haushaltsdebatte zum haushalt 2013/14 konnten die grünen als gegenzug für ihre zustimmung die einstellung des städtischen eigenanteils von 1,5 mio. euro in den haushalt erreichen (gesamtkosten 6,2 mio.). hier nachzulesen.


    PM-zitat daraus:

    Für die Grünen war deshalb bei den Haushaltsverhandlungen das zentrale Projekt im Verkehrsbereich: Geld für die Kesselsdorfer und sicherstellen, dass keine weiteren Verzögerungstaktiken das Projekt ausbremsen. Die unverzügliche
    Aufnahme der Planung und die anschließende Realisierung sind jetzt festgeschrieben. Die Weichen sind unwiderruflich für eine sichere und stadtteilfreundliche Zentralhaltestelle im Dresdner Westen gestellt.

    quelle zitat - ebenda


    immer wieder mal tauchen zeitungsartikel auf, wo einer parkplatzgeilen händlerschaft viel raum eingeräumt wird, so als würden dort sonst die kunden wegbrechen. eine unrepräsentative umfrage (die SäZ macht derzeit viele - eher sinnfreie) ergab kürzlich erstmals, dass 60% von knapp 600 telefonbefragten für den "boulevard" sind - seis drum.


    nahezu beiläufig verlautbart nun strassenbau-chef koettnitz lapidar, der umbau könne frühestens ab 2016 erfolgen. das baugeld wird in den nächsten haushalt weitergeschoben - also in den haushalt 2015/16. erinnernde nachfragen finden in der zeitung nicht statt. daher kann koettnitz weiterreden (sinngem.): ja die planungen eines solchen "knotenpunktes" seien sehr schwierig, zB der standort der neuen haltestelle, deren überdachung (hää?), die umleitungen während der bauzeit - ach herrje. derzeit werde an der entwurfsplanung gearbeitet, die planfeststellung könnte somit im nächsten quartal beantragt werden, und 2016 kann es dann losgehen - so koettnitz.


    fazit: da hier eigentlich auch die DVB druck macht und alles politisch eingetütet war, ist diesmal kaum eine bewusste bremstaktik seitens des STA anzunehmen. vielmehr scheint sich tatsächlich die planung verzögert zu haben, vielleicht aus menschlichem versagen. dabei müsste das STA freie kapazitäten haben, bekommen sie doch seit 2 jahren spürbar weniger geld für strassenbau und unterhaltung. hier gehts nur um 100m autofreier abschnitt sowie um 100m verkehrsberuhigter abschnitt mit auto. leider klärt die zeitung die wichtige frage der verzögerung nicht auf, nennt sie nicht einmal. damit steht nun noch ein jahr wartezeit fest und das geld fängt langsam an zu schimmeln.


    hier die vorstellung der DVB (Quelle DVB AG)

  • Ich dachte es soll nur bis zur Gröbelstraße gehen. Die Erweiterung bis zur Reisewitzer ist mir neu und auch der Platz auf der anderen Seite der Gröbelstraße.

  • ^ es gibt verschiedene varianten. wäre mal interessant welche nun bereits in der endplanung ist, die somit demnächst in planfeststellung geht.
    die hier gezeigte variante ist meine vorzugsvariante. nur bis zur gröbel, glaube ich, gibts keine variante. das wurde ggf nur so dargestellt, weil bis zur reisewitzer die autos durchdürfen. mir ist das alles ohnehin viel zu popelig, man sollte das bißchen fußgängerzone getrost bis zur reisewitzer machen. in anderen städten gehören solche aufwertungen schon seit langem zum mindesten. man sollte es ruhig schon weiterdenken. später muss auch die kellei bis zur wernerstrasse deutlich aufgewertet werden. und ich freue mich auf großzügige alleen - sofern die mal dran denken würden.

  • Albertbrücke - update


    neutadtgeflüster berichtet auch - hier



    brückengewölbe freigelegt und teils schon wieder mit beton verfüllt, an den flussufern werden 2 krane aufgestellt



    die östliche brüstung ist inzwischen nahezu abgebaut